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Ursprünglich für iOS gemunkelter "Theater Mode" kommt offenbar mit watchOS 3.2 auf die Apple Watch

Während Apple am heutigen Abend die ersten Betaversionen von iOS 10.3, macOS 10.12.4 und tvOS 10.2 veröffentlicht hat, fehlte eine neue Beta für das vierte Betriebssystem, nämlich watchOS. Bereits verfügbar für das bislang unveröffentlichte watchOS 3.2 sind allerdings die Releasenotes, in denen sich eine interessante Neuerung verbirgt. Während die Gerüchteküche ursprünglich für iOS 10.3 einen "Theater Mode" erwartet hatte, taucht dieser nun in den angesprochenen Releasenotes für das kommende watchOS-Update auf. Apple beschreibt das Feature als Funktion mit der es dem Nutzer möglich ist, das Display der Apple Watch schwarz zu schalten und die Raise-to-Wake Funktion zu aktivieren und so zu verhindern, dass sich das Display bei Armbewegungen ungewollt einschaltet.

Weiterhin aktiv bleibt das haptische Feedback, so dass man beispielsweise über eingehende Nachrichten informiert wird, ohne dass sich das Display aktiviert. Dies kann man anschließend jedoch manuell auslösen, indem man auf den Screen tippt oder die digitale Krone betätigt. Angeblich soll der Theater Mode bereits in watchOS 3.1.3 enthalten, aber offenbar noch nicht für den Nutzer aktiviert gewesen sein.

Ebenfalls neu in watchOS 3.2 wird SiriKit mit an Bord sein, so dass Nutzer künftig die Möglichkeit haben, Siri um Dinge zu bitten wie beispielsweise das Versenden von Nachrichten oder Micropayments, das Buchen von Uber-Fahrten, das Auslösen eines Anrufs oder das Durchsuchen der Fotos-Mediathek. Auf dem iPhone und dem iPad hatte Apple diese Funktion bereits mit iOS 10 eingeführt und holt dies nun offenbar auf der Watch nach. Die erste Beta dürfte wohl in Kürze freigegeben werden.

Apple experimentiert offenbar mit multifunktionalen Armbändern für die Apple Watch

Bereits vor einiger Zeit wurde spekuliert, dass Apple künftig auch das Armband seiner Apple Watch dazu nutzen könnte, um verschiedene Funktionen und Sensoren aus dem eigentlichen Gehäuse auszulagern und direkt am Handgelenk zu platzieren. Neue Patente stützen nun die Spekulationen um dieses Bestreben. So beschreibt Apple in einem der aktuell veröffentlichten Patente (via AppleInsider) "Modular functional band links for wearable devices", über die sich verschiedene Dinge, wie beispielsweise der Akku, Sensoren, Lautsprecher, Speicher, eine SIM-Karte oder Solarzellen in das Armband der Apple Watch verschieben ließen.

Unbedingt auf ein dünneres Gehäuse würde ich hieraus resultierend aber nicht hoffen wollen. Über einen entsprechenden (bereits vorhandenen) Anschluss in den Scharnieren am Übergang vom Gehäuse zum Armand ließe sich auf diese Weise vielmehr eine Erweiterung der Kapazitäten des Grundmodells realisieren und ganz nebenbei auch noch ein neuer Zubehör-Markt für die Apple Watch aufbauen. Zu bedenken gilt es allerdings, dass Apple immer wieder jede Menge Patentanträge einreicht, von denen nur ein Bruchteil auch letzten Endes in einem Produkt mündet. Dass das mutlifunktionale Armband für die Apple Watch also tatsächlich irgendwann Realität wird, ist alles andere als gesichert.