Disney+ kündigt werbefinanziertes Abo an und erhöht die Preise
Während mit einem solchen Schritt bei Apple TV+ nicht zu rechnen ist, hat Disney+ Anfang März ankündigt, künftig auch günstigere, durch Werbung finanzierte Abonnements anzubieten. Auf diese Weise möchte man für ein weiteres Wachstum der Nutzerzahlen sorgen. Zuletzt stand diese Zahl bei beeindruckenden 137,7 Millionen Abonnenten. Bis 2024 erwartet Disney zwischen 230 und 260 Millionen zahlenden Abonnenten. Helfen sollen dabei unter anderem die angesprochenen werbefinanzierten, günstigeren Abonnements, den das Unternehmen nun auch offiziell (zunächst nur für die USA) angekündigt hat.
Interessant ist dabei vor allem die neue Preisgestaltung bei Disney+. So zahlt man künftig für die durch Werbung unterbrochene Variante des Abonnements die aktuell noch für den regulären Zugang geltenden 7,99 Dollar im Monat oder 79,99 Dollar im Jahr (hierzulande sind es € 8,99 bzw. € 89,99). Möchte man die Inhalte ohne Werbung genießen, zieht Disney dafür die Preise an und verlangt in den USA ab Dezember wahlweise monatlich 10,99 Dollar bzw. jährlich 109,99 Dollar. Im Prinzip ist die Einführung des werbefinanzierten Abos also nichts anderes als eine Preiserhöhung.
Bereits vor einigen Wochen waren erste Details zu den Werbeeinblendungen durchgesickert. Demnach plant Disney zunächst maximal vier Minuten Werbung pro Stunde auszuspielen, wobei nicht auszuschließen ist, dass dieser Wert künftig weiter erhöht wird. Dies wäre allerdings immer noch deutlich weniger Werbung als in den USA im linearen Fernsehen ausgespielt wird.
Neue Samsung Galaxy Watch5 Pro gibt wohl Ausblick auf die kommende Apple Watch Pro
Neben den neuen Generation seine Klapp-Smartphones hat Samsung auf seinem letzten "Unpacked"-Event auch die neue Galaxy Watch5 und die Galaxy Watch5 Pro vorgestellt. Vor allem letztere ist deswegen interessant, weil gerüchtehalber ja auch Apple auf seinem nahenden September-Event eine neue Variante der Apple Watch, vermutlich unter dem Namen "Apple Watch Pro" vorstellen wird. Ebenso wie das nun vorgestellte Samsung-Gerät soll auch sie sich an ambitionierte Sportler und Outdoorer richten. Insofern dürfte die Galaxy Watch5 Pro auch einen kleinen Vorgeschmack auf das bieten, was Apple in wenigen Wochen als Apple Watch Pro vorstellen wird.
Die Kollegen von 9to5Google berichten über die Galaxy Watch5 Pro, dass diese sich allein schon optisch stark von den bisherigen Galaxy Watch Modellen unterscheidet. So ist sie mit ihrem 45mm Titangehäuse und einer Dicke von 10mm deutlich massiver als die gewohnten Smartwatches und erinnert somit eher an die Geräte von Garmin oder Suunto. Durch die neue Masse wird die Galaxy Watch5 Pro aber auch deutlich stabiler und widerstandsfähiger. Die Kollegen fühlen sich an eine Wiedergeburt der Galaxy Watch Active erinnert. Auch Funktional richtet Samsung die Galaxy Watch5 Pro entsprechend aus. Sie verfügt über verbesserte GPS-Funktionen, die vor allem in Kombination mit den verschiedenen Sport-Trackingfunktionen zum Einsatz kommen soll und eine längere Akkulaufzeit. All diese Gerüchte kennen wir bereits von der Apple Watch Pro. Preislich dürften dann allerdings Welten zwischen der Apple und der Samsung Watch liegen: Während die Galaxy Watch5 Pro für 499,- US-Dollar zu haben ist, soll das Apple-Modell irgendwo um die 1.000,- Dollar liegen.

Die reguläre Galaxy Watch5 unterscheidet sich übrigens nicht wesentlich von ihrem direkten Vorgänger, verfügt allerdings über einen Körpertemperatursensor - auch hier finden sich also Parallelen zu den Erwartungen der Experten und Analysten zur Apple Watch Series 8.

Samsung präsentiert die neue Generation seiner Klapp-Smartphones
Während man sich in Cupertino nach letzten Gerüchten wohl noch bis mindestens 2025 Zeit lassen wird, ehe man möglicherweise ein Klapp-iPhone auf den Markt bringt, hat man dies beim großen Konkurrenten Samsung bereits vor Jahren getan. Nun hat man auf einem weiteren "Unpacked"-Event die nächsten Generationen seiner Klapp-Smartphones Galaxy Z Fold und Galaxy Z Flip vorgestellt. Neben weiteren Verbesserungen beim gefalteten Display und dem Klappmechanismus hat Samsung den beiden Geräten bei dieser Gelegenheit auch verschiedene neue Funktionen spendiert.
Laut Samsungs Pressemitteilung ist das faltbare Display im neuen Galaxy Z Fold4 um 45% widerstandsfähiger als beim Galaxy Z Fold3. Wie bereits sein Vorgänger verfügt auch das Galaxy Z Fold4 über ein 7,6" AMOLED-Display mit einer adaptiven Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz. Im Inneren kommen ein Qualcomm Snapdragon 8+ Gen1 Prozessor und 12 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz. In Sachen Speicherkapazität hat man die Wahl zwischen 256 GB, 512 GB oder 1 TB. Die Kamera besteht aus drei Objektiven: Einem 50 Megapixel Weitwinkelobjektiv, einem 12 Megapixel Ultraweitwinkelobjektiv und einem 10 Megapixel Teleobjektiv.

Auch das zeitgleich präsentierte Galaxy Z Flip4 wird von einem Qualcomm Snapdragon 8+ Gen1 angetrieben, der allerdings nur von 8GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Die verfügbaren Speicherkapazitäten lauten hier auf 128 GB, 256 GB und 512 GB. In Sachen Kamerasystem hat Samsung dem Galaxy Z Flip4 ein Weitwinkel- und Ultraweitwinkelobjektiv mit jeweils 12 Megapixeln und eine Selfie-Kamera mit 10 Megapixeln spendiert.

Bei beiden Geräten kommt für das Display das Gorilla Glass Victus von Corning zum Einsatz. Das Gehäuse besteht in beiden Fällen aus Aluminium. Ansonsten sind beide Geräte natürlich auf dem aktuellen Stand der Technik und verfügen beispielsweise über 5G-Konnektivität und WiFi 6E. Sowohl auf dem Galaxy Z Fold4 als auch auf dem Galaxy Z Flip4 ist Android 12 vorinstalliert. Beide Geräte können ab sofort vorbestellt werden und gehen am 26. August offiziell in den Verkauf. Preislich beginnt das Galaxy Z Flip4 bei € 1.099 ,- mit 128 GB Speicher, bzw. bei € 1.799,- für das Galaxy Z Fold4 mit 256 GB Speicher.
Nächster Sportinhalt: Apple soll an Streamingrechten für Collegesport in den USA interessiert sein
Für die Apple Watch Series 8? Apple lässt sich Körpertemperatur-Sensor patentieren
In wenigen Wochen werden wir nicht nur die Vorstellung der neuen iPhone-Generation erleben, sondern wohl auch die der Apple Watch Series 8 und der Apple Watch Pro. Bislang ging man davon aus, dass vor allem das neue Pro-Modell viel Aufmerksamkeit auf dem Event erhalten würde und die Series 8 ein eher marginales Update gegenüber der aktuellen Series 7 werden würde. Vor allem die gemunkelten neuen Fitness- und Gesundheitssensoren sollen angeblich auf sich warten lassen. Nun haben die Kollegen von MyHealthyApple jedoch ein Patent von Apple ausgegraben, welches den Titel "Temperature gradient sensing in electronic devices" trägt und offenbar auf die Technik hinter dem erwarteten Körpertemperatursensor zielt.

Schon vor einiger Zeit wurde berichtet, dass Apple an einem solchen Sensor arbeiten würde. Zwar soll er nicht komplett ein Fieberthermometer ersetzen aber den Träger immerhin darüber informieren können, dass er möglicherweise Fieber hat. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte berichtet, dass Apple mit dem Sensor ursprünglich bereits für die Apple Watch Series 7 geplant haben soll, er letzten Endes aber nicht die Engineering Validation Testing (EVT) Phase überstanden habe. Möglicherweise hat Apple die Probleme inzwischen jedoch in den Griff bekommen und bringt den Sensor in der diesjährigen Apple Watch Generation.
Garmin Enduro 2: Neue "Ultra-Performance Multisport-Smartwatch" startet in den Markt
Inzwischen dürfte allgemein bekannt sein, dass ich nach wie vor keine Apple Watch am Handgelenk trage, sondern eine Garmin fenix 7X (), mit der ich rundum zufrieden bin. Ein echtes Argument ist dabei für mich neben der Optik, den Funktionen und der Bedienung vor allem auch die Akku-Laufzeit, die Garmin mit 37 Tagen im reinen Smartwatch-Modus angibt. Nun hat die fenix 7 jedoch Konkurrenz aus dem eigenen Haus bekommen. So hat Garmin nun die Enduro 2 auf den Markt gebracht und bezeichnet sie als "Ultra-Performance Multisport-Smartwatch". Dabei wurde gegenüber der fenix 7 vor allem der Akku noch einmal deutlich verstärkt. Mit 46 Tagen im Smartwatch-Modus hält er satte 9 Tage länger durch als die fenix. Im GPS-Modus kommt die Enduro 2 auf starke 150 Stunden (bzw. gut sechs Tage) Akkulaufzeit. Ermöglicht wird dies unter anderem durch eine Solar-Ladefunktion.

Optisch erinnert die Enduro 2 stark an die fenix 7 und auch die Maße der Uhr entsprechen mit einem Gehäusedurchmesser von 51mm und einem Displaydurchmesser von 35,56mm denen der fenix 7X. In Sachen Funktionen bekommt man alles geboten, was auch die fenix 7 zu bieten hat. So verfügt auch die Enduro 2 über eine integrierte Taschenlampe, die allerdings doppelt so kräftig leuchtet wie bei der fenix. Dank SatIQ wählt die Uhr selbst die optimalen GPS-Einstellungen aus und aktiviert beispielsweise n Umgebungen mit schlechter Verbindung automatisch die MultiBand-Funktion. Bei guter Abdeckung hingegen wird die stromsparendste Variante genutzt. Auch eine sprachgeführte Navigation ist mit an Board.
Beim Gehäuse setzt Garmin auf faserverstärktes Polymer, bei der Lünette auf Titan und beim Glas auf das besonders robuste "Power Sapphire". Zudem hat man bei den Armbändern die Wahl zwischen dem klassischen Silikonarmband und einem Nylonarmband mit verbesserten Justierungsmöglichkeiten, die beide im Lieferumfang enthalten sind.
Die Garmin Enduro 2 kann ab sofort zum Preis von € 1.099,- über den folgenden Link bei Garmin bestellt werden: Garmin Enduro 2
Pro-Modelle des iPhone 14 könnten um ca. 15% gegnüber dem iPhone 13 teurer werden
Gab es zuletzt noch Hoffnung, dass Apple die diesjährigen iPhones preislich genauso auf den Markt bringt wie das iPhone 13 im vergangenen Jahr, sieht es nun doch eher danach aus, als würde Apple an der Preisschraube drehen - zumindest bei den beiden Pro-Modellen. Hier geht zumindest der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo davon aus, dass Apple die Preise um ca. 15% gegenüber den vergleichbaren Modellen des iPhone 13 anheben wird. Begründet werden soll dies mit den diversen Neuerungen, die Apple für das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max plant. Zu nennen sind dabei ein neuer A16 Bionic-Chip, eine verbesserte Kamera, der Wegfall des Notch zugunsten eines Hole-Punch-Designs und ein Always-On Display. Ob dies alles tatsächlich so kommen wird, wissen wir wohl in ca. vier bis fünf Wochen.
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— ??? (Ming-Chi Kuo) (@mingchikuo) August 10, 2022
Hon Hai/Foxconn is one of the winners of the increased ASP of iPhone 14 series. I estimated iPhone 14 series ASP would increase by about 15% (vs. iPhone 13 series ASP) to $1,000-1,050 (USD) due to two iPhone 14 Pro's price hikes & higher shipment proportion. https://t.co/UgiW0kom4F