In den vergangenen Wochen haben sich die Bestände von diversen Apple Watch Armbändern deutlich gelichtet, wie die Kollegen von MacRumors aktuell berichten. Diverse Armbänder werden gar komplett mit dem Vermerk "Ausverkauft" angegeben. Auf den ersten Blick ist dies nicht weiter verwunderlich, hatte Apple doch von Beginn an darauf hingewiesen, dass es sich bei der Apple Watch und den zugehörigen Zubehörprodukten auch um Modeartikel handelt, die einem saisonalen Design-Wechsel unterliegen. Aktuell sind jedoch Armbänder aus den Kollektionen Frühjahr 2015, Herbst 2015 und Frühjahr 2016 betroffen. Vor allem das klassische Schnallenarmband ist in verschiedenen Varianten ausverkauft, während das Milanese Loop und das neue Nylon-Armband am wenigsten betroffen sind. Selbst die Hermès-Armbänder sind in verschiedenen Varianten aktuell nicht verfügbar.
Während ein saisonal bedingter Wechsel eine mögliche Erklärung wäre, könnte Apple auch eine komplett neue Kollektion planen, die evtl. gemeinsam mit einem neuen Modell der Apple Watch auf den Markt kommt. Dieses wird allerdings erst für den Herbst erwartet. Eine Inkompatibilität der neuen Bänder für die Apple Watch 2 mit der ersten Generation der Smartwatch würde ich allerdings erstmal ausschließen.
Mit watchOS 3 wird Apple die Fitness- und Gesundheitsfunktionalitäten seiner Apple Watch weiter ausbauen und holt dabei auch Rollstuhlfahrer mit ins Boot. Dabei werden speziell auf diese Zielgruppe zugeschnittene Programme mit aufgenommen und unter anderem auch die Funktion "Time to Stand" durch die analoge Funktion "Time to Roll" ersetzt. Die neuen Optionen sind das Resultat einer monatelangen Entwicklungsarbeit, in der man unter anderem mit der Lakeshore Foundation und der Challenged Athletes Foundation zusammengearbeitet hat und in der 300 Rollstuhlfahrer an über 3.000 Workout-Stunden zur Datenerhebung teilgenommen haben. Um sich nun auch der Nutzerfreundlichkeit zu widmen, hat Apple seine rollstuhlfahrenden Retail-Mitarbeiter eingeladen, an einem Betatest für watchOS 3 teilzunehmen und sich dabei vor allem auf die neuen Fitness- und Gesundheitsfunktionalitäten für Rollstuhlfahrer zu konzentrieren. Sie werden aller Wahrscheinlichkeit nach dabei mit denselben Betaversionen versorgt, die Apple auch seinen Entwicklern zur Verfügung stellt. Damit besteht begründete Hoffnung, dass sich die Funktionen zur Freigabe von watchOS 3 im Herbst auf einem guten Niveau befinden. (via MacRumors)
In Bezug auf das 2017er iPhone wird bereits seit einiger Zeit spekuliert, dass Apple beim Display von der bisherigen LCD-Technologie auf OLED umsteigen wird. Eine Technologie, die unter anderem auch bereits bei der Apple Watch eingesetzt wird. Doch auch hier geht die Entwicklung bereits weiter. So berichtet die DigiTimes aktuell, dass Apple vorhabe, bei seiner Smartwatch in Zukunft auf Micro-LED-Technologie zu setzen. Diese verwendet einen ähnlichen Ansatz wie OLED und fußt auf selbstleuchtende Bildpunkte, was den Stromverbrauch gegenüber der LCD-Technologie deutlich reduziert. Zudem soll Micro-LED für eine verbesserte Erkennbarkeit bei Sonneneinstrahlung sorgen. Klingt erstmal alles gut. Einer weiteren Verbreitung von Micro-LED standen bislang unter anderem die deutlich höheren Kosten im Vergleich zu OLED im Wege.
Ab 2017 soll Apple aber nun planen, die Apple Watch mit dieser Display-Technologie auszustatten, um die beiden wichtigen Aspekte bei einer Smartwatch, nämlich Akkulaufzeit und Lesbarkeit bei Sonneneinstrahlung spürbar zu verbessern. Hierzu würde auch passen, dass Apple bereits Mitte 2014 das unter anderem auf diese Technologie spezialisierte Unternehmen LuxVue Technology übernommen hatte und noch dazu im April 2015 ein Forschungslabor in Taiwans eingerichtet haben soll, um weiter an der Technologie zu arbeiten. Sollte man in der Lage sein, auf dieser Basis bereits selbst die entsprechenden Komponenten zu fertigen, wäre man zwohl in der Lage aufgrund der wegfallenden Abhängigkeit von Zulieferern auch die Kosten zu reduzieren.
Während die meisten für den Herbst dieses Jahres und die dann erwartete Vorstellung der zweiten Generation der Apple Watch (ähnlich wie beim iPhone) ein eher moderates Update erwarten, könnte also der erste große Sprung bei der Apple Watch 2017 erfolgen. Gemeinsam mit der dann ebenfalls erwarteten iPhone-Revolution könnte uns also ein extrem spannendes Apple-Jahr 2017 erwarten.
Es dürfte kein Geheimnis sein, dass Apple in diesem Herbst die zweite Generation der Apple Watch vorstellen und auf den Markt bringen wird. Den japanischen Kollegen von DigiTimes zufolge sind nun auch die ersten Vorbereitungen angelaufen. So soll Apple inzwischen massiv Chips und weitere Komponenten bei seinen Zulieferern ordern, um im Herbst, vermutlich im September, dann eine ausreichende Stückzahl der neuen Apple Watch vorrätig zu haben. Anfang des dritten Quartals sollen die Komponenten dann bei den Fertigungspartnern eintrudeln, die dann die Endmontage übernehmen. Den Quellen aus der Zuliefererkette zufolge sollen Apples Bestellungen größer sein, als man dies erwartet hätte. Sollte Apple diese Zahlen beibehalten, könnten die Förderbänder in Fernost bis zu zwei Millionen der neuen Apple Watch pro Monat ausspucken.
Die (wenn auch nur kurze) Vorstellung von watchOS 3 auf der WWDC hat bereits gezeigt, in welche Richtung sich die Apple Watch in diesem Jahr wohl bewegen wird. Alles soll schneller und flüssiger ablaufen. Hierzu wird die Watch wohl nicht nur über schnellere Komponenten verfügen, sondern sich auch weiter vom verpflichtenden iPhone emanzipieren.

Wie auf der Keynote am heutigen Abend angekündigt, hat Apple vor wenigen Minuten die ersten Betaversionen von iOS 10, macOS Sierra, tvOS 10 und watchOS 3 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center geladen werden. Ebenfalls zum Download bereits stehen die erste Beta von Xcode 8, von OS X Server 5.2, vom Apple Configurator 2.3 und der neuen Apple TV Remote App für iPhone und iPad. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Update im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten im kommenden Monat Zugriff auf die Previews.
Erstes Thema auf der heutigen Keynote zur Eröffnung der WWDC war watchOS. watchOS 3 wird sich ab dem Herbst vor allem um Geschwindigkeit kümmern. Unter anderem wird dabei die bereits vom iPhone bekannte Hintergrundaktualisierung eingeführt. Zum Wechseln zwischen den Apps kann man künftig auf den seitlichen Knopf drücken und hiermit das neue “Dock” öffnen - quasi ein App Switcher auf der Apple Watch. Auch andere Bereiche lassen sich künftig schneller erreichen. So öffnet ein Swipe von unten nach oben künftig auch auf der Apple Watch ein Control Center. Zwischen den verschiedenen Zifferblättern lässt sich künftig mit einem einfachen seitlichen Swipe wechseln. Auch Reaktionen auf eingehende Nachrichten werden künftig schneller möglich sein. Eine neue Funktion namens “Scribble” ermöglicht hier zudem künftig ein smartes Schreiben auf der Apple Watch. Auch neue Apps werden unter watchOS mit an Bord sein: Erinnerungen und Meine Freunde finden.
Medizinische Notfälle oder wenn man sich in einer unsicheren Situation befindet, werden mit einer eigenen Funktion in watchOS bedacht: SOS. Auf kurzem Wege kann man hierzu beispielsweise den Notruf wählen - und zwar international, die Apple Watch kennt hier basierend auf dem aktuellen Standort die passende Nummer. Passend hierzu gibt es künftig auch den Medical Pass auf der Apple Watch.
Die Activity-App ermöglicht künftig auch das Teilen von eigenen Workouts und Erfolgen. Dies geht direkt über die Nachrichten App. Erhält man selbst solche Nachrichten, gibt es passende Smart Replies hierfür, mit denen man dem Sender antworten kann. Ebenfalls neu in diesem Bereich sind neue Fitness-Funktionen für Rollstuhlfahrer. watchOS 3 bekommt zudem eine neue Gesundheitsfunktion: Breathe. Hierüber wird man über den Tag an Atemübungen erinnert. Dies wird über grafische Animationen oder wahlweise haptisches Feedback am Handgelenk unterstützt.
Die Entwickler bekommen mit watchOS 3 diverse neue APIs an die Hand: Apple Pay für Apps, Zugriff auf das Gyroskop, Inline Video, Game Center und CloudKit. watchOS 3 Beta steht Entwicklern ab heute zur Verfügung, die finale Version kommt dann für alle im Herbst.