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Apples erster Retail Store in Indien verschiebt sich wohl auf kommendes Jahr

Schon seit einiger Zeit plant Apple, seinen ersten offiziellen Retail Store in Indien zu eröffnen. Ursprünglich sollte es schon 2021 soweit sein, ehe die COVID-19-Pandemie diese Pläne zunichte machte. Man legte die Eröffnung auf Eis, ohne einen neuen angestrebten Termin zu nennen. Offenbar müssen sich die Apple-Fans im bevölkerungsreichsten Land der Erde aber wohl noch ein bisschen länger gedulden müssen, ehe auch sie in den Genuss eines Apple Stores kommen. Wie die Economic Times berichtet, peilt Apple inzwischen nämlich eine Eröffnung in Richtung Januar bis März 2023 an. Zu finden sein wird der gut 2.000 Quadratmeter große Store dann in der Metropole Mumbai. Auch in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi soll in nicht allzu ferner Zukunft ein Apple Retail Store entstehen, der dann allerdings mit ca. 1.000 Quadratmetern allerdings deutlich kleiner werden soll.

Apples "Communication Safety" Funktion für Kurznachrichten kommt nach Deutschland

Mit einer Offensive in Sachen Kindersicherheit hatte Apple im vergangenen Sommer eine Menge Unmut auf sich gezogen. Vor allem der geplante Scan von Nutzer-Mediatheken auf mutmaßlich kinderpornografische Inhalte sorgte dabei nicht nur bei den Nutzern, sondern auch bei Datenschützern für große Entrüstung. Während Apple die Pläne zu diesen sogenannten CSAM-Scans inzwischen von seinen Webseiten entfernt hat und unklar ist, ob sie überhaupt noch verfolgt werden, wurde mit "Communication Safety" eine weitere, durchaus willkommene, Funktion mit iOS 15.2 bereits eingeführt.

In einem Support-Dokument erklärt Apple die standardmäßig ausgeschaltete Funktion ausführlich. Aktiviert werden kann sie für minderjährige Familienmitglieder in den Bildschirmzeit-Einstellungen. Ist dies geschehen, werden über Apples Nachrichten-App ein- und ausgehende Fotos überwacht und bei einem Verdacht auf Nacktheit oder sonstige explizite Inhalte ausgegraut dargestellt. Anschließend stehen verschiedene Aktionen zur Verfügung, unter anderem eine Kontaktaufnahme mit den Eltern oder einer anderen Hilfestelle.

Bisher war die Verfügbarkeit der Funktion ausschließlich auf die USA und weitere englischsprachige Regionen, darunter in Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien beschränkt, eine internationale Ausweitung war aber ohnehin nur eine Frage der Zeit. Seit der gestern Abend veröffentlichten vierten Betaversion von iOS 16 ist die Funktion nun auch für deutsche Nutzer implementiert, berichtet der Spiegel. Mit der allgemeinen Verfügbarkeit des nächsten großen iOS-Updates wird dann "Communication Safety" also auch hierzulande an den Start gehen.

Standardmäßig aktiviert ist die Funktion allerdings wie gesagt nicht, sie muss erst von einem Elternteil innerhalb der Familienfreigabe aktiviert werden. Stimmt der Sprössling bei Erhalt einer verdächtigen Nachricht der Anzeige zu, werden die Eltern allerdinds (anders als ursprünglich von Apple vorgesehen) nicht hierüber informiert. Weiterhin werden den Kindern in diesem Fall allerdings Kontaktstellen angeboten, an die sie sich vertrauensvoll wenden können.

Personalisierung, Nachrichten und mehr: Diverse kleine Neuerungen in iOS 16

Am gestrigen Abend hat Apple nach einer überraschend langen Pause die vierte Vorabversion von iOS/iPadOS 16 veröffentlicht. Während inzwischen eine großen Neuerungen gegenüber der ersten Version mehr zu erwarten sind, bringt das Update dennoch verschiedene kleine Verfeinerungen und Finetuning mit. Betroffen sind in der aktuellen Beta unter anderem die Nachrichten-App, die Personalisierung von Home- und Sperrbildschirm, CarPlay und mehr. In der Nachrichten-App ist ja einer der großen Neuerungen, dass man verschickte Nachrichten nachträglich noch editieren oder auch innerhalb einer gewissen Zeit komplett zurückrufen kann. Hier hat Apple nun das Zeitlimit von ehemals 15 Minuten auf nur noch 2 Minuten gesenkt. Darüber hinaus kann man ab sofort nur noch 5 nachträgliche Bearbeitungen vornehmen, die allesamt für den Empfänger in einer Art Protokoll sichtbar sind.

Auch in der Mail-App kann man unter iOS 16 verschickte Nachrichten wieder zurückrufen. Seit der vierten Beta kann man das ehemals auf 20 Sekunden fixierte Limit hierfür nun frei konfigurieren. CarPlay bekommt in der aktuellsten Beta verschiedene neue Hintergründe spendiert und neue Grafiken in den Einstellungen zeigen nun deutlicher den Unterschied zwischen gelisteten und gestapelten Push Notification und der bloßen Darstellung eines Badgecounts am App-Icon.

Die insgesamt wohl größte Neuerung in iOS 16 ist natürlich die Möglichkeit der Personalisierung des Home- und Sperrbildschirms. Auch hier gibt es in der aktuellen Beta Neuerungen zu vermelden. So hat Apple das Interface für diese Personalisierung leicht überarbeitet und somit ein wenig verständlicher gemacht. Entwickler haben nun zudem Zugriff auf eine API zur Erstellung eigener Live Activities für den Sperrbildschirm. Angekündigt hatte Apple diese Möglichkeit für Drittentwickler bereits auf der WWDC, dabei aber auch gleich eingeschränkt, dass sie noch nicht direkt zum Start von iOS 16 im Herbst zur Verfügung stehen wird. Durch den Zugriff auf die API können die Entwickler aber nun bereits ihre Ideen testen und probehalber für ihre Apps umsetzen. Als Beispiele hatte Apple auf der WWDC die Nachverfolgung von Lieferungen, das Tracken eines bestellten Ubers oder auch den Status einer Bestellung beispielsweise bei Starbucks genannt.

Mit der Verfügbarkeit der API hat Apple auch die zugehörige Dokumentation veröffentlicht. Die Live Activities können bis zu acht Stunden auf dem Sperrbildschirm aktiv sein, es sei denn, der Nutzer oder die App beenden sie vorher. Anschließend übernimmt dies das System selbst. Wie auch die Apps auf dem iPhone und dem iPad, laufen auch die Live Activities jeweils in einer eigenen Sandbox und kann darin, anders als beispielsweise ein Widget, keine Onlineverbindungen aufbauen oder auf den Standort des Nutzers zugreifen. Stattdessen wird all dies über die zugehörige Haupt-App erledigt, die hierfür das ActivityKit-Framework einbinden müssen und dann die Live Activities mit Updates versorgen können.

Apple Car: Cupertino sichert sich die Dienste von ehemaligem Lamborghini-Manager

Nach wie vor ist unklar, wie Apples Pläne in Sachen selbstfahrendes Auto konkret aussehen. Die zugehörigen Gerüchte nehmen immer mal wieder Fahrt auf, verstummen in der Regel aber auch genauso schnell wieder. Nun berichtet Bloomberg mal wieder über das Thema und vermeldet, dass sich Apple die Dienste eines ehemaligen Lamborghini-Managers gesichert haben soll. Dem Bericht zufolge soll Luigi Taraborrelli, der 20 Jahre lang in Diensten der italienischen Nobelmarke stand, eine tragende Rolle im Design-Team für das Apple Car übernehmen. Bei Lamborghini war Taraborrelli für das Chassis und das "Vehicle-Dynamics Engineering" zuständig.

Große Expansion: Apple erwirbt 27 Hektar große Büroanlage in San Diego

Die räumliche Expansion bei Apple geht weiter. Dies ist auch dringend nötig, denn die Büroflächen in den USA platzen inzwischen mehr oder weniger aus allen Nähten. Nun hat das Unternehmen das Rancho Vista Corporate Center im kalifornischen San Diego erworben. Dies ist auch der Ankündigung aus dem Jahr 2019 geschuldet, dass man in der Region bis 2022 mehr als 1.200 neue Tech-Jobs zu schaffen. Hierzu hatte man in der Vergangenheit bereits Gebäude in der örtlichen University City und in Rancho Bernardo angemietet. Nun zündet man also die nächste Stufe und hat für das 27 Hektar große Rancho Vista Corporate Center satte 445 Millionen US-Dollar springen lassen, wie die San Diego Union Tribune berichtet. Zuvor hatte Hewlett Packard die Anlage genutzt.

Darüber hinaus hat Apple seine personellen Pläne in San Diego ebenfalls überarbeitet und plant nun mit 5.000 Mitarbeitern bis 2026 in der Region. Ein Unternehmenssprecher wird dazu mit den folgenden Worten zitiert:

"We've been part of the community in San Diego for more than two decades and are thrilled to continue investing here as we expand our world-class teams."

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 16, macOS Ventura, watchOS 9 und tvOS 16

Wohl Mitte September dürfen wir mit dem ersten Schwung der nächsten großen Betriebssystem-Updates von Apple rechnen. Die Betaphase hierfür läuft bereits seit der WWDC Anfang Juni und wird heute in die nächste Runde geschickt. So stehen inzwischen die jeweils vierten Betas von iOS/iPadOS 16, macOS Ventura, tvOS 16 und watchOS 9 für registrierte Entwickler zum Download bereit. In wenigen Tagen dürften dann auch die Teilnehmer am Public Beta Programm mit ins Boot geholt werden, um beim Identifizieren und Melden von Problemen zu helfen.

In den frühen Betas von iOS/iPadOS 16 wurden auch bereits Neuerungen gegenüber der unmittelbar nach der WWDC veröffentlichten ersten Vorabversion entdeckt. So können iCloud-Backups nun auch per LTE vorgenommen werden, nachdem iOS 15 bereits die entsprechende Unterstützung für die schnelleren 5G-Netze implementiert hatte. Mit iOS 16 können die Backups dann also auch mit der langsameren Verbindung unterwegs durchgeführt werden. Darüber hinaus lässt sich in der zweiten Beta nun auch die von Apple auf der WWDC angekündigte Filteroption für eingehende SMS blicken. Hiermit können diese Nachrichten von unbekannten Nummern, beispielsweise Hinweise von Fluggesellschaften, etc., künftig in 12 Kategorien einsortiert werden. Im Dual-SIM Betrieb lassen sich die Nachrichten zudem auch auf Basis der SIM kategorisieren, auf der die SMS empfangen wurden.

Übersicht verloren? JustWatch Sports bringt Licht ins Dunkel des Sport-Streamings

Wer sich für die Angebote verschiedener Streaming-Dienste interessiert, wird vermutlich JustWatch kennen. Hier kann man sich informieren, bei welchem Anbieter man welche Inhalte zu sehen bekommt. Zudem berichtet das Portal auch immer wieder über die Marktanteile der Dienste in Deutschland. In Anbetracht des zuletzt immer unübersichtlicher gewordenen Marktes der Sport-Streamingdienste möchte JustWatch nun mit dem neuen Angebot namens JustWatch Sports etwas Licht ins Dunkel bringen. Hier erfährt man, auf welchem Dienste welches Fußballspiel übertragen wird, wann die Anstoßzeiten sind, etc. Anders herum kann man auch nach den Anbietern filtern und sich anzeigen lassen, was wann bei diesen läuft. Neben den kostenpflichtigen Anbietern werden auch die Übertragungen im Free-TV angezeigt.

Zum Start liefert JustWatch Sports Ergebnisse für Fußball aus der deutschen Bundesliga und dem DFB-Pokal sowie aus verschiedenen europäischen Ländern. Als zweite Kategorie wird bereits der Rennsport aufgebaut und liefert aktuell Ergebnisse zur Übertragung der Formel 1 Rennen. Weitere Sportarten sollen in Kürze ergänzt werden. JustWatch kündigt hier die wichtigen Sportarten in Europa und den USA an. Darüber hinaus soll es Nutzern künftig möglich sein, die Ansichten beispielsweise mit dem eigenen Lieblingsverein zu personalisieren und sich Benachrichtigungen zu Spielbeginn schicken zu lassen.

Offenbar Qualitätsprobleme beim Kameramodul des iPhone 14

Ob es nun reine Schwarzmalerei oder tatsächlich etwas dran ist, werden wir wohl nie erfahren. Fakt ist, dass es selten mal so viele Hiobsbotschaften im Vorfeld der Vorstellung einer neuen iPhone-Generation gab wie in diesem Jahr. So existiert weiterhin eine weltweite Chip-Krise, eine angespannte weltpolitische Lage und dann wäre da ja auch noch die COVID-19-Pandemie, die in China nach wie vor immer wieder für Lockdowns sorgt. Nun kommt offenbar ein weiteres Problem hinzu. So berichtet der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo auf Twitter, dass es Qualitätsprobleme mit dem Kameramodul beim Zulieferer Genius gibt, was Apple dazu veranlasst haben soll, die Produktion teilweise zu einem anderen Zulieferer, nämlich Largan zu verlagern, um die Auswirkungen zu lindern. Immerhin erwartet der Analyst aber nur geringe Auswirkungen auf Apples Produktionsplanung.