Mehr Sport zu treiben ist vermutlich einer der am meisten genannten guten Vorsätze für das neue Jahr. Dies nimmt Apple nun zum Anlass, um Besitzer einer Apple Watch dazu zu animieren, sich hierzu von der Smartwatch animieren und begleiten zu lassen. Eine ähnliche Aktion hatte man bereits zum amerikanischen Thanksgiving ins Leben gerufen. Aktuell schlagen entsprechende Ankündigungen auf den Apple Watches rund um die Welt auf. Darin kündigt Apple eine neue Challenge zum Jahreswechsel an. Um das Achievement zu erlangen, muss man dabei eine komplette Woche lang jeden Tag alle drei Aktivitäts-Ringe schließen. Die Challenge soll dabei für alle Nutzer ab dem 28. Dezember auf der Apple Watch erscheinen. Als Belohnung erhält man exklusive Sticker für die iMessage-App. (via MacRumors)

Bei allen Produktentwicklungen aus Cupertino ist in den vergangenen Jahren ein gemeinsamer Nenner zu erkennen: Das Streben danach, diese möglichst schlank zu gestalten. Dieser Schlankheitswahn, der hier und da auch schonmal zu diskussiosnwürdigen Designentscheidungen geführt hat, hat sich somit ein Stück weit auch zu einem Markenzeichen Apples entwickelt und soll künftig offenbar auch bei der Apple Watch zu Veränderungen führen. Dies legt zumindest ein Patent nahe, welches die Kollegen von AppleInsider ausgegraben haben. Dankenswerterweise soll die neue Schlankheit bei der Apple Watch dabei nicht durch eine Verkleinerung des Akkus oder sonstiger Komponenten erzielt werden, sondern durch eine Verlagerung des haptischen Feedbacks in das Armband. Genau dies beschreibt Apple nämlich in seinem Patent mit dem Namen "Band attachment mechanism with haptic response".

Durch die Verlagerung des Feedbacks in das Armband könnte Apple zudem das Nutzererlebnis verbessern, da sich auf diese Weise vollkommen neue Feedbacks umsetzen ließen, die zudem an verschiedenen Stellen des Armbands und damit des Handgelenks auftreten können. Fraglich ist allerdings, wie sich dies mit den Armbändern von Drittherstellern vertragen würde. Sollte man diese verwenden und haben diese keine Anbindung an die Taptic Engine integriert, wäre ein haptisches Feedback de facto nicht mehr vorhanden.
Bei Apple erwartet man auf Basis der vorliegenden Verkaufszahlen, dass die Apple Watch Series 2 eines der beliebtesten Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr sein wird. Ob sich dies bewahrheitet, werden wir vermutlich nie abschließend erfahren. Allerdings tut Apple einiges dafür, damit die Kunden das Produkt zumindest nicht bei ihren Überlegungen vergessen. So hat man in der vergangenen Nacht zwei weitere Werbespots für seine Smartwatch veröffentlicht, die sich erneut vornehmlich um die Sport- und Fitnessfunktionen drehen. Die jeweils lediglich 10 Sekunden langen Spots namens Go Surf und Go Ride gehen dabei vor allem auch auf die neue Wasserfestigkeit und den integrierten GPS-Chip ein.
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Gestern kamen erste Berichte auf, wonach das Update auf watchOS 3.1.1 bei manchen Apple Watch Series 2 dazu führen konnte, dass diese unbrauchbar wurden und nur noch ein großes Ausrufezeichen samt der Aufforderung anzeigten, sich an den Apple Support zu wenden. Wie es aussieht, haben diese Berichte nun dazu geführt, dass Apple das Update vorerst wieder zurückgezogen hat und es inzwischen nicht mehr zur Installation anbietet. Stattdessen zeigt die Watch-App auf dem iPhone nun wieder watchOS 3.1 als die aktuellste verfügbare Version an. Sobald Apple dem Problem auf die Schliche gekommen ist, darf mit einer aktualisierten Version von watchOS 3.1.1 gerechnet werden, die dann erneut über die Watch-App auf dem iPhone installiert werden kann.
Bereits von dem Problem betroffene Apple Watches können leider nicht einmal im Apple Store wieder zum Leben erweckt werden und müssen eingeschickt werden, damit sie über den Diagnose-Anschluss zurückgesetzt werden können.
Dass Betriebssystem-Updates nie ganz ohne Nebengeräusche über die Bühne gehen ist vollkommen normal. Und auch Apple wurde in der Vergangenheit immer mal wieder von Problemen mit nicht mehr funktionierenden Geräten nach einem Update geplagt. In letzter Zeit hat sich dies aber Gott sei Dank auf ein Minimum reduziert. So sind zumindest beim iPhone und iPad nach dem Update auf iOS 10.2 am gestrigen Abend keine größeren Probleme bekannt geworden. Allerdings meldeten sich inzwischen vereinzelt ein paar Nutzer einer Apple Watch Series 2, die nach der Installation des Updates auf watchOS 3.1.1 von einem unschönen Ausrufezeichen auf dem Display ihrer Watch begrüßt wurden, welches sie auffordert, die Seite www.apple.com/help/watch aufzususchen. Leider scheint hier auch das Personal in den Apple Retail Stores machtlos zu sein, so dass berichtet wird, dass die betroffenen Geräte eingeschickt werden müssen, um sie über den Diagnoseanschluss wieder zum Leben zu erwecken.
Apple hat sich bislang nicht offiziell zu dem Problem geäußert und es ist unklar, woher es rührt. Allerdings sind solche Probleme in kleinerem Umfang, wie eingangs erwähnt, nie ganz auszuschließen, da jeder Nutzer eine andere Konfiguration auf seinem Gerät hat und auch während des Updateprozesses verschiedene unvorhergesehene Probleme auftreten können. Sollte man das Update noch nicht installiert haben, ist es aber vielleicht nicht die schlechteste Idee, hiermit zu warten, bis dem Problem auf den Grund gegangen wurde. (via MacRumors)
Neben iOS 10.2 hat Apple am heutigen Abend auch noch die beiden begleitenden Betriebssystem-Updates auf tvOS 10.1 und watchOS 3.1.1 für alle Besitzer eines unterstützten Apple TV und der Apple Watch veröffentlicht. Während sich die neue Version von watchOS ausschließlich um Verbesserungen und Fehlerkorrekturen unter der Haube kümmert, ist in der neuen Version von tvOS nun das angekündigte Single-Sign-On Feature enthalten, über das sich US-Nutzer zentral im Betriebssystem für die von ihnen genutzten Streamingdienste anmelden können. Ebenfalls ausschließlich in den USA steht die neue TV-App zur Verfügung, über die Apple die Inhalte von verschiedenen Quellen zusammenführt und auf den Sehgewohnheiten basierende Vorschläge liefert.
tvOS 10.1 kann direkt vom Apple TV der vierten Generation aus geladen werden. watchOS 3.1.1 wird wie gehabt über die Watch-App auf dem verbundenen iPhone geladen und von dort aus auf der Apple Watch installiert.

In Anlehung an meinen "Quo vadis, Apple"-Kommentar vom vergangenen Sonntag könnte man auch die Frage stellen "Quo vadis, Apple Watch?". Während Apples Smartwatch den aktuellen Zahlen der Marktbeobachter von
IDC zufolge zwar nach wie vor der Marktführer in diesem Segment ist, macht sie jedoch letzten Endes nur knapp 5% am gesamten Markt der sogenannten "Wearables aus. Dieser wird nach wie vor dominiert von dedizierten Fitness-Trackern, die in der Regel auch erheblich weniger kosten als die Apple Watch und im dritten Quartal 85% des gesamten Wearable-Marktes ausmachten. Spitzenreiter bleibt in diesem Bereich Fitbit, der zuletzt mit der geplanten Übernahme des Smartwatch-Pioniers Pebble machte.
Von der Apple Watch sollen den Erhebungen zufolge ca. 1,1 Millionen Einheiten verkauft worden sein, was einen durchaus erheblichen Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet. Hier soll Apple 3,9 Millionen Apple Watches an den Mann gebracht haben, was einem Marktanteil von damals 17.5% entsprach. IDC führt den Rückgang auf ein veraltetes Lineup und (und das ist durchaus bemerkenswert) auf eine wenig intuitive Benutzeroberfläche zurück. Die Apple Watch Series 2 kam erst im September auf den Markt, womit Apple vor allem das erste Argument adressierte.
In Cupertino hält man sich nach wie vor bedeckt zu den konkreten Zahlen rund um die Apple Watch und führt sie in einer Kategorie "Verschiedenes", gemeinsam mit dem iPod und Peripherie-Produkten wie beispielsweise den AirPort-Routern. Apple CEO Tim Cook hat allerdings bereits auf die Veröffentlichung der Zahlen von IDC reagiert und gegenüber Reuters zu Protokoll gegeben, dass die Apple Watch vor dem erfolgreichsten Quartal seiner Geschichte stünde. Die Apple Watch soll nach den Zahlen Apples zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken überhaupt in diesem Jahr gehören. Er wird mit den Worten zitiert:
"Our data shows that Apple Watch is doing great and looks to be one of the most popular holiday gifts this year. Sales growth is off the charts. In fact, during the first week of holiday shopping, our sell-through of Apple Watch was greater than any week in the product’s history. And as we expected, we’re on track for the best quarter ever for Apple Watch."
Eine Woche nach der Veröffentlichung der letzten Vorabversionen hat Apple soeben die fünfte Beta von macOS Sierra 10.12.2, und watchOS 3.1.1 sowie die inzwischen sechste Beta von iOS 10.2 an alle registrierten Entwickler und die Teilnehmer am Public Beta Programm verteilt. In den ersten Betas von iOS 10.2 waren bereits verschiedene neue Funktionen enthalten, darunter die Rückkehr der Sternebewertung von Musik, neue Hintergrundbilder, ein neues 3D Touch Widget für die Videos-App, eine Einstellung um den letzten Kamera-Modus zu speichern, die angekündigte TV-App (nur in den USA), neue Emojis, eine SOS-Funktion oder auch ein neuer Effekt für iMessage.
Die bereits in der vergangenen Version enthaltene TV-App ersetzt nun unter iOS die bisherige Videos-App und vereint somit sämtliche TV- und Video-Inhalte an einem zentralen Ort. Dies gilt allerdings vorerst ausschließlich für die USA und über den AppStore lässt sich die "alte" Videos-App auch nach wie vor wieder zurückholen. Die mit der zweiten Beta eingeführte SOS-Funktion, wie man sie auch bereits von der Apple Watch unter watchOS 3 kennt, wurde in der neuen Version nun wieder entfernt und steht ausschließlich in Indien noch zur Verfügung. In iMessage hat sich dafür ein weiterer neuer Effekt namens "Love" hinzugefügt.