Spekulationen um eine Verkleinerung oder gar eines kompletten Wegfall des Notch beim iPhone gibt es eigentlich schon seit der Vorstellung des iPhone X und der erstmaligen Verwendung. Während bereits leise Stimmen aufkamen, die eine kleinere Aussparung bereits beim iPhone 12 erwarteten, soll es dem Leaker "Ice Universe" nun angeblich beim iPhone 13 der Fall sein. Anders als bisher erwartet, soll der Notch allerdings nicht in der Breite, sondern in seiner Höhe schrumpfen. Der Leaker skizziert die Änderung in einer groben Zeichnung. Insofern könnte der niedrigere Notch beim iPhone 13 ein Zwischenschritt hin zu einer kompletten Abschaffung der Aussparung werden, in der aktuell neben dem Telefonlautsprecher auch die Frontkamera und die TrueDepth-Kamera für Face ID untergebracht sind.
Die letzten Gerüchte haben sich also bewahrheitet. Apple wird sein diesjähriges iPhone-Event am 13. Oktober im Steve Jobs Theater am Apple Park abhalten. Aufgrund der Corona-Pandemie wird auch dieses Event komplett virtuell abgehalten, sprich wie inzwischen gewohnt durchgestylt ins Internet gestreamt. Die Einladungen für das Event trudeln derzeit bei den Kollegen der US-amerikanischen Technik-Presse ein. Erwartet werden in diesem Jahr gleich vier neue Modelle des iPhone 12, nämlich das iPhone 12 mini, das iPhone 12, das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max. Das Motto des Events "Hi, Speed." ist ein mehr als eindeutiger Hinweis darauf, dass die neuen iPhones erstmals mit %G-Konnektivität ausgestattet sein werden.
Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr Ortszeit, also 19:00 Uhr deutscher Zeit. Gehandelt werden neben der mit Spannung erwarteten Vorstellung der neuen iPhones auch verschiedene Gadgets, darunter die AirPods Studio, der HomePod mini oder die schon länger erwarteten AirTags. Im Bereich des Möglichen liegen auch weiterhin die Präsentation einer Neuauflage von AirPower oder auch ein neues Apple TV, welches erst am Wochenende wieder durch die Gerüchteküche getrieben wurde.
Für neue Macs und damit möglicherweise auch den ersten mit Apple Silicon könnte Apple indes noch ein weiteres Event im Oktober oder November anberaumen. Weitere Details und Informationen sind in den kommenden Tagen zu erwarten. Der Countdown beginnt.

Seit Anfang Juli steht das sogenannte "Programm für unabhängige Reparaturanbieter" auch in Deutschland zur Verfügung. Zur Erinnerung: Im Rahmen des Programms können auch unabhängige Raparatur-Shops Zugriff auf original Apple-Ersatzteile, Werkzeuge und Service-Handbücher erhalten und hiermit Reparaturen an iPhones durchführen. Der Schritt wird allgemein als Schritt Apples auf die Befürworter der "Right to Repair"-Bewegung gesehen, die Apple immer wieder wegen seiner Zugeknöpftheit in Sachen Originalteile für reparaturen kritisiert.
Mit den beiden großen Elektronikmärkten MediaMarkt und Saturn nehmen nun auch zwei echte Big Player am "Programm für unabhängige Reparaturanbieter" in Deutschland teil und bieten künftig in ihren Filialen iPhone-Reparaturen mit original Apple-Ersatzteilen an. Wie der zurghörigen Pressemitteilung zu entnehmen ist, haben die beiden Elektromärkte inzwischen erfolgreich die Zertifizierung zum autorisierten Apple Service Provider durchlaufen. Für eine iPhone-Reparatur ist keine vorherige Terminvereinbarung notwendig. In der Regel werden die Arbeiten innerhalb weniger Stunden erledigt. Repariert werden können alle iPhone-Modelle ab dem iPhone 6s.

Der Oktober beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. Diesen schenkt der Magenta-Konzern, wie auch schon mehrfach in den vergangenen Monaten, erneut ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Es gilt inzwischen als gesichert, dass Apple den diesjährigen iPhones weder ein Netzteil, noch die gewohnten EarPods-Kopfhörer beilegen wird. Ein weiteres Indiz in diese Richtung liefert nun die aktuelle Beta von iOS 14.2. In allen früheren Versionen von Apples mobilem Betriebssystem werden die EarPods im Zusammenhang mit Hochfrequenzstrahlung genannt, deren Aussetzunh man durch die Nutzung der "beigelegten Kopfhörer" vermindern kann. In der aktuellen Beta von iOS 14.2 hat Apple diese Passage nun erstmals überarbeitet, das Wort "beigelegte" gestrichen und spricht jetzt nur noch allgemein von Kopfhörern. Dies deutet einmal mehr darauf hin, dass Apple derzeit keine Pläne mehr hat, in Zukunft kostenlose Kopfhörer mit dem iPhone auszugeben (via MacRumors).

Es wird wohl nicht mehr ganz so lange dauern bis Apple sein diesjähriges iPhone-Event ankündigt, welches in diesem Jahr coronabedingt im Oktober und nicht im gewohnten September stattfinden wird. Entsprechend laufen die Vorbereitungen im Hintergrund bereits auf Hochtouren und so verwundert es nicht sonderlich, dass die Kollegen der South China Morning Post vermelden, dass die Produktion der neuen iPhone-Modelle in den Fertigungsstätten von Foxconn bereits auf Hochtouren läuft. Demnach laufen nicht nur die Fertigungsstraßen auf maximaler Kapazität und rund um die Uhr, Apples Haus und Hof Fertiger hat seine Arbeiter auch um freiwillige Überstunden und den Verzicht auf die ab dem 01. Oktober anstehenden nationalen Ferien gebeten. Foxconn kompensiert dies mit Sonderzahlungen. Zudem zahlt man Boni in Höhe von 10.000 Yuan für jeden neuen Mitarbeiter der nach dem 18. September seinen Dienst angetreten hat, mindestens 90 Tage bleibt und davon 55 arbeitet. Für die Vermittlung von neuen Mitarbeitern zahlt Foxconn seinen Angestellten zudem jeweils 500 Yuan.
Unterdessen berichtet der bekannte Leaker Jon Prosser, dass er Informationen zu der Auslieferung und den Speicherkapazitäten der neuen iPhone-Modelle erhalten habe. Demnach werden die ersten iPhone 12 (noch nicht die Pro-Modelle) ab dem 05. Oktober an die Distributoren ausgeliefert. Dies umfasst das 5,4" iPhone 12 mini, was nun definitiv der Name sein soll, und das 6,1" iPhone 12. Auch die Pro-Modelle sollen auf dem für den 13. Oktober erwarteten Event vorgestellt werden, die Auslieferung beginnt hier jedoch erst im November.
In Sachen Speicherkapazität sollen Kunden bei den beiden iPhone 12 Modellen die Wahl zwischen 64 GB, 128 GB und 256 GB haben. iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max sollen hingegen bei 128 GB beginnen.
Zuletzt kamen Gerüchte auf, wonach Apple bei den vier neuen iPhones in diesem Jahr für das kleinste Modell die neue Bezeichnung "iPhone 12 mini" einführen könnte. Die restlichen Geräte würden dann auf die Namen "iPhone 12", "iPhone 12 Pro" und "iPhone 12 Pro Max" hören, so dass jedes Gerät einen eigenen eindeutigen Namen besitzen würde. Dieses Gerücht bekommt heute neue Nahrung. So sind mutmaßlich von Apple stammende Sticker auf unveröffentlichten Silikonhüllen aufgetaucht, auf denen ebenfalls die Bezeichnung "iPhone 12 mini" zu lesen ist. Die Bilder sollen aus einem von Apples Lager- und Verteilzentren in Irland stammen. Neben dem mini-Schriftzug sind zwei weitere Sticker zu sehen, auf denen dann auch die Bezeichnung "iPhone 12 Pro Max" für das größte Modell mit seinem 6,7"-Display und die Bezeichnungen "iPhone 12? / ?iPhone 12? Pro" für die beiden gleichgroßen anderen Modelle zu sehen.
Zwar werden den diesjährigen iPhones (wie auch bereits der Apple Watch Series 6) erstmals weder ein Netzteil, noch die kabelgebundenen EarPods-Kopfhörer beiliegen, dafür wird man in der Box aber wohl ein neues, mit Nylon umflochtenes Kabel finden. In diesen Punkten sind sich die meisten Experten inzwischen einig. Nun hat der bekannte Leaker Mr White auf Twitter ein Foto veröffentlicht, welches das neue Kabel zeigen soll. Zu sehen ist dann auch ein Kabel mit einer mit Nylon umflochtenen Außenhaut und einem Lightning-Anschluss auf der einen und einem USB-C Anschluss auf der anderen Seite. Die umflochtenen Kabel haben den Ruf, langlebiger zu sein als die Standard-Kunststoffkabel, die Apple bisher seinem iPhone beigelegt hatte. Zudem sollen sie umweltfreundlicher sein. Letzteres soll Apple angeblich auch als Argument für den Wegfall von Netzteil und EarPods ins Feld führen.