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Wearables: Komplett neues Watch-Lineup und Mixed-Reality-Headset kommen in 2022

Die Wearables sind bereits seit einiger Zeit ein stetig wachsender Bereich bei Apple. Und diesen Trend möchte man selbstverständlich auch weiterhin aufrechterhalten. Hierfür bedarf es weiterer Innovationen und genau diese sollen im kommenden Jahr auf der Agenda stehen, wie der Bloomberg-Kollege Mark Gurman in der aktuellen Ausgabe seines Power-On Newsletters erläutert. So soll Apple eine Überarbeitung des kompletten Apple Watch Lineups für das kommende Jahr planen. Neben der Apple Watch Series 8 sollen dabei auch eine neue Apple Watch SE und auch die schon länger diskutierte spezielle Sport- und Outdoor-Variante der Apple Watch auf der Agenda stehen. Gurman spekuliert, dass sich die nicht zur Realität gewordenen Gerüchte zu einem kantigeren Design bei der Apple Watch Series 7 auf die Sport- und Outdoor-Variante der Apple Watch bezogen haben könnten, die dann kommendes Jahr erscheinen soll. Diese soll vor allem deutlich robuster sein als das Standard-Modell und sich somit auch von der aktuellen Sportvariante, der in Kooperation mit Nike vertriebenen Apple Watch unterscheiden.

Ebenfalls in den Bereich der Wearables wird auch Apples wohl kommendes Jahr erscheinendes Mixed-Reality-Headset fallen. Auch hierzu äußerte sich Gurman und erwartet, dass sich der Funktionsbereich des neuen Geräts vor allem auf das Gaming, das Konsumieren von Medieninhalten und Kommunikation konzentrieren wird.

Neben den neuen Apple Watch Modellen und dem Mixed-Reality-Headset erwartet Gurman in Sachen Wearables für das kommende Jahr auch noch eine neue Generation der AirPods Pro.

Aple Manager zum Geheimnis hinter den Armbändern für die Apple Watch

Die modular auswechselbaren Armbänder der Apple Watch werden von Apple immer wieder als Möglichkeit gepriesen, die Uhr auf die eigenen Wünsche und Looks zu personalisieren. Hierzu steht auf den Apple-Webseiten sogar das sogenannte Apple Watch Studio zur Verfügung, in dem sich auf virtuelle Art und Weise verschiedene Watch-Gehäuse mit unterschiedlichen Armbändern kombinieren lassen, um so die passende Kombination für sich persönlich zu finden. Ganz so also, wie man es auch in einem Apple Retail Store machen könnte. In einem aktuellen Interview mit HYPEBEAST haben sich nun Evans Hankey, Apples Vice President of Industrial Design und Stan Ng, Apples Vice President of Product Marketing zum Design und der Idee hinter der breiten Auswahl an unterschiedlichen Apple Watch Armbändern geäußert.

Hankey erklärt dabei, dass die Nutzer durch die verschiedenen Gehäusematerialien und -farben, sowie durch die unterschiedlichen Armbänder, die ebenfalls in verschiedenen Materialien, Farben und Designs zur Verfügung stehen, über tausend Möglichkeiten haben, die Watch nach ihren eigenen Vorstellungen zu personalisieren. Dabei ist es Apple gelungen, die Kompatibilität der Armbänder zu erhalten, obwohl sich das Gehäuse der Apple Watch über die Jahre durchaus verändert hat. Laut Hankey sei genau dieser Erhalt der Kompatibilität eine der Top-Prioritäten bei Apple.

Auch wenn man dies als Nutzer nur wenig wahrnimmt, spielt das Armband eine wichtige Rolle für die Nutzbarkeit der Watch, wie Ng erklärt. Auch wenn sie selbst keinerlei Technologie erhalten, würden ihr Design und ihr Material dazu beitragen, dass das Nutzungserlebnis der Watch nicht gestört wird und sie sich in allen Lebenslagen komfortabel am Handgelenk tragen lässt. Zudem ist sie hierdurch in der Lage, nicht zu eng oder zu locker zu sitzen, um zuverlässig den Herzschlag oder den Blutsauerstoff zu messen und den Hautkontakt zu überwachen, um Apple Pay zu ermöglichen.

Während Apple eine ganze Reihe eigener Armbänder im Programm hat, besteht zudem eine Kooperation mit der Luxusmarke Hermès, zu der Ng erklärt, dass beide Unternehmen großen Wert auf Details und Design legen, weswegen die Zusammenarbeit nur logisch sei und zu herausragenden Produkten führe. Das komplette Interview kann bei den Kollegen von HYPEBEAST nachgelesen werden und enthält verschiedene Details zu den beliebtesten Bändern, dem Produktionsverfahren und mehr.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS/iPadOS 15.2, watchOS 8.3 und tvOS 15.2

Frei nach dem Motto nach dem Update ist vor dem Update, läuft inzwischen schon wieder die nächste Betaphase für Apples Betriebssysteme. Zwei Wochen nach der Veröffentlichung der letzten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15.2, watchOS 8.3 und tvOS 15.2 können ab sofort die jeweils vierten Betas von allen registrierten Entwicklern geladen werden. Die zugehörige Beta von macOS Monterey 12.1 hatte Apple bereits am gestrigen Abend veröffentlicht. Ein wenig unklar ist nach wie vor, warum Apple watchOS 8.2 ausgelassen hat und direkt auf Version 8.3 springt aber vermutlich wird es dafür Gründe geben.

Bereits bekannt ist, dass iOS 15.2 den bereits für iOS 15 angekündigten App-Datenschutzbericht nachreichen wird. Aus diesem ist künftig ersichtlich, wie oft auf sensible Funktionen wie die Kamera, das Mikrofon oder den Standort aber auch auf Informationen wie Fotos, Kontakte, etc. innerhalb der letzten sieben Tage zugegriffen haben. Zudem wird auch aufgezeichnet, welche Apps im Hintergrund irgendwelche Server im Internet ansteuern, so dass man im Zeifel auch hier korrigierend eingreifen kann. Hinzu gesellen sich diverse kleinere kosmetische und funktionelle Anpassungen im gesamten System, unter anderem auch die Möglichkeit, nun einen Nachlasskontakt für iCloud-Daten zu konfigurieren.

Darüber hinaus aktiviert Apple in den neuen Betas nun erstmals auch die "Communications Safety" Funktion, einem Teil der neuen Kinderschutzfunktionen, für die Apple in den vergangenen Monaten eine Menge Kritik einstecken musste. Es handelt sich dabei wohlgemerkt nicht um die ebenfalls geplanten Kinderpornoscans von Nutzer-Mediatheken, sondern um Hinweise für den Fall, dass über die Nachrichten-App mutmaßlich anzügliche Texte und Bilder verschickt und empfangen werden. Zudem werden auch die kommenden Updates wieder verschiedene Fehler korrigieren und die Sicherheit und Stabilität der Systeme verbessern.

Auch Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Betas erhalten. Ein finales Veröffentlichungsdatum für die kommenden Versionen der Betriebssysteme ist aktuell noch nicht bekannt.