Zum Verkaufsstart der ersten Generation der Apple Watch installierte Apple an prominenten, meist exklusiven Standorten auf der ganzen Welt sogenannte Pop-Up Shops, die sich einzig und allein dem Vertrieb der Smartwatch aus Cupertino verschrieben hatten. Seinerzeit sollte die Watch auch als Mode-Accessoire an den Mann gebracht werden - ein Vorhaben, von dem man inzwischen abgerückt ist und stattdessen mehr auf den Fitness-Aspekt der Apple Watch setzt. In den vergangenen Monaten verschwanden dementsprechend auch nach und nach die Apple Watch Pop-Up Shops. Ein Vorgang, der nun Mitte Mai komplett abgeschlossen wird.
Dann nämlich wird auch der letzte dieser Shops im Shinjuku-Einkaufszentrum in Tokio seine Türen endgültig schließen, wie ein Schild an der Location inzwischen informiert. Auf diesem, inzwischen auch auf Twitter zu sehenden Schilf heißt es sinngemäß übersetzt: "Wir weisen darauf hin, dass der Apple Watch Shop im Isetan Shinjuku am Sonntag, den 13. Mai schließen wird. Wir mlchten uns bei allen Kunden bedanken."
Die beiden anderen Apple Watch Pop-Up Shops in den Galeries Lafayette in Paris und bei Selfridges in London hatten bereits im vergangenen Jahr ihre Pforten geschlossen. An den drei Standorten versuchte man vor allem die Apple Watch Edition Versionen zu verkaufen, die bis zu jnapp € 20.000,- teuer werden konnten. Diese Modelle hat man inzwischen allerdings nicht mehr im Programm, weswegen die Schließung der Shops die zu erwartende Konsequenz ist.

Bereits in der vergangenen Woche wurde entdeckt, dass Apple auch in diesem Jahr wieder eine Apple-Watch-Challenge anlässlich des Earth Day am 22. April anbieten wird. Nun ist auch klar, was man in diesem Jahr tun muss, um an das Achievement und die iMessage-Sticker als Belohnung zu kommen. So reicht es in diesem Jahr aus, ein Workout jeglicher Art mit einer Länge von 30 Minuten zu absolvieren. Dies kann innerhalb der Aktivitäten-App auf der Apple Watch geschehen oder auch mit jeder anderen App, die ihre Ergebnisse an die Health-App auf dem iPhone überträgt. Die ersten offiziellen Hinweise auf die Challenge sollen die Informationen der Kollegen von
MacRumors zufolge bereits ab kommendem Freitag auf den Apple Watches dieser Welt erscheinen.
Die Betaphase der vermutlich letzten großen Aktualisierung von iOS 11 geht in die nächste Runde. Nach der Veröffentlichung der ersten Betaversionen von iOS 11.4, watchOS 4.3.1 und tvOS 11.4 in der vergangenen Woche hat Apple soeben die jeweils zweiten Vorabversionen für registrierte Entwickler veröffentlicht. Erneut dürfte dabei iOS 11.4 die meisten interessanten Neuerungen enthalten. Hier warten wir aktuell beispielsweise noch auf AirPlay 2, Messages in iCloud oder auch Hinweise auf Apples AirPower Qi-Ladepad. Ebenfalls enthalten sein werden die auf dem Bildungs-Event in der vergangenen Woche angekündigten neuen Funktionen, wie beispielsweise das ClassKit-Framework oder die Schoolwork-App.
Die aktuellen Betaversionen stehen vorerst nur registrierten Entwicklern zur Verfügung. Teilnehmer am Public Beta Programm sollen von Apple zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls versorgt werden.
Bereits vor einigen Monaten kamen Gerüchte auf, wonach es in seltenen Fällen passieren kann, dass der Akku einer Apple Watch Series 2 durch einen Defekt anschwellen und das Gehäuse dadurch aufbrechen könnte. Nun hat Apple darauf reagiert und eine neue Reparatur-Richtlinie erlassen. Demnach werden bestimmte Apple Watch Series 2 Modelle kostenlos repariert, wenn diese sich nicht mehr einschalten lassen oder unter dem angesprochenen angeschwollenen Akku leiden. Dies gilt bis zu drei Jahre nach dem Erwerb der Uhr und wie es aussieht auch weltweit. In der Richtlinie, die den Kollegen von MacRumors vorliegt heißt es wörtlich:
"Apple has determined that under certain conditions, some Apple Watch Series 2 devices may not power on or they may experience an expanded battery. [...] Apple will service eligible devices free of charge. [...] Apple will authorize coverage for eligible devices for three years after the original date of purchase."
Beschränkt ist die Richtlinie auf sämtliche Varianten der 42mm-Modelle der Apple Watch Series 2, vorbehaltlich einer vorherigen optischen und technischen Prüfung des Geräts durch den Apple Support. Sollte man von dem Problem betroffen sein, wendet man sich am besten an den Apple Support.
Zwer dürfte watchOS 4.3.1 allein schon wegen seiner Aktualisierung an der zweiten Nachkommastelle ein eher kleines Update für die Apple Watch werden, dennoch enthält die aktuelle Beta bereits einige spannende Erkenntnisse. So wurde unter anderem bereits herausgefunden, dass Apple wohl mit dem Update auf watchOS 5 im Herbst dieses Jahres die Unterstützung von watchOS 1 Apps einstellen wird. Nun haben die Kollegen von 9to5Mac eine weitere spannende Entdeckung gemacht. So wird es Entwicklern offenbar in Zukunft möglich sein, eigene Ziffernblätter zu entwerfen und diese den Nutzern zur Verfügung zu stellen.
Dies legen zumindest Codezeilen nahe, die im NanoTimeKit-Framework entdeckt wurden, welches für die Ziffernblätter zuständig ist. Zwar wird allein schon allein aufgrund des Wortlauts deutlich, dass die Funktion aktuell noch nicht implementiert, sie aber für die Zukunft wohl vorgesehen ist. Auch hier ist es möglich, dass die Funktion mit watchOS 5 freigeschaltet wird. Spätestens dann sit der Kreativität auf der Apple Watch kaum noch Grenzen gesetzt.

Wie in der Vergangenheit auch schon zu anderen Anlässen, wird Apple anlässlich des am 22. April mal wieder anstehenden "Earth Day" eine neue Challenge für Besitzer einer Apple Watch durchführen. Die "Earth Day Challenge" forderte den Nutzer im vergangenen Jahr auf, raus zu gehen und eine 30 minütige Outdoor-Übung zu absolvieren, wofür er mit neuen iMessage Stickern und einem speziellen Badge belohnt wird. Die Kollegen von 9to5Mac haben die Sticker bereits in den Tiefen von watchOS entdeckt und schon einmal vorab veröffentlicht. Eine offizielle Ankündigung dürfte in Kürze folgen.

Mit der Veröffentlichung von iOS 11 strich Apple im vergangenen Herbst die Unterstützung von 32-Bit Apps. Ähnliches bereitet Apple aktuell auch für macOS vor und auch Apple Watch Nutzer werden sich darauf einstellen müssen, dass einige Apps künftig wohl nicht mehr funktionieren werden. So enthält die vergangene Woche veröffentlichte erste Beta von watchOS 4.3.1 eine neue Warnmeldung beim Start von Apps, die noch mit dem WatchKit-SDK aus watchOS 1 entwickelt wurden. Es wird daher erwartet, dass deren Unterstützung in watchOS 5 ab diesem Herbst gestrichen wird.

Die erste Generation von Apple-Watch-Apps benötigten noch zwingend eine Bluetooth-Verbindung zu einem iPhone um zu funktionieren. Ein Umstand, den Apple mit watchOS 2 bereits ein halbes Jahr später behob, was die Apps deutlich unabhängiger von dieser Verbindung machte. Die Auswirkungen durch das Streichen der Unterstützung der alten Apps dürften sich in Grenzen halten, da deren Nutzung heutzutage ohnehin nicht mehr wirklich Spaß und Sinn macht. Auch das Einreichen von Updates für watchOS 1 Apps hatte Apple in der vergangenen Woche beendet, weswegen unter anderem die Instagram-App für die Apple Watch inzwischen nicht mehr verfügbar ist. (via 9to5Mac)
So langsam scheint immer mehr Schwung in das Thema microLED zu kommen. Nachdem sich in den vergangenen Tagen wieder die Meldungen häuften, wonach Apple bei einer der kommenden Generationen der Apple Watch auf diese neue Display-Technologie wechseln wird, berichtet nun die DigiTimes mit Bezug auf Micro-LED-Info, dass sich Apple in frühen Gesprächen mit dem taiwanesischen Zulieferer PlayNitride über eine mögliche Kooperation befindet. Erst kürzlich gab es eine ähnlich lautende Meldung zu einer Zusammenarbeit mit dem ebenfalls in Taiwan beheimateteten Zulieferer TSMC.
Details zu der geplanten Zusammenarbeit mit PlayNitride liefert der Bericht nicht, allerdings haben die Taiwanesen ein eigenes microLED-Display unter dem Namen PixeLED im Portfolio, welches für Apple von Interesse sein könnte. Angeblich soll Samsung Anfang vergangenen Jahres ebenfalls an dem Unternehmen interessiert gewesen sein. Zu einem Deal ist es jedoch nie gekommen.