Skip to content

Für die guten Vorsätze: Apple startet 2021 mit neuer Apple Watch Challenge

Apple wird auch das kommende Jahr wieder wieder mit seiner traditionellen "Ring in the New Year" Apple Watch Challenge beginnen. Die Gelegenheit schlechthin also, gute Vorsätze in Sachen mehr Bewegung und Fitness in die Tat umzusetzen. In der Challenge geht es darum, sieben Tage am Stück alle drei Ringe der Fitness-App zu schließen. Sie läuft vom 07. Januar bis zum 31. Januar 2021. Selbstverständlich wird man auch bei dieser Challenge wieder mit exklusiven Badges und Stickern für iMessage und FaceTime belohnt. Die Kollegen von 9to5Mac können diese sogar schon präsentieren. Eine Benachrichtigung zu der Challenge dürfte kurz vor ihrem Start auch auf der Apple Watch auftauchen.

Apple veröffentlicht erste Betas von iOS/iPadOS 14.4, tvOS 14.4 und watchOS 7.3 [UPDATE]

iOS 14.3 ist gerade mal seit zwei Tagen für alle Nutzer verfügbar, da läutet Apple bereits die nächste Betaphase ein. So stehen für registrierte Entwickler seit heute Abend neue Vorabversionen von iOS/iPadOS 14.4, tvOS 14.4 und watchOS 7.3 bereit. Die neuen Vorabversionen können OTA geladen, sofern sich ein Beta-Konfigurationsprofil auf dem jeweiligen Gerät befindet. Welche Neuerungen oder Veränderungen die Updates mitbringen werden, ist aktuell noch ebenso unklar, wie die Antwort auf die Frage, wann Apple die finale Version der Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Möglich ist durchaus, dass sich die Betaphase bis zum kommenden März hinziehen wird, wenn die nächsten neuen Apple-Produkte, wie unter anderem die schon länger gemunkelten AirTags erwartet werden.

UPDATE: Auch eine erste Beta für macOS Big Sur 11.2 legte Apple in der Nacht noch nach. Auch hier sind bislang keine Neuerungen und Veränderungen bekannt.

Sollten aus den ersten Betas neue Funktionen bekanntwerden, werde ich aber auch hierüber natürlich entsprechend berichten.

Zwei Patente für die Apple Watch: Touch ID und Kamera unter dem Display

Mit Patenten ist es immer so eine Sache. Nur die allerwenigsten der von Apple eingereichten Patentanträge landen letzten Endes auch in einem Produkt. Dennoch sind die nun von den Kollegen von Patently Apple und AppleInsider entdeckten Patente im Zusammenhang mit der Apple Watch durchaus so spannend, dass man zumindest mal einen Blick darauf werfen sollte. Darin wird nämlich sowohl die Möglichkeit von Touch ID im Sidebutton der Apple Watch dargelegt, als auch eine mögliche Kamera unter dem Display der Smartwatch.

Im ersten Patent mit dem Titel "Electronic device having sealed button biometric sensing system" beschreibt Apple, wie man einen Fingerabdrucksensor in den Sidebutton der Watch integrieren könnte und erinnert dabei an die Umsetzung im aktuellen iPad Air. Das Patent liefert dann auch gleich verschiedene Anwendungsfälle, wie die biometrische Identifizierung des Nutzers zum Entsperren des Geräts, für Apple Pay oder weitere App-Authentifizierungen. Aktuell muss auf der Apple Watch ein Passcode eingegeben werden. Im Anschluss werden keine weiteren Bestätigungen abgefragt, so lange die Watch Hautkontakt hat. Der Touch ID Sensor würde somit ein ganzes Stück mehr Sicherheit auf die Apple Watch bringen.

Im zweiten Patent mit dem Titel "Electronic devices with two-stage displays" beschreibt Apple, wie man eine Kamera samt Blitz unter dem Display der Apple Watch platzieren könnte, ohne dass diese die Darstellung von Inhalten beeinträchtigen würde. Ein solches geschichtetes Display könnte sich möglicherweise auch für das iPhone anbieten und dann den Notch am oberen Displayrand obsolet machen. Dabei würde eine Pixelschicht für die Darstellung von Inhalten dienen, während eine zweite Schicht bei der Nutzung der Kamera transparent werden oder auch einfallendes Licht blocken.

Noch einmal sei darauf hingewiesen, dass ein bloßes Patent in der Regel nicht heißt, dass man dieses Konzept irgendwann auch in der Realität sehen wird. Beide Technologien böten sich aber an, dass Apple sie tatsächlich in die Tat umsetzt. Ob und wann dies geschehen könnte, steht aber mal wieder komplett in den Sternen.

Zwang Apple Watch und Apple TV: Erste Erkenntnisse zu Apple Fitness+

Zwar wird es wohl noch ein wenig dauern, ehe Apples gestern in den USA, in Australien, Kanada, Irland, Neuseeland und Großbritannien gestarter Dienst Fitness+ aus hierzulande verfügbar ist, hierdurch haben wir aber immerhin Gelegenheit, verschiedene Details zunächst einmal aus der Ferne zu betrachten. Bereits im Vorfeld war klar, dass Apple die vom iPhone gewohnte Fitness-App nicht direkt mit dem Update auf iPadOS 14.3 auch auf das iPad bringen wird. Stattdessen muss die App über den AppStore bezogen werden, was in den oben genannten Ländern inzwischen auch möglich ist.

Grundsätzlich steht Apple Fitness+ auf dem iPhone, dem iPad, der Apple Watch und dem Apple TV zur Verfügung. Allerdings haben sich Nutzer inzwischen auch gefragt, ob es möglich ist, die Workouts auch ohne Apple TV auf ihren Fernseher zu bekommen. So bieten verschiedene Geräte von LG und Sony eine AirPlay 2 Integration an, über die sich Inhalte eines iPhone oder iPad direkt auf das TV-Gerät streamen lassen. Dies scheint im Falle von Fitness+ jedoch nicht möglich zu sein, wie beispielsweise Leser der Kollegen von MacRumors inzwischen berichten. Während sich die Audioausgabe übertragen lässt, tauchen die Begleitvideos nicht auf dem Fernseher auf. Unklar ist momentan, ob es sich hierbei um einen Fehler oder ein gewolltes Verhalten handelt.

Während also (zumindest für den Augenblick) ein gewisser Zwang zu einem Apple TV herrscht, wenn man Fitness+ auf dem Fernseher nutzen möchte, verhält es sich bei der Apple Watch ein kleines bisschen anders. Zwar ist der Fitness-Dienst grundsätzlich für eine Nutzung mit der Apple Watch konzipiert, es geht aber auch ohne, wie sich inzwischen herausgestellt hat. Startet man ein Workout auf einem iPhone oder iPad fragt die Fitness-App zunächst, ob man vorher noch eine Watch anlegen oder die Übungen ohne sie durchführen möchte. Verzichtet man hierauf, kann man das Training problemlos absolvieren, bekommt dann allerdings natürlich keine von den Sensoren der Watch erfassten Fitness- und Gesundheitsdaten angezeigt.

Auch hier verhält sich übrigens das Apple TV anders. Hier wird eine gekoppelte und getragene Apple Watch nämlich zwangsweise vorausgesetzt, um ein vollwertiges Workout zu absolvieren. Ist dies nicht der Fall, bekommt man lediglich eine Vorschau angeboten. Auch hier ist momentan unklar, ob es sich um einen Fehler oder ein von Apple gewolltes Verhalten handelt. (via MacRumors)

Heute Start in den USA: Die ersten Reviews zu Apple Fitness+ sind da

Wie angekündigt, ist zeitgleich mit der Freigabe der heutigen Betriebssystemupdates in den USA auch Apples neuer Fitnessdienst namens Fitness+ an den Start gegangen. Wie auch schon vom Verkaufsstart von Apple-Hardware gewohnt, gibt es auch zu dem neuen Dienst bereits verschiedene Reviews, die nun veröffentlicht werden durften. Dabei wird vor allem die recht große Auswahl an zur Verfügung stehenden Workouts und die perfekte Integration der Apple Watch gelobt. Verschiedene Reviews ziehen auch Parallelen zu "Peloton", dem bisherigen Platzhirschen in diesem Bereich und ordnen ein, wie sich Apple Fitness+ im direkten Vergleich schlägt.

Für die Kollegen von CNET steht vor allem die Motivation zum Workout im Vordergrund, die sich vor allem durch die Fitnesswerte der Apple Watch ergibt, die währenddessen eingeblendet werden. Vor allem wenn man seine Übungen vor dem an einen Fernseher angeschlossenen Apple TV absolviert, sei dies ein wirklich motivierender Faktor.

Zum Start haben die Kollegen von Input rund 180 Workouts in 10 Kategorien auf Apple Fitness+ gezählt und zeigen sich von dieser Zahl beeindruckt. An Kategorien stehen HIIT, Yoga, Core, Kraft, Laufband, Radfahren, Rudern, Tanzen und Cooldown zur Verfügung. Apple hat bereits angekündigt, dass man das Angebot an Workouts und Kategorien in Zukunft stetig ausgebaut werden soll. In welcher Frequenz dies geschieht, ist aktuell unklar, es könnte allerdings ähnlich wie bei Apple TV+ im Wochen-Rhythmus erfolgen. So existiert innerhalb der App ein "New This week" Bereich, in dem die neuesten Übungen auftauchen.

Bei CNBC fokussierte man sich beim Test von Apple Fitness+ vor allem auf die Radfahr-Kategorie und vergleicht diese vor allem in Bezug auf die Abwechslung und die Motivationsfähigkeit mit Peloton. Insgesamt stehen in dieser Kategorie 20 Trainer zur Verfügung, die offenbar einen guten Job machen. Anders als bei Peloton berücksichtigt Apple dabei auch, dass die Nutzer unterschiedliche Geräte verschiedener Hersteller nutzen und nicht nur die Peloton-Bikes.

Das Wall Street Journal hat sich hingegen mehr mit den Tanz- und Ruder-Kategorien auseinandergesetzt und betonen dabei, dass man diese in vielen anderen Fitness-Angebote dieser Art nicht vorfindet. Während für die Ruderübungen ein entsprechendes Gerät benötigt wird, ist dies beim Tanzen nicht der Fall. Hier kann jeder ohne spezielles Equipment mitmachen, was sich auch in den verschiedenen Schwierigkeitsgraden widerspiegelt.

Der Grundtenor zeichnet ein positives Bild zu Apple TV+ und sieht den Dienst als ideales Heim-Workout während der Corona-Pandemie an. Die enge Integration mit der Apple Watch, ein großes Angebot an verschiedenen Übungen und die guten Trainer werden als weitere positive Faktoren hervorgehoben. Im Vergleich mit Peloton vermissen die Reviewer zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch verschiedene soziale Funktionen. So gibt es beispielsweise keine öffentlichen Ranglisten, kein Echtzeit-Feedback der Trainer und man benötigt eine Apple Watch, um das volle Potenzial des Dienstes ausschöpfen zu können. Apple Fitness+ ist heute in den USA, in Australien, Kanada, Irland, Neuseeland und Großbritannien gestartet. Wann der Dienst auch in weiteren Ländern an den Start geht, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest.

Nachfolgend eine kleine Linksammlung zu weiteren Reviews:

"Heute Start in den USA: Die ersten Reviews zu Apple Fitness+ sind da" vollständig lesen

Apple veröffentlicht tvOS 14.3 und watchOS 7.2

Neben dem Update auf iOS/iPadOS 14.3 hat Apple am heutigen Abend auch die zugehörigen Aktualisierungen für die Apple Watch und das Apple TV veröffentlicht. Während die neue Version für das iPhone und das iPad verschiedene neue Funktionen enhält, ist hierüber während der Betaphase in Sachen tvOS 14.3 und watchOS 7.2 nur wenig bekanntgeworden. Insofern kann man davon ausgehen, dass die Updates für diese beiden Betriebssysteme in erster Linie die gewohnten Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen mitbringen werden. In watchOS 7.2 wird jedoch eine neue Version des Algorithmus für die EKG-Funktion der Apple Watch enthalten sein. In der offiziellen HealthKit-Entwicklerdokumentation erwähnt Apple die neue Version des "HKAppleECGAlgorithm", ohne jedoch auf weitere Details einzugehen. Mit watchOS 7.2 wird auf der Apple Watch auch eine neue Cardio Fitness Funktion zur Verfügung stehen, über die der Nutzer künftig auch unter anderem darüber informiert, wenn seinVO2Max-Wert zu niedrig ist. Möglicherweise dockt der "HKAppleECGAlgorithm2" auch hier an.

iOS 14.3 und watchOS 7.2 bringen neuen EKG-Algorithmus mit

Für den kommenden Montag, dem Tag an dem in den USA Apples neuer Dienst Fitness+ an den Start gehen wird, dürfen wir mit der Veröffentlichung der finalen Versionen von iOS 14.3 und watchOS 7.2 rechnen. Bislang von Apple nicht an die große Glocke gehängt wird darin auch ein neuer Algorithmus für die EKG-Funktion der Apple Watch enthalten sein. In der offiziellen HealthKit-Entwicklerdokumentation erwähnt Apple die neue, offenbar noch im Betastadium befindliche Version des "HKAppleECGAlgorithm", ohne jedoch auf weitere Details einzugehen.

Mit der EKG-Funktion ist es der Apple Watch möglich, einen unnatürlichen Herzrhythmus festzustellen und den Träger somit über eine sich anbahnende Herzkrankheit zu informieren. Die Funktion hat bereits mehrere Nutzer vor größeren gesundheitlichen Problemen bewahrt. Wie die Kollegen von MacRumors auf Basis von Codezeilen in den aktuellen Betas entdeckt haben, könnte Version 2 des Algorithmus künftig auch in der Lage sein, Vorhofflimmern, beispielsweise während eines Workouts zu erkennen.

Mit watchOS 7.2 wird auf der Apple Watch auch eine neue Cardio Fitness Funktion zur Verfügung stehen, über die der Nutzer künftig auch unter anderem darüber informiert, wenn seinVO2Max-Wert zu niedrig ist. Möglicherweise dockt der "HKAppleECGAlgorithm2" auch hier an.

Apple veröffentlicht Release Candidates von iOS/iPadOS 14.3, tvOS 14.3 und watchOS 7.2

Wohl am kommenden Montag, rechtzeitig zum Start von Apple Fitness+ werden wohl noch die nächsten größeren Updates für Apples Betriebssysteme erscheinen. Zumindest läuft bereits die nächste Betaphase, in deren Rahmen Apple heute Abend die Release Candidates von iOS/iPadOS 14.3, tvOS 14.3 und watchOS 7.2 für registrierte Entwickler veröffentlicht hat. Die neuen Vorabversionen können OTA geladen werden und bringen auf dem iPhone und iPad auch kleinere Neuerungen mit. So wird iOS 14.3 die bei der Vorstellung der neuen iPhones angekündigte Unterstützung von ProRAW enthalten, mit der sich Fotos gänzlich unkomprimiert schießen lassen, um sie anschließend besser nachbearbeiten zu können. Ein entsprechender Schalter befindet sich in iOS 14.3 in den Einstellungen von iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max. Anschließend findet man auch in der Kamera-App einen Button zum aktivieren und deaktivieren des Modus. Zu bedenken ist allerdings, dass Fotos in ProRAW deutlich größer (um die 25 MB) abgespeichert werden.

Darüber hinaus haben die Kollegen von 9to5Mac Codezeilen entdeckt, die darauf schließen lassen, dass Apple ab iOS 14.3 einen Hinweis einblendet, welche Drittanbieter-Apps sich als neue Standard-Apps, beispielsweise für den Brwoser oder die Mail-App setzen lassen. Dies dürfte allerdings nur in Ländern der Fall sein, wo dies gesetzlich gefordert wird.

Ein paar weitere kleinere Neuerungen:

  • Die Health-App enthält einen neuen Bereich für Schwangerschaftsdaten
  • Unterstützung für PlayStation DualSense Wireless Controller der PlayStation 5 und Amazon Luna-Controller
  • App Clips können durch das Scannen von App Clip Codes oder vom Kontrollzentrum aus gestartet werden
  • Ecosia kann ab 14.3 als Standard-Suchmaschine gesetzt werden
  • Neue Benachrichtigungen in der Home-App wenn Updates für HomeKit-Produkte vorliegen
  • Neues Cardio Fitness Benachrichtigungen für die Apple Watch
  • Die Wetter-App liefert Informationen zur Luftqualität in den USA, UK, Deutschland, China, Indien und Mexiko
  • Codezeilen deuten auf eine Unterstützung von Gegenstands-Trackern von Drittanbieter hin

Darüber hinaus gibt es auch offenbar Vorbereitungen für einen Setup-Prozess der gemunkelten AirTags, in dessen Rahmen auch Icons weiterer Gegenstände, die mit den AirTags getrackt werden können entdeckt wurden.

Sollten keine schwerwiegenden Fehler mehr in den Release Candidates entdeckt werden, dürfte es sich hierbei um dieselben Versionen handeln, die Apple dann auch als finale Version ausliefert.