
Momentan weiß noch niemand, ob Apple auf der WWDC wie gewohnt die nächste Generation des iPhone vorstellen wird. Glaubt man den aktuellen Gerüchten, könnte das iPhone 4 unter Umständen gar noch
bis zum Frühjahr 2012 Apples Smartphone-Flaggschiff bleiben. Wer ein solches Modell noch nicht sein Eigen nennt, oder aus einem anderen Grund noch nach einem Schnäppchen sucht, dem sei die aktuelle Facebook-Aktion der Telekom ans Herz gelegt. Auf der
Facebook-Seite von Telekom-hilft werden ab morgen früh um 10:00 Uhr 4.000 generalüberholte iPhone 4 (2.000x in der 16 GB- und 2.000x in der 32 GB-Variante) um 50% reduziert angeboten. Das Angebot gilt in Verbindung mit dem Abschluss eines ebenfalls für die ersten 12 Monate um 10% im Preis gesenkten Neuvertrags und läuft nach dem Prinzip "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst", gilt nur solange der Vorrat reicht. Bei den Geräten handelt es sich nach Angaben der Telekom um
"neuwertige iPhone 4 – oft z.B. Geräte, die ungenutzt von Kunden innerhalb der Rückgabefrist zurückgegeben wurden."

Am Wochenende kamen durch eine Aussage von Sonys CEO Howard Stringer in einem Interview mit Walt Mossberg Gerüchte auf, dass die Kameralinsen im iPhone 5 von Sony stammen und eine Auflösung von 8 Megapixeln bieten würden. Einem Bericht von
9to5Mac zufolge habe Stringer in dem Interview berichtet, dass eine von Sonys Fabriken in Japan (Sendai) durch den Tsunami betroffen sei. In dieser Fabrik sollten angeblich auch Kamerasensoren für kommende iPhone- und iPad-Generationen produziert werden. Umgehend wurden Stimmen laut, dass das
vermutete Ausbleiben der Vorstellung einer neuen iPhone-Generation auf der kommenden WWDC mit der stockenden Produktion der Sony-Linsen zusammenhängt. Allerdings gibt es bislang nicht den geringsten Hinweis darauf, dass sich Apple von seinem bisherigen Lieferanten Omnivision abwenden und stattdessen künftig Sony-Sensoren einsetzen wird. Liest man
das Interview ein bisschen genauer, findet man zudem eine ganze Reihe Hinweise darauf, dass Sony keine Veranlassung sieht, Apple "die besten Kameras zu bauen". Hinzu kommt, dass auch der Analyst Yair Reiner von Oppenheimer & Co. aus Zuliefererkreisen
erfahren haben will, dass auch die Sensoren des nächsten iPhone von Omnivision stammen werden. Wie es aussieht also eine Menge heiße Luft um nichts.