Im Zuge der gestrigen Apple-Ankündigung, die eigenen Produkte bis 2030 komplett klimaneutral zu machen, stellte das Unternehmen auch die neueste Generation seines iPhone-Recycling-Roboters vor. Zur Erinnerung: 2016 hatte man einen solchen Roboter erstmals unter dem Namen Liam vorgestellt und diesen schließlich im vergangenen Jahr durch Daisy ersetzt. Beide Roboter waren in der Lage, pro Stunde ca. 200 iPhones in ihre Einzelteile zu zerlegen, um so die enthaltenen Materialien bestmöglich recyclen zu können. Allerdings sind seither die iPhones noch komplexer geworden, so dass inzwischen auch verschiedene Komponenten noch weiter zerlegt werden können und ab sofort auch sollen.
Hierfür ist nun der gestern neu vorgestellten Roboter Dave zuständig. Dieser ist unter anderem in der Lage, die Taptic Engine des iPhones in ihre Einzelteile zu zerlegen, um darin enthaltene Materialien wie Seltenerdelemente, Wolfram und Stahl wiederzugewinnen. Aktuell kann Dave dabei 800 Module pro Stunde verarbeiten. Seine Fähigkeiten sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Details zu seiner Arbeit können Apples "Environmental Progress Report 2020" (PDF) entnommen werden.

Auch wenn momentan nicht unbedingt die Zeit für Flugreisen ist, dürfen sich Kunden der Telekom künftig über eine Kooperation zwischen ihrem Anbieter und der Lufthansa freuen. Hierdurch können die Telekom-Kunden nämlich ab sofort (eigentlich sogar schon seit dem 21. April) das auf vielen Lufthansa-Flügen zur Verfügung stehende WLAN kostenlos nutzen, wie heute per Pressemitteilung bekanntgegeben wurde. Dies gilt für die Inflight Europa Flat auf europäischen Kurz- und Mittelstreckenflügen und zudem auch für die Lufthansa-Partner Eurowings und Austrian Airlines. Auf Telekom-Seite benötigt man einen aktuellen Magenta Mobil oder Business Mobil Tarif für die Nutzung. Ob WLAN auf dem jweiligen Flug zur Verfügung steht, erfährt man kurz vor dem Start per Borddurchsage.
Ab diesem Jahr wird Apple erstmals seinem iPhone ein Modem spendieren, welches die Konnektivität in 5G-Netzwerken ermöglicht. Rein technisch gesehen gibt es bei 5G zwei Varianten von Netzwerken: sub-6GHz und mmWave. mmWave ist dabei die momentan schnellste 5G-Technologie, die vor allem in Wohngegenden und großen Städten eingesetzt wird, also dort, wo besonders viele Menschen auf einem Fleck vorkommen. sub-6GHz hingegen sind weiter verbreitet und kommen auch in anderen, eher weniger dicht bediedelten Gegenden zum Einsatz. sub-6GHz ist dabei schneller als 4G, allerdings nicht ganz so schnell wie mmWave 5G. Gerüchtehalber wird das iPhone 12 in diesem Jahr beide Standards unterstützen, wie nun auch noch einmal die DigiTimes berichtet.
Im kommenden Jahr hingegen soll sich dies bereits ändern. So wird es dann offenbar unterschiedliche Modelle geben, die jeweils nur eine der beiden Technologien unterstützen werden, jedoch nicht beide gleichzeitig. Auf diese Weise will Apple unterschiedliche Regionen mit unterschiedlichen Geräten abdecken, ähnlich also, wie es eine zeitlang mal bei GSM- und CDMA-Netzwerken der Fall war.
Der verbaute Modem-Chip ist dabei weniger entscheidend, allerdings benötigen die beiden 5G-Technologien unterschiedliche Antennensysteme. Das Weglassen von einer Technologie könnte die Komplexität für dieses Bauteil mindern und damit auch Kosten senken. Allerdings dürfte die Entscheidung bei Apple noch nicht final gefallen sein. Vielmehr wird man sicherlich zunächst noch die Entwicklung der 5G-Netze und auch die Nutzung des ersten 5G iPhone abwarten, ehe man hier eine Entscheidung trifft.
Über das in diesem Jahr runderneuerte iPhone SE wurde viel diskutiert. Während die Einen sich eine Neuauflage des kompakten Designs des ursprünglichen iPhone SE wünschten, hätten andere wiederum gerne Face ID in dem Gerät gesehen. Am Ende verpackte Apple modernste Technik im Gehäuse des iPhone 8 und erhielt somit auch den Homebutton ein wenig überraschend am Leben. Die Experten waren sich einig, dass Apple mit diesem Schachzug vor allem Nutzer ansprechen wollte, deren iPhone 6 oder iPhone 6s langsam in die Jahre gekommen ist und die weniger Wert auf eine herausragende Kamera oder Face ID, sehr wohl aber auf einen niedrigen Preis legen.
Legt man diesen Maßstab an, muss man das iPhone SE des Jahres 2020 wohl als vollen Erfolg werten. Dies legen zumindest die Zahlen der Analysten von Counterpoint Research nahe. Während die iPhone-Absätze in den USA im zweiten Quartal um 23% rückläufig waren, war das iPhone SE ein Erfolg verkaufte sich besser als erwartet und trug somit dazu bei, dass sich der Schaden bei Apple einigermaßen in Grenzen hielt. Vor allem der niedrige Preis soll hierbei eine Rolle gespielt haben.
Zudem ist Apples Strategie offenbar aufgegangen, denn mehr als 30% der Käufer eines iPhone SE? besaßen unmittelbar zuvor ein ?iPhone? 6s oder ein älteres Modell. Weitere 26% waren zudem sogenannte Android-Switcher, die Apple ebenfalls über den geringen Preis locken konnte. Aus diesem Grunde gehen die Analysten auch nicht davon aus, dass das iPhone SE die Verkäufe des iPhone 12 kanibalisieren könnten. Zu unterschiedlich sind die Zielgruppen, die Apple mit den beiden Geräten anspricht. (via MacRumors)

Die neue iPhone-Generation zeichnet sich langsam aber sicher am Horizont ab, da wird es so langsam Zeit, die Lager in Sachen iPhone 11 ein wenig zu leeren. Dies denkt sich offenbar auch die Telekom und hat bis zum 31.08.2020 eine Aktion ins Leben gerufen, bei der man das iPhone 11 Pro oder das iPhone 11 Pro Max beim Abschluss eines neuen MagentaMobil-Tarifs zu deutlich vergünstigten Preisen dazu erhält. So erhält man beispielsweise das iPhone 11 Pro mit 64 GB Speicher im MagentaMobil XL Tarif mit Premium-Handy derzeit für lediglich € 0,97 statt der bislang veranschlagten € 97,43 oder im Tarif MagentaMobil L mit Premium-Handy für nur noch € 97,43 statt € 194,91. Das iPhone 11 Pro Max mit 64 GB gibt es hingegen im Tarif MagentaMobil XL mit Premium-Handy für nur € 107,18 statt € 194,91 oder im Tarif MagentaMobil L mit Premium-Handy für nur € 204,66 statt € 292,39. Darüber hinaus gilt bei der Telekom auch noch bis zum 27.07.2020 eine € 100,- Cashback-Aktion auf alle MagentaMobil Verträge inkl. Young und Family Cards.
Solltet ihr Interessa an einem der Tarife mit vergünstigtem iPhone haben, führt der folgende Link direkt zum Angebot bei der Telekom: iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max bei der Telekom

Beim iPhone 12 wird in diesem Herbst aller Voraussicht nach keine EarPods-Kopfhörer und auch kein Netzteil mehr beiliegen. Stattdessen könnte Apple jedoch das einzige noch im Lieferumfang verbliebene Zubehör deutlich aufwerten. So berichten die beiden Leaker DuanRui und L0vetodream heute unisono, dass Apple dem iPhone 12 ein neues umflochtenes Lightning auf USB-C Kabel beiliegen wird, welches deutlich robuster sein soll als das bislang von Kunststoff eingefasste Kabel. Diverse Zubehörhersteller haben derartige Kabel bereits länger im Programm, oftmals mit Kevlar umflochten. Dies erhöht vor allem die Haltbarkeit der Kabel an den neuralgischen Stellen am Übergang vom Kabel zum Stecker.
Die beiden Leaker liefern auch gleich noch die passenden Fotos des neuen Kabel mit, auch wenn deren Echtheit zum jetzigen Zeitpunkt nicht verifiziert werden kann. Immerhin hat Apple bereits umflochtene Kabel im Programm und liefert diese unter anderem mit dem Mac Pro und dem HomePod aus. Es erscheint also nicht unmöglich, dass ab dem Herbst auch dem iPhone und dem iPad ein solches Kabel beiliegt.
Da hatte man sich wohl ordentlich verkalkuliert. Wie die Analysten von Display Supply Chain Consultants herausgefunden haben wollen, musste Apple im zweiten Quartal dieses Jahres an seinen OLED-Display-Lieferanten Samsung ca. 950 Millionen US-Dollar zahlen, da man nicht die zuvor vereinbarte Anzahl an Displays abgerufen habe. Samsung hatte in der vergangenen Woche seine Umsatzerwartung veröffentlicht, in der eine Einmalzahlung auftauchte, die offenbar von Apple stammte. Auch wenn sich die Modelle der iPhone 11 Familie überaus gut verkaufen, konnte Apple offensichtlich nicht genügend Geräte an den Mann bringen, um die vorher vereinbarten Stückzahlen an Displays abzunehmen. Aus diesem Grunde wurde dann die genannte Kompensationszahlung an den Zulieferer fällig.
Nach wie vor gibt es jede Menge Spekulationen um den Verkaufsstart der diesjährigen iPhones, der stark unter dem Eindruck der weltweiten Corona-Krise stehen wird. Die Analysten von Wedbush wagen sich nun aus der Deckung und gehen davon aus, dass die neuen Modelle auch in diesem Jahr wieder im September vorgestellt werden. Der Verkaufsstart sämtlicher Modelle soll dann allerdings erst im Oktober erfolgen. Damit revidieren sie auch eine vorherige Aussage, in der sie noch davon ausgingen, dass Apple seinen gewohnten September-Launch auch in diesem Jahr wird einhalten können.
Bereits in den vergangenen Wochen war spekuliert worden, dass Apple möglicherweise gestaffelt vorgehen wird, wie man dies auch beim iPhone X (Oktober) und dem zeitgleich vorgestellten iPhone 8 (September) getan hatte. Laut Wedbush sollen nun aber alle iPhone 12 Modelle im Oktober erscheinen. (via 9to5Mac)