Die fünfte Beta von iOS 15 von Anfang der Woche brachte eine seit dem iPhone X von vielen Nutzern vermisste Funktion zurück: Die Prozentanzeige für den Akku. Während sich also viele Nutzer darüber freuen, künftig den Akkustand in Prozent auch wieder direkt in der Normalansicht des Homescreen einsehen zu können, ist inzwischen auch eine Kontroverse über Apples Umsetzung der Anzeige entbrannt. Der Grund ist dabei vor allem die Gewöhnung. Ohne die Prozentanzeige wird nämlich durch die Füllung der in der Statusleiste dargestellten Batterie angezeigt, wie sehr der Akku noch gefüllt ist. Mit der Prozentanzeige hingegen ist das Batterie-Icon stets komplett gefüllt und die darauf zu sehende Zahl zeigt an, wie viel Akkulaufzeit einem noch bleibt.
Erst wenn der Ladestand unter 20% sinkt, wird dies auch über die Füllung des Icons dargestellt. In diesem Fall ist es nur noch zu einem Fünftel und in rot gefüllt, während die Prozentanzeige von schwarzer zu weißer Schrift wechselt. Der Grund hinter dieser Designentscheidung dürfte sein, dass die Prozentzahl auf der Batterie natürlich nur schwer darstellbar ist, wenn sich dahinter ein nur zur Hälfte gefülltes Icon befindet. Dies kommt aber nicht bei allen Nutzern gut an und es gibt sogar bereits Vorschläge zu Alternativen im Netz.
Zu Bedenken ist letztlich natürlich, dass wir uns nach wie vor in der Betaphase von iOS 16 befinden und Apple das Design der Akku-Ladestandsanzeige noch verändern und optimieren kann. Die aktuelle Diskussion zu dem Thema dürfte jedenfalls auch den Ingenieuren in Cupertino nicht verborgen bleiben.
Immer mal wieder stolpere ich über ein Problem am Mac, für das eine Lösung dann irgendwie doch so nah ist. Allerdings gehe ich mal davon aus, dass der eine oder andere Leser irgendwann mal vor genau denselben Problemen stehen wird, weswegen ich meine Lösung gerne auf diese Weise teile. Aktuelles Beispiel ist in meinem Fall das schnelle Umwandeln von mehreren Fotos in ein anders Format. Überträgt man Fotos vom iPhone via AirDrop auf den Mac, werden sie in der Regel in Apples hoch komprimierten HEIC-Format übertragen. Möchte man diese Bilder dann in Photoshop öffnen, klappt dies nicht. Möchte man sie per E-Mail verschicken, kann man sich nicht sicher sein, ob der Empfänger sie dann auch öffnen kann. Das JPG- oder PNG-Format ist in diesem Fall die sicherere Variante. Doch wie bekommt man die Bilder schnell in das gewünschte Format konvertiert?
Die einfachste Lösung verbirgt sich im Kontextmenü des Finders. Markiert man die zu konvertierenden Bilder und klickt sie anschließend mit der rechten Maustaste an, findet man recht weit unten im erscheinenden Kontextmenü den Eintrag "Schnellaktionen" und darunter wiederum den Punkt "Bild konvertieren".

Im sich daraufhin öffnenden Dialog hat man dann noch die Möglichkeit zu entscheiden, ob man die Bilder ins JPG- oder ins PNG-Format konvertieren möchte und welche Größe dabei gewünscht ist.

Ein ebenso einfacher wie zumindest mir bislang unbekannter Trick, Bilder schnell vom HEIC-Format (oder auch einem anderen) in JPG oder PNG zu konvertieren.
In den vergangenen Wochen gab es immer mal wieder Meldungen, wonach sich einzelne Modelle der iPhone 14 Familie, allen voran das iPhone 14 Max, teils mehrere Wochen hinter Apples ursprünglichem Produktionsplan befinden sollen, was die Befürchtung schürte, dass das Unternehmen den anvisierten Verkaufsstart Mitte September möglicherweise nicht wird halten können. Nun gibt der in der Zuliefererkette bestens vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo jedoch Entwarnung. Seinen Informationen zufolge liegen sämtliche Modelle des iPhone 14 voll im Zeitplan für eine Vorstellung und einen Verkaufsstart im September.
Helfen dürfte Apple dabei, dass man mit Produktion zeitgleich in China uns erstmals auch in Indien begonnen hat, was die Unwägbarkeiten im Reich der Mitte aufgrund von Corona-Lockdowns deutlich abmildern konnte. Auch der umstrittene Besuch der US-Politikerin Nancy Pelosi in Taiwan, wo sie sich unter anderem auch mit Vertretern von Apples Zulieferern TSMC und Pegatron traf, schürte Befürchtungen von Rachaktionen Chinas gegenüber den USA. Die iPhone 14 Produktion soll laut Kuo hiervon aber nicht betroffen sein.
Konnte man bislang lediglich spekulieren, welche Neuerungen und Verbesserungen Apple mit einem Update der Firmware seiner AirPods ausrollt, dürfte sich dies mit dem für September erwarteten iOS 16 ändern. Hierauf deuten zumindest Veränderungen in der Anfang der Woche ausgegebenen fünften Beta des kommenden iOS-Updates hin. Dort wird unter dem Pfad "Einstellungen > Allgemein > Info > AirPods" nun nämlich auf eine Webseite verlinkt wenn man auf den Eintrag "Firmware Version" tippt, auf der die Details zu der aktuell installierten Version aufgelistet sein swerden. Derartige Support-Dokumente stellte Apple in der Vergangenheit auch stets bei Updates seiner anderen Betriebssysteme bereit. Künftig wird dies also offenbar auch bei den AirPods der Fall sein. (via Reddit)

Podcasts liegen zur Zeit mal wieder voll im Trend. Und auch wenn Apple hier gefühlt ein wenig den Anschluss verpasst hat, bemüht man sich inzwischen auch verstärkt, eigene Orinial-Podcasts an den Start zu bringen. Diese standen in der Vergangenheit bereits mehrfach in direktem Zusammenhang mit Inhalten auf Apple TV+ und so ist auch auch beim aktuellen Neuzugang der Fall. So hat Apples Streamingdienst nun einen neuen Podcast mit dem Titel "Missed Fortune" angekündigt, der sich um die wahre Geschichte eines Mannes und seine Passion für das Aufspüren von Schätzen dreht. Gehostet wird der neue Inhalt von dem bekannten Podcaster Peter Frick-Wright (Outside Podcast).
Der Auftakt-Teaser ist bereits online. Weitere Folgen werden sich im Wochenrhythmus jeweils montags in iTunes einfinden.
Das Thema USB-C hatten wir heute Nachmittag bereits in den News. Doch nicht nur hier steht Apple unter Druck, um sich unter anderem in der EU einem einheitlichen Ladestandard für elektronische Kleingeräte anzuschließen. Auch das Thema Interoperabilität zwischen den etablierten Instant Messengern steht nach wie vor auf der Tagesordnung. Und nicht nur die EU drängt Apple hier zum handeln, auch Googles Android-Team fordert Apple nun auf der jüngst gestarteten Webseite "Get the Message" ganz öffentlich auf: "It's time for Apple to fix texting". Damit meint man, dass Apple die sogenannten "Rich Communication Services" (RCS) in iMessage unterstützen soll. Dies ist nicht das erste Mal, dass dies geschieht. Apple hat auf die Aufforderungen bislang jedoch noch nicht reagiert.

RCS ist dafür auserkoren, den aktuellen SMS-Standard zu ersetzen und bietet dabei so gut wie alle in den beliebten Messengern genutzte Funktionen wie hochauflösende Fotos und Videos, Sprachnachrichten, den Versand von Datein, Reaktionen mit Emojis und eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung.
Ein wirklich spannendes Thema sind auch die grünen und blauen Sprechblasen, die Apple in der Nachrichten-App einsetzt, je nachdem ob die Nachricht per SMS oder per iMessage verschickt wurde. Da iMessage unter Android nicht zur Verfügung steht, tauchen hier entsprechend ausschließlich grüne Sprechblasen auf, was bereits zu einer Art Mobbing-Dikussion bei Jugendlichen geführt hat. Neben der unterschiedlichen Farbe bei den Sprechblasen sind es aber vor allem verschickte Bilder in schlechter Qualität (MMS) oder auch fehlende Zustellbenachrichtigungen, die Googles Android-Team ein Dorn im Auge sind.
Parallel zu der oben verlinkten Webseite hat das Android-Team auch noch einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem man die Arbeitsweise von RCS erläutert und die aktuellen Probleme zwischen iOS und Android thematisiert. Inzwischen unterstützen so gut wie alle Mobilfunkanbieter RCS, so dass Apple aus Googles Sicht nun keine Argumente mehr hat, den Standard auch in iMessage zu implementieren. Aus Cupertino gibt es hierzu aber auch weiterhin keine Aussage.
Im vergangenen Monat waren bereits neue Farben für die Beats Fit Pro Kopfhörer entdeckt worden, was Spekulationen befeuerte, dass diese in Kürze auf den Markt kommen könnten. Dies ist nun tatsächlich der Fall. Mehr noch: Die drei neuen Farben Mond, Düne und Erde gehören nämlich zu einer Kooperations-Edition der Sportkopfhörer, die Apple in Zusammenarbeit mit Kim Kardashian am 16. August auf den Markt bringen wird. Apple hatte die ursprünglichen Beats Fit Pro Kopfhörer, die sich vor allem an Sportler richten und dabei dennoch die von Apple gewohnten Pro-Funktionen bieten, im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht. Sie bieten ein IPX4-Rating gegen Schweiß und Spritzwasser, flexible Wingtips für einen sicheren Sitz im Ohr, eine aktive Geräuschunterdrückung samt Transparenzmodus, einen Adaptive EQ, Unterstützung für Apples 3D Audio und einen H1-Chip für "Hey Siri" und eine schnelle Kopplung mit einem iOS-Gerät. Tester beschrieben die Beats Fit Pro dann auch erwartungsgemäß als Fitness-Version von Apples AirPods Pro.
Die drei neuen Farben können ab kommenden Dienstag über den Apple Online Store, in ausgewählten Apple Retail Stores und auch bei verschiedenen Fachhändlern in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan zum Standardpreis der regulären Beats Fit Pro () erworben werden. Hierzulande wird sich auch Zalando am Vertrieb der Sonderedition beteiligen.
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Wenn es um Virtualisierungslösungen auf dem Mac geht, steht Parallels Desktop bereits seit Jahren an der Spitze der Nahrungskette. Nun ist die Software in Version 18 erschienen und ist in dieser vor allem auf den Einsatz auf Apple Silicon Prozessoren optimiert. Neben der optimierten Unterstützung der verschiedenen M1 und M2 Chips bringt die neueste Version von Parallels Desktop auch die volle Unterstützung für Apples ProMotion Displays im MacBook Pro mit. Dank Parallels ist auch die Nutzung von Windows 11 auf Apple Silicon Macs relativ komfortabel möglich. Die neueste Version bringt die aktuelle Windows-Version per Ein-Klick-Installation auf den Mac und lässt sie dort sowohl im Vollbild- als auch im Fenstermodus laufen.
Bei der Lizenzierung hat man bei Parallels Desktop 18 die Wahl zwischen den drei Varianten "Parallels Desktop 18 für Mac", "Parallels Desktop für Mac Pro Edition" und "Parallels Desktop für Mac Business Edition". Diese lassen sich sowohl im Abonnement oder auch als Kaufversion erwerben.
