Die kommenden Tage werden zumindest in meiner Region wieder äußerst sommerlich. Und da man inzwischen ja weniger eine Kompaktkamera mit sich herumschleppt, sondern stattdessen eher zum iPhone greift, sind Tipps, wie man bei bestem Sonnenschein möglichst schöne Fotos knipst natürlich gern gesehen. Diese lassen sich einem neu von Apple auf YouTube veröffentlichten Video mit dem Titel "Shoot & Edit Dramatic Summer Light on iPhone" entnehmen, in dem rund sieben Minuten lang professionelle Fotografen wie Eddy Chen zeigen, wie man mit den iPhone-Kamera-Funktionen Porträtmodus, Nachtmodus und Tiefenschärfe besonders hübsche Fotos zaubern kann.
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Allen wirtschaftlichen Unsicherheiten zum Trotz erwartet Apple offenbar eine hohe Nachfrage nach seiner kommenden iPhone 14 Familie. Wie die Taiwan Economic Times berichtet, soll das Unternehmen seine Zulieferer in Fernost darüber informiert haben, dass man nun im ersten Schwung mit 95 Millionen statt wie bisher mit 90 Millionen verkauften Geräten rechne und dementsprechend die Produktion anpassen möchte. Vor allem beim iPhone 14 Pro Max wird erwartet, dass es hier eine große Nachfrage geben wird. Mit Blick auf den nahenden September wird erwartet, dass Apple die Massenproduktion in diesem Monat hochfahren und die neuen Geräte dann in fünf bis sechs Wochen auf den Markt bringen wird.
An Neuerungen kann man sich vor allem bei den beiden erwarteten Pro-Modellen unter anderem auf ein neues Kameramodul mit 48 Megapixeln, die Abkehr vom Notch und einen A16 Bionic Chip einstellen. Vor allem auch die abermaligen Verbesserungen bei der Kamera dürften aber auch dfür sorgen, dass der Kamerabuckel auf der Rückseite erneut anwachsen wird. Demnach dürfte der des iPhone 14 Pro Max der größte "Bump" werden, den Apple seinem Smartphone jemals verpasst hat. Das unten zu sehende Vergleichsbild, welches von den beiden Leakern @lipilipsi und Majin Bu via Twitter in Umlauf gebracht wurde, zeigt einen Vergleich des Buckels beim iPhone 14 Pro Max und seinem Vorgänger, dem iPhone 13 Pro Max.
Nur noch wenige Wochen dauert es, bis uns Apple verrät, was man sich in diesem Jahr für das iPhone überlegt hat. Das bedeutet, dass nun auch so langsam aber sicher die Gerüchte zur iPhone 14 Familie zunehmen werden. Auf dem koreanischen Blog Naver hat der Leaker "yeux1122" nun seine Informationen zur erwarteten Preisstruktur der Geräte veröffentlicht. Demnach soll das Basismodell des iPhone 14 auch in diesem Jahr wieder ab 799,- US-Dollar zu haben sein, zum selben Preis also wie das 6,1" große iPhone 13 im vergangenen Jahr und auch schon in 2020. Apple habe sich dem Bericht zufolge dagegen entschieden, die Preise anzuheben, um auf diese Weise keine Argumente gegen einen Kauf zu liefern und somit der dem Nachlassen des weltweiten Smartphone-Marktes entgegenzuwirken.
Ein wenig überraschend käme dies angesichts der gestiegenen Produktionskosten und der Unwägbarkeiten in der Zuliefererkette schon. Demnach sei die Entscheidung auch auf allerhöchste Ebene getroffen worden. CEO Tim Cook dürfte demnach seine Finger im Spiel gehabt haben. Allerdings fällt auf der anderen Seite auch die günstigste iPhone-Variante der beiden vergangenen Jahre, nämlich das iPhone mini mit seinem Einstiegspreis von 699,- US-Dollar weg. Dessen Platz dürfte in Apples Preisstruktur künftig das iPhone SE einnehmen.
Unterdessen hat der Leaker-Kollege Jioriku seine Informationen zur erwarteten Farbpalette der iPhone 14 Familie zum Besten gegeben. Diese soll sich folgendermaßen gestalten
- iPhone 14: Grün, Lila, Blau, Schwarz, Weiß und (Product)Red.
- iPhone 14 Pro: Grün, Lila, Silber, Gold und Graphit.
Bei den Standardmodellen würde demnach die neue lilafarbene Variante das Pink des iPhone 13 ersetzen, bei den Pro-Modellen das Sierrablau.
Angeblich habe Apple auch mit einer Premium-Variante des iPhone mit einem Gehäuse aus Titan experimentiert, so wie es auch bei der "Apple Watch Pro" erwartet wird, sich aber letzten Endes dagegen entschieden und wird auch weiterhin auf die bewährten Materialien setzen. Bei den Speicherkapazitäten soll zudem alles beim Alten bleiben. Neu sein soll hingegen die Unterstützung des Aufladens mit bis zu 30 Watt, was den Akku abermals schneller füllen dürfte als bisher.
Dies alles sind bislang natürlich nur Gerüchte. Ob diese sich so wie diskutiert bewahrheiten werden, muss abgewartet werden.
Eigentlich ist es ein recht normaler Prozess, dass das Wachstum einer bestimmten Branche irgendwann nachlässt. Aktuell ist dies auch beim Smartphone der Fall. Wie Zahlen der Analysten von Counterpoint Research belegen, gab beispielsweise der Absatz von Smartphones in Europa im zweiten Quartal 2022 im Jahresvergleich um 11% nach. Wie die Zahlen aber auch belegen, ist Apple hiervon nicht betroffen. Stattdessen soll vor allem das neue 5G iPhone SE dazu beigetragen haben, sogar ein kleines Wachstum von 3% gegenüber dem Vorjahresquartal zu erzielen. Dies ist umso bemerkenswerter, da es bislang verschiedntlich hieß, dass das aktuelle SE nicht besonders gut bei den Nutzern ankommen würde. Dies scheint zumindest auf Europa nicht zuzutreffen.

Abgewartet werden muss indes, ob der Trend bei Apple weiterhin anhält. Die Unsicherheiten beruhen laut Counterpoint vor allem auf der Ungewissheit der geopolitischen Lage in der Ukraine und Russland und auch der immer weiter vroanschreitenden Rezession in weiten Teilen Europas.
Gerüchte, wonach das iPhone 14 Pro mit einem (teilweisen) Always-On Display ausgestattet sein soll, gibt es ja nun schon seit einiger Zeit. Nun haben die Entwickler Steve Moser und @rhogelleim in den Tiefen der aktuellen Betaversion von Xcode 14 weitere Hinweise hierauf entdeckt. Dort zeigt sich nämlich eine Ansicht des Sperrbildschirms, bei der verschiedene Ansichten ein und desselben Widgets zu sehen sind, je nachdem, ob der "Always-On" Displaymodus aktiv ist oder nicht. Unter anderem sieht es so aus, als würden verschiedene, eher unwichtige Details im Always-On-Modus weggelassen, sie erscheinen aber wieder, wenn das Display aufgeweckt wird. Gleiches scheint auch der Fall bei der Darstellung von farbigen Inhalten zu sein. Diese werden im Always-On-Modus offenbar schwarz-weiß dargestellt.
Die vergangene Woche ausgegebene Beta von iOS 16 enthält zudem Hinweise zu einer Art "Schlafversion" von Hintergrundbildern, die ebenfalls mit dem erwarteten Always-On Display zusammenhängen könnte. Diese Bilder werden dunkler und mit weniger kräftigen Farben dargestellt, was zum Energiesparen im Always-On-Modus beitragen dürfte.
Im Herbst, vermutlich Mitte September, dürfen wir uns auf neue iPhones freuen. Für Apple ist dies auch immer die Zeit, sich besonders um die sogenannten "Switcher" zu kümmern, also diejenigen Android-Nutzer, die mit einem Wechsel auf die iOS-Plattform liebäugeln. Wohl nicht zuletzt auch aus diesem Grund hat das Unternehmen nun ein neues Video mit dem Titel "Switching to iPhone" veröffentlicht, in dem man in knapp fünf Minuten alle wichtigen Fragen rund um den Wechsel aufgreift. Im Zentrum steht dabei natürlich vor allem auch die im Google Play Store verfügbare App "Auf iOS übertragen", die den Switchern dabei helfen soll, ihre Inhalte (z.B. Kontakte, Nachrichten, Fotos oder inzwischen auch WhatsApp-Chats) und Apps (sofern auch im iOS AppStore vorhanden) auf das neue iPhone zu übertragen.
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Die beiden Standard-Modelle des iPhone 14 werden wohl in diesem Jahr erstmals nicht in den Genuss der aktuellsten Generation von Apples A-Serien Chip kommen und stattdessen beim A15 Bionic Chip aus dem vergangenen Jahr verharren. Dennoch ist dem Leaker "ShrimpApplePro" zufolge eine Performance-Verbesserung gegenüber dem iPhone 13 zu erwarten. Erzielt werden soll diese dem Tweet zufolge unter anderem durch interne Verbesserungen beim Chip-Design und ein neues Mobilfunkmodem. Zudem werden wohl auch die beiden Standard-Modelle des iPhone 14 offenbar 2 GB zusätzlichen Arbeitsspeicher erhalten und somit wie auch die Pro-Modelle auf 6 GB kommen.
Bis Apple seine diesjährige iPhone-Generation vorstellen wird, dürfte es nicht mehr allzu lange dauern. Sollte sich am traditionellen Plan nichts ändern, dürfte es in ca. sechs Wochen soweit sein.