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iPhone 12 und MagSafe-Zubehör können sich eventuell negativ auf medizinische Geräte auswirken

Direkt zum Verkaufsstart des iPhone 12 im Oktober hatte Apple darauf hingewiesen, dass es unter bestimmten Bedingungen zu Problemen zwischen den Geräten und medizinischen Geräten wie Herzschrittmachern und Defibrillatoren kommen kann. Dies hängt mit den Magneten der MagSafe-Verbindung zusammen, weswegen Apple auch darauf hinweist, dass man sowohl das iPhone 12 selbst, als auch das MagSafe-Zubehör möglichst von den medizinischen Geräten fernhalten sollte. In einer entsprechenden Passage des zugehörogen Support-Dokuments schreibt Apple:

Medizinische Geräte wie implantierte Herzschrittmacher und Defibrillatoren können Sensoren enthalten, die bei engem Kontakt auf Magnete und Funkeinheiten reagieren. Um mögliche Wechselwirkungen mit diesen Geräten zu vermeiden, wahre mit deinem iPhone und MagSafe-Zubehör einen sicheren Abstand von deinem Gerät (mehr als 15 cm oder mehr als 30 cm Abstand, wenn du drahtlos auflädst). Wende dich in jedem Fall an deinen Arzt und deinen Gerätehersteller, um spezifische Richtlinien zu erhalten.

Eine kürzliche Aktualisierung des angesprochenen Support-Dokuments zeigt zudem, dass Apple das Thema auch weiterhin auf dem Schirm hat. So wurde nun auch noch einmal explizit auf die neuen MagSafe-Ladegeräte hingewiesen, die neben den Magneten auch Funkeinheiten enthalten, die sich ebenfalls auf die medizinischen Geräte auswirken können:

Alle MagSafe-Zubehörteile (jeweils separat erhältlich) enthalten auch Magnete — und MagSafe-Ladegeräte und MagSafe Duo-Ladegeräte enthalten Funkeinheiten. Diese Magnete und elektromagnetischen Felder können unter Umständen die Funktion medizinischer Geräte beeinträchtigen.

Apple erklärt aber auch weiterhin, dass man, obwohl die iPhone 12 Modelle Magneten und Funkeinheiten enthalten, keine direkten Auswirkungen auf die Funktion von medizinischen Geräten erwartet:

Obwohl alle iPhone 12-Modelle mehr Magnete als frühere iPhone-Modelle enthalten, ist nicht davon auszugehen, dass sie ein größeres Risiko für magnetische Interferenzen mit medizinischen Geräten darstellen als frühere iPhone-Modelle.

Die Überarbeitung des Support-Dokuments durch Apple könnte auch eine Reaktion auf einen Artikel sein, der kürzlich im Heart Rhythm Journal, einer wissenschaftlichen Fachzeitung erschienen war. Darin berichteten drei Herzspezialisten aus Michigan, dass die Strahlung eines iPhone 12 dazu führte, dass ein Herzschrittmacher seinen Dienst verweigerte:

"We hereby bring an important public health issue concerning the newer generation iPhone 12 which can potentially inhibit lifesaving therapy in a patient particularly while carrying the phone in upper pockets," the doctors wrote. "Medical device manufacturers and implanting physicians should remain vigilant in making patients aware of this significant interaction of the iPhone 12 and other smart wearables with their cardiac implantable electronic devices."

Erneut Gerüchte, wonach das iPhone 13 über einen kleineren Notch verfügen soll

Seit dem iPhone X verfügt Apples Smartphone über ein beinahe rahmenloses Display, was auch den bis dahin verbauten Homebutton inkl. Touch ID Sensor obsolet machte. Stattdessen findet man seither am oberen Bildschirmrand einen Notch, in dem nicht nur die Frontkamera und der Ohrhörer verbaut sind, sondern auch die TrueDepth-Kamera, die unter anderem für Face ID genutzt wird. Quasi seit der Vorstellung des iPhone X wird bereits spekuliert, wann dieser Notch wohl komplett verschwinden oder zumindest kleiner werden würde. Nun berichten die Kollegen der DigiTimes, dass dies mit dem für dieses Jahr erwarteten iPhone 13 der Fall sein wird.

So soll es Apple gelungen sein, das TrueDepth-Kamerasystem so weit zu verkleinern, dass auch der Notch kleiner werden kann. Ebenso wie bereits vor einigen Wochen bei den Kollegen von MacOtakara beziehen sich die Kollegen der DigiTimes ebenfalls auf Informationen aus Apples Zuliefererkette. Auch der Leaker "Ice Universe" hatte schon das Gerücht vermeldet, dass der Notch kleiner werden soll. Dies wird wohl ausschließlich die Höhe, nicht jedoch die Breite des Notch betreffen. Ob sich das inzwischen schon beinahe als Running-Gag zu bezeichnende Gerücht in diesem Jahr nun tatsächlich bewahrheiten wird, muss natürlich wie immer abgewartet werden.

Komplettes iPhone 13 Lineup offenbar mit Sensor-Shift-Technologie und LiDAR Scanner

Eines der größeren technischen Differenzierungsmerkmale zwischen dem iPhone 12 Pro Max und den restlichen Modellen der iPhone 12 Reihe ist die optische Sensor-Shift-Bildstabilisierung, die Apple dem Pro Max spendiert hat. Diese Technologie soll bereits beim diesjhrigen iPhone 13 jedoch auf allen neuen Modellen verfügbar sein, wie die Kollegen der DigiTimes berichten. Diese Informationen will man aus Apples Zuliefererkette erhalten haben und bestätigt damit quasi noch einmal die bereits Anfang der Woche von der ETNews geäußerten Erwartungen, wonach mindestens zwei Modelle der iPhone 13 Reihe über die Sensor-Shift-Technologie verfügen würden.

Das Besondere an dieser Technologie ist die Tatsache, dass nicht das Objektiv selbst, sondern der dahinterliegende Sensor optisch stabilisiert ist, was für ein noch besseres Ergebnis sorgt. Beim iPhone 12 Pro Max kommt Sensor-Shift aktuell ausschließlich beim Weitwinkelobjektiv zum Einsatz. Derzeit ist noch unklar, ob dies auch für die iPhone 13 Modelle gelten wird oder ob Apple sie auch für weitere Objektive anbieten wird.

Neben der Sensor-Shift-Technologie werden ab diesem Jahr wohl auch sämtliche iPhone-Modelle mit dem LiDAR Scanner auf der Rückseite ausgestattet sein. Zudem wird erwartet, dass Apple die aktuell ausschließlich bei in den USA verkauften iPhone 12 eingesetzte mmWave 5G-Technologie auch international anbieten wird.

Apple verlagert offenbar Produktion des iPhone 12 weg vom mini und hin zu den Pro-Modellen

Bereits seit einigen Wochen gibt es schon Meldungen verschiedener Analysten und Marktbeobachter, dass sich das iPhone 12 mini wohl nicht so gut verkauft, wie Apple dies erwartet hatte. Dafür soll vor allem die Nachfrage nach den Pro-Modellen des iPhone 12 überraschend groß sein. Und so passt es auch ins Bild, wenn die Analysten von Morgan Stanley (via PED30) nun vermelden, dass Apple aufgrund der Verkaufszahlen die Produktion des iPhone 12 bei seinen Fertigungspartnern hat umstellen lassen. Demnach sollen Kapazitäten vom iPhone 12 mini abgezogen und zugunsten des iPhone 12 Pro eingesetzt werden. Die Umstellung soll zunächst für das erste Quartal dieses Jahres gelten und 2 Millionen Geräte umfassen.

Apple zeigt die Fähigkeiten der iPhone 12 Kamera mit Nutzer-Fotos

In einer neuen Pressemitteilung hat Apple heute eine Reihe von Fotos veröffentlicht, die Nutzer mit ihrem iPhone 12 mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max geschossen haben und die einmal mehr zeigen sollen, welch beeindruckende Bilder sich mit den aktuellen iPhone-Modellen knipsen lassen. Zu sehen sind verschiedenste Motive, von Lanschaften über Porträts bis hin zu Stadtbildern, die sowohl bei Tag als auch bei Nacht geschossen wurden. Apple geht in den begleitenden Worten auch noch einmal auf die verschiedenen Kamerakonfigurationen des iPhone 12 ein. So besitzen das iPhone 12 mini und das iPhone 12 bekanntermaßen ein Dual-Lens System mit einem Weitwinkel- und einem Ultraweitwinkelobjektiv, während sich bei den Pro-Modellen noch ein Teleobjektiv hinzugesellt.

Die komplette Galerie an Bildern kann in Apples Pressemitteilung eingesehen werden.

Apple gewährt Blick hinter die Kulissen der Erstellung eines "Shot on iPhone" Videos

Mit seinen "Shot on iPhone" Videos rückt Apple immer mal wieder die Möglichkeiten der Kamera in seinem iPhone in den Fokus. Selbstverständlich lassen sich die beeindruckenden Clips nicht einfach mal so aus der Hüfte schießen, sondern erfordern verschiedene Setups, bestehend aus Stativen, Winkeln und Apps, mit denen die Videos auf professionelle Weise produziert werden können. All diese Zubehörteile und Apps sind jedoch für jedermann verfügbar. Dies und mehr zeigt Apple nun auch mal wieder in einem neuen "Shot on iPhone" Video, welches einen Blick hinter die Kulissen einer solchen Produktion wirft. Dabei zeigt Apple, wie vier Filmstudenten die traditionellen Herangehensweisen zur Erstellung von professionellen Filmen neu denken und mithilfe des iPhone umsetzen.



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Mögliches Klapp-iPhone noch Jahre entfernt - wenn es überhaupt kommt

Nachdem sich die Innovationsmöglichkeiten in Sachen Smartphone in den vergangen Jahren immer mehr auf die Kamera verlagert haben, sollen klappbare Geräte der nächste heiße Trend werden. Während sich Samsung dabei schon kräftig die Finger verbrannt hatte, arbeitet man aber selbstverständlich auch in Cupertino hinter den Kulissen an entsprechenden Prototypen. Dies berichtet nun auch noch einmal der Bloomberg-Kollege Mark Gurman, der dabei allerdings aktuell noch von "early work" spricht. Während Apple verschiedene Variante eines Klapp-iPhone testen soll, sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, ob man ein solches Gerät überhaupt jemals auf den Markt bringen wird.

Derzeit beschränke sich der Fokus laut Gurman ausschließlich auf das Display und die verschiedenen Möglichkeiten, wie man dieses klappbar gestalten könnte. Mit einem solchen Gerät könnte man ein größeres Display in einem Gerät anbieten, das trotzdem noch in die Hosentasche passt. Allerdings hat sich das Klappen des Displays bei anderen Herstellern als die größte Herausforderung und Schwierigkeit erwiesen.

Allzu viel Hoffnung auf eine baldige Vorstellung sollte man sich allerdings nicht machen. Laut Gurman ist ein Klapp-iPhone noch "years away" oder "ultimately may never be introduced".

Bloomberg: Apple testet Touch ID Sensor unter dem Display für das iPhone 13

Wenn ich einen Wunsch für ein neues Feature im iPhone 13 äußern dürfte, dann wäre das die Rückkehr von Touch ID, gerne in Kombination mit Face ID. Und wie es aussieht, stehen die Chancen dafür gar nicht mal so schlecht. So hat man offenbar auch in Cupertino erkannt, dass die Erkennung des Fingerabdrucks nicht die schlechteste Variante ist, gerade auch in Zeiten von Mund-Nase-Bedeckungen und anderen Anwendungsszenarien. So brachte man Touch ID im Powerknopf unter anderem beim aktuellen iPad Air zurück. Beim iPhone 13 hingegen könnte der Touch ID Sensor unter dem Display verbaut werden. Was in der Vergangenheit bereits häufiger gemunkelt wurde, bringt nun der Bloomberg-Kollege Mark Gurman wieder auf die Tagesordnung.

Während die Designänderungen beim iPhone 13 wohl ehr marginal werden dürften, berichtet Gurman, dass Apple aktiv die Integration eines Fingerabdrucksensors unter dem Display testen würde. Dieser soll dann in der Tat gemeinsam mit Face ID für eine biometrische Authentifizierung des Nutzers sorgen und immer dann eingreifen, wenn Face ID nicht genutzt werden kann. Für mich wäre dies ein Comeback, das bei mir mehr Vorfreude auf ein neues iPhone auslösen würde als dies in den vergangenen Jahren der Fall war.