Am gestrigen Abend erst hatte Apple iOS 15.1.1 für alle Nutzer veröffentlicht und damit ein potenzielles Problem mit abbrechenden Telefonaten behoben. Heute nun legt Apple noch einmal mit einem Update für alle Nutzer einer Apple Watch, vor allem der Series 7 nach und hat watchOS 8.1.1 veröffentlicht. Auch hierbei handelt es sich um ein Fehlerkorrektur-Update, welches sich um ein konkretes Problem kümmert. Wie Apple in den Releasenotes angibt, wird damit ein Problem behoben, durch das die Series 7 möglicherweise nicht wie geplant aufgeladen werden kann. Wie gewohnt kann das Update über die Watch-App auf einem verbundenen iPhone geladen und auf der Watch installiert werden. Hierbei muss die Watch mit einem Ladegerät verbunden sein und über mindestens noch 50% Rest-Akkulaufzeit verfügen.
Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Nur eine Woche nach der Veröffentlichung der letzten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15.2, macOS Monterey 12.1, watchOS 8.3 und tvOS 15.2 können ab sofort die dritten Betas von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Ein wenig unklar ist nach wie vor, warum Apple watchOS 8.2 ausgelassen hat und direkt auf Version 8.3 springt aber vermutlich wird es dafür Gründe geben.
Bereits bekannt ist, dass iOS 15.2 den bereits für iOS 15 angekündigten App-Datenschutzbericht nachreichen wird. Aus diesem ist künftig ersichtlich, wie oft auf sensible Funktionen wie die Kamera, das Mikrofon oder den Standort aber auch auf Informationen wie Fotos, Kontakte, etc. innerhalb der letzten sieben Tage zugegriffen haben. Zudem wird auch aufgezeichnet, welche Apps im Hintergrund irgendwelche Server im Internet ansteuern, so dass man im Zeifel auch hier korrigierend eingreifen kann. Hinzu gesellen sich diverse kleinere kosmetische und funktionelle Anpassungen im gesamten System, unter anderem auch die Möglichkeit, nun einen Nachlasskontakt für iCloud-Daten zu konfigurieren.
Darüber hinaus aktiviert Apple in den neuen Betas nun erstmals auch die "Communications Safety" Funktion, einem Teil der neuen Kinderschutzfunktionen, für die Apple in den vergangenen Monaten eine Menge Kritik einstecken musste. Es handelt sich dabei wohlgemerkt nicht um die ebenfalls geplanten Kinderpornoscans von Nutzer-Mediatheken, sondern um Hinweise für den Fall, dass über die Nachrichten-App mutmaßlich anzügliche Texte und Bilder verschickt und empfangen werden. Zudem werden auch die kommenden Updates wieder verschiedene Fehler korrigieren und die Sicherheit und Stabilität der Systeme verbessern.
Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten. Ein finales Veröffentlichungsdatum für die kommenden Versionen der Betriebssysteme ist aktuell noch nicht bekannt.
Ja wer hat denn da wohl nicht aufgepasst? Zwei deutsch-kanadische Sicherheitsforscher haben herausgefunden, dass Apples mit iOS/iPadOS 15 und macOS Monterey eingeführte Sicherheitsfunktionen für E-Mails von der Apple Watch ausgehebelt werden können. Durch die sogenannte "Mail Privacy Protection" soll eigentlich die IP-Adresse des Absenders maskiert werden, so dass hieraus nicht auf dessen Standort und andere Informationen geschlossen werden kann. Zudem verhindert sie auch, dass Absender einer E-Mail erkennen können, ob und wie oft eine Mail geöffnet und ob diese auch weitergeleitet wurde. Apple beschreibt die Verwendung der Funktion in einem eigenen Support Dokument.
Wie aus dem E-Mail-Datenschutz & Datenschutz Bericht hervorgeht, steht die Funktion auf dem iPhone, iPad und Mac mit den oben genannten Betriebssystemversionen zur Verfügung. Dies trifft allerdings nicht auf die Apple Watch zu, die somit die komplette "Mail Privacy Protection" aushebeln kann. So lädt die Watch nämlich auch dann entfernte Inhalte runter und verwendet die tatsächliche IP-Adresse, wenn "Mail Privacy Protection" auf dem verbundenen iPhone aktiviert ist. Noch schlimmer: Dies geschieht auch dann, wenn man einfach nur eine Benachrichtigung zu einer erhaltenen E-Mail auf die Apple Watch bekommt. Hier sollte (und wird hoffentlich) Apple demnächst nachbessern.
Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der ersten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15.2, macOS Monterey 12.1, watchOS 8.3 und tvOS 15.2 können ab sofort die zweiten Betas von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Ein wenig unklar ist nach wie vor, warum Apple watchOS 8.2 ausgelassen hat und direkt auf Version 8.3 springt aber vermutlich wird es dafür Gründe geben.
Bereits bekannt ist, dass iOS 15.2 den bereits für iOS 15 angekündigten App-Datenschutzbericht nachreichen wird. Aus diesem ist künftig ersichtlich, wie oft auf sensible Funktionen wie die Kamera, das Mikrofon oder den Standort aber auch auf Informationen wie Fotos, Kontakte, etc. innerhalb der letzten sieben Tage zugegriffen haben. Zudem wird auch aufgezeichnet, welche Apps im Hintergrund irgendwelche Server im Internet ansteuern, so dass man im Zeifel auch hier korrigierend eingreifen kann. Hinzu gesellen sich diverse kleinere kosmetische und funktionelle Anpassungen im gesamten System.
Darüber hinaus aktiviert Apple in den neuen Betas nun erstmals auch die "Communications Safety" Funktion, einem Teil der neuen Kinderschutzfunktionen, für die Apple in den vergangenen Monaten eine Menge Kritik einstecken musste. Es handelt sich dabei wohlgemerkt nicht um die ebenfalls geplanten Kinderpornoscans von Nutzer-Mediatheken, sondern um Hinweise für den Fall, dass über die Nachrichten-App mutmaßlich anzügliche Texte und Bilder verschickt und empfangen werden. Zudem werden auch die kommenden Updates wieder verschiedene Fehler korrigieren und die Sicherheit und Stabilität der Systeme verbessern.
Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten. Ein finales Veröffentlichungsdatum für die kommenden Versionen der Betriebssysteme ist aktuell noch nicht bekannt.
Bereits jetzt enthält die Apple Watch eine Sturzerkennungsfunktion, die automatisch Hilfe organisieren kann, sollte der Nutzer sich nach einem erkannten Sturz nicht mehr bewegen. Einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal zufolge könnte Apple diese Funktion künftig auch auf Autounfälle ausweiten. So berichten die Kollegen, dass Apple an einer entsprechenden Funktion für das iPhone und die Apple Watch arbeite, die im Falle eines Unfalls direkt den Notruf wählt und die im kommenden Jahr, vermutlich dann mit iOS 16, vorgestellt werden soll. Basieren würde eine solche Funktion vermutlich auf den verschiedenen Sensoren in den beiden Geräten, darunter vor allem dem Beschleunigungssensor. Sollte sich die Geschwindigkeit abrupt stark verändern, wie dies bei einem Autounfall der Fall ist, würde die neue Funktion ausgelöst werden. Selbstverständlich kann auch hier der Nutzer noch eingreifen, sollte es sich um eine falsche Erkennung gehandelt haben.