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Apple veröffentlicht Fotos zum gestrigen iPhone-/iPad-Verkaufsstart

Seit gestern sind das iPhone 12, das iPhone 12 Pro und das iPad Air 4 nun offiziell auf dem Markt und die Frühbesteller haben ihre Geräte per Kurierdienst (in meinem Fall war es UPS) erhalten. Wie auch schon aus den vergangenen Jahren gewohnt, hat Apple dies zum Anlass genommen, um in einer Pressemitteilung nicht nur auf den Verkaufsstart als solchen hinzuweisen, sondern dazu auch direkt ein paar Fotos zu veröffentlichen. Zu sehen sind diesmal neben den gewohnt glücklichen, in diesem Jahr allerdings hinter einer Maske versteckten Gesichtern von Kunden in den Apple Stores auf der ganzen Welt auch verschiedene Bilder vom logistischen Aufwand, der hinter einem iPhone-Verkaufsstart steckt. Einer der Kunden scheint allerdings etwas länger auf den gestrigen Tag hingespart zu haben. Er hat sich gleich mit einem iPhone 12, einem MagSafe Charger, einem neuen iPad Air 4 sowie den dazu passenden Magic Keyboard und Apple Pencil eingedeckt.

Heute Verkaufsstart für iPhone 12, iPhone 12 Pro und iPad Air 4

Selbstverständlich werden die meisten von euch auf dem Schirm haben, dass heute der offizielle Verkaufsstart für das iPhone 12, iPhone 12 Pro und iPad Air 4 erfolgt, nachdem Apple bereits seit vergangenem Freitag Vorbestellungen für die drei neuen Geräte entgegennimmt. Allerdings steht natürlich auch der heutige Verkaufsstart unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. So hat sich rund um den iPhone-Verkaufsstart in den vergangenen Jahren schon beinahe so etwas wie ein Eventcharakter entwickelt, inkl. dem traditionellen Schlangestehen vor dem örtlichen Apple Store. Dass dies in diesem Jahr nicht angesagt ist, dürfte inzwischen hoffentlich auch dem letzten klargeworden sein. Und auch Apple hat bereits entsprechende Maßnahmen getroffen.

So konnte man die neuen Geräte zwar für die Abholung in einem Apple Store vorbestellen, benötigt hierfür aber einen speziellen Termin. Hierzu werden in ausgewählten Stores eigens spezielle Counter errichtet, um die Abholer von der normalen Laufkundschaft zu trennen. Und auch diejenigen die planen, spontan in einem Apple Store vorbeizuschauen, wird Apple offenbar mit einer Art Reservierungs- und Nummernsystem versuchen zu zerstreuen. Einnmal mit einem Termin versehen, können sich die Kunden aus der Schlange entfernen und zu dem ihnen zugewiesenen Zeitpunkt zurückkehren, wie Apple gegenüber Business Insider verlauten ließ. Aus Australien liegen inzwischen die ersten Bilder vom Apple Store in Sydney vor. Zu sehen ist unter anderem, dass sich Apple bemüht, die Kunden in geregelten Bahnen in den Store zu lotsen.



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Selbstverständlich werden zum heutigen Verkaufsstart auch die ersten Frühbesteller von vergangenem Freitag mit ihren Geräten beliefert. Die entsprechenden Versandbestätigungen hatte Apple gestern bereits verschickt. Und in den ersten Regionen der Welt, namentlich Australien und Neuseeland, sind auch schon die ersten Geräte angekommen.

Ich wünsche euch viel Spaß mit euren neuen Geräten, auf welchem Wege auch immer ihr sie bekommt. Solltet ihr spontan in einem der deutschen Apple Stores vorbeischauen wollen, haltet Abstand, tragt eine Maske und haltet euch an die geltenden Hygieneregeln.

Hinweis: Aufgrund des politischen Themas und der entsprechenden kontroversen Meinungen in Sachen Corona sind Kommentare zu diesem Artikel deaktiviert. Kommentare zu diesem Artikel unter anderen Artikeln werden gelöscht. Wer mir dazu etwas zu sagen hat, kann dies gerne per Kontaktformular tun.

Die vorbestellten iPhones machen sich auf den Weg

Für den Fall, fass ihr zu den Frühbestellern von iPhone 12, iPhone 12 Pro oder iPad Air 4 am vergangenen Freitag gehört habt, dürftet ihr heute sowohl eine E-Mail erhalten haben, als auch eine Push-Benachrichtigung der Apple Store App. Der Inhalt: Die Versandbestätigung für euer neues Gerät, welches dann vom jeweiligen Paktedienst morgen zum offiziellen Verkaufsstart zugestellt werden sollte. Dies gilt sowohl für den Fall wenn ihr direkt bei Apple bestellt habt, aber auch wenn ihr euer Gerät von einem der Mobilfunkpartnern oder einem anderen Händler bekommt. In meinem Fall wird das iPhone 12 Pro gerade aus Tschechien nach Deutschland gebracht. Ich wünsche jetzt schon viel Spaß morgen mit euren neuen Geräten! (Danke für alle Zuschriften!)

iPhone 12 ermöglicht erstmals Download von iOS-Updates über das 5G-Netz

Bislang benötigte man für den Download eines iOS-Updates stets eine WLAN-Verbindung. Dies wird sich mit dem iPhone 12 erstmals ändern. So geht aus einem neuen Support-Dokument hervor, dass es auf den neuen Geräten auch möglich sein wird, die Updates über 5G herunterzuladen. Allerdings macht das iPhone dies nicht automatisch. Stattdessen muss in den Einstellungen im Bereich "Mobile Daten > Mobile Daten Optionen > Datenmodus" der Schalter "Mehr Datennutzung unter 5G" umgelegt werden. Laut Infotext gestattet diese Einstellung eine qualitativ höherwertige Wiedergabe von Video- und Musikinhalten, sowie von FaceTime-Telefonaten, den Zugriff auf schnellere Datenübertragungen für Drittabieter-Apps sobald man mit einem 5G-Netz verbunden ist und eben auch iOS-Updates. Apple weist aber auch auf einen höheren Datenverbrauch durch die 5G-Nutzung hin.

Ein internes Verizon Support-Dokument, welches den Kollegen von MacRumors vorliegt, erklärt ebenfalls, dass der Download von iOS-Updates über das Mobilfunknetz durch diese Einstellung möglich wird. Allerdings ist der Download ausschließlich auf einem iPhone 12 Modell möglich. Auf allen vorherigen iPhone-Generationen, ebenso wie auch auf einem iPhone 12, welches nicht mit einem 5G-Netz verbunden ist, wird auch weiterhin eine WLAN-Verbindung für den Download von iOS-Updates benötigt. Generell sollte man allerdings das Inklusivvolumen im eigenen Mobilfunkvertrag im Auge behalten. Generell ist der Datenverbrauch unter 5G höher als beispielsweise noch unter LTE. Der Download eines gerne auch mal deutlich über 1 GB großen iOS-Updates kann sich da schon erheblich auswirken.

Ein erstes Teardown-Video zum iPhone 12 taucht im Internet auf

Noch sind das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro nicht offiziell erhältlich, weswegen auch der traditionelle Teardown von den Reparaturspezialisten von iFixit noch nicht vorliegt. Der chinesische Leaker DuanRui hat nun jedoch bereits das erste Teardown-Video zu einem iPhone 12? veröffentlicht, so dass man einen ersten Blick ins Innere des Geräts werfen kann. Dabei werden auch immer wieder Vergleichsbilder vom iPhone 11 gezeigt. Verändert hat Apple unter anderem, das Logicboard im iPhone 12, welches nun nicht nu einer L-Form vorliegt, sondern auch länger ist als beim Vorgängermodell. Dass der Akku eine Kapazität von 2.815 mAh besitzt, war ja bereits vorab bekannt geworden. Der Akku ist dabei leicht kleiner geworden als noch beim iPhone 11, mutmaßlich weil Apple den Platz für zusätzliche 5G-Komponenten benötigte.

Deutlich zu erkennen ist zudem, dass auch die Taptic Engine beim iPhone 12 deutlich kleiner geworden ist und selbstverständlich wird sich in dem Video auch ausführlich dem magnetischen Ring gewidmet, über den Apple künftig das MagSafe-Zubehör in Position hält.

Apples einfach-geniale Lösung zur EarPods-Beilage beim iPhone 12 in Frankreich

Bereits vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Apple dem iPhone in Frankreich aufgrund der dortigen Gesetzlage auch weiterhin die EarPods beilegen muss, während diese in allen anderen Regionen der Welt seit diesem Jahr nicht mehr im Lieferumfang enthalten sind. Der eine oder andere hatte sich da schon gefragt, wie Apple die EarPods wohl noch in der deutlich schlanker gewordenen iPhone-Verpackung unterbringen würde. Die Antwort ist ebenso einfach wie genial: Apple steckt die Verpackung in eine Verpackung, wie auf dem Bild von iGeneration unten zu sehen ist. In der "Umverpackung" befinden sich dann sowohl die EarPods als auch die normale Packung des iPhone 12, wie sie in anderen Regionen der Welt auf den Markt kommt. Dies kontakariert zwar ein wenig Apples Bestreben nach mehr Umweltschutz, ist aber unter den gegebenen Umständen wohl die bestmögliche Lösung.

5G-Nutzung saugt den iPhone-Akku um 20% schneller leer als 4G

Das iPhone 12 ist das erste iPhone, welches über eine 5G-Konnektivität verfügt. Wo auf der positiven Seite (zumindest in der Theorie) deutlich schnellere Verbindungsgeschwindigkeiten stehen, steht auf der negativen Seite vor allem ein höherer Energieverbrauch. Um diesem zu begegnen hat Apple das iPhone 12 mit jeder Menge cleveren Software-Algorithmen (Smart Data Mode) ausgestattet, die die Verbindungen möglichst energieschonend aussteuern sollen. Ein eher technisches Review zu den neuen Geräten von Tom's Guide zeigt nun jedoch, wie sehr sich die Nutzung von 5G auf die Akkulaufzeit des iPhone auswirkt.

Hierzu wurde ein Test gefahren, bei dem das iPhone dauerhaft bei einer Display-Helligkeit von 150 Nits im Web gesurft ist und dbei alle 30 Sekungen eine neue Seite aufgerufen hat, bis der Akku am Ende war. Dieser Test wurde sowohl mit einem iPhone 12, als auch mit einem iPhone 12 Pro und jeweils im 4G- und im 5G-Modus durchgeführt.

Das Ergebnis: Im 5G-Modus hielt der Akku im iPhone 12? lediglich 8 Stunden und 25 Minuten durch, während es im iPhone 12 Pro 9 Stunden und 6 Minuten waren. Im 4G-Modus war ein deutlicher Unterschied zu spüren. Hier kommt das ?iPhone 12? auf 10 Stunden und 23 Minuten, das iPhone 12 Pro auf 11 Stunden und 24 Minuten. Dies bedeutet, dass die 5G-Nutzung den Akku im ?iPhone 12? und im ?iPhone 12 Pro? um ca. 20% schneller leer saugt als die Nutzung einer 4G-Verbindung.

Damit zieht das iPhone gegenüber den meisten 5G-fähigen Android-Smartphones den Kürzeren, die auf dieselbe Art und Weise getestet wurden. In der Realität dürfte sich allerdings vor allem Apples Smart Data Mode positiv bemerkbar machen, der 5G je nach Nutzung und Verbindungsqualität ein- und ausschaltet. Beispielsweise soll das Streamen von Musik beispielsweise statt über 5G über 4G erfolgen wenn das Display ausgeschaltet ist. Als Nutzer kann man zudem ebenfalls eingreifen. In dein Einstellungen befindet sich hierfür ein Schalter, mit dem man die 5G-Nutzung auf "Ein", "LTE" oder "5G Auto" setzen kann. Letzteres dürfte Apples "Smart Data Mode" aktivieren.

Fingerabdrücke, Akkukapazität und regulatorische Hinweise: Weitere Infos zu den neuen iPhones

Kurz vor dem offiziellen Verkaufsstart von iPhone 12 und iPhone 12 Pro am kommenden Freitag sind drei weitere kleine Details zu den diesjährigen iPhones ans Tageslicht gekommen. So sorgten sich diverse Nutzer darum, ob der hochglanzpolierte Edelstahlrahmen bei der Pro-Version nicht eventuell anfällig für Fingerabdrücke sein würde. Hierzu hat der TechCrunch-Kollege Matthew Panzarino in seinem gestern erschienenen Review angemerkt, dass die goldene Farbvariante offenbar über eine andere Oberflächenbeschichtung verfügt als die anderen Varianten, auf der Fingerabdrücke weniger zu sehen seien. Er schreibt zu dem Thema:

Most of the iPhone 12 Pro finishes still use a physical vapor deposition process for edge coating. But the new gold (which I do not have in person but looks great) uses a special high-power, impulse magnetron sputtering (HiPIMS) process that lays down the coating in a super dense pattern, allowing it to be tough and super bright with a molecular structure that mimics the stainless steel underneath — making it more durable than "standard" PVD. One side effect is that it's easier to wipe clean and takes on less fingerprints, something that my blue model was, uh, definitely prone to.

Sollten Panzarinos Informationen stimmen, könnte dies auch bedeuten, dass der Rahmen des goldenen iPhone 12 Pro aufgrund der anderen Beschichtung weniger anfällig gegenüber Kratzern und weiteren kosmetischen Beschädigungen ist.

Wo wir gerade vom Rahmen der neuen iPhones sprechen, gibt es hier offenbar auch einen Unterschied zwischen den Modellen für den europäischen und für den US-Markt. Während auf den US-iPhones keinerlei regulatorische Symbole zu finden sind, sieht dies in Europa anders aus. Wie inzwischen auf verschiedenen Fotos dokumentiert wurde, befinden sich diese allerdings nicht auf der Rückseite des Geräts, sondern eben in den Rahmen eingraviert. In den USA reicht es seit der Verabschiedung des E-Label Act im Jahr 2014 aus, wenn die Hinweise in den Einstellungen des Smartphones zu finden sind, ist es in Europa erforderlich, dass diese auf dem Gerät selber an- oder aufgebracht sein müssen. Unter anderem findet man daher auf dem Rahmen der neuen iPhones das CE-Symbol des Europäischen Wirtschaftsraums. (via MacRumors)

Und auch zum iPhone 12 Pro Max gibt es noch eine neue Erkenntnis zu vermelden. Wie bereits vor einigen Tagen zum iPhone 12 und iPhone 12 Pro wurde nun auch die Akkukapazität des iPhone 12 Pro Max in einem Regulations-Dokument enthüllt. Dieses Mal stammt es von der chinesischen Telekommunikationsbehörde TENAA (via MacRumors) und weist eine Kapazität von 3.687 mAh aus, was ca. 7% weniger ist als die 3.969 mAh im letztjährigen iPhone 11 Pro Max. Generell scheint Apple Akkus mit geringerer Kapazität in den diesjährigen iPhones zu verbauen, was man vermutlich über Softwarealgorithmen und Optimierungen beim Energieverbrauch des A14 Bionic-Chip wieder wettmacht. Dementsprechend werden auch die Laufzeiten mit denselben Werten angegeben, wie beim iPhone 11 Pro Max was bedeutet, dass das iPhone 12 Pro Max 20 Stunden Videowiedergabe, bis zu 12 Stunden Streamingwiedergabe und bis zu 80 Stunden Audiowiedergabe durchhält.

Ebenfalls aus dem Dokument hervor geht übrigens, dass das iPhone 12 Pro Max über 6 GB Arbeitsspeicher verfügt, wie es auch vergangene Woche bereits in frühen Benchmark-Ergebnissen in der Geekbench-Datenbank zu sehen war.