Wie zu erwarten, sind parallel zu iOS 11.3 auch die beiden Updates auf watchOS 4.3 und tvOS 11.3 erschienen. Mit watchOS 4.3 wird Apple eine von vielen Nutzern seit watchOS 4 vermisste Funktion zurück auf die Apple Watch bringen. Seit dem vergangenen Herbst war es nicht mehr möglich, auf die Musik-Mediathek auf einem verbundenen iPhone zuzugreifen, sondern ausschließlich die auf die Apple Watch synchronisierte Musik abzuspielen. Vermutlich wollte Apple hiermit vor allem Apple Music auf der Apple Watch Series 3 LTE pushen. Mit dem jetzt verfügbaren Update kehrt aber nun auch die alte Option dankenswerterweise wieder zurück. Weitere bislang bereits entdeckte Neuerungen in watchOS 4.3 umfassen zudem eine Unterstützung des Nightstand-Modus im Querformat, eine neue Animation während des Ladevorgangs und eine neue Activity-Anzeige für das Siri-Ziffernblatt. Geladen und installiert wird das Update wie immer über die Watch-App auf einem verbundenen iPhone.
Auch das Apple TV wurde mit einem kleineren Update bedacht. Version 11.3 bringt hier jedoch weniger neue Funktionen, als vor allem Systemverbesserungen und Fehlerkorrekturen mit. Das Update kann direkt über das Einstellungen-Menü auf dem Apple TV geladen werden.
Es ist zwar aktuell nur ein vereinzeltes Gerücht und auch die Kollegen von MacRumors können nicht mit Gewissheit sagen, wie vertrauensvoll die Quelle ist, dennoch wäre es für viele Nutzer ein echter Gewinn. So haben die Kollegen gesteckt bekommen, dass nach langem Warten wohl nun doch noch eine Spotify-App für die Apple Watch erscheinen soll. Angeblich sei eine Präsentation auf der Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni geplant, bei der dann auch gleich noch ein neues Framework in watchOS 5 namens StreamKit vorgestellt werden soll, auf dem die App basiert. Hiermit soll es dann auf LTE-Modellen der Watch möglich sein, direkt Streams zu empfangen und das Gerät weiter von einem verbundenen iPhone zu emanzipieren.
Einzig die Konkurrenzsituation zwischen Spotify und Apples eigenem Musik-Streamingdienst Apple Music sorgt für das eine oder andere Fragezeichen hinter dem Gerücht. Ein Zugewinn wäre es aber vermutlich für alle Seiten.
Kaum ist das Bildungs-Event von heute Abend Geschichte, schon richten sich die Augen wieder auf die tägliche Apple-Gerüchteküche. Und dabei könnte sich Großes am Horizont abzeichnen. So berichtet der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo, dass die Apple Watch Series 4 in diesem Herbst erstmals eine Veränderung des Designs der Apple Watch mit sich bringen könnte. Angeblich soll die neue Generation über ein größeres Display, verbesserte Gesundheitssensoren und eine längere Akkulaufzeit verfügen.
Laut Kuo soll das Display 15% größer sein als bei den bisherigen Watches. Unklar bleibt dabei, ob es sich um eine dritte Variante zusätzlich zu den bereits erhältlichen Varianten in 38mm und 42mm handelt. Möglich ist auch, dass Apple die Ränder um das Display bei beiden Modellen verkleinert, um das Display hierdurch größer machen zu können. Kuo spricht beim neuen Aussehen in seinem Ausblick allgemein von einem "more trendy from factor design". Die Optik der Apple Watch hat sich bisher seit der ersten Generation nicht verändert.
Konkrete Details und Spezifikationen bleibt Kuo aktuell noch schuldig. Allerings sind wir ja auch noch verhältnismäßig früh im Jahr und die Gerüchte zur Apple Watch Series 4 dürften in den kommenden Wochen und Monaten erst so richtig Fahrt aufnehmen. (via 9to5Mac)
In der Vergangenheit wurde die Apple Watch bereits mehrfach ala veritables Gadget zur Messung der Herzfrequenz ausgezeichnet. Dies hilft gefährdeten Menschen vor allem dabei, frühzeitig sich anbahnende Herzprobleme zu erkennen und entsprechende gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Nun liegt eine neue Studie aus diesem Bereich vor, der der Apple Watch bei der Erkennung von Herzschlag-Unregelmäßigkeiten eine Genauigkeit von 97% bescheinigt. Durchgeführt wurde die Studie von dem Team hinter der Herzschlag-App Cardiogram für die Apple Watch (kostenlos im AppStore) in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern von der University of California in San Francisco.
Dabei wurden über 139 Millionen Messungen von Herzschlägen und zurückgelegten Schritten von 9.750 Nutzern der Cardiogram-App analysiert, die sich zudem freiwillig bei der UC San Francisco Health eHeart Study angemeldet hatte. Das damit gefütterte neuronale Netzwerk DeepHeart war anschließend in der Lage, normale von unnormalen Herzschlägen mit einer 97%-igen Genauigkeit zu erkennen. Damit ist die Apple Watch sogar genauer als das von der US-Behörde FDA zertifizierte KardiaBand.
Als Apple die erste Generation seiner Apple Watch auf den Markt brachte, versuchte man das Gadget auch als Mode-Accessoir zu positionieren. Inzwischen ist man hier uwar ein wenig umgeschwenkt und setzt jetzt mehr auf die Fitness- und Gesundheitsfunktionen der Watch, dennoch gibt es sie nach wie vor in verschiedenen Ausführungen und natürlich mit verschiedenen, auch separat erhältlichen Armbändern. Wie jedes Jahr gibt es hier auch in diesem Jahr wieder eine Frühjahrs-Kollektion, die Apple heute vorgestellt hat. Noch in diesen Monat sollen sie dann auch im Apple Online Store, in den Apple Stores und bei ausgewählten Händlern erhältlich sein.

Bei der neuen Kollektion setzt Apple passend zum anstehenden Frühling/Sommer auf knallige Farben und Streifenmuster. Preislich langt Apple erneut kräftig zu und verlangt für die die Sportarmbänder, Sport Loops und die Armbänder aus gewebtem Nylon jeweils € 59,-, für die klassischen Lederarmbänder € 159,- und für die neuen Armbänder aus der Hermès-Kollektion € 469,- (Single Tour Rallye) bzw. € 519,- (Double Tour).

Gemeinsam mit watchOS 4.1 hat Apple im Oktober das erstmals auf der WWDC vorgestellte neue Fitness-Framework GymKit für die Apple Watch freigegeben. Hiermit lässt sich Apples Smartwatch mit kompatiblen Geräten in Fitnessstudios koppeln und Daten über die Trainingsleistung austauschen. Inzwischen stehen vor allem in den USA auch schon die ersten entsprechend ausgestatteten Geräte zur Verfügung. Auf der jährlichen Konferenz der International Health, Racquet and Sportsclub Association hat der Hersteller Technogym nun bekanntgegeben, dass man bereits 5.000 Geräte in verschiedene Fitnessstudios gebracht habe.
Neben Technogym haben auch bereits verschiedene andere Hersteller wie LifeFitness, Cybex, Matrix, Schwinn, Star Trac und StairMaster angekündigt, GymKit künftig unterstützen zu wollen. Falls jemand ein entsprechendes Gerät bereits in einem deutschen Fitnessstudio erspäht und evtl. sogar genutzt hat, freue ich mich über eine entsprechende Meldung in den Kommentaren.
Quasi als kleinen Nachzügler zu der gestern Abend bereits veröffentlichten sechsten Beta von iOS 11.3 hat Apple in der Nacht dann auch noch die sechste Vorabversion von watchOS 4.3 für alle registrierten Entwickler zum Download freigegeben. Wie bereits aus der ersten Beta bekannt, wird dieses Update eine von vielen Nutzern vermisste Funktion zurück bringen. Die Rede ist dabei vom seit watchOS 4 nicht mehr vorhandenen Zugriff auf die Musik-Mediathek eines verbundenen iPhone.
Unterdessen kann die aktuelle, sechste Vorabversion von iOS 11.3 nun auch von Teilnehmern am Public Beta Programm getestet werden. Somit erhalten nun auch diese Nutzer Zugriff auf die neuen Power- und Leistungsmanagement-Funktionen, die Apple im Zuge der Diskussion um die iPhone-Drosselung bei schlechtem Akku-Zustand angekündigt hatte. Die Updates können ab sofort OTA geladen werden.
Mit der Apple Watch Series 3 hat Apple im vergangenen Jahr einen absoluten Volltreffer gelandet. Soviel war bereits kurz nach dem Verkaufsstart klar. Und dies belegen nun auch noch einmal die Zahlen des Entwicklers David Smith, der die Nutzung seiner App Pedometer++ genau im Auge behalten hat und daraus Schlüsse auf die Nutzung auf verschiedenen Geräten ziehen kann. Wenig überraschend befindet sich die Apple Watch Series 3 dabei auch weiterhin auf der Überholspur, während die der sogenannten Series 0, also der allerersten Apple Watch, immer mehr zurückgeht.
Inzwischen sind 33% der Nutzer von Pedometer++ auf einer Apple Watch Series 3 unterwegs, die damit nun das am häufigsten genutzte Modell ist. Die Nutzung der Series 0 hingegen nahm in den vergangenen Monaten stetig ab. Laut Smith gibt es auch einen klaren Grund für den Erfolg der Series 3 neben der LTE-Integration. So sei die aktuellste Apple Watch das erste Modell, welches wirklich schnell genug ist, um sie sinnvoll täglich nutzen zu können. Zudem kann man die Watch nun erstmals wirklich komplett ohne ein verbundenes iPhone nutzen.
