Während in anderen Teilen der Welt vor allem die Android-Smartphones der verschiedenen Hersteller in der Pole Position sind, gilt der US Smartphone-Markt traditionell als Domäne des iPhone. Wie die aktuellen Zahlen der Analysten von Strategy Analytics zeigen, soll diese Dominanz allerdings im dritten Quartal erstmals seit drei Jahren wieder von Samsung gebrochen worden sein. Demnach sollen die Koreaner im genannten Zeitraum einen Anteil von 33,7% (plus 6,7%) am US-Markt für sich verbucht haben, gefolgt von Apple mit 30,2% und LG mit 14.7%.
Wirklich überraschend kommt diese Entwicklung freilich nicht, schließlich musste Apple die traditionell im September stattfindende Einführung seiner neuen iPhones in diesem Jahr wegen der Corona-Krise um mehrere Wochen nach hinten verschieben, während Samsung mit dem Galaxy Note 20 und dem Galaxy Z Fold2 gleich zwei neue Flaggschiff-Modelle auf den Markt brachte.
Angemerkt werden muss natürlich, dass die Daten von Strategy Analytics lediglich auf Markt-Beobachtungen basieren und nicht auf offiziellen Zahlen. Diese gibt Apple bereits seit einigen Jahren nicht mehr bekannt, allerdings vermeldete man bei der Bekanntgabe der aktuellsten Quartalszahlen einen Rückgang von 21% bei den mit dem iPhone genrierten Umsätzen. Insofern dürften die Zahlen der Analysten durchaus in die richtige Richtung gehen.
Es scheint ganz so, als sollten neue Displays eine der großen Neuerung bei der iPhone-Generation des kommenden Jahres sein. So wird bereits seit einiger Zeit spekuliert, dass die neuen Geräte über ein 120Hz ProMotion-Display verfügen werden. Ein neuer Bericht der koreanischen Kollegen von The Elec ergänzen dieses Gerücht nun dahingehend, dass die OLED-Displays von zumindest zwei Modellen des iPhone 13 auf der energiesparenden LPTO-Technologie (Low-Temperature Polycrystalline Oxide) basieren sollen. Diese sorgt für ein neues Backplane, welches für die Steuerung der einzelnen Pixel verantwortlich ist und deutlich effizienter arbeitet als aktuelle Displays. Hierdurch könnte einerseits eine längere Akkulaufzeit möglich werden, andererseits aber auch neue Anwendungsfälle, wie beispielsweise das oben angesprochene ProMotion-Display oder auch ein "Always-On" bestimmter Display-Elemente.
Vor allem wenn man bei letztgenanntem Beispiel an die neuen Lederhüllen für das iPhone 12 mit ihren Aussparungen für die Uhrzeit denkt, könnte dies Sinn machen und die Uhrzeit dauerhaft sichtbar sein. Steuern könnte Apple dies dann über MagSafe.

In der Apple Watch Series 5 und Series 6 kommen bereits LTPO-Displays zum Einsatz, die dafür sorgen, dass Apple dieselbe Akkulaufzeit wie bei Vorgängermodellen bieten kann, obwohl die neuen Watches über ein Always-On Display verfügen. Konkurrent Samsung setzt die Technologie bereits bei seinem Galaxy Note 20 Ultra und dem Z Fold 2 ein. Angeblich soll Apple aktuell planen, die neuen Displays in den Pro-Modellen des iPhone 13 einzusetzen.
Es scheint als würde die kürzlich aufgedeckten Verstöße gegen die von Apple ausgelobten Arbeitsbedingungen in zwei Fertigungsstätten des iPhone-Zulieferers Pegatron schwererwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. So berichtet Nikkei aktuell, dass Luxshare, bislang Apples Hauptfertiger für die AirPods, bereits früher als ursprünglich geplant in die Produktion des iPhone 12 mini einsteigen soll. Diese soll vor allem in der Fabrik im chinesischen Kunshan vorgenommen werden, die Luxshare von Wistron übernommen hat.
Apple soll die Erweiterung seiner Fertigungspartner auf den neuen Zulieferer aus zwei Gründen vorantreiben. Zum einen soll auf diese Weise die Dominanz von Foxconn gebrochen werden. Zum anderen handelt es sich dem Bericht zufolge auch um eine direkte Reaktion auf die Geschehnisse in der Pegatron-Fabrik. Luxshare soll in der Fabrik ab dem kommenden Jahr für ca. 20% der iPhone 12? mini Produktion zuständig sein.
Wie von anderen Produktstarts gewohnt, hat Apple heute kurz vor dem Verkaufsstart von iPhone 12 mini, iPhone 12 Pro Max und diverser MagSafe-Zubehörprodukte heute das Review-Embargo für die neuen Produkte beendet, so dass die Kollegen der US-Presse und verschiedene Blogger und YouTuber ihre Testergebnisse veröffentlichen dürfen. Selbstverständlich gibt es dabei in diesem Fall nicht allzu viele neue Erkenntnisse zu vermelden, da das iPhone 12 mini prinzipiell lediglich eine kleinere Version des iPhone 12 und das iPhone 12 Pro Max eine größere des iPhone 12 Pro darstellen. Insofern fokussieren sich die meisten Meinungen auch vor allem auf die Displaygröße der neuen iPhones.
So ist das iPhone 12 Pro Max mit seinem 6,7"-Display das größte iPhone, welches Apple jemals auf den Markt gebracht hat. Das iPhone 12 mini hingegen besitzt zwar ein 5,4"-Display, ist dabei aber dennoch kleiner als das iPhone 8 mit seinem 4,7"-Display, da es kaum noch einen Rahmen um das Display und auch keinen Homebutton mehr besitzt. Genau dieser Umstand, sprich eine hochmoderne Technik in einem überraschend kleinen Gehäuse wird dann auch von den Reviewern am meisten hervorgehoben. Kritisiert wird von einigen dann vor allem jedoch die vergleichsweise geringe Akkulaufzeit, die bei manchen Testern trotz normaler Nutzung (wie auch immer diese aussieht) nicht mal einen kompletten Tag durchhielt. Im Anschluss eine Linksammlung zu den Reviews zum iPhone 12 mini:
Auch das iPhone 12 Pro Max wurde natürlich von den Testern auf Herz und Nieren geprüft. Mit seinem 6,7"-Display ist es nochmal ein kleines Stück größer als das 6,5" iPhone 11 Pro Max im vergangenen Jahr. Und genau diese neue Displaygröße ist auch das, worauf sich die meisten Reviewer fokussieren. Dabei wird durchaus kritisch angemerkt, dass das größte aller iPhones nicht für jedermann gemacht sei und es aufgrund seiner Größe und dem damit auch verbundenem Gewicht mit einer Hand nur sehr schwer zu bedienen sei. Ebenfalls kritisch betrachtet wird der Umstand, dass Apple dem iPhone 12 Pro Max trotz des großen Displays keine Multitasking-Funktionen oder die Unterstützung für den Apple Pencil wie beim iPad mitgibt. Hochgelobt werden hingegen die Verbesserungen bei der Kamera gegenüber der Vorgänger-Generation und die beeindruckende Akkulaufzeit des Geräts. Bei schlechten Lichtbedingungen knipste die Kamera im iPhone 12 Pro Max in verschiedenen Tests noch einmal bessere Bilder als sein kleiner Bruder, das iPhone 12 Pro. Auch zu den Reviews zum iPhone 12 Pro Max im Anschluss noch eine kleine Linksammlung:
Darüber hinaus weisen auch die am Freitag in den Verkauf gehenden Varianten des iPhone 12 ein neues, kantigeres Design, 5G-Konnektivität, einen A14 Bionic Chip, die neue MagSafe-Unterstützung, das Ceramic Shield im Glasgehäuse und verschiedene Verbesserungen bei der Kamera auf. Im Anschluss gibt es noch einige Video-Reviews und Unboxing-Videos.
"Die Reviews zum iPhone 12 mini und iPhone 12 Pro Max sind da" vollständig lesen
Der eine oder andere wird sich noch daran erinnern, dass Apple einst für die unzähligen Möglichkeiten, die es bei der Zusammenstellung einer Apple Watch mit den verschiedenen zur Verfügung stehenden Armbändern, einen Konfigurator namens "Apple Watch Studio" ins Leben gerufen hat. Ab dem heutigen Tag bietet man einen solchen Konfigurator auch für das iPhone 12 an und nennt ihn passenderweise iPhone 12 Studio. Über den genannten Link lässt sich auf dem iPhone oder iPad eine Webseite aufrufen, auf der sich die vier Modelle des iPhone 12 in verschiedenen Farben auswählen, anschließend mit einer MagSafe-Hülle in verschiedenen Farben und/oder auf Wunsch auch noch mit einem MagSafe-Wallet bestücken lassen um einen Eindruck davon zu bekommen, wie eine solche Kombiantion aussehen würde.
Hierzu wird man Stück für Stück durch den Prozess geführt und kann sein erstelltes Werk abschließend mit dem eigenen Namen versehen, speichern und mit der Welt teilen (und nein, ich plane nicht mir die die unten zu sehende Kombination tatsächlich zuzulegen). Extra zum Start von "iPhone 12 Studio" hat Apple zudem auf Twitter ein neues Hashflag ins Leben gerufen, welches erscheint, wenn man den Hashtag #iphone12studio verwendet, etwa um seine erstellten Kombinationen dort zu teilen.
Die beiden noch fehlenden iPhone-Modelle lassen sich gerade mal seit heute vorbestellen, da blickt der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo bereits in das kommende Jahr und damit auf das iPhone 13 (via MacRumors). Dieses wird laut Kuo in denselben vier Größen auf den Markt kommen, wie auch das iPhone 12 in diesem Jahr. Allerdings solle es erneut große Verbesserungen beim Kamerasystem der Geräte geben. So soll unter anderem das Ultraweitwinkelobjektiv der beiden Pro-Modelle auf f/1.8, 6P mit Autofocus aufgewertet werden. Die ?iPhone 12? Modelle kommen in diesem Jahr noch einer f/2.4, 5P Konfiguration mit einem statischen Fokus daher. 6P und 5P beschreiben jeweils, aus wie vielen Elementen die Linsen bestehen. Auch die Pro-Modelle des iPhone 14 im Jahr 2022 sollen mit dieser Konfiguration bestückt sein.
Als weitere Neuerungen beim iPhone 13 wird bereits seit einiger Zeit ein kleinerer Notch und ein 120Hz ProMotion-Display erwartet. Durch die zu erwartenden Verbesserungen bei der 5G-Technologie erwartet Kuo auch im kommenden Jahr eine starke Nachfrage nach dem iPhone.
Am heutigen Tag begann die Vorbestellphase für die noch ausstehenden, im vergangenen Monat vorgestellten neuen Apple-Produkte, konkret für das iPhone 12 mini, das iPhone 12 Pro Max und den HomePod mini. Und wie man es von solchen Anlässen aus der Vergangenheit bereits gewohnt ist, zeigen sich inzwischen auch die ersten Lieferverzögerungen bei einzelnen Modellen. Während die Frühbesteller ihre neuen Geräte bereits am kommenden Freitag geliefert bekommen sollten, ist dies bei jetzt abgegebenen Bestellungen oftmals schon nicht mehr der Fall. Dies gilt vor allem für den HomePod mini. Während ich persönlich mein iPhone 12 Pro in graphit mit 256 GB Speicher inzwischen in den Händen halte, soll der heute direkt zum Start vorbestellte HomePod mini am 17.11. geliefert werden.
Konkret sehen die Lieferzeiten aktuell folgendermaßen aus, der Vollständigkeit halber inklusive der beiden bereits erhältlichen iPhone 12 Modelle und dem iPad Air 4:
HomePod mini:
- Space Grau: 23. Dezember bis 04. Januar
- Weiß: 05. bis 11. Januar
iPhone 12 mini:
- iPhone 12 mit 64 GB, alle Farben: 13. November
- iPhone 12 mit 128 GB, alle Farben: 13. November
- iPhone 12 mit 256 GB, weiß: 16. bis 19. November
- iPhone 12 mit 256 GB, schwarz: 19. bis 24. November
- iPhone 12 mit 256 GB, blau: 24. November bis 01. Dezember
- iPhone 12 mit 256 GB, grün: 19. bis 24. November
- iPhone 12 mit 256 GB, rot: 16. bis 19. November
iPhone 12:
- iPhone 12 mit 64 GB, weiß: 10. November
- iPhone 12 mit 64 GB, schwarz: 10. November
- iPhone 12 mit 64 GB, blau: 12. November bis 16. November
- iPhone 12 mit 64 GB, grün: 10. November
- iPhone 12 mit 64 GB, rot: 10. November
- iPhone 12 mit 128 GB, weiß: 10. November
- iPhone 12 mit 128 GB, schwarz: 10. November
- iPhone 12 mit 128 GB, blau: 16. November bis 24. November
- iPhone 12 mit 128 GB, grün: 12. November bis 16. November
- iPhone 12 mit 128 GB, rot: 10. November
- iPhone 12 mit 256 GB, weiß: 10. November
- iPhone 12 mit 256 GB, schwarz: 10. November
- iPhone 12 mit 256 GB, blau: 12. November bis 16. November
- iPhone 12 mit 256 GB, grün: 10. November
- iPhone 12 mit 256 GB, rot: 10. November
iPhone 12 Pro:
- alle Modelle: 24. November bis 01. Dezember
iPhone 12 Pro Max:
- iPhone 12 Pro mit 128 GB, alle Farben: 24. November bis 01. Dezember
- iPhone 12 Pro mit 256 GB, silber: 19. bis 24. November
- iPhone 12 Pro mit 256 GB, grafit: 24. November bis 01. Dezember
- iPhone 12 Pro mit 256 GB, gold: 24. November bis 01. Dezember
- iPhone 12 Pro mit 256 GB, pazifikblau: 24. November bis 01. Dezember
- iPhone 12 Pro mit 512 GB, silber: 16. bis 19. November
- iPhone 12 Pro mit 512 GB, grafit: 24. November bis 01. Dezember
- iPhone 12 Pro mit 512 GB, gold: 16. bis 19. November
- iPhone 12 Pro mit 512 GB, pazifikblau: 16. bis 19. November
iPad Air 4:
- alle Modelle: 24. November bis 01. Dezember
Damit spiegelt sich auch ein Stück weit die Beliebtheit bei den neuen iPhone-Modellen wider, die sich so auch schon aus dem Zwischenergebnis meiner kürzlich gestarteten Umfrage zu den Kaufabsichten bei den neuen Produkten ablesen lässt.

Neben Apple und Amazon bieten selbstverständlich auch die drei großen deutschen Mobilfunkanbieter am heutigen Vormittag Vorbestellungen zum heute in einer Woche erscheinenden iPhone 12 mini und iPhone 12 Pro Max an. Wer also sein neues iPhone nicht vertragslos bei Apple bestellen, sondern stattdessen einen neuen Vertrag abschließen oder einen bestehenden verlängern möchte, um hierdurch von der Subventionierung des neuen Geräts zu profitieren, kann inzwischen auch dies in Anspruch nehmen. Die entsprechenden Vorbestellseiten bei den Anbietern sind seit wenigen Minuten geschaltet: