Wenn man mal ehrlich ist, schleppt man inzwischen kein Handy mehr mit sich herum, mit dem man auch Fotos machen kann, sondern eher eine Kamera, mit der man auch telefonieren kann. Entsprechend finden die großen Innovationen inzwischen in genau diesem Bereich statt und Apple wird auch nicht müde, das iPhone in Sachen Kamera immer weiter zu verbessern. Vor allem der optische Zoom steht dabei im Fokus, wie ein neuer Bericht der ETNews mal wieder belegt. Demnach soll Apple verstärkt an der "Periscope Lens Technology" forschen, um den optischen Zoom der iPhone-Kamera zu verbessern.
Aktuell sei man dem Bericht zufolge auf der Suche nach einem passenden Zulieferer, nachdem die Bemühungen, selbst ein solches Kameramodul zu entwickeln zuletzt ins Stocken geraten sein sollen. Entsprechende Patente hatte sich Apple bereits vor sechs Jahren gesichert. Das Problem dabei: Diverse weitere wichtige Patente liegen seit einer größeren Übernahme im vergangenen Jahr bei Samsung. Entsprechend müsste sich Apple hier in irgendeiner Weise mit dem großen Konkurrenten einigen. Angeblich befindet man sich hierzu allerdings auch bereits in Gesprächen mit Samsung.
Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo erwartet eine Integration der "Periscope Lens Technology" im iPhone und damit einen bis zu 10-fachen optischen Zoom ab dem Jahr 2022. Er sieht allerdings nicht Samsung sondern Semco und Sunny Optical als Zulieferer von Apple.
Hat man gut aufgepasst, wird man gemerkt haben, dass bei den iPhone 12 Teardowns der Reparaturspezialisten von iFixit noch ein Modell fehlte, nämlich das iPhone 12 Pro Max. Dies hat sich am Wochenende nun geändert und die Kollegen haben nun auch diesen noch fehlenden Teardown nachgelegt. Interessant sind dabei natürlich vor allem die Unterschiede des bislang größten iPhone aller Zeiten im Vergleich zu den restlichen iPhones des Jahres 2020. Die technisch größten Unterschiede bestehen bekanntermaßen beim Kamerasystem. Hier verbaut Apple im iPhone 12 Pro Max dank des zusätzlich zur Verfügung stehenden Platzes die größten Sensoren der iPhone 12 Reihe.
Aus der nachfolgenden Röntgenaufnahme geht bereits hervor, dass das normale Weitwinkelobjektiv (unten links) einen um 47% größeren 12-Megapixel Sensor besitzt als das ?iPhone 12?,wodurch er mehr Licht erfassen und damit bessere Fotos generieren kann. Hierzu trägt auch das neue Bildstabilisierungssystem bei, welches den Sensor mit seinen vier Magneten tausende Male pro Sekunde bewegt, um Verwackler auszugleichen.

Ein weiterer Unterschied zum ?iPhone 12 Pro? besteht in einem Akku in L-Form, den Apple bereits im iPhone 11 Pro Max zum Einsatz gebracht hatte, während das iPhone 12 Pro über einen rechteckigen Akku verfügt. Auch bei der Kapazität liegt dieser Akku natürlich mit seinen 14,13 Wh an der Spitze, während das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro auf 10,78 Wh kommen. Allerdings sind dies weniger als die 15,04 Wh im ?iPhone 11 Pro Max?.
Insgesamt vergeben die Kollegen einen Reparierbarkeitswert von 6 von 10 möglichen Punkten und damit denselben Wert wie auch beim iPhone 12? und ?iPhone 12 Pro?. Kritik gibt es an den proprietären Schrauben und dem schwer zu öffnenden Gehäuse aufgrund der Wasserfestigkeit des Geräts.

iOS 14 ist gerade mal ein paar Wochen verfügbar, da gibt es schon die ersten Gerüchte in Richtung von iOS 15 im kommenden Jahr. Sollten die Informationen der Kollegen von The Verifier korrekt sein, werden Nutzer eines originalen iPhone SE, iPhone 6s und ?iPhone? 6s Plus nicht mehr in den Genuss der Neuerungen im nächsten großen iOS-Update kommen. Bereits im vergangenen Jahr hatte man dort berichtet, dass iOS 14 das letzte Update für die genannten Geräte sein würde. Eine große Überraschung wäre dies nicht, da es prinzipiell Apples Zyklus entsprechen würde, iPhones für ca. vier bis fünf Jahre mit iOS-Updates zu unterstützen. ?iPhone? 6s und ?iPhone? 6s Plus wurden im September 2015 vorgestellt, das ?iPhone SE? folgte im März 2016. Nicht geäußert haben sich die Kollegen hingegen zu den Kompatibilitäten von iPadOS 15. Dafür hat man die folgende Liste von iPhones veröffentlicht, die mit iOS 15 kompatibel sein sollen:
- 2021er ?iPhone?s
- iPhone 12 Pro Max
- ?iPhone 12 Pro?
- iPhone 12 mini
- ?iPhone 12?
- iPhone 11
- ?iPhone 11? Pro
- iPhone 11 Pro Max
- iPhone XS
- ?iPhone XS? Max
- iPhone XR
- ?iPhone? X
- ?iPhone? 8
- ?iPhone? 8 Plus
- ?iPhone? 7
- ?iPhone? 7 Plus
- ?iPhone SE? (2020)
- iPod touch (7. Generation)
Vorgestellt wurden die neuen MagSafe-Lederhüllen für das iPhone 12 bereits gemeinsam mit den Geräten im Oktober. Auf dem Markt erhältlich waren sie bislang allerdings nicht. Dies hat sich nun geändert. So können die Hüllen ab sofort zu einem Preis von € 145,20 im Apple Online Store bestellt werden. Bereits bei der Preisbekanntgabe musste sich Apple allerdings eine Menge Spott gefallen lassen, sind die Hüllen schließlich knapp € 50,- teurer als beispielsweise der HomePod mini, was natürlich berechtigterweise die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis aufwirft.
Die neuen Lederhüllen verfügen auf der Vorderseite über eine Aussparung wo sich auf dem iPhone-Sperrbildschirm die Uhrzeit befindet, so dass man diese auch dann sehen kann, wenn sich das iPhone in der Hülle befindet. Für alle weiteren Dinge muss das Telefon allerdings aus der Hülle entnommen werden, was mithilfe eines dafür gedachten Lederstreifens geschehen kann. Apple schreibt dazu:
Aus speziell gegerbtem, veredeltem europäischen Leder hergestellt, fühlt sie sich außen weich an und bekommt mit der Zeit eine natürliche Patina. Die Hülle schützt dein iPhone vor Kratzern und bei Stürzen und passt einfach perfekt. So bleibt alles schön dünn. Im Inneren gibt es ein Fach für deine Kreditkarte oder einen Ausweis und sie hat eine passende Schlaufe, damit du sie immer griffbereit hast, egal wo du bist.
Die Lederhüllen für die verschiedenen iPhone 12 Modelle können ab sofort über die folgenden Links zum Preis von jeweils € 145,20 in verschiedenen Farben im Apple Online Store bestellt werden:

Es ist grundsätzlich nichts ungewöhnliches, wenn neue Geräte mit irgendwelchen Kinderkrankheiten zu kämpfen haben. Dies gilt auch für die jeweils neuen iPhone-Generationen. Selbstverständlich ist dies für die betroffenen Nutzer alles andere als schön, zumal man ja auch eine Menge Geld für ein iPhone auf den Tresen legt. Aktuell scheinen einzelne iPhone 12 Modelle von verschiedenen Displayproblemen geplagt zu sein, die sich als Flackern, unterschiedliche Beleuchtungen in bestimmten Situationen oder auch ein grünlich-gräuliches Leuchten bei schwarzen Hintergründen äußern können.
Den Kollegen von MacRumors liegt nun ein internes Dokument von Apple vor, aus dem hervorgeht, dass man sich der Probleme in Cupertino offenbar bewusst ist und bereits an Lösungen arbeitet. In dem Dokument werden Techniker für den Moment angewiesen, betroffene Geräte nicht einem Reparaturversuch zu unterziehen. Stattdessen sollen die betroffenen Nutzer aufgefordert werden, die iOS-Version auf ihren Geräten stets auf dem neuesten Stand zu halten, was darauf hindeuten könnte, dass Apple die Probleme mit einem Softwareupdate aus der Welt schaffen kann.
Mit Blick in die Vergangenheit waren auch einzelne iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max Modelle von dem grünlich-gräulichen Leuchten betroffen. Seinerzeit behob Apple das Problem mit dem Update auf iOS 13.6.1. Die Chancen auf eine softwareseitige Behebung stehen also nicht schlecht, auch wenn das Problem offenbar auch in der aktuellen Beta von iOS 14.3 noch auftritt.
Vielleicht sollte Apple doch besser die Finger von eigenen kabellosen Ladegeräten lassen. Nach dem Debakel rund um AirPower kassierte man auch zu den neuen MagSafe-Ladegeräten inzwischen diverse negative Kommentare. Machten sich diese beim normalen MagSafe-Ladegerät noch am hohen Preis und der Tatsache fest, dass dieses seine maximale Ladepower von 15 Watt nur mit einem (am besten von Apple stammenden) 20 Watt Netzteil erzielt, welches dem Ladegerät nicht einmal beiliegt. Das MagSafe Duo-Ladegerät ist noch nicht mal auf dem Markt und schon gibt es auch hier eine erste Hiobsbotschaft.
So hat der Kollege Mark Gurman entdeckt, dass Apple offenbar kürzlich erst die Beschreibung auf der Webseite zu dem Duo-Ladegerät in den USA abgeändert hat. Demnach ist diese Variante des MagSafe-Ladegeräts generell nicht in der Lage, die vollen 15 Watt an Leistung an das aufliegende iPhone 12 abzugeben. Ursprünglich erklärte Apple, dass man empfehle, das MagSafe? Duo-Ladegerät mit einem 20 Watt Netzteil zu betreiben, um die volle Leistung abrufen zu können. Dies ist auf den deutschen Webseiten zum MagSafe Duo-Ladegerät auch noch einsehbar.
Aus der geänderten Empfehlung auf der US-amerikanischen Webseite geht nun jedoch hervor, dass das MagSafe? Duo-Ladegerät ein iPhone 12 mit maximal 11 Watt Leistung laden kann, wenn es mit einem 20 Watt USB-C Netzteil verwendet wird. Nutzt man ein 27 Watt oder ein stärkeres Netzteil, sind maximal 14 Watt drin. So schreibt Apple in den emglischsprachigen Empfehlungen:
- 20W USB-C Power Adapter (sold separately) for faster wireless charging up to 11W
- 27W or higher USB-C Power Adapter (sold separately) for faster wireless charging up to 14W
Der eine oder andere mag inzwischen vermutlich schon keine News zu den neuen Macs und den M1-Prozessor lesen. Schwenken wir also kurz rüber zum iPhone. Die Displayspezialisten von DisplayMate haben sich den Bildschirm des iPhone 12 Pro Max einmal genauer angeschaut und einer ausführlichen Analyse unterzogen. Als Fazit bezeichnen die Spezialisten das Super Retina XDR display als das beste Display in einem Smartphone das sie je getestet haben, verleihen ihm ihren "Best Smartphone Display Award" und vergeben die Bestnote A+ für das Display.
Bei der Bewertung kommt heraus, dass das Display des iPhone 12 Pro Max in den 11 bewerteten Kategorien (u.a. maximale Helligkeit, Kontrastverhältnis, Reflexionen und Farbtreue) neue Bestmarken setzt oder die bestehenden egalisiert. Darüber hinaus bemerkt DisplayMate, dass das Display des iPhone 12 Pro Max um bis zu 10% energieeffizienter ist als das Display des iPhone 11 Pro Max. Wer sich für die komplette Analyse interessiert, kann diese auf der Webseite von DisplayMate einsehen.
Der guten alten Tradition folgend haben die Reparaturspezialisten von iFixit nach ihren Teardowns von iPhone 12 und iPhone 12 Pro nun auch das iPhone 12 mini feinsäuberlich in seine Einzelteile zerlegt und ihre Erkenntnisse veröffentlicht. Die technischen Unterschiede sind bei der diesjährigen iPhone-Generation vergleichsweise gering ausgefallen und beziehen sich vor allem auf die unterschiedlichen Formfaktoren der Geräte. So musste Apple beim iPhone 12 mini also eine ähnliche Technik wie beim iPhone 12 in ein deutlich kleineres Gehäuse verpacken.
Als erstes fiel den Kollegen von iFixit natürlich der gegenüber dem iPhone 12 und iPhone 12 Pro kleinere 8,57 Wh Akku auf. Laut iFixit ist dessen Kapazität dennoch größer als die des Akkus im größeren iPhone SE 2020 mit dessen 6,96 Wh Akku. Zum Vergleich: Im iPhone 12 und iPhone 12 Pro kommt ein 10,78 Wh Akku zum Einsatz. Darüber hinaus hat Apple verschiedene Komponenten des iPhone 12 in kleineren Varianten auch im iPhone 12 mini verbaut, um entsprechend Platz zu sparen. Dies betrifft die Taptic Engine ebenso wie die Lautsprecher oder auch den MagSafe Magnetring. Bei den Kameras handelt es sich hingegen um dieselben Objektive wie auch im iPhone 12.

Ebenso wie auch schon das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro erhält auch das iPhone 12 mini einen Reparierbarkeitswert von 6 von maximal 10 Punkten. Zwar sind die meisten Komponenten laut iFixit modular und somit leicht auszutauschen, allerdings verwendet Apple auch weiterhin proprietäre Schrauben und auch die Wasserfestigkeit des Geräts macht das Öffnen entsprechend kompliziert.
