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Auf einen Blick: Die Vorbestelldaten für die neuen Produkte

Ähnlich wie bereits bei der Vorstellung von iPhone X und iPhone 8 hatte sich Apple für einen gestaffelten Verkaufsstart der neuen Gerät entschieden. Ähnliches wiederholt sich nun auch in diesem Jahr, wie Apple auf dem heutigen Event bekanntgegeben hat. Inzwischen ist auch klar, ab wann man die neuen iPhones bei konkret Apple vorbestellen kann. Beim iPhone 12 und iPhone 12 Pro, also den beiden 6,1"-Modellen, wird dies hierzulande über Apples Online Store ab kommendem Freitag, den 16. Oktober um 14:00 Uhr der Fall sein. Der HomePod mini, das iPhone 12 mini und das iPhone 12 Pro Max lassen sich ab dem 06. November um 14:00 Uhr deutscher Zeit über Apples Online Store vorbestellen. Die Auslieferung und der eigentliche Verkaufsstart erfolgen dann jeweils eine Woche später. Beim HomePod mini gilt letzteres für den 16. November.

Auf einen Blick: Die deutschen Preise für die neuen Produkte

Inzwischen sind auch die deutschen Preise für die auf dem heutigen Event vorgestellten Produkte bekannt. Der Übersichtlichkeit halber fasse ich sie in diesem Artikel noch einmal übersichtlich zusammen. Verglichen mit den Dollar-Preisen mögen diese dem einen oder anderen sehr happig vorkommen. Bedenkt dabei aber bitte, dass hier zum einen der Umrechnungskurs zu Buche schlägt und in den Dollar-Preisen noch keine Steuern enthalten sind, was bei den Euro-Preisen jedoch der Fall ist. Die krummen Preise kommen aktuell durch den derzeit wegen der Corona-Pandemie geltenden reduzierten Mehrwertsteuersatz zustande.

iPhone 12 mini

  • 64 GB: € 778,85
  • 128 GB: € 827,55
  • 256 GB: € 944,55

iPhone 12

  • 64 GB: € 876,30
  • 128 GB: € 925,05
  • 256 GB: € 1.042,05

iPhone 12 Pro

  • 128 GB: € 1.120,-
  • 256 GB: € 1.237,-
  • 512 GB: € 1.461,20

iPhone 12 Pro Max

  • 128 GB: € 1.217,50
  • 256: € 1.334,45
  • 512 GB: € 1.558,65

HomePod mini

  • schwarz: € 96,50
  • weiß: € 96,50

Apple präsentiert die iPhone 12 Familie inkl. 5G, neuem Design und mehr...

Wenig überraschend hat Apple heute Abend das iPhone 12 in vier unterschiedlichen Variationen vorgestellt, wobei das größte Modell über ein 6,7" OLED-Display verfügt und auf den Namen "iPhone 12 Pro Max" hört. Das kleinste Modell bleibt hört erwartungsgemäß auf den neuen Namen "iPhone 12 mini" und kommt mit einem 5,4" Display daher. Dazwischen platzieren sich das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro jeweils mit einem 6,1" großen Display. Als Displayglas hat man das stabilste jemals in einem Smartphone verwendete Glas verbaut, was es noch besser gegen Stürze schützen soll. Hierzu wurde es mit einer zusätzlichen Keramikschicht ("Ceramic Shield") bedampft. Face ID funktioniert in den neuen iPhones dank neuer Komponenten und neuer Algorithmen noch einmal deutlich schneller als bisher.

Die wohl größte Neuerung bei den diesjährigen iPhones ist wie zu erwarten die erstmalige Unterstützung für 5G-Mobilfunknetze. Hierfür hat Apple eng mit verschiedenen Mobilfunkanbietern auf der ganzen Welt zusammengearbeitet, um das bestmögliche Antennendesign zu entwickeln. Hierdurch arbeitet das iPhone 12 in mehr 5G-Netzen als jedes andere Smartphone. Sollte das iPhone keine 5G-Geschwindigkeiten benötigen, schaltet es automatisch in den LTE-Modus, um auf diese Weise Akku zu sparen.

Auch designtechnisch haben sich die Gerüchte der vergangenen Monate bewahrheitet. So erinnert das iPhone 12 von der Optik her stark an das eher kantige ikonische Design des iPhone 4, welches Apple in ähnlicher Form auch schon beim aktuellen iPad Pro zum Einsatz bringt. Bei den Farben ersetzt Apple bei den Pro-Modellen das bisherige Spacegrau durch das mit der Apple Watch Series 6 eingeführte "Graphite", das Nachtgrün vom iPhone 11 Pro wird zudem durch ein neues Blau ersetzt. Beim iPhone 12 mini und iPhone 12 hat man die Wahl zwischen Schwarz, Weiß, Rot, Blau und Grün.

Im Inneren kommt ein neuer im 5nm-Verfahren gefertigter A14 Bionic Chip zum Einsatz, dessen Rechenprozessor und Grafikprozessor um jeweils 50% schneller arbeiten als der direkte Vorgänger. Der Leistungssprung sollte also auch in der Realität spürbar sein. Vor allem hat auch die für künstliche Intelligenz entwickelte "Neural Engine" deutlich mehr Power (bis zu 80%) bekommen.

Erneut erhält vor allem auch die Kamera der neuen iPhones mehr Power. Auf der Rückseite kommt ein neues Kamerasystem mit neuen Sensoren, verbesserter optischer Bildstabilisierung, 12 Megapixeln und einem neuen True-Tone-Blitz zum Einsatz. Vor allem soll aber der neue Bildprozessor für abermals bessere Fotos sorgen. Nightmode wird zudem künftig für alle Objektive des iPhone zur Verfügung stehen. Auf dem iPhone 12 Pro gilt dies auch für Deep Fusion. Hier lassen sich Videos zudem künftig in Dolby Vision HDR aufzeichnen.

Bei den beiden Pro-Modelle ist nun zusätzlich zur Triple-Lens Kamera auf der Rückseite auch ein LiDAR Scanner vorhanden, wie Apple ihn bereits Anfang des Jahres beim iPad Pro eingeführt hatte. Hiermit lassen sich verschiedene neue Funktionen, wie 3D-Aufnahmen oder Augmented Reality Anwendungen umsetzen. Der LiDAR Scanner sorgt zudem unter anderem für einen optimierten Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen und weitere Verbesserungen im Zusammenhang mit der Kamera. Bei den Standard-Modellen wird hingegen eine Dual-Lens Kamera ohne LiDAR Scanner verbaut.

Die Speicherkapazitäten belaufen sich bei den Pro-Modellen auf 128 GB, 256 GB und 512 GB, bei den Standard-Modellen auf 64 GB, 128 GB und 256 GB.

Wie erwartet, verzichtet Apple in diesem Jahr darauf, den iPhones ein Netzteil oder auch die gewohnten EarPods-Kopfhörer beizulegen. Man begründet dies vor allem mit dem Umweltschutz. Auch MagSafe für iPhone wird kommen! Hierfür hat Apple verschiedene magnetische Zubehörprodukte, wie Schutzhüllen oder einen Kreditkartenhalter entwickelt, die sich an die Rückseite des iPhone clippen lassen. Allen voran natürlich ein magnetisches Ladegerät namens MagSafe Charger. Der MagSafe Duo Charger lädt iPhone und Apple Watch parallel. AirPower lässt grüßen.

Die Preise und Verfügbarkeitstermine der neuen iPhones stellen sich wie folgt dar:

  • iPhone 12 mini: ab 699,- US-Dollar, Vorbestellungen ab dem 06. November, Verkaufsstart am 13. November
  • iPhone 12: ab 799,- US-Dollar, Vorbestellungen ab dem 16. Oktober, Verkaufsstart am 23. Oktober
  • iPhone 12 Pro: ab 999,- US-Dollar, Vorbestellungen ab dem 16. Oktober, Verkaufsstart am 23. Oktober
  • iPhone 12 Pro Max: ab 1.099,- US-Dollar, Vorbestellungen ab dem 06. November, Verkaufsstart am 13. November

Heute Abend gibt’s neue iPhones und mehr...

Nun ist es also soweit. Ein paar Wochen später als gewohnt, steigt heute Abend Apples diesjähriger iPhone-Event unter dem Motto "Hi, Speed". Dass es dabei vorrangig um die neuen, erstmals 5G-fähigen iPhones gehen wird ist klar. Aber auch verschiedene weitere Neuvorstellungen wurden in den vergsngenen Wochen gehandelt. Wie bereits im vergangenen Jahr, gab es auch dieses Mal wieder einen größeren Leak im Vorfeld des Events, bei dem die mutmaßlich korrekten Spezifikationen, Preise und Daten des Verkaufsstart durchgesickert sind. Bei den iPhones werden erstmals vier neue Modelle erwartet. Die Veröffentlichung von iOS 14, tvOS 14 und watchOS 7 hatte Apple bekanntermaßen bereits im vergangenen Monat vollzogen.

Wie immer im Vorfeld von Apple-Veranstaltungen, werden zudem noch eine ganze Reihe weiterer Neuvorstellungen gehandelt, auf die ich nachfolgend kurz eingehen werde. Es dürfte also beinahe für jeden etwas dabei sein. Falls sich im Laufe des Tages noch weitere Gerüchte andeuten sollten, gibt es auch wieder einen gewohnten "Last-Minute-Gerüchte"-Artikel.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr deutscher Zeit und Apple wird einen Livestream senden, der auch auf YouTube zu sehen sein wird. Ich selbst werde erneut ebenfalls einen Ticker-Service via Twitter anbieten, mich aber darüber hinaus natürlich bemühen, in der gewohnten Artikelform möglichst zeitnah über die Entwicklungen in Cupertino zu berichten. Hier nun aber erstmal meine Prognose für den heutigen Abend.

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Vor dem heutigen Event: Apples magnetische iPhone-Ladefunktion taucht im Internet auf

Bereits vor einigen Tagen kamen Meldungen auf, wonach Apple den Begriff "MagSafe" in diesem Jahr wiederbeleben würde und ihn für ein kabelloses, magnetische Ladegerät für das iPhone 12 verwendet wird. Neben diesem begriffbezogenen Gerücht waren vor einigen Wochen auch bereits mögliche Bauteile für die magnetische Verbindung aufgetaucht. Am Tag des heutigen Events scheint sich die Geschichte weiter zu verdichten. So haben die Kollegen von Macotakara ein neues Produkt vom Zubehörhersteller MPOW gesichtet, der als magnetisches, kabelloses Ladegerät für das neue iPhone beschrieben wird.

Dazu schreibt der Hersteller (Google Übersetzer):

MPOW JAPAN Co., Ltd. (Standort: Chuo-ku, Tokio, Vertreter: Takehiko Komazaki) kündigt ein drahtloses Ladegerät an, das die Funktion zur Einstellung der Ladeposition mithilfe eines Magneten unterstützt. Hierbei handelt es sich um einen neuen drahtlosen Lademechanismus, der im neuen iPhone installiert ist.

Das Unternehmen beschreibt im Weiteren exakt das, was man von der neuen MagSafe-Ladefunktion im iPhone 12 erwartet. Demnach verfüge das neue Ladegerät über einen ringförmigen Magnetmechanismus, der sich mit dem Gegenstück im iPhone 12 verbindet, wodurch sich beide Produkte perfekt verbinden. Hierdurch soll sich ein besseres Ladeergebnis erzielen lassen als bei herkömmlichen kabellosel Ladegeräten, da die Position optimal für den Ladevorgang beibehalten wird. MPOW weist darauf hin, dass das neue Ladegerät exklusiv für das iPhone 12 gedacht sei und möglicherweise nicht mit anderen Geräten funktioniert.

Auch Apple selbst soll am heutigen Abend angeblich zwei eigene magnetische Ladegeräte für das iPhone 12 vorstellen, die auf den Namen "MagSafe Charger" und "MagSafe Duo Charger" hören. Langjährige Beobachter fühlen sich dabei natürlich direkt an die legendäre AirPower-Ladematte erinnert, die Apple gemeinsam mit dem iPhone X angekündigt, nach einigen Fehlschlägen dann schließlich aber doch nicht auf den Markt gebracht hatte.

Die neue Ladefunktion dürfte mit Blick auf das oben zu sehende Foto zudem ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem iPhone komplett ohne externe Anschlüsse sein. Dieses Ziel verfolgt Apple bereits seit Zeiten in denen Design-Guru Jony Ive noch für das Unternehmen tätig war. Der 3,5mm Klinkenanschluss wurde bereits gestrichen. Möglich, dass der Lightning-Anschluss als nächstes an der Reihe ist.

Vor dem morgigen Event: Letzte Leaks zu Kamera, Akku und mehr beim iPhone 12

Am Tag vor dem diesjährigen iPhone-Event liefert der in der Vergangenheit mehrfach treffsichere Leaker Max Weinbach noch einen Schwung an Informationen, die seine Quellen kürzlich erhalten haben und die nun mit Blick auf das iPhone 12 finalisiert seien. Weinbach zufolge wurden die relevantesten Informationen bereits Ende vergangener Woche vom Leaker-Kollegen Kang veröffentlicht. Er selbst legt nun noch einmal mit ein paar Details zu den neuen iPhone-Modellen nach. Den Anfang macht er dabei mit dem 5,4" großen iPhone mini, dessen Notch eventuell aufgrund des kleineren Displays schmaler werden könnte als bei den anderen neuen iPhones. Da Apple die Komponenten hierfür jedoch enger beieinander platzieren muss, könnte die Displayaussparung dadurch eventuell leicht in der Höhe wachseln.

Verbesserungen bei der Kamera sollen auch dieses Jahr wieder bei allen iPhones eingeführt werden. So soll es Apple dank neuer Software-Algorithmen gelungen sein, den Digitalzoom aller Modelle spürbar zu verbessern. Die beiden Pro-Modelle erhalten zudem einen verbesserten optischen Zoom.

Ebenfalls exklusiv bei den Pro-Modellen soll Weinbach zufolge die Ultraweitwinkel-Linse verbessert und eine neue Makro-Funktion eingeführt werden, mit der man noch näher an Objekte herankommen kann. Durch eine um 35% vergrößerte Blendenöffnung soll zudem abermals die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen verbessert werden.

Der Leaker bestätigt zudem noch einmal die bereits kursierenden Gerüchte, wonach die iPhone 12 Modelle aller Wahrscheinlichkeit nach 4K-Videos mit 120 oder 240 fps werden aufzeichnen können.

Auch die Akkulaufzeit wird Apple offenbar verlängern können. So sollen das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max mindestens eine Stunde zusätzliche Laufzeit erhalten. Die des iPhone 12 mini soll allerdings aufgrund der geringeren Größe niedriger sein als noch beim iPhone 11.

MagSafe soll Comeback im iPhone 12 feiern - inkl. kabellosem Ladegerät von Apple

Erinnert sich noch jemand an MagSafe? Ich persönlich tue dies mit einer großen Portion Wehmut, denn dahinter verbarg sich über Jahre der heißgeliebte magnetische Stromanschluss an Apples MacBooks. Nun könnte MagSafe ein unerwartetes Comeback feiern, allerdings ander als in der gewohnten Form. So berichtet der chinesische Weibo Account "Kang", dass Apple auf dem Event am Dienstag auch ein neues magnetisches iPhone-Case mit der Bezeichnung MagSafe und zugleich auch zwei neue kabellose Ladegeräte mit dem Namen "MagSafe Charger" und "MagSafe Duo Charger" vorstellen wird - AirPower lässt grüßen. Einer oder beide Ladegeräte sollen über einn Output von 15 Watt verfügen.

Das Gerücht fügt sich ganz hervorragend zu den bereits vor einiger Zeit aufgetauchten Bildern, die eine runde Anordnung von Magneten in einem iPhone 12 zeigten. Wie es nun aussieht, scheint Apple also eine neue kabellose Lademöglichkeit entwickelt zu haben, die erstmals im iPhone 12 zum Einsatz kommen wird.

iPhone-Flatrate?! Apple sichert sich Rechte an der Bezeichnung "iPhone for Life"

Am kommenden Dienstag steigt bekanntermaßen das diesjährige mit Spannung erwartete iPhone-Event. Gerade rechtzeitig davor haben die Kollegen von Patently Apple nun entdeckt, dass sich Apple die Rechte an der Bezeichnung "iPhone for Life" in Hong Kong gesichert hat, was natürlich diverse Spekulationen auslöste. Angeblich steht offenbar im Zusammenhang mit Upgrade-Programmen für das iPhone, wie sie von verschiedenen Mobilfunk-Providern oder auch von Apple Resellern angeboten werden. Apple selbst hat eine solche Bezeichnung hingegen noch nie verwendet. Möglicherweise kündigt das Unternehmen aber am Dienstag auch ein eigenes solches Upgrade-Programm an, in dessen Rahmen man dann beispielsweise jährlich gegen einen gewissen Aufpreis auf die jeweils neueste iPhone-Generation wechseln kann.