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Apple und Google müssen Mitte Oktober ihre AppStore-Pläne für Südkorea verkünden

Ende August hatte Südkorea ein Gesetz verabschiedet, welches es Apple und Google untersagt, die AppStore-Entwickler dazu zu verpflichten, ausschließlich das jeweilige In-App Purchase System der beiden Anbieter nutzen zu müssen. Wir erinnern uns: Dies war auch eines der Kernthemen in der gerichtlichen Auseinandersetzung, die Apple mit den Fortnite-Entwicklern von Epic Games geführt hatte. Das Gesetz könnte, wie auch der Urteilsspruch in den USA, der Dominostein sein, der Apples aktuelles In-App-Konstrukt im AppStore zum Einsturz bringt. Und die Auswirkungen werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. So hat die koreanische Regierung Apple und Google nun dazu aufgefordert, ihre Pläne bekanntzugeben, wie man gedenkt, dem neuen Gesetz in Zukunft zu entsprechen. Wie Reuters berichtet, liegt die Deadline hierfür Mitte kommenden Monats.

Aktuell gibt es zu den Entwicklungen in Südkorea noch keine Reaktion von Apple. Allerdings wurden bereits in den vergangenen Wochen verschiedene Änderungen im AppStore vorgenommen. Unter anderem hatte man es den Anbietern sogenannter Reader-Apps gestattet, Links zu externen Webseiten in ihre Apps zu integrieren, auf denen vom AppStore losgelöste Zahlungen durchgeführt werden können. Derzeit gelten dieselben AppStore-Regeln für alle Länder in denen er verfügbar ist. Ob Apple nun für Südkorea eine Ausnahme macht oder globale Änderungen umsetzt, werden wir Mitte Oktober erfahren.

Günstige iTunes Karten bei Kaufland

Die Woche endet mit guten Nachrichten für alle Schnäppchenjäger: Es gibt noch einmal vergünstigte iTunes-Geschenkkarten. So sind es ab heute die Filialen der Supermarktkette Kaufland, die die Karten mit einem Zusatz-Guthaben in Höhe von bis zu 20% auf den regulären Kartenwert anbieten. Dies gilt gestaffelt für alle Karten im Wert von € 25,- (10%), € 50,- (15%) und €100,- (20%). Aber Achtung: Die Aktion gilt nur bis Donnerstag, den 07. Oktober 2021, bzw. solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Karten pro Kauf ist anscheinend nicht begrenzt. Man sollte also im Zweifel schnell sein, um noch rechtzeitig zuschlagen zu können. Schließlich haben die Karten ja kein Verfallsdatum. Der aufgedruckte Wert der Karten und das Zusatz-Guthaben können sowohl für Musik, als auch für Fernsehserien, Filme und Einkäufe im Mac- und iOS-AppStore genutzt werden. (mit Dank an alle Tippgeber!)

Achtung: Leider kann ich die Hinweise auf die günstigen iTunes-Karten nicht in jedem einzelnen Fall überprüfen. Checkt daher bitte vorher noch einmal ab, ob die jeweilige Filliale den Rabatt auch tatsächlich gewährt!

Spotify-App sorgt für hohen Akkuverbrauch auf dem iPhone - Entwickler arbeiten bereits an einer Lösung

In den vergangenen Tagen erreichten mich diverse Anfragen von Lesern zu einem nicht direkt mit Apple aber immerhin mit dem AppStore verbundenen Thema. So berichtet stellvertretend mein Leser Stephan: "Seit iOS 15 frisst Spotify das iPhone leer. Man findet dazu einige Meldungen. Spotify arbeitet wohl auch schon an einer Lösung. Scheint mit der Hintergrundaktualisierung zusammenzuhängen." Ergänzend dazu berichten verschiedene Nutzer auch, dass sich nicht nur der Akku ihrer iPhones sehr schnell leert, auch werden die Geräte dabei ungewöhnlich warm, was auf eine starke Rechentätigkeit im Hintergrund hindeutet. Recherchiert man ein wenig im Internet, scheinen nicht nur Nutzer von iOS 15, sondern auch von iOS 14.8 von dem Problem betroffen zu sein.

In der Tat hat Spotify inzwischen in seinen Support-Foren bestätigt und dabei erklärt, dass man bereits fieberhaft an einer Lösung des Problems arbeitet. Bis ein korrigierendes Update bereitsteht, empfiehlt der Streamingdienst, zunächst den Cache der App zu leeren und sie anschließend neu zu installieren.

Apple veröffentlicht Updates für die Mac- und iOS-Versionen von Pages, Numbers und Keynote

Apple hat am heutigen Abend Updates für seine iWork-Apps Keynote, Pages und Numbers veröffentlicht und ihnen dabei verschiedene neue Funktionen spendiert, die im Zusammenhang mit iOS/iPadOS 15 und macOS Monterey stehen. Dies war dem Unternehmen sogar eine eigene Pressemitteilung wert. Keynote unterstützt in seiner neuesten Version unter anderem das Einblenden eines Kamerabildes des Präsentierenden direkt innerhalb der Folien. In Pages gibt es nun eine Ansicht, die Text, Bilder und andere Elemente in einer einspaltigen, kontinuierlichen Optik anzeigt, die für das iPhone-Display optimiert ist und die aus Excel bekannten Pivot-Tabellen zur Datenauswertung gibt es nun auch in Apples Numbers-App.

Die Simultan-Übersetzungen aus iOS werden mit den Updates auch in die iWork-Apps integriert, so dass ausgewählter Text in bis zu 11 Sprachen übersetzt und mit einem einzign Klick direkt in Dokumente, Tabellen und Präsentationen eingefügt werden kann. Unter iOS/iPadOS 15 unterstützen die Updates auch die neue, appübergreifende Drag&Drop-Funktion für ausgewählte Texte, Bilder und andere Inhalte. Darüber hinaus bringen die Updates auch die neuen, bereits im vergangenen Monat gesichteten App-Icons mit. Sie können ab sofort aus dem iOS bzw. dem Mac AppStore geladen werden.

Entwicklung von Multi-Device-Unterstützung und iPad-Version von WhatsApp schreiten voran

Die WhatsApp-Pläne für eine Multi-Device-Unterstützung schreiten weiter voran. So berichten die stets zuverlässigen Kollegen von WABetainfo, dass man bei Facebook weiter an einer iPad-Version für WhatsApp arbeiten würde, die dann Teil des neuen Konzepts wird. Zwar ist es für einige Betatester bereits jetzt möglich, bestimmte Geräte über einen Account nutzen zu können, aktuell fehlt es aber noch sowohl an der angesprochenen iPad-Version als auch an der Möglichkeit, mehrere Smartphones mit ein und demselben Account nutzen zu können.  already offers the ability to link its account with WhatsApp Web, Desktop, and Portal to some beta testers, it’s still developing an app for the iPad and the ability to link another phone with the same account.

Sobald die Entwicklung der Multi-Device-Unterstützung abgeschlossen ist, wird sich WhatsApp wohl auf eine ähnliche Art mit nur einem Account auf mehreren Geräten nutzen lassen, wie dies bereits beim Konkurrenz-Messenger von Telegram der Fall ist. Nach wie vor steht nicht fest, wann genau Facebook die neuen WhatsApp-Funktionen (auch der Im- und Export von Nachrichtenverlaufen zwischen iOS und Android befindet sich noch in Entwicklung) für alle Nutzer freigeben wird. Von vielen Nutzern werden sie auf jeden Fall schon heiß ersehnt.

Neues iPhone? Digitaler Impfnachweis muss neu in die jeweiligen Apps eingelesen werden!

Da mich in den vergangenen Stunden diverse Nachrichten zu diesem Thema erreicht haben (vielen Dank für alle Einsender!), hier ein schneller Hinweis für all diejenigen, die seit gestern ein neues iPhone in den Händen halten oder ein solches in den kommenden Tagen noch erwarten. Hattet ihr auf eurem alten Gerät ein digitales Impfzertifikat in der CovPass-App oder der Corona-Warn-App hinterlegt und euer neues iPhone aus einem Backup des Altgeräts wiederhergestellt haben, müsst ihr das Impfzertifikat neu auf dem neuen Gerät einrichten. Es wird nicht über das Backup auf das neue Gerät übertragen. Verwenden könnt ihr für das Einscannen des Zertifikats dasselbe Dokument, welches ihr auch beim ersten Mal verwendet habt. Dieses lässt sich also mehrfach für die Erzeugung eines digitalen Nachweises verwenden.

Rechtsstreit mit Epic Games: Apple wird Fortnite vorerst nicht wieder in den AppStore lassen

Die Fronten zwischen Apple und den Fortnite-Entwicklern von Epic Games sind auch nach dem Urteilsspruch im AppStore-Rechtsstreit der beiden Parteien weiter verhärtet. Während dieser zwar festlegte, dass Apple den Entwicklern künftig die Möglichkeit einräumen muss, auch alternative Zahlungsmöglichkeiten zum hauseigenen In-App-System zur Verfügung stellen muss, wird Fortnite auf absehbare Zeit wohl nicht in den AppStore zurückkehren. Zur Erinnerung: Genau an der Umgehung von Apples In-App-System entzündete sich einst der Streit zwischen den beiden Parteien, der letztlich auch dazu führte, dass Fortnite aus dem AppStore entfernt und der Entwickler-Zugang von Epic Games durch Apple gesperrt wurde. Durch die Möglichkeit, nun auch wieder Einnahmen an Apple vorbei zu generieren war man eigentlich davon ausgegangen, dass Fortnite auch wieder über den AppStore verfügbar sein würde. Aber denkste.

Während Apple von den meisten Beobachtern als Gewinner des Rechtsstreit angesehen wird, hat Epic inzwischen offiziell Berufung gegen das Urteil eingelegt. Und genau diesen Umstand macht sich Apple nun zu Nutze, um den Fortnite-Machern noch einen mitzugeben. So haben die Apple-Anwälte dem Entwicklerstudio mitgeteilt, dass weder Fortnite wieder in den AppStore lassen, noch den Entwickler-Account von Epic reaktivieren würde, bis das Urteil endgültig und nicht mehr anfechtbar ist. Und so etwas kann in den USA erfahrungsgemäß mehrere Jahre dauern.

Apple teilte Epic mit, nachdem deren CEO Tim Sweeney eine E-Mail an den für den AppStore zuständigen Apple Fellow Phil Schiller schickte und um die Reaktivierung des Accounts bat. Damit bewegt sich Apple auch im Rahmen seiner Rechte als Betreiber des AppStore, zumal das Gericht bestätigte, dass Epic Games bewusst gegen die Regeln handelte und somit auch eine Millionenstrafe für die entgangenen Einnahmen an Apple zahlen musste. Insofern sei Apples Reaktion, sprich das Entfernen von Fortnite und das Deaktivieren des Entwickler-Accounts dem Urteil zufolge legitim und gerechtfertigt gewesen. Bei Epic Games ist man da natürlich gänzlich anderer Meinung, wie Sweeney auf Twitter auch kundtat.

Weitere Updates: iCloud, iMovie, Clips und Xcode

Die Veröffentlichung von iOS/iPadOS 15, tvOS 15 und watchOS 8 am gestrigen Abend brachte nicht nur neue Funktionen auf die Apple-Geräte, sondern auch in die Cloud. So erstrahlt auch die iCloud-Webseite teilweise in neuem Glanz. Vor allem die Mail-Funktion wurde dabei kräftig überarbeitet und erhielt dabei den Look der Mail-App auf dem iPad oder auch unter macOS Monterey. An den Funktionen hat sich allerdings logischerweise nicht wirklich viel geändert. Das neue Look & Feel war bislang lediglich über die Betaversion der iCloud-Webseite verfügbar. Wie auch unter den neuen Betriebssystemen stehen natürlich auch über die Webseite nun Funktionen wie eigene E-Mail Domains oder das Verstecken der Adresse zur Verfügung.

In der Nacht sind zudem auch weitere von Apple aktualisierte Apps aufgeschlagen. So stehen neue Versionen von iMovie und Clips zur Verfügung, die die Unterstützung von verschiedenen neuen Funktionen der iPhone 13 Modelle mitbringen. So unterstützt iMovie nun den neuen"Cinematic"-Videomodus. Zudem lassen sich nun auch in ProRAW aufgenommene Fotos in Filme und Trailer einbinden und ProRes-Videos editieren. Die ProRes-Funktion wird Apple allerdings erst später im Jahr für die Pro-Modelle des iPhone 13 nachreichen. Auch in die Clips-App können Cinematic-Videos künftig importiert und dort bearbeitet werden. Auch hier lassen sich nun zudem ProRAW-Bilder und ProRes-Videos importieren.

Entwickler freuen sich zudem über die nun zur Verfügung stehende finale Version von Xcode 13.