Schon seit einiger Zeit ist Apple ganz augenscheinlich bemüht, seine Produktionskapazitäten von China in andere fernöstliche Länder zu verlagern. So lässt man unter anderem bereits seit einiger Zeit bestimmte iPhone-Modelle auch in Indien fertigen. Dies wird nun deutlich ausgebaut. So berichtet Reuters, dass Apple damit begonnen habe, auch das neueste Modell, sprich das iPhone 13 in Indien zu fertigen. Verantwortlich zeichnet dafür Apples Haus- und Hoflieferant Foxconn, der eine entsprechende Produktionsstraße im bevölkerungsreichsten Land der Erde aufgebaut hat. Bereits seit Jahren leistet Apple Lobbyarbeit bei den örtlichen Behörden in Indien, die dazu geführt haben, dass Apple künftig auch MacBooks und iPads in Indien produzieren wird.
Im vergangenen Jahr sorgte die Pegasus-Spyware für eine Menge Schlagzeilen. Eingesetzt von verschiedenen Regierungen und Behörden war es mit ihr möglich, Schwachstellen in Apple Music und iMessage auszunutzen, um sich hierdurch Fernzugriff auf ein angegriffenes iPhone zu verschaffen, was offenbar auch durchaus großflächig geschehen ist. Ende des Jahres hat Apple dann in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass man die israelische NSO Group, die die Pegasus-Software entwickelt hat und auch vertreibt, verklagt hat, um sie für die Überwachung von und den gezielten Angriff auf Apple Nutzer zur Verantwortung zu ziehen. Neben der Klage gegen die NSO Group beantragt Apple außerdem eine dauerhafte Verfügung, die dem israelischen Unternehmen die künftige Nutzung jeglicher Software, Services oder Geräte von Apple untersagt.
Nun berichtet Reuters aktuell, dass Pegasus auch zum Ausspionieren von Abgeordneten der EU eingesetzt worden sei. Betroffen soll unter anderem auch der belgische EU-Kommissar für Justiz und Verbraucher, Didier Reynders, gewesen sein. Dieser sei entsprechend der Ankündigung des Unternehmens aus dem vergangenen Jahr von Apple über den Vorfall informiert worden sein. Mindestens vier weitere Offizielle sollen von dem Spionage-Angriff betroffen gewesen sein. Unklar ist derzeit noch, was genau das Ziel des Angriffs war und welche Informationen abgegriffen wurden.
In den USA wurde die Nutzung von Pegasus bereits offiziell verboten. Nach dem nun bekannt gewordenen Vorfall dürfte die EU vermutlich ähnliche Schritte in die Wege leiten.
Es wird noch ein knappes halbes Jahr dauern ehe uns Apple das diesjährige iPhone, vermutlich unter dem Namen iPhone 14 präsentieren wird. Doch die Gerüchteküche arbeitet bereits kräftig. Die aktuellste Meldung spricht dabei von einer abermaligen Verringerung des Rahmens rund um das Display bei den Pro-Modellen der diesjährigen iPhone-Generation. Dieser soll rund 20% schmaler sein als beim iPhone 13 Pro, wie aus aktuell gesichteten CAD Renderings hervorgeht. Ob diese allerdings akurat sind, muss noch abgewartet werden.
Die Renderings geben weitestegehend das wieder, was ohnehin bereits für das iPhone 14 Pro erwartet wird. Hierzu gehört natürlich in erster Linie der Wegfall des Notch zugunsten von zwei Ausschnitten für die FaceTime- und die TrueDepth-Kamera und auch der abermals angewachsene Kamerabuckel auf der Rückseite. Aus den beigefügten Maßangaben geht allerdings hervor, dass der Rahmen um das Display ca. 1,95 mm messen soll, was etwas weniger wäre als die 2,42 mm beim iPhone 13 Pro. Ob dieser Unterschied für den Nutzer im alltäglichen Gebrauch wirklich auffällt, darf bezweifelt werden. Zudem ist die Verkleinerung des Rahmens zu gering, um an den Displaydiagonalen des iPhone etwas zu ändern.
Nachdem frühe Gerüchte die Hoffnung geschürt hatten, dass das iPhone 14 auf den ungeliebten Kamerabuckel verzichten könnte, sieht es inzwischen eher danach aus, als würde er stattdessen sogar noch wachsen. Der Grund ist immerhin ein erfreulicher. So verbessert Apple die Kamera kontinuierlich weiter, was auch vor allem beim iPhone 14 Pro wieder der Fall sein wird. Erwartet wird inzwischen, dass Apple dem Weitwinkelobjektiv satte 48 Megapixel verpassen wird. Erzielen wird man dies offenbar durch einen um 21% größeren Sensor, der natürlich entsprechend Platz benötigt. Auch hierdurch dürfte der Kamerabuckel weiter anwachsen.
Das jüngste Gerücht stammt von einem Leaker auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo. Der neue Sensor soll angeblich von Sony hergestellt werden, genauso also wie auch schon beim ?iPhone 13 Pro?. Videos sollen sich auch weiterhin in 16:9 HDR und bei 60fps aufnehmen lassen. Insgesamt soll das iPhone 14 Pro? höher aufgelöste Fotos mit mehr Details liefern, die allerdings bei schwierigen Lichtverhältnissen ein höheres Rauschen aufweisen könnten. Man kann aber davon ausgehen, dass Apple dies versuchen wird, softwareseitig auszugleichen.
An manche Dinge gewöhnt man sich einfach unfassbar schnell. Oder erinnert sich noch jemand daran, was für horrende Roaminggebühren man noch vor wenigen Jahren zahlen musste, wenn man sein Smartphone im europäischen Ausland zum Telefonieren oder gar für das Surfen im Internet verwendet hat? Heute ist das in der Tat schwer vorstellbar, auch wenn die entsprechende EU-Verfügung zum Wegfall der Roaminggebühren innerhalb der EU, in Liechtenstein, Island und Norwegen erst seit dem 15. Juni 2017 in Kraft ist. Ursprünglich gelt sie für fünf Jahre, bereits im vergangenen Dezember hatten die EU-Länder jedoch eine Verlängerung um weitere zehn Jahre auf den Weg gebracht. Diese ist heute nun auch offiziell verabschiedet worden, gilt ab dem 01. Juli und sichert uns weitere zehn Jahre Befreiung von Roaminggebühren in der EU. (via ntv)
Inzwischen dürfte hinlänglich bekannt sein, dass ich kein großer Freund von Face ID bin und mir Touch ID zumindest ergänzend zu der Gesichtserkennung sehnlichst am iPhone zurück wünsche. Erst kürzlich hatte der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo meinen Schmerz weiter verstärkt als er verkündete, dass zumindest in den kommenden zwei Jahren nicht mit einem Comeback von Touch ID am iPhone zu rechnen sei. Stattdessen scheint Apple weiter bei Face ID All-In zu gehen. Ziel wird es dabei sein, die Kamera-Technologie für die Gesichtserkennung mittelfristig unter das Display zu verlagern, um damit endgültig eine Vorderseite zu erzielen, die komplett aus Display besteht.
Nun hat zu diesem Thema auch der Display-Analyst Ross Young seinen Hut in den Ring geworfen und erklärt, dass er die Reife der benötigten Technologie für das iPhone 16, sprich in 2024 erwartet. Kuo hat dieser Erwartung inzwischen zugestimmt, allerdings sieht der Analyst neben den technischen Gründen auch noch Apples Marketingstrategie als Faktor. So hat Apple eine Tendenz, für mindestens zwei Jahre an Designentscheidungen festzuhalten. Sollte also das iPhone 14 Pro in diesem Jahr mit dem erwarteten doppelten Hole-Punch Display erscheinen, dürfte dieses auch nächstes Jahr noch bestehen bleiben, ehe es dann 2024 der Under-Display Technologie weicht.
Das Thema der klappbare Display scheint der Trend zu sein, in dessen Richtung es in den kommenden Jahren gehen wird. Aktuell berichten die Kollegen von The Elec, dass Apple und LG aktuell gemeinsam an einem klappbaren OLED-Display arbeiten, bei dem eine ultradünne Glasoberfläche zum Einsatz kommt und das künftig in einem iPad oder MacBook verbaut sein könnte. Angeblich soll LG Display noch in diesem Jahr ein faltbares 17" 4K OLED Panel an HP liefern, wo es in einem Notebook eingesetzt werden soll, welches im geschlossenen Zustand ein 11"-Display aufweist und dann auf 17" aufgeklappt werden kann. Bei LG Display hat man bereits Erfahrung mit der Technologie und lieferte unter anderem bereits das faltbare 13,3"-Panel für das Lenovo ThinkPad X1 Fold.
Erst kürzlich hatte auch der renommierte Display-Analyst Ross Young berichtet, dass Apple mit klappbaren Displays bis zu einer Größe von 20" arbeiten würde. Dies könnte im Einklang mit dem aktuellen Bericht von The Elec stehen. Angeblich soll Apple damit eine neue Produktkategorie begründen wollen, die ein vollflächiges Display samt Touch-Tastatur bietet. Denkbar wäre in diesem Zusammenhang eine Erweiterung des iPad Pro, aber auch bei den MacBooks könnte diese Form des Displays eingesetzt werden. Als Zeitrahmen hatte Young 2026 oder 2027 ins Spiel gebracht.
Ergänzend zu dem Bericht von The Elec hat sich auch der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo zu Wort gemeldet und berichtet, dass Apple zudem auch an einem klappbaren 9"-Display arbeiten würde, welches in einem künftigen iPhone zum Einsatz kommen könnte. Dieses sei aber auch nicht vor 2025 zu erwarten.Aktuell gehe es aber ohnehin vor allem darum, die technischen Möglichkeiten auszuloten. Auch Kuo glaubt, dass Apple die Technologie zunächst in größeren Produkten einsetzen wird, ehe man sie auf das iPhone überträgt.
Der April beginnt erneut erfreulich für alle Mobilfunkkunden bei der Telekom. So schenkt der Magenta-Konzern seinen Bestandskunden in berechtigten Verträgen aktuell wieder ein zusätzliches Datenvolumen in Höhe von 500 MB. Dies ist zwar in der heutigen Zeit nicht weltbewegend, aber eben dennoch eine nette Geste, die man sicherlich gerne annimmt. Um das Geschenk in Anspruch nehmen zu können, reicht es aus, die MeinMagenta-App (kostenlos im AppStore) zu öffnen und direkt auf dem Startbildschirm den entsprechenden Button zu betätigen. Alternativ kann man dies auch auf der Webseite https://pass.telekom.de tun. Ist dies geschehen, werden zunächst die geschenkten 500 MB verbraucht, ehe die Telekom wieder auf das im Vertrag verbliebene Volumen umschaltet.

UPDATE: Kunden der Telekom-Tochter Congstar freuen sich aktuell ebenfalls über ein Datengeschenk. Wie mir mein Leser Andreas mitteilte (vielen Dank dafür!) gibt es hier aktuell 15 GB kostenloses Datenvolumen. Dieses ist nach der Buchung für bis zu 31 Tage nutzbar.
