Skip to content

Weiterer Bericht erwartet Comeback von Touch ID unter dem iPhone-Display

Es ist zugegebenermaßen mein Lieblingsthema wenn es um Gerüchte zum iPhone 13 geht. Angeblich plant Apple tatsächlich ein Comeback von Touch ID als biometrische Authentifizierungsmethode. Dieses in Kombination mit Face ID wäre aus meiner Sicht die Ideallösung, gerade in Zeiten von Mund-Nase-Bedeckungen, Alltagsmasken und Co. Und wie es aussieht, stehen die Chancen offenbar gar nicht mal so schlecht, dass es tatsächlich so kommen könnte. Nach dem Apple-Analysten Ming-Chi Kuo und dem in der regel treffsicheren Kollegen Mark Gurman von Bloomberg berichtet nun auch das Wall Street Journal, dass Apple an einer neuen Variante von Touch ID arbeiten soll, die sich unter dem Display befindet und die Gesichtserkennung per Face ID ergänzen soll.

Dem Bericht zufolge soll ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter berichtet haben, dass Apple an einer optischen Sensortechnik arbeitet, die sicherer und zuverlässiger sein soll als ein Ultraschallscanner. Vor allem in Android-Smartphones kamen bislang solche optischen Sensoren zum Einsatz, die sich allerdings recht einfach mit 2D-Bildern austricksen ließen, während dies bei Ultraschallsensoren schwieriger ist. Es dürfte also spannend sein, was Apple mit seiner Sensortechnik vor hat. Apples Standard in Sachen Zuverlässigkeit und Sicherheit soll die bisherige Touch ID Variante im Homebutton sein, die nur mit viel Aufwand ausgetrickst werden konnte.

Ich habe bereits mehrfach geäußert, dass ich Touch ID für die deutlich flexiblere Authentifizierungsmaßnahme im Vergleich mit Face ID halte. Eine Kombination aus beiden Technologien wäre für mich die Königslösung und für mich die beste Entwicklung im iPhone in den vergangenen Jahren.

Apple veröffentlicht "Shot on iPhone" Kurzfilm zum chinesischen Neujahrsfest

Wie bereits mehrfach in der Vergangenheit hat Apple auch in diesem Jahr wieder ein spezielles Video aus seiner "Shot on iPhone" Reihe anlässlich des chinesischen Neujahrsfests auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. Der acht Minuten lange Clip hört auf den Titel "Nian" wurde komplett mit einem iPhone 12 Pro Max erstellt und von Lulu Wang konzipiert, die vor allem für ihren für den Golden Globe nominierten Film "The Farewell" bekannt ist. Inhaltlich geht es in dem Kurzfilm um ein junges Mädchen, welches auf das chinesische Monster Nian trifft und dabei feststellt, dass dieses gar nicht so furchteinflößend ist, wie die Geschichte es darstellt. Zwischen beiden entwickelt sich schließlich sogar eine Freundschaft.



YouTube Direktlink

Ebenfalls wie aus der Vergangenheit gewohnt hat Apple auch dieses Mal wieder einen zu dem Video passenden "Behind the Scenes" Clip veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie das Hauptvideo mithilfe eines iPhone 12 Pro Max gedreht wurde.



YouTube Direktlink

Trotz Update auf iOS 14.4: iPhone 12 auch weiterhin ohne 5G im Dual-SIM-Betrieb

Bei mir zugegebenermaßen nicht mehr wirklich auf dem Schirm, hieven die Kollegen vom iPhone-Ticker ein Thema wieder auf die Agenda, welches vor allem für Nutzer der Dual-SIM Funktionalität des iPhone 12 interessant sein dürfte. Blicken wir einmal kurz zurück. Direkt nach der Vorstellung des ersten 5G-fähigen iPhone erklärte Apple, dass die schnellen Datenverbindungen im Dual-SIM-Betrieb nicht genutzt werden können und das iPhone in diesem Fall automatisch auf 4G schaltet. Damals hieß es aus Apple-Kreisen, dass die 5G-Funktionalität später im Jahr per Softwareupdate aktiviert werden würde.

Das Ende des Jahres kam und ging, doch auch mit dem in dieser Woche veröffentlichten Update auf iOS 14.4 wurde die 5G-Funktionalität im Dual-SIM-Modus nicht aktiviert. Angemerkt werden muss dabei, dass Apple dies auch nie offiziell angekündigt hatte. So schreibt das Unternehmen im zueghörigen Support-Dokument auch weiterhin:

Bei Verwendung von zwei Leitungen im Dual-SIM-Modus werden 5G-Daten auf keiner der beiden Leitungen unterstützt, und es wird auf 4G-LTE ausgewichen. In Festlandchina wird 5G unterstützt, wenn zwei aktive Leitungen im Dual-SIM-Modus auf der Leitung verwendet werden, die mobile Daten nutzt.

Der Grund, warum die Nutzung in China möglich ist liegt darin, dass Apple dort nicht auf eine Kombination aus klassischer SIM-Karte und eSIM setzt, wie dies in anderen Regionen der Welt der Fall ist, sondern hier die Möglichkeit anbietet, zwei herkömmliche SIM-Karten im iPhone zu verwenden.

Apple war im vergangenen Quartal der mit Abstand erfolgreichste Smartphone-Hersteller der Welt

Dank eines außergewöhnlich starken Weihnachtsgeschäfts hat Apple sich im vergangenen Quartal die Krone der weltweit größten Smartphone-Hersteller gesichert und damit die Konkurrenz von Samsung und Huawei in die Schranken gewiesen. Beide Hersteller mussten teils herbe Rückgänge hinnehmen, wie aus aktuellen Zahlen von Canalys hervorgeht. Demnach hat Apple im letzten Quartal des Jahres 2020 mit 81,1 Millionen mehr iPhones an den Mann gebracht als je zuvor (die Analysten von IDC sehen hier sogar knapp 10 Millionen Geräte mehr). Samsung hingegen konnte "nur" 62 Millionen Smartphones verkaufen, was einem Rückgang von 12% im Jahresvergleich entspricht. Noch schlimmer sah es bei Huawei aus, die sogar von den chinesischen Konkurrenten von Xiaomi, Oppo und Vivo aus den Top 5 verdrängt wurden. Alle drei Hersteller konnten ihre Anteile sogar noch deutlich stärker steigern als Apple. Die Analysten sehen vor allem in der starken Nachfrage nach dem iPhone 12 einen wesentlichen Faktor für den Erfolg Cupertinos.

2021er iPhones wohl in der Tat mit Unterstützung für Wi-Fi 6E

Zu den diesjährigen iPhones, ob sie nun auf den Namen iPhone 13 oder iPhone 12s hören werden, wurde bereits vor einiger Zeit erstmals spekuliert, dass sie den neuen, schnellen WLAN-Standard Wi-Fi 6E unterstützen werden. Dieses Gerücht wärmt nun auch noch einmal die Barclays Analysten Blayne Curtis und Thomas O'Malley auf (via MacRumors). Die entsprechenden Komponenten sollen von Apples Zulieferern Skyworks und Broadcom stammen, die demnach in diesem Jahr stark von entsprechenden Aufträgen von Apple und auch Samsung profitieren sollen. Unter anderem unterstützt bereits das Anfang des Monats neu vorgestellte Samsung Galaxy S21 Ultra den neuen Wi-Fi 6E Standard auf Basis eines Broadcom-Chips.

Wi-Fi 6E liefert prinzipiell dieselben Spezifikationen wie auch Wi-Fi 6, bindest zusätzlich jedoch noch das bislang nicht genutzte 6 GHz Band ein. Hierdurch stehen zusätzliche Bandbreite und weniger Interferenzen für Wi-Fi 6E Geräte zur Verfügung.

Italienische Verbraucherschützer verklagen Apple wegen iPhone-Drossel

Apple sieht sich mal wieder mit einer Klage wegen seiner Technologie zur Drosselung von iPhones konfrontiert, die man einst mit iOS 10.2.1 heimlich eingeführt hatte, um das Gerät vor Beschädigungen durch schwächer werdende Akkus zu schützen. Dieses Mal ist es die italienische Verbraucherschutz-Organisation Altroconsumo, die wegen der Technologie vor Gericht zieht (via Reuters). Altroconsumos Ziel ist dabei eine Strafe von 60 Millionen Euro, die Apple als Schadenersatz an italienische Nutzer zahlen soll. Man sieht es als erwiesen an, dass Apple mit der Technologie eine geplante Obsoleszenz für ältere iPhones eingeführt habe, die in diesem Fall explizit das iPhone 6, ?iPhone? 6 Plus, ?iPhone? 6s und ?iPhone? 6s Plus betrifft. Während Apple betroffene Nutzer in den USA bereits entschädigt habe, sei dies in Europa bislang noch nicht geschehen.

"When consumers buy Apple iPhones, they expect sustainable quality products. Unfortunately, that is not what happened with the ?iPhone? 6 series. Not only were consumers defrauded, and did they have to face frustration and financial harm, from an environmental point of view it is also utterly irresponsible. This new lawsuit is the latest front in our fight against planned obsolescence in Europe. Our ask is simple: American consumers received compensation, European consumers want to be treated with the same fairness and respect."

Apple argumentierte stets, dass man genau das Gegenteil mit der mit iOS 10.2.1 eingeführten Funktion erreichen wollte, nämlich das die Nutzer ihre Geräte länger nutzen können, ohne dabei in technische Probleme durch einen schwächer werdenden Akku zu laufen. Allerdings war die Kommunikation seinerzeit alles andere als optimal, was Apple letzten Ende dazu veranlasste, eine Battery-Health Funktion in iOS zu verbauen und ein extrem günstiges Akkutausch-Programm ins Leben zu rufen.

iPhone 12 und MagSafe-Zubehör können sich eventuell negativ auf medizinische Geräte auswirken

Direkt zum Verkaufsstart des iPhone 12 im Oktober hatte Apple darauf hingewiesen, dass es unter bestimmten Bedingungen zu Problemen zwischen den Geräten und medizinischen Geräten wie Herzschrittmachern und Defibrillatoren kommen kann. Dies hängt mit den Magneten der MagSafe-Verbindung zusammen, weswegen Apple auch darauf hinweist, dass man sowohl das iPhone 12 selbst, als auch das MagSafe-Zubehör möglichst von den medizinischen Geräten fernhalten sollte. In einer entsprechenden Passage des zugehörogen Support-Dokuments schreibt Apple:

Medizinische Geräte wie implantierte Herzschrittmacher und Defibrillatoren können Sensoren enthalten, die bei engem Kontakt auf Magnete und Funkeinheiten reagieren. Um mögliche Wechselwirkungen mit diesen Geräten zu vermeiden, wahre mit deinem iPhone und MagSafe-Zubehör einen sicheren Abstand von deinem Gerät (mehr als 15 cm oder mehr als 30 cm Abstand, wenn du drahtlos auflädst). Wende dich in jedem Fall an deinen Arzt und deinen Gerätehersteller, um spezifische Richtlinien zu erhalten.

Eine kürzliche Aktualisierung des angesprochenen Support-Dokuments zeigt zudem, dass Apple das Thema auch weiterhin auf dem Schirm hat. So wurde nun auch noch einmal explizit auf die neuen MagSafe-Ladegeräte hingewiesen, die neben den Magneten auch Funkeinheiten enthalten, die sich ebenfalls auf die medizinischen Geräte auswirken können:

Alle MagSafe-Zubehörteile (jeweils separat erhältlich) enthalten auch Magnete — und MagSafe-Ladegeräte und MagSafe Duo-Ladegeräte enthalten Funkeinheiten. Diese Magnete und elektromagnetischen Felder können unter Umständen die Funktion medizinischer Geräte beeinträchtigen.

Apple erklärt aber auch weiterhin, dass man, obwohl die iPhone 12 Modelle Magneten und Funkeinheiten enthalten, keine direkten Auswirkungen auf die Funktion von medizinischen Geräten erwartet:

Obwohl alle iPhone 12-Modelle mehr Magnete als frühere iPhone-Modelle enthalten, ist nicht davon auszugehen, dass sie ein größeres Risiko für magnetische Interferenzen mit medizinischen Geräten darstellen als frühere iPhone-Modelle.

Die Überarbeitung des Support-Dokuments durch Apple könnte auch eine Reaktion auf einen Artikel sein, der kürzlich im Heart Rhythm Journal, einer wissenschaftlichen Fachzeitung erschienen war. Darin berichteten drei Herzspezialisten aus Michigan, dass die Strahlung eines iPhone 12 dazu führte, dass ein Herzschrittmacher seinen Dienst verweigerte:

"We hereby bring an important public health issue concerning the newer generation iPhone 12 which can potentially inhibit lifesaving therapy in a patient particularly while carrying the phone in upper pockets," the doctors wrote. "Medical device manufacturers and implanting physicians should remain vigilant in making patients aware of this significant interaction of the iPhone 12 and other smart wearables with their cardiac implantable electronic devices."

Erneut Gerüchte, wonach das iPhone 13 über einen kleineren Notch verfügen soll

Seit dem iPhone X verfügt Apples Smartphone über ein beinahe rahmenloses Display, was auch den bis dahin verbauten Homebutton inkl. Touch ID Sensor obsolet machte. Stattdessen findet man seither am oberen Bildschirmrand einen Notch, in dem nicht nur die Frontkamera und der Ohrhörer verbaut sind, sondern auch die TrueDepth-Kamera, die unter anderem für Face ID genutzt wird. Quasi seit der Vorstellung des iPhone X wird bereits spekuliert, wann dieser Notch wohl komplett verschwinden oder zumindest kleiner werden würde. Nun berichten die Kollegen der DigiTimes, dass dies mit dem für dieses Jahr erwarteten iPhone 13 der Fall sein wird.

So soll es Apple gelungen sein, das TrueDepth-Kamerasystem so weit zu verkleinern, dass auch der Notch kleiner werden kann. Ebenso wie bereits vor einigen Wochen bei den Kollegen von MacOtakara beziehen sich die Kollegen der DigiTimes ebenfalls auf Informationen aus Apples Zuliefererkette. Auch der Leaker "Ice Universe" hatte schon das Gerücht vermeldet, dass der Notch kleiner werden soll. Dies wird wohl ausschließlich die Höhe, nicht jedoch die Breite des Notch betreffen. Ob sich das inzwischen schon beinahe als Running-Gag zu bezeichnende Gerücht in diesem Jahr nun tatsächlich bewahrheiten wird, muss natürlich wie immer abgewartet werden.