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Apple soll für die High-End Modelle des iPhone 13 über ein neues Kühlungssystem nachdenken

Es ist schon beeindruckend, wie rasant sich die Rechenleistung in Smartphones, vor allem auch im iPhone, in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Dies hat in der Regel allerdings auch eine größere Wäremeentwicklung zur Folge, der die Hersteller in geeignter Form begegnen müssen. Dies könnte dem anerkannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo zufolge zu einem neuen Kühlungssystem in den High-End Modellen des für den Herbst erwarteten iPhone 13 führen (via MacRumors). Kuo zufolge soll Apple hierzu aktuell mit Nachdruck an einem sogenannten "Vapor Chamber" (VC) Kühlungssystem für das iPhone arbeiten. Dies könnte aufgrund der Hitzeentwicklung durch den neuen A-Serien Chip und die 5G-Konnektivität sogar erforderlich werden. Konkurrenten wie Samsung, Razer und LG setzen ein solches VC-System teilweise bereits in ihren Smartphones ein. Noch ist allerdings unklar, ob Apple ein solches System in der den eigenen Ansprüchen genügenden Qualität finden wird. Kuo ist jedoch optimistisch, dass dies der Fall sein wird.

Globaler Smartphone-Markt schrumpft in 2020 um 9%, Apples iPhone um 10% zu

Gestern gab es bereits beeindruckende iPhone-Zahlen aus China zu vermelden, heute sind die Kollegen von DigiTimes Research mit einer Betrachtung des weltweiten Smartphones-Markts im pandemiegeschüttelten Jahr 2020 zurück. Daraus geht hervor, dass der globale Markt im vergangenen Jahr um 8,8% nachgab und damit 1,24 Milliarden Geräte den Besitzer wechselten. Während der Markt insgesamt also schrumpfte, konnte Apple diesem Trend trotzen und mit seinem iPhone sogar um satte 10% im Jahresvergleich zulegen. Grund hierfür dürfte vor allem die erstmals mit dem iPhone 12 angebotene 5G-Konnektivität sein, denn vor allem 5G-Smartphones waren im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt konnten von diesen Geräten 280 bis 300 Millionen in 2020 verkauft werden, während es in 2019 noch lediglich 20 Millionen waren.

Während Apple (übrigens neben Xiaomi) also einer der Gewinner des vergangenen Jahres war, waren die Konkurrenten Samsung und Huawei von dem schrumpfenden Markt besonders stark betroffen. Beide mussten Verluste im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen.

iPhone mit deutlichen Zugewinnen in China

Dass sich das iPhone 12 ausgesprochen gut verkauft, ist kein großes Geheimnis. Nun haben die Kollegen von der DigiTimes Zahlen speziell für den chinesischen Markt veröffentlicht. Und auch dort ist die aktuelle iPhone-Generation ein großer Erfolg. Demnach haben die bisherigen Verkäufe im Reich der Mitte die Erwartungen weit übertroffen. So konnte Apple im letzten Quartal 2020 18 Millionen Geräte in China an den Mann bringen und sich damit einen Marktanteil von mehr als 20% sichern. Damit schlug Apple dann auch gegen die chinesische Konkurrenz zurück. Bis zur Veröffentlichung des iPhone 12 hielten Huawei, Xiaomi, Oppo und Vivo einen Anteil von 90% am chinesischen Markt. 10% konnte sich Apple davon nun alszu zurück knabbern.

Apple kooperiert mit Biogen in Studie zu nachlassender kognitiver Gesundheit

Das Biotechnologie-Unternehmen Biogen hat angekündigt, in den USA eine neue Studie in Kooperation mit Apple zu starten, in der mithilfe der Apple Watch und dem iPhone frühzeitige Anzeichen für ein Nachlassen der kognitiven Gesundheit erkannt werden sollen. Die Studie soll in diesem Jahr beginnen und über mehrere Jahre Daten von jungen Menschen, aber auch älteren Erwachsenen sammeln, die dann mithilfe von Apples ResearchKit-Framework ausgewertet werden sollen. Die Forscher erhoffen sich davon einen Einblick in sogenannte Biomarker zu erhalten, die die kognitiven Fähigkeiten der Probanden messen und auf diese Weise Anzeichen für deren Nachlassen liefern.

Insgesamt sind ca. 15% bis 20% der Erwachsenen über 64 Jahre von leichten kognitiven Einschränkungen betroffen. Allerdings sind diese nur sehr schwer frühzeitig zu erkennen, weswegen entsprechende Gegenmaßnahmen oftmals erst zu spät eingeleitet werden. Apple COO Jeff Williams wird zu der Kooperation mit den folgenden Worten zitiert:

"Working in collaboration with Biogen, we hope this study can help the medical community better understand a person's cognitive performance by simply having them engage with their Apple Watch and ?iPhone?. We're looking forward to learning about the impact our technology can have in delivering better health outcomes through improved detection of declining cognitive health."

Wie von Apple gewohnt, wird bei der Durchführung der Studie ein großer Wert auf den Datenschutz gelegt und den Probanden jederzeit Zugriff auf die erhobenen Daten gewährt.

Zweite Generation der AirPods Pro und neues iPhone SE im April?

Die japanischen Kollegen von MacOtakara sind dieser Tage in Höchstform und versorgen uns nach ihren Meldungen zum kommen iPad mini, dem nächsten Einstiegs-iPad und iPhone 13 nun auch mit ihren Informationen zu Apples Plänen in Sachen AirPods Pro und iPhone SE. Demzufolge soll mit beiden neuen Produkten im Frühjahr, konkret im April zu rechnen sei, wie man aus Apples chinesischer Zuliefererkette erfahren haben möchte. Dem Bericht zufolge wird Apple die zweite Generation der AirPods Pro mit einem leicht veränderten kabellosen Ladecase ausliefern. Dieses soll auch weiterhin 21mm dick bleiben, sich jedoch in der Höhe auf 46mm (aktuell 45,2mm) und in der Breite auf 54mm (aktuell 60,6mm) verändern. Weitere Details vermögen die Kollegen allerdings weder zu den neuen AirPods noch zum iPhone SE zu vermelden.

Der Bericht steht ein wenig im Widerspruch zu den bisherigen Informationen zu beiden Produkten. So hatte der Bloomberg-Kollege Mark Gurman zuletzt berichtet, dass Apple versuche, den Stiel an den AirPods Pro zu eliminieren und damit die gesamte Technik (ähnlich wie bei den Pixel Buds von Google) in die Ohrstecker selbst zu verpacken. Allerdings sei unklar, ob man dies erreichen könne.

In Sachen iPhone SE drehten sich die Gerüchte zuletzt vor allem um eine größere Plus-Version auf Basis des iPhone 8 Plus, also mit einem 5,5" oder gar einem 6,1" Display. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte ein solches Gerät aber noch vor der zweiten Jahreshälfte in Aussicht gestellt. Eine komplett neue Generation des iPhone SE im Frühjahr wird gemeinhin als wenig wahrscheinlich angesehen.

Erneut Gerüchte um schmaleren Notch beim iPhone 13

In diesem Jahr darf nach der mehrwöchigen Verzögerung in 2020 wieder im gewohnten September mit der neuen iPhone-Generation gerechnet werden. Erneut sollen dabei vier Varianten des Smartphones präsentiert werden. Das iPhone 13 wird dann allerdings keine größeren designtechnischen Änderungen aufweisen, wie MacOtakara mit Verweis auf Informationen aus der chinesischen Zuliefererkette berichtet. So soll das Gerät dieselben Maße in Höhe und Breite besitzen, könnte jedoch ca. 0,26mm dicker werden. Dies soll an der rückwärtigen Kamera liegen, bei der Apple angeblich die drei Objektive künftig wieder komplett mit einer Saphirglasscheibe schützen wird. Zudem könnte auch die derzeit ausschließlich beim iPhone 12 Pro Max zum Einsatz kommende optische Sensor-Shift Bildstabilisierung auf weitere Modelle ausgeweitet werden.

Spannend wird hingegen sein, ob Apple den seit dem iPhone X unverändert zum Einsatz kommenden Notch am oberen Bildschirmrand beim iPhone 13 erstmals schrumpfen wird. Hierüber berichten die Kollegen zumindest, da es Apple gelungen sein soll, das Setup der TrueDepth-Kamera schmaler zu gestalten.

Als weitere Neuerungen beim iPhone 13 wurden in der Vergangenheit bereits ein LTPO OLED Display mit einer Bildwiederholrate von 120Hz und der obligatorische schnellere A15-Chip erwartet.

Ming-Chi Kuo: Keine signifikanten Verbesserungen an iPhone Kamera-Objektiven bis mindestens 2022

Ich hatte in den vergangenen Monaten des Öfteren meine Meinung geäußert, dass die Kamera eines der wenigen verbliebenen Bauteile ist, bei dem sich an einem Smartphone noch bemerkenswerte Verbesserungen vornehmen lassen. Geht es nach den Aussagen des bekannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo (via MacRumors), dürfte es jedoch spannend sein, wo Apple den Hebel beim iPhone 13 (oder ggf. darüber hinaus) ansetzen wird. So berichtet Kuo nämlich in einer neuen Meldung an seine Investoren, dass er keine wirklichen Verbesserungen an den Kameraobjektiven des iPhone bis fühestens 2022 erwarte. Vor allem der bisherige Zulieferer Genius Electronic Optical soll dem Analysten zufolge hierunter leiden, da man sich in eine starke Abhängigkeit zu Apple begeben habe und mit Sunny Optical im laufenden Jahr ein weiterer Zulieferer hinzukäme.

Sollte es tatsächlich keine größeren Verbesserungen bei den Kameraobjektiven, also der Hardware geben, muss dies allerdings nicht zwangsläufig bedeuten, dass die iPhone-Kamera in den kommenden Modellen insgesamt stagnieren wird. So ist Apple dafür bekannt, vor allem auch softwareseitig Jahr für Jahr für bessere Bilder zu sorgen.

Produktion des iPhone 12 offenbar ca. 21% teurer als die des iPhone 11

Apple hat das iPhone 12 im vergangenen Jahr zu denselben Preisen auf den Markt gebracht, wie die Vorgängermodelle aus dem Jahr 2019. Einer Analyse von Counterpoint Research zufolge darf dies als durchaus überraschend angesehen werden. So haben die Analysten ermittelt, dass das iPhone 12 in der Produktion ca. 21%, also mit anderen Worten rund ein Fünftel teurer ist als das iPhone11. Grundlage der Analyse ist ein mmWave iPhone 12 mit 128 GB Speicher. Vor allem der neue A-Serien Chip und die für die 5G-Konnektivität benötigten Bauteile, aber auch das erstmals auch in den Nicht-Pro-Modellen verbaute OLED-Display sollen für die Kostensteigerung verantwortlich sein.