Dank Apple Watch: Always-On Display des iPhone 14 Pro schaltet sich ab wenn man den Raum verlässt
Ihr besitzt eine Apple Watch und plant, euch ein iPhone 14 Pro zuzulegen? Für diesen Fall hat der deutsche YouTuber Felixba ein interessantes Detail ausgemacht. Er gehörte zu den von Apple zum zurückliegenden iPhone-Event ins Steve Jobs Theater eingeladenen Personen und hatte ein paar Minuten, um die neu vorgestellten Geräte ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Eine spannende, dabei gewonnene Erkenntnis: Ist eine Apple Watch mit einem iPhone 14 Pro? oder einem ?iPhone 14 Pro? Max verbunden und verlässt der Nutzer den Raum ohne das iPhone, wird dessen Always-On Display automatisch deaktiviert. Gleiches geschieht übrigens auch, wenn man das Gerät in die Hosentasche steckt oder es mit dem Display nach unten auf einen Tisch legt. All diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, möglichst viel Akku zu sparen. Die entsprechenden Infos sind in dem nachfolgend eingebetteten Video ab ca. Minute 12:50 thematisiert. Es scheint, als hätte Apple auch hier mal wieder an jede Menge Details gedacht.
Problem iPhone-Segmentierung: Auch das iPhone 14 Plus scheint bei den Nutzern nicht anzukommen
Schon die iPhone 13 Familie hat sich verkauft wie geschnitten Brot und glaubt man den Vorhersagen von Analysten, dürfte sich dies auch beim iPhone 14 wiederholen - vorausgesetzt, dass die weltweite Rezession nicht noch härter zuschlägt, als sie es bereits jetzt tut. Und dennoch sieht es so aus, als würde Apple nach wie vor nicht die richtige Strategie für die beiden Standard-Modelle des iPhone-Portfolios zu finden. Nachdem die Absätze der beiden "mini"-Modelle von iPhone 12 und iPhone 13 offenbar schlechter waren, als man sich dies in Cupertino erhofft hatte, schwenkte man in diesem Jahr um, nahm es aus dem Programm und ersetzte es durch das iPhone 14 Plus. Dies führte dazu, dass es nun je zwei Modelle mit 6,1" und mit 6,7" Display, verteilt auf die Pro- und die Standard-Linie gibt. Doch offenbar trifft auch diese Strategie nicht den Geschmack der Käufer.
So berichtet der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo, dass die Vorbestellungen für das iPhone 14 Plus alles andere als zufriedenstellend seien. Während sich das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max im Vergleich zu den letztjährigen Modellen "neutral" und "gut" verkaufen würden, hingen die beiden Standard-Modelle zum Teil deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ablesen lässt sich dies unter anderem auch an den Lieferzeiten im Apple Online Store. Während die allermeisten Pro-Modelle bei heutiger Bestellung nicht mehr vor Mitte bis Ende Oktober ausgeliefert werden, erhält man die beiden Standard-Modelle aktuell nach wie vor zum Verkaufsstart am kommenden Freitag, bzw. im Falle des iPhone 14 Plus am 07. Oktober.
Weitere Splitter zum iPhone 14 Pro
Nach dem Vorbestellstart ist vor dem Verkaufsstart. Und auch über das Wochenende sind noch ein paar weitere Informationssplitter zu Apples diesjähriger iPhone-Generation bekannt geworden. Dass das iPhone 14 und das iPhone 14 Pro (zunächst ausschließlich in den USA und in Kanada) über eine Satellitenkommunikation für Notfälle verfügt, war eines der großen Themen auf der Vorstellung der neuen Geräte. Möglicherweise auch im Zusammenhang hiermit haben die beiden neuen Pro-Modelle auch Verbesserungen bei der GPS-Genauigkeit erhalten. Wie aus den von Apple veröffentlichten technischen Spezifikationen hervorgeht, verfügen das iPhone 14 Pro und das iPhone 14 Pro Max nun über Unterstützung von Dual-Frequenz GPS. Gleiches gilt übrigens auch für die neue Apple Watch Ultra, wo Apple es auf der Keynote auch thematisiert hatte. Ebenso wie die Apple Watch Ultra, unterstützen die iPhone 14 Pro Modelle künftig sowohl die ältere L1 Frequenz, als auch die aktuellere L5 Frequenz, die unter anderem besser Objekte wie Bäume oder auch Gebäude durchdringen kann.
Keine Veränderungen gab es hingegen an einer anderen Stelle gegenüber dem iPhone 13 Pro und dem iPhone 13 Pro Max aus dem vergangenen Jahr. So setzen auch die beiden neuen Pro-Modelle die Konfiguration mit mindestens 256 GB, um 4K ProRes Videos aufzeichnen zu können. Auch dies geht aus den technischen Spezifikationen für die neuen Geräte hervor. Auf den iPhone 14 Pro Modellen mit 128 GB Speicher sind die ProRes-Aufnahmen auf 1080p bei 30 fps limitiert. Der Grund dürfte aller Voraussicht nach sein, dass 4K ProRes Videos eine ganze Menge an Speicherplatz benötigen.
Neue Informationen gibt es auch zu den Benchmarks des neuen A16 Bionic Chip in den Pro Modellen des iPhone 14. Während es bereits in der vergangenen Woche erste Leistungsdaten gab, der nur einen moderaten Anstieg gegenüber dem A15 Chip suggerierte, ist inzwischen ein weiterer Geekbench-Eintrag aufgetaucht, der ein etwas anderes Bild zeichnet. So erreicht das iPhone 14 Pro in dem neuen Test einen Single-Core Wert von 1.887 Punkten und einen Multi-Core Wert von 5.455 Punkten. Zum Vergleich: Das iPhone 13 Pro kommt hier auf 1.707 bzw. 4.659 Punkte, was bedeutet, dass der A16 Chip im Single-Core Modus um ca. 10,5% zulegt, im Multi-Core Modus um 17,1%, was dann doch schon ein spürbarer Leistungsgewinn wäre. Bedacht werden muss zudem, dass der A16 Chip Apples erster eigenes SoC ist, das im 4-Nanometer Verfahren gefertigt wurde, was neben der verbesserten Leistung vor allem auch eine bessere Energieeffizienz ermöglicht.
