Apple ist von dem US-amerikanischen Umfrageunternehmen Prophet zum siebten Mal in Folge zum "Most relevant brand" gekürt worden. In der jährlich durchgeführten Umfrage unter 13.500 US-Bürgern zu insgesamt 293 Marken in 27 Kategorien setzte sich Apple vor Peloton, Spotify, Bose und Android durch. Den Umfrageexperten zufolge weisen die Unternehmen an der Spitze des Rankings sechs wesentliche Merkmale auf. So gelingt es diesen Unternehmen fortwährend, Dinge umzusetzen, die zuvor unmöglich erschienen. Zudem sind sie in der Lage, sich schnell auf veränderte Marktsituationen und die Bedürfnisse der Nutzer einzustellen. Weitere dieser Merkmale sind:
- Nutzerbindung
- Pragmatismus
- Inspiration
- Innovation
Die diesjährige Umfrage stand natürlich erneut im Zeichen der Corona-Pandemie, in der vor allem Technologie-Unternehmen an Bedeutung gewonnen haben. Hinzu kommen aus dem Gesundheits- und Fitnesssektor. So gelang es Peloton wohl vor allem auch wegen Corona, den zweiten Platz aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen. Interessant ist indes, dass sich Amazon, trotz allem Homeshoppings wegen Corona, nicht in den Top 10 wiederfindet. Über Apple schreibt Prophet:
The Beatles of all brands, Apple tops our charts again. It continually proves that it is far more than just a phone, a watch or earbuds. With Ted Lasso-like charm, it smoothly delivers millions of songs, games and workouts to draw us into its always-inspiring ecosystem.
Nach der Flutkatastrophe, die im vergangenen Sommer vor allem den Westen und Süden Deutschlands heimgesucht hat, zeigt sich die Telekom auch angesichts der durch verschiedene Sturmtiefs in den vergangenen Tagen ausgelösten Schäden erneut spendabel und beschenkt seine Kunden mit zusätzlichem kostenlosen Datenvolumen in Höhe von 2 GB. Auf diese Weise möchte man sich auch für die diversen sturmbedingten Ausfälle im Mobilfunk- und Festnetz in den vergangenen Tagen entschuldigen. Um das noch bis Ende des Monats gültige Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Alternativ kann man dies auch auf der Webseite https://pass.telekom.de tun. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

Ich hatte bereits in meinem Artikel zur jüngsten 5-Millionen-Strafe für Apple in den Niederlanden erwähnt, dass es für mich so aussieht, als würde Apple die Sache bis zur Maximalstrafe von 50 Millionen einfach aussitzen und sich dadurch die Änderungen an seinem In-App-Konzept spart. Zur Erinnerung: Die niederländische Authority for Consumers and Markets (ACM) hatte angeordnet, dass Apple speziell für Dating-Apps alternative Bezahlmethoden für In-App Inhalte zulassen müsse. Dieser Anordnung ist man in Cupertino einigermaßen halbherzig nachgekommen und hatte dabei unter anderem erklärt, dass man dennoch 27% der In-App Umsätze für sich beanspruche und verlangt, dass die Entwickler der betroffenen Apps eine Version speziell für den niederländischen Markt veröffentlichen müssen. Hiermit war die ACM allerdings alles andere als einverstanden und verhängte Strafzahlungen in Höhe von 5 Millionen Euro pro Woche für Apple. Bei 25 Millionen Euro sind wir inzwischen angekommen, was der Hälfte des Maximums von 50 Millionen entspricht.
Nun hat sich die Chef-Digital-Regulatorin der EU, Margrethe Vestager, eingeschaltet und ebenfalls
die Ansicht geäußert, dass Apple wohl einfach die Strafe bezahlt und die Sache damit erledigt sei (via
TechCrunch). Sie verweist dabei auch darauf, dass die Strafen deutlich drastischer werden müssten, wenn man die Silicon Valley Konzerne zum Einlenken bei derartigen Anliegen bewegen wolle.
"Effective enforcement, which includes the Commission having sufficient resources to do so, will be key to ensure compliance. Some gatekeepers may be tempted to play for time or try to circumvent the rules. Apple’s conduct in the Netherlands these days may be an example. As we understand it, Apple essentially prefers paying periodic fines, rather than comply with a decision of the Dutch Competition Authority on the terms and conditions for third parties to access its appstore."
Im Endeffekt ist es für Apple ein Rechenbeispiel: Wodurch verliert man mehr Geld? Indem man die Strafe zahlt und weiterhin die 30% Abgabe auf sämtliche In-App Verkäufe der Dating-Apps kassiert? Oder indem man die Strafe vermeidet und sich künftig das Geld für die In-App Käufe durch die Lappen gehen lässt. Die Antwort dürfte auch ohne große Rechnung eindeutig sein. Ein Stück weit hat sie Apple auch bereits mit den weiterhin geforderten 27% Abgabe bereits beantwortet. Dies scheint der Break-Even zu sein, unter dem es für Apple offenbar lukrativer ist einfach die Strafe zu zahlen.
Nach dem dramatischen Raubüberfall inkl. anschließender Geiselnahme am gestrigen Abend im Amsterdamer Apple Store hat sich nun auch Apple zu der Situation geäußert. In einem Statement gegenüber den Kollegen von TechCrunch erklärte Apple, dass sich alle Angestellten und Kunden in Sicherheit befänden und niemand einen körperlichen Schaden davongetragen habe. Man bedanke sich bei den örtlichen Sicherheitskräften für ihren Einsatz und auch bei den im Laden befindlichen Menschen für ihre Reaktion und ihre gegenseitige Unterstützung:
"We want to thank local law enforcement for their exceptional work and ongoing investigation. Our teams and customers took swift action and showed incredible strength and resolve today, and we are so thankful for the support and care they've shown each other under such challenging circumstances."
Inzwischen kommen auch immer weitere neue Details ans Tageslicht. Demnach habe der maskierte und bewaffnete 27-jährige Täter zunächst einen Raubüberfall geplant, dann vier Mal in die Luft gefeuert und schließlich einen Kunden als Geisel genommen, wie inzwischen auch verschiedene Bilder aus dem Inneren des Stores zeigen. Andere Kunden und Angestellte durften das Ladengeschäft verlassen oder verbarrikadierten sich in angrenzenden Räumen. Polizeiangaben zufolge forderte der Täter schließlich 200 Millionen Euro in Kryptowährung und einen freien Abzug.
Wie AT5 Echt Amsterdams Nieuws berichtet, erfolgte der Zugriff als der Täter Wasser forderte, welches im mit einem Roboter zur Eingangstür des Stores gebracht wurde. In dem Moment als er die Tür öffnete, flüchtete die Geisel und der Täter nahm die Verfolgung auf. Die Polizei nutzte diesen Moment, um ihn mit einem BMW X5 gezielt über den Haufen zu fahren. Da befürchtet wurde, dass er einen Sprengstoffgürtel tragen könnte, wurde er anschließend ohne Ergebnis mithilfe eines Roboters abgesucht. Offenbar hatte der Täter während des Vorfalls Selfies an die lokale Presse verschickt, die den Eindruck erweckten, dass er eine Bombe bei sich trage. Bewaffnet war er letzten Endes mit einer automatischen und einer Handfeuerwaffe.
Apple hat an verschiedenen Standorten seiner Retail Stores in den USA damit begonnen, die Maskenpflicht für Kunden aufzuheben. Wie Bloomberg berichtet, handelt das Unternehmen dabei in Anlehnung an die lokalen Regelungen in den verschiedenen Bundesstaaten und Regionen. Die Mitarbeiter sind bereits entsprechend instruiert worden, sie selbst müssen allerdings auch weiterhin bis auf Weiteres eine Maske tragen. In Staaten mit härteren COVID-Maßnahmen, wie beispielsweise Hawaii, Illinois, Oregon, Washington und bestimmten Regionen in Kalifornien ist das Tragen einer Maske nach wie vor erforderlich. Grundsätzlich empfiehlt Apple auch dort, wo es keine Pflicht mehr ist, das Tragen einer Maske als Schutz vor einer Infektion. Die Regelungen in seinen Retail Stores in den USA kommuniziert Apple auch über seine jeweiligen Webseiten, wo der Hinweis "Please note that face masks are required while visiting this location." für alle Locations angezeigt wird, in denen eine Maske nach wie vor erforderlich ist.

Dem Bloomberg-Bericht zufolge plant Apple auch, in Kürze wieder Präsenzveranstaltungen im Rahmen seiner "Today at Apple" Reihe in den Retail Stores durchzuführen. In manchen Stores beginnen diese bereits, je nach lokalen Regelungen, in dieser Woche.
Dramatische Szenen spielen sich offenbar aktuell rund um den Apple Store in Amsterdam ab. Was anscheinend gegen 17:45 Uhr als geplanter Raubüberfall begann, hat sich lokalen Presseberichten zufolge inzwischen zu einer Geiselnahme entwickelt. Die Polizei hat die Situation inzwischen offiziell bestätigt, den Bereich rund um den Store abgeriegelt und die Bewohner in den umliegenden Gebäuden dazu aufgerufen, diese nicht zu verlassen, sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Weitere Informationen gibt die Polizei aktuell zum Schutz der betroffenen Personen nicht bekannt. Auf Twitter kursiert ein Video, auf dem ein maskierter und bewaffneter Mann zu sehen ist, der offenbar eine Geisel festhält. Die niederländische Presse von Het Parool, De Telegraaf, NOS und AT5 berichtet aktuell über den offenbar andauernden Vorfall.
UPDATE: Gegen 23:30 Uhr erklärte die Amsterdamer Polizei den Einsatz für beendet und der Geiselnehmer konnte überwältigt werden, indem Beamte ihn gezielt mit einem Auto anfuhren. Zuvor war es der letzten verbliebenen Geisel gelungen, aus dem Store zu rennen. Als der Angreifer versuchte, ihr zu folgen, erfolgte der Zugriff. Außer dem Geiselnehmer selbst gab es offenbar Gott sei Dank keine Verletzten.