Offizielle Informationen zu den diesjährigen iPhones sind auf der heute Abend mit einer Keynote beginnenden WWDC trotz Corona nicht zu erwarten. Dies wird aller Voraussicht nach wieder auf einem eigenen (virtuellen?) Event im Herbst geschehen. Aktuell ist es aber immerhin der Leaker Sonny Dickson, der uns mit neuen Fotos von Dummies des iPhone 12 versorgt, auf denen vor allem das neue, alte Design im Mittelpunkt steht. Schon seit einiger Zeit halten sich nun Gerüchte, wonach Apple bei den diesjährigen iPhones Anleihen am ikonischen Design des iPhone 4 nehmen wird, den Rahmen also wieder kantiger gestaltet. In den vergangenen Tagen haben schon verschiedene Gussformen und CAD-Zeichnungen zum iPhone 12 das Licht der Welt erblickt. Diese werden in der Regel von Zubehörherstellern auf Basis der kursierenden Gerüchte erstellt, um die eigenen Produkte rechtzeitig zum Verkaufsstart in den Handel zu bringen.
Auch auf den von Dickson veröffentlichten Bildern ist nun das bereits gehandelte Design zu sehen, welches sich zudem ein wenig an der aktuellen Form des iPad Pro orientiert und für alle neuen Modelle gelten soll. Unklarheit herrscht jedoch nach wie vor zum Kamera-Setup. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die beiden erwarteten iPhone 12 Modelle eine Dual-Lens Kamera besitzen, während es bei den beiden iPhone 12 Pro Modellen eine Triple-Lens Kamera sein soll. Welche der Modelle zudem einen LiDAR Scanner erhalten, ist zudem auch weiterhin ebenso unklar wie die Größe des Notch bei den iPhone 12 Modellen.
In den vergangenen Wochen und Monaten wurden bereits diverse Gerüchte zum für den Herbst erwarteten iPhone 12 diskutiert. Dabei kamen unter anderem auch ein kleinerer Notch und der vom iPad Pro bekannte LiDAR Scanner zur Sprache. Heute nun meldet sich hierzu der Betreiber des YouTube-Kanals EverythingApplePro auf Twitter zu Wort und präsentiert zudem eine neue mutmaßliche CAD-Zeichnung des iPhone 12. Seinen Informationen zufolge sind vor allem die eingangs erwähnten Gerüchte nicht ganz korrekt. So sind auf der angesprochenen CAD-Zeichnung unter anderem ein unveränderter Notch und die vom aktuellen iPhone 11 bekannte Triple-Lens Anordnung der rückwärtigen Kamera zu sehen.
EverythingApplePro zufolge soll der Notch auch in diesem Jahr seine gewohnte Größe beibehalten und erst im kommenden Jahr kleiner werden. Zudem gehen die Kollegen davon aus, dass Apple lediglich das 6,7" iPhone 12? Pro Max mit einem LiDAR Scanner für die 3D-Erfassung von Objekten ausstatten wird. Dies deckt sich weitestegehend mit den Gussformen, die Anfang der Woche bereits durchs Netz geisterten.
Nicht vergessen darf man bei all dem natürlich, dass die aktuell kursierenden CAD-Zeichnungen und Gussformen in der Regel von Zubehörherstellern auf Basis von Gerüchten, aber auch auf Basis von Informationen aus Apples Zuliefererkette erstellen, diese also nicht offiziell von Apple stammen. Insofern sollten sie immer auch mit einer gewissen Portion Skepsis betrachtet werden.
Samsung hat sich bekanntermaßen bereits an einem faltbaren Smartphone versucht und sich dabei ebenso bekanntermaßen kräftig die Finger verbrannt. Zu unausgereift, so die einhellige Meinung zum Galaxy Fold, welches von zahlreichen Konstruktions- und Hardwareproblemen geplagt wurde. Bei Apple hält man sich dem Thema eines klappbaren iPhone spürbar zurück, was aber nicht bedeutet, dass nicht bereits hinter den Kulissen kräftig daran gearbeitet wird. Hier tritt das alte Apple-Muster zu Tage: Man wartet erstmal ab bis sich die Konkurrenz die Finger verbrannt hat, lernt aus den Fehlern und kommt dann mit einem weitgehend ausgereiften Produkt auf den Markt.
Nun rückt das Thema durch den bekannten Twitter-Leaker Jon Prosser wieder auf die Agenda, der ein mögliches Klapp-iPhone in einem Tweet und in einem YouTube-Interview mit Jon Rettinger aufgreift. Dem Leaker zufolge verfügt einer der aktuellen Prototypen über abgerundete Kanten aus Edelstahl, so wie man es vom iPhone 11 kennt und einen Face ID Scanner auf der zugeklappten Vorderseite. Dafür würde dann selbstverständlich der aktuell zum Einsatz kommende Notch entfallen und die Frontkamera direkt in das Display integriert sein.
Spannend ist jedoch wie Apple den Klappmechanismus löst. Offenbar versucht man hier gar nicht erst das Display selbst zu knicken, so wie es Samsung mit mäßigem Erfolg getan hat, sondern zwei separate Displays zu verwenden, die sich laut Prosser dennoch perfekt aneinanderschmiegen und somit einen nahtlosen Übergang ohne Spalt ergeben. Apples ansatz soll sich also eher an Microsofts Surface Neo und Surface Duo orientieren, die ebenfalls über zwei über ein Scharnier verbundene Displays verfügen. Ein Apple-Patent aus dem Vergangenen Jahr zeigte einen solchen Ansatz bereits.

Völlig unklar ist indes nach wie vor, wann Apple ein Klapp-iPhone auf den Markt bringen und ob dies überhaupt geschehen wird. Apple ist bekannt dafür, dass man auf einen Zug lieber nicht aufspringt, ehe man einen Kompromiss eingehen muss, der im schlechtesten Fall zu Unzufriedenheit bei den Nutzern führt und das eigene Image beschädigt.
Aus Fernost, konkret durch den Twitter-User @Jin_Store kommt der nächste Baustein in Sachen Gerüchteküche zum iPhone 12 zu uns herübergeschwappt. Der Leaker möchte nämlich nach eigenen Angaben Gussformen für die vier erwarteten neuen Modelle in die Finger bekommen haben und präsentiert diese in verschiedenen Fotos. Sollten die Formen echt sein, könnten sie uns einen weiteren konkreten Blick auf die 2020er iPhone-Generation geben, die unter anderem mit 5G-Konnektivität, einem LiDAR Scanner und in einem ähnlichen Design wie beim iPhone 4 daherkommen soll. Passend zu den Gussformen hat der Leaker auch verschiedene CAD-Zeichnung veröffentlicht, die wohl die Basis für die Formen darstellen dürften.


Die Formen entsprechen dabei den aus den vergangenen Jahren gewohnten Mustern, die stets kurz vor der Vorstellung der neuen iPhones ihren Weg ins Internet finden. In der Regel werden sie auf Basis von Schemazeichnungen von den einschlägigen Hüllen- und Zubehörherstellern erstellt, um darauf basierend ihre Produkte für den Verkaufsstart der Geräte vorzubereiten. Die aktuellen Ecemplare entsprechen daher auch in so gut wie jedem Detail den zuletzt kursierenden Gerüchten. Einzig der Notch am oberen Displayrand scheint dieselbe Größe zu haben, wie die aktuellen Modelle des iPhone 11.

Kurz vor Beginn der diesjährigen WWDC hat Apple mal wieder in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission diverse neue und bislang unveröffentlichte Produkte registriert. Wie die Kollegen von MySmartPrice berichten, befinden sich darunter unter anderem neun unbekannte iPhone-Modelle mit den Bezeichnungen A2176, A2172, A2341, A2342, A2399, A2403, A2407, A2408, und A2411. Letzte Gerüchte sehen für dieses Jahr vier neue Modelle, die erneut im Herbst erscheinen sollen. Dabei soll es sich um ein 5,4"-Modell, zwei 6,1"-Modelle und ein 6,7"-Modell handeln. Alle neuen iPhones sollen dabei über OLED-Displays verfügen. Die Kollegen von MacRumors spekulieren, dass es sich bei den Modellen A2176 und A2172 um die beiden Low-End Modelle umd bei den anderen um die Pro-Modelle in verschiedenen Ausführungen handeln könnte.

Zusätzlich zu den neuen iPhones tauchte in der Datenbank auch ein neuer Mac mit der Bezeichnung A2330. Zuletzt gab es verschiedene Gerüchte um ein iMac-Redesign, welches zur WWDC erscheinen soll und ein neues 23"-Modell, welches dann vermutlich das aktuelle 21,5"-Modell ersetzen wird.

Nach wie vor wird heftig spekuliert, wie sich die Corona-Krise auf den Veröffentlichungstermin der diesjährigen iPhones auswirken wird. Zuletzt sah es ein wenig danach aus, als würde es tatsächlich Verzögerungen geben, die den gewohnten Verkaufsstart im September zumindest auf den Oktober schieben würden. Möglich ist auch ein zeitversetzter Start der verschiedenen erwarteten Modelle, wie es Apple beispielsweise beim iPhone 8 und iPhone X vollzogen hatte. Die Kollegen der DigiTimes berichten nun, dass Apple die Zweite Phase seines "Engineering Validation and Testing" (EVT) Prozesses für das iPhone 12 bis Ende Juni abschließen und im kommenden Monat dann mit der Massenproduktion beginnen wird. Dies soll für sämtliche Modellvarianten der neuen iPhone-Generation gelten. Die Auswirkungen auf den Verkaufsstart oder die Verfügbarkeit einzelner Modelle sind allerdings weiterhin in der Schwebe.