Neben den neuen iPhones wird im Herbst auch wieder die nächste Generation von Apples mobilem Betriebssystem iOS auf der Agenda stehen. Einen ersten Blick auf das inzwischen in iOS und iPadOS aufgeteilte System dürfte Apple auf der WWDC Anfang Juni gewähren. Spätestens dann wird auch Gewissheit herrschen, welche Geräte von iOS/iPadOS 14 unterstützt werden. Die französischen Kollegen von iPhonesoft wollen diese Information jedoch bereits jetzt erhalten haben. Demnach werden von dem neuen System dieselben iPhones unterstützt, wie auch von iOS 13 im vergangenen Jahr. Bei iPadOS soll es jedoch Änderungen geben. Im Anschluss zunächst die von iOS 14 unterstützten iPhones:
- iPhone 12 Modelle
- iPhone SE 2 / iPhone 9
- iPhone 11 Pro
- iPhone 11 Pro Max
- iPhone 11
- iPhone XS
- iPhone XS Max
- iPhone XR
- iPhone X
- iPhone 8
- iPhone 8 Plus
- iPhone 7
- iPhone 7 Plus
- iPhone 6s
- iPhone 6s Plus
- iPhone SE
- iPod touch (7. Generation)
Aus der iPad-Familien könnten bei iPadOS 14 hingegen das iPad mini 4 aus dem September 2015 und das iPad Air 2 aus dem Oktober 2014 herausfallen. In diesen beiden Geräten kommen der A8- bzw. A8X-Chip zum Einsatz. Sollte sich das Gerücht bestätigen, würden folgende iPads von iPadOS 14 unterstützt:
- 12,9" iPad Pro
- 11" iPad Pro
- 10,5" iPad Pro
- 9,7" iPad Pro
- iPad (7. Generation)
- iPad (6. Generation)
- iPad (5. Generation)
- iPad mini (5. Generation)
- iPad Air (3. Generation)
Im Hinterkopf behalten sollte man allerdings, dass sich die beiden Systeme zum aktuellen Zeitpunkt noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium befinden und es sich auch lediglich um ein Gerücht handelt. Bis zum Sommer oder gar bis zum Herbst können sich also jederzeit noch verschiedene Änderungen an der Liste ergeben, auch wenn Apple dies ursprünglich anders geplant haben sollte.
Das Apple-Ökosystem ist beinahe schon legendär. Beinahe alle Produkte aus Cupertino spielen irgendwie zusammen - und das sogar meist recht gut. Diese Zusammenhänge zeigt Apple nun auch noch einmal in zwei neu veröffentlichten Videos, in denen die kreativen Köpfe hinter den Apple TV+ Serien "Dickinson" und "For All Mankind" zeigen, wie sie mithilfe des iPad Pro und des Apple Pencil die Plakate für Serien erstellt haben. Janice Sung erklärt dabei, wie dies im Falle von "Dickinson" geschehen ist und welche kreativen Techniken sie angewendet hat.
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Das Designer- Und Illustratoren-Duo Justin und Paige von Phantom City Creative zeigt seinerseits in einem weiteren Video den ähnlichen Prozess am Beispiel von "For All Mankind".
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Dass Apple im Herbst dieses Jahres sein erstes 5G-fähiges iPhone auf den Markt bringen wird, gilt als ausgemachte Sache. Da verwundert es nur bedingt, dass die Kollegen der DigiTimes nun vermelden (via MacRumors), dass auch ein 5G-fähiges iPad mit Unterstützung für die mmWave-Technologie bereits in Arbeit sei. Diese Informationen will man direkt aus Apples Zuliefererkette erhalten haben. Demnach soll der tainwanesische Hersteller Advanced Semiconductor Engineering für die Antennentechnologie zuständig sein, während der benötigte Modem-Chip, wie auch beim iPhone, von Qualcomm stammen soll.
Hinsichtlich eines möglichen Erscheinungstermins für das 5G-iPad halten sich die Kollegen bedeckt. In der Vergangenheit hat Apple stets zunächst das iPhone mit neuen Features bedacht, ehe das iPad wenig später nachzog. Für dieses Jahr steht allerdings zunächst der Launch neuer iPad (Pro) Modelle auf der Agenda. Ob diese dann bereits mit der 5G-Technologie bestückt sind, ist aktuell unklar.
Schon länger gibt es nun Gerüchte, dass auch das nächste iPad Pro mit einer Triple-Lens Kamera ausgestattet sein würde. Nun haben die Kollegen von iGeeksblog und OnLeaks gemeinsam Renderings auf Basis der kursierenden Gerüchte erstellen lassen, die ein solches Gerät zeigen. Während sich das Kamera-Setup offenbar an dem des iPhone 11 orientiert, bleiben die Dimensionen und das Gehäuse der 2018 ?iPad Pro? Modelle vermutlich unverändert. Vereinzelte zarte Gerüchte hatten das neue iPad Pro bereits im laufenden Jahr gesehen - offenbar wird es nun aber das Frühjahr 2020 werden. Laut OnLeaks habe man die Renderings mit zwei Gehäuserückseiten, einmal aus Aluminium und einmal aus demselben Milchglas wie beim iPhone 11 erstellen lassen, da es aktuell keine akuraten Informationen dazu gibt, welches Material Apple verwenden wird.

Möglich ist nach wie vor auch, dass das neue iPad Pro das erste Apple-Gerät sein wird, welches über eine 3D-Kamera auf Basis der Time-of-Flight (ToF) Technologie wird, die dann später im kommenden Jahr wohl auch im iPhone zu erwarten ist. Vor allem die Augmented Reality Funktionen in iOS dürften von einem solchen System profitieren. Möglich ist allerdings auch, dass sich Apple dies dann doch für das neue iPhone aufspart.



Gestern wurde das iPad vom TIME Magazine als eines der 10 besten Gadgets der zurückliegenden Dekade gekürt. Passend hierzu hab Apples Marketing-Chef Phil Schiller jüngst der New York Times ein Interview, in dem er auch ein wenig über die Entwicklung des Tablets aus dem Nähkästchen plauderte. Ausgangspunkt war das Betsreben Apples, eine neue Art von Computer zu erschaffen, dessen Einstiegspreis bei unter 500,- US-Dollar lag. Laut dem damaligen Apple CEO Steve Jobs habe man hierzu aggressiv verschiedene Dinge entfernen müssen, die damals für einen Laptop als normal und unabdingbar angesehen wurden. Unter anderem verzichtete man aus diesem Grund auf eine zuklappbare Tastatur und konzentrierte sich stattdessen auf das Thema Multitouch, welches letzten Endes auch zur Entwicklung des iPhone führte.
And so the team started working on multitouch technology. During that process, a human interface designer, Bas Ording, showed us this demo where he pretended to scroll and the whole screen moved up and down with realistic physics. It was one of those "holy crap" moments.
Nach der angesprochenen ersten Demo legte Apple das ?iPad? zunächst auf Eis und konzentrierte sich auf die Entwicklung des iPhone. Nachdem man die zweite Generation des ?iPhone?, das iPhone 3G dann auf den Markt gebracht hatte, hob man jedoch auch das iPad wieder auf die Agenda, wobei es nach den Erfahrungen mit dem iPhone laut Schiller nun deutlich eindeutiger war, wie dieses ausehen sollte.
Vor der offiziellen Präsentation zeigte Steve Jobs das iPad dem damaligen Technik-Kolumnisten Walt Mossberg, einem der angesehensten Journalisten und großem Apple-Fan. Dieser schätzte den Preis seinerzeit auf 999,- Dollar und war entsprechend von den Socken als ihm Jons offenbarte, dass man das iPad für die Hälfte davon verkaufen wolle.
Der gesamte Artikel der New York Times ist durchaus einen Abstecher wert und enthält unter anderem auch Anekdoten über die Entwicklung von Siri, den Tod von Steve Jobs oder auch Apples Auseinandersetzung mit dem FBI im Jahr 2016.
Der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo tritt mal wieder mit einer neuen Information an seine Investoren heran (via MacRumors). Darin erklärt er, dass in der ersten Hälfte des kommenden Jahres nicht nur mit dem "iPhone SE 2" (wahlweise auch als "iPhone 8s" oder "iPhone 9" erwartet) zu rechnen sei, sondern auch mit einem neuen iPad Pro mit einer neuartigen 3D-Objekterkennung in der rückwärtigen Kamera. Dies wurde bereits des Öfteren in den vergangenen Wochen erwartet, durch Kuos Aussagen bekommt dies aber noch einmal deutlich mehr Gewicht. Die 3D-Erkennung soll dabei, ebenfalls wie erwartet, auf der Time-of-Flight Technologie basieren, die so funktioniert, dass ein Lichtimpuls auf ein Objekt geschossen und anschließend die Zeit gemessen wird, bis die Reflektion zurückkehrt.
Auch in Sachen "iPhone SE 2" liefert die neue Notiz eher eine Bestätigung als große News. Das Gerät soll äußerlich weitestgehend auf dem iPhone 8 basieren, inkl. eines 4,7"-Displays und Homebutton mit Touch ID. Im Inneren sollen allerdings ein aktueller A13-Chip und 3GB Arbeitsspeicher zum Einsatz kommen. Der Preis soll bei 399,- US-Dollar für die Variante mit 64 GB Speicher beginnen.
Ähnlich wie das iPhone Anfang dieses Jahres, hat auch das iPad bereits die eine oder andere schwierige Phase hinter sich. Und ähnlich wie jetzt mit dem iPhone 11 gelang es Apple auch beim iPad mit einer cleveren Produktstrategie das Ruder herumzureißen. Dies belegen nun einmal mehr die aktuellen Zahlen der Analysten von Strategy Analytics in ihrem Bericht zu den weltweiten Tablet-Marktanteilen im dritten Quartal 2019. Demzufolge konnte Apple beim Marktanteil um ordentliche 4% oder 10,1 Millionen Geräte im Vergleich zum Vorjahresquartal zulegen, während der gesamte Tabletmarkt um den selben Wert nachgab. Lediglich Apple, Amazon und Lenovo wiesen eine positive Entwicklung auf.

Nachdem Apple in den ersten Woche der Verfügbarkeit von iOS 13 gleich mit vier Updates, nämlich erst auf Version 13.1, dann mit Version 13.1.1, Version 13.1.2 und schließlich auch noch mit 13.1.3 nachlegte, läuft inzwischen auch die Betaphase für die nächste größere Aktualisierung des mobilen Betriebssystems. So steht registrierten Entwicklern nun nun die vierte Betaversion von iOS 13.2 zum Download zur Verfügung. Gleiches gilt auch für das inzwischen parallel laufende iPadOS. Enthalten ist darin unter anderem die neue Kamerafunktion "Deep Fusion", die Apple auf dem iPhone-Event bereits zeigte. Darüber hinaus ist aktuell noch unklar, welche Neuerungen sich in dem Update befinden. Sollten die Entwickler und Spezialisten in den kommenden Stunden jedoch spannende neue Funktionen entdecken, werde ich natürlich entsprechend berichten. Die finale Version für alle Nutzer soll übrigens noch in diesem Monat erscheinen.
Darüber hinaus stehen auch die fünfte Beta von watchOS 6.2 und die vierte von tvOS 13.2 zum Download bereit.
Die Installation der neuen Vorabversionen erfolgt erneut wie gewohnt über die vorherige Installation eines Konfigurationsprofils, welches registrierten Entwicklern im Developer Center zum Download bereitsteht. Ist dieses installiert, erfolgt das Updaten der Betas wie gewohnt über die Softwareaktualisierung. Auch die Teilnehmer am Public Beta Programm haben bereits Zugriff auf die neuen Previews erhalten.