Nachdem sich die Innovationsmöglichkeiten in Sachen Smartphone in den vergangen Jahren immer mehr auf die Kamera verlagert haben, sollen klappbare Geräte der nächste heiße Trend werden. Während sich Samsung dabei schon kräftig die Finger verbrannt hatte, arbeitet man aber selbstverständlich auch in Cupertino hinter den Kulissen an entsprechenden Prototypen. Dies berichtet nun auch noch einmal der Bloomberg-Kollege Mark Gurman, der dabei allerdings aktuell noch von "early work" spricht. Während Apple verschiedene Variante eines Klapp-iPhone testen soll, sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, ob man ein solches Gerät überhaupt jemals auf den Markt bringen wird.
Derzeit beschränke sich der Fokus laut Gurman ausschließlich auf das Display und die verschiedenen Möglichkeiten, wie man dieses klappbar gestalten könnte. Mit einem solchen Gerät könnte man ein größeres Display in einem Gerät anbieten, das trotzdem noch in die Hosentasche passt. Allerdings hat sich das Klappen des Displays bei anderen Herstellern als die größte Herausforderung und Schwierigkeit erwiesen.
Allzu viel Hoffnung auf eine baldige Vorstellung sollte man sich allerdings nicht machen. Laut Gurman ist ein Klapp-iPhone noch "years away" oder "ultimately may never be introduced".
Wenn ich einen Wunsch für ein neues Feature im iPhone 13 äußern dürfte, dann wäre das die Rückkehr von Touch ID, gerne in Kombination mit Face ID. Und wie es aussieht, stehen die Chancen dafür gar nicht mal so schlecht. So hat man offenbar auch in Cupertino erkannt, dass die Erkennung des Fingerabdrucks nicht die schlechteste Variante ist, gerade auch in Zeiten von Mund-Nase-Bedeckungen und anderen Anwendungsszenarien. So brachte man Touch ID im Powerknopf unter anderem beim aktuellen iPad Air zurück. Beim iPhone 13 hingegen könnte der Touch ID Sensor unter dem Display verbaut werden. Was in der Vergangenheit bereits häufiger gemunkelt wurde, bringt nun der Bloomberg-Kollege Mark Gurman wieder auf die Tagesordnung.
Während die Designänderungen beim iPhone 13 wohl ehr marginal werden dürften, berichtet Gurman, dass Apple aktiv die Integration eines Fingerabdrucksensors unter dem Display testen würde. Dieser soll dann in der Tat gemeinsam mit Face ID für eine biometrische Authentifizierung des Nutzers sorgen und immer dann eingreifen, wenn Face ID nicht genutzt werden kann. Für mich wäre dies ein Comeback, das bei mir mehr Vorfreude auf ein neues iPhone auslösen würde als dies in den vergangenen Jahren der Fall war.
Es ist schon beeindruckend, wie rasant sich die Rechenleistung in Smartphones, vor allem auch im iPhone, in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Dies hat in der Regel allerdings auch eine größere Wäremeentwicklung zur Folge, der die Hersteller in geeignter Form begegnen müssen. Dies könnte dem anerkannten Apple-Analysten Ming-Chi Kuo zufolge zu einem neuen Kühlungssystem in den High-End Modellen des für den Herbst erwarteten iPhone 13 führen (via MacRumors). Kuo zufolge soll Apple hierzu aktuell mit Nachdruck an einem sogenannten "Vapor Chamber" (VC) Kühlungssystem für das iPhone arbeiten. Dies könnte aufgrund der Hitzeentwicklung durch den neuen A-Serien Chip und die 5G-Konnektivität sogar erforderlich werden. Konkurrenten wie Samsung, Razer und LG setzen ein solches VC-System teilweise bereits in ihren Smartphones ein. Noch ist allerdings unklar, ob Apple ein solches System in der den eigenen Ansprüchen genügenden Qualität finden wird. Kuo ist jedoch optimistisch, dass dies der Fall sein wird.
Gestern gab es bereits beeindruckende iPhone-Zahlen aus China zu vermelden, heute sind die Kollegen von DigiTimes Research mit einer Betrachtung des weltweiten Smartphones-Markts im pandemiegeschüttelten Jahr 2020 zurück. Daraus geht hervor, dass der globale Markt im vergangenen Jahr um 8,8% nachgab und damit 1,24 Milliarden Geräte den Besitzer wechselten. Während der Markt insgesamt also schrumpfte, konnte Apple diesem Trend trotzen und mit seinem iPhone sogar um satte 10% im Jahresvergleich zulegen. Grund hierfür dürfte vor allem die erstmals mit dem iPhone 12 angebotene 5G-Konnektivität sein, denn vor allem 5G-Smartphones waren im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt konnten von diesen Geräten 280 bis 300 Millionen in 2020 verkauft werden, während es in 2019 noch lediglich 20 Millionen waren.
Während Apple (übrigens neben Xiaomi) also einer der Gewinner des vergangenen Jahres war, waren die Konkurrenten Samsung und Huawei von dem schrumpfenden Markt besonders stark betroffen. Beide mussten Verluste im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen.
Dass sich das iPhone 12 ausgesprochen gut verkauft, ist kein großes Geheimnis. Nun haben die Kollegen von der DigiTimes Zahlen speziell für den chinesischen Markt veröffentlicht. Und auch dort ist die aktuelle iPhone-Generation ein großer Erfolg. Demnach haben die bisherigen Verkäufe im Reich der Mitte die Erwartungen weit übertroffen. So konnte Apple im letzten Quartal 2020 18 Millionen Geräte in China an den Mann bringen und sich damit einen Marktanteil von mehr als 20% sichern. Damit schlug Apple dann auch gegen die chinesische Konkurrenz zurück. Bis zur Veröffentlichung des iPhone 12 hielten Huawei, Xiaomi, Oppo und Vivo einen Anteil von 90% am chinesischen Markt. 10% konnte sich Apple davon nun alszu zurück knabbern.
Das Biotechnologie-Unternehmen Biogen hat angekündigt, in den USA eine neue Studie in Kooperation mit Apple zu starten, in der mithilfe der Apple Watch und dem iPhone frühzeitige Anzeichen für ein Nachlassen der kognitiven Gesundheit erkannt werden sollen. Die Studie soll in diesem Jahr beginnen und über mehrere Jahre Daten von jungen Menschen, aber auch älteren Erwachsenen sammeln, die dann mithilfe von Apples ResearchKit-Framework ausgewertet werden sollen. Die Forscher erhoffen sich davon einen Einblick in sogenannte Biomarker zu erhalten, die die kognitiven Fähigkeiten der Probanden messen und auf diese Weise Anzeichen für deren Nachlassen liefern.
Insgesamt sind ca. 15% bis 20% der Erwachsenen über 64 Jahre von leichten kognitiven Einschränkungen betroffen. Allerdings sind diese nur sehr schwer frühzeitig zu erkennen, weswegen entsprechende Gegenmaßnahmen oftmals erst zu spät eingeleitet werden. Apple COO Jeff Williams wird zu der Kooperation mit den folgenden Worten zitiert:
"Working in collaboration with Biogen, we hope this study can help the medical community better understand a person's cognitive performance by simply having them engage with their Apple Watch and ?iPhone?. We're looking forward to learning about the impact our technology can have in delivering better health outcomes through improved detection of declining cognitive health."
Wie von Apple gewohnt, wird bei der Durchführung der Studie ein großer Wert auf den Datenschutz gelegt und den Probanden jederzeit Zugriff auf die erhobenen Daten gewährt.
Die japanischen Kollegen von MacOtakara sind dieser Tage in Höchstform und versorgen uns nach ihren Meldungen zum kommen iPad mini, dem nächsten Einstiegs-iPad und iPhone 13 nun auch mit ihren Informationen zu Apples Plänen in Sachen AirPods Pro und iPhone SE. Demzufolge soll mit beiden neuen Produkten im Frühjahr, konkret im April zu rechnen sei, wie man aus Apples chinesischer Zuliefererkette erfahren haben möchte. Dem Bericht zufolge wird Apple die zweite Generation der AirPods Pro mit einem leicht veränderten kabellosen Ladecase ausliefern. Dieses soll auch weiterhin 21mm dick bleiben, sich jedoch in der Höhe auf 46mm (aktuell 45,2mm) und in der Breite auf 54mm (aktuell 60,6mm) verändern. Weitere Details vermögen die Kollegen allerdings weder zu den neuen AirPods noch zum iPhone SE zu vermelden.
Der Bericht steht ein wenig im Widerspruch zu den bisherigen Informationen zu beiden Produkten. So hatte der Bloomberg-Kollege Mark Gurman zuletzt berichtet, dass Apple versuche, den Stiel an den AirPods Pro zu eliminieren und damit die gesamte Technik (ähnlich wie bei den Pixel Buds von Google) in die Ohrstecker selbst zu verpacken. Allerdings sei unklar, ob man dies erreichen könne.
In Sachen iPhone SE drehten sich die Gerüchte zuletzt vor allem um eine größere Plus-Version auf Basis des iPhone 8 Plus, also mit einem 5,5" oder gar einem 6,1" Display. Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte ein solches Gerät aber noch vor der zweiten Jahreshälfte in Aussicht gestellt. Eine komplett neue Generation des iPhone SE im Frühjahr wird gemeinhin als wenig wahrscheinlich angesehen.
In diesem Jahr darf nach der mehrwöchigen Verzögerung in 2020 wieder im gewohnten September mit der neuen iPhone-Generation gerechnet werden. Erneut sollen dabei vier Varianten des Smartphones präsentiert werden. Das iPhone 13 wird dann allerdings keine größeren designtechnischen Änderungen aufweisen, wie MacOtakara mit Verweis auf Informationen aus der chinesischen Zuliefererkette berichtet. So soll das Gerät dieselben Maße in Höhe und Breite besitzen, könnte jedoch ca. 0,26mm dicker werden. Dies soll an der rückwärtigen Kamera liegen, bei der Apple angeblich die drei Objektive künftig wieder komplett mit einer Saphirglasscheibe schützen wird. Zudem könnte auch die derzeit ausschließlich beim iPhone 12 Pro Max zum Einsatz kommende optische Sensor-Shift Bildstabilisierung auf weitere Modelle ausgeweitet werden.
Spannend wird hingegen sein, ob Apple den seit dem iPhone X unverändert zum Einsatz kommenden Notch am oberen Bildschirmrand beim iPhone 13 erstmals schrumpfen wird. Hierüber berichten die Kollegen zumindest, da es Apple gelungen sein soll, das Setup der TrueDepth-Kamera schmaler zu gestalten.
Als weitere Neuerungen beim iPhone 13 wurden in der Vergangenheit bereits ein LTPO OLED Display mit einer Bildwiederholrate von 120Hz und der obligatorische schnellere A15-Chip erwartet.