Der eine oder andere wird sich erinnern: Samsung hatte sich mit seinem ersten Klapp-Smartphone "Galaxy Fold" weit aus dem Fenster gelehnt und ein wahres Fiasko erlebt. Zu unzuverlässig und fehleranfällig war die Mechanik, die man dabei zum Einsatz brachte. Dennoch gehen viele Beobachter davon aus, dass Klapp-Smartphones die Zukunft dieses wichtigen Marktes sein werden. Dies bedeutet natürlich, dass auch Apple hier mitmischen wird. Es dürften sich dann auch bereits diverse Prototypen zu einem Klapp-iPhone in den geheimen Schubladen in Cupertino befinden.
Nun berichtet der Leaker "Ice Universe" auf dem chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo, dass Apple eine größere Anzahl an biegsamen Displays bei Samsung geordert haben soll. Diese sogenannten Samples sollen Apple ein Jahr lang für verschiedene Tests zur Verfügung stehen. Dies muss allerdings nicht zwangsweise bedeuten, dass schon in Kürze mit einem klappbaren iPhone zu rechnen ist. Apple ist bekannt dafür, dass man sich zunächst andere Anbieter die Finger an neuen Technologien verbrennen lässt, ehe man dann selbst mit einem eigenen ausgereiften Produkt auf den Markt tritt.
Während für das morgige Apple-Event nicht mit den neuen iPhones gerechnet wird, ist inzwischen eine mutmaßliche Rückseitenschale des 6,1" großen iPhone 12 Pro aufgetaucht, die einen gewissen Eindruck von dem neuen Gerät liefern könnte. Zu sehen ist dabei unter anderem die erwartete Triple-Lens Kamera-Konfiguration inkl. einer zusätzlichen Aussparung, die zudem auf einen LiDAR Scanner hindeuten dürfte, den Apple bereits beim 2020er iPad Pro zum Einsatz gebracht hat. Zuletzt wurde noch darüber spekuliert, ob beide neuen Pro-Modelle des iPhone 12 einen solchen Sensor erhalten oder nur das größere 6,7" iPhone 12? Pro Max.
Designtechnisch würde das zu sehende Bauteil bestätigen, was bereits in den vergangenen Wochen immer wieder gehandelt wurde. So kehrt Apple mit dem iPhone 12 offenbar zu einem eher kantigen Design zurück, welches man erstmals beim iPhone 4 einführte und welches aktuell auch beim iPad Pro zum Einsatz kommt. Offenbar aufgrund der neuen 5G-Antennen wandert der SIM-Kartenslot anscheinend von der rechten auf die linke Gehäuseseite unterhalb der Lautstärketasten.
Zwar werden die diesjährigen iPhones coronabedingt aller Wahrscheinlichkeit nach erst im kommenden Monat und damit ca. vier Wochen später als gewohnt auf den Markt kommen, dennoch bietet die Deutsche Telekom auch in diesem Jahr bereits jetzt wieder ihren aus den vergangenen Jahren bekannten Reservierungs-Service für die neuen Modelle an (mit Dank an alle Tippgeber!). Wie gewohnt können interessierte Kunden dabei ein Formular ausfüllen und werden dann zum Verkaufsstart des iPhone 12 als erste mit den über die Telekom erworbenen neuen Modellen versorgt. Gerade mit Blick auf die erwartete schlechte Verfügbarkeit des iPhone 12 in den ersten Wochen aufgrund der Corona-Krise, sicherlich ein in diesem Jahr besonders attraktives Angebot.
Hat man das Formular ausgefüllt, erhält man eine E-Mail-Bestätigung und die ehemals auch als "Premieren-Ticket" bekannte Vormerkung als Karte für Apples Wallet-App. Über diese bekommt man dann auch eine Push-Mitteilung, sobald der (Vor-)Verkauf der neuen iPhones begonnen hat. Die Reservierung ist nicht verbindlich. Erst nach Erhalt der entsprechenden Benachrichtung muss man sich final entscheiden, ob man das iPhone 12 tatsächlich über die Telekom beziehen möchte.. Dann muss nur noch überlegt werden, ob die Möglichkeit, den entsprechenden Vertrag bzw. die Vertragsverlängerung abzuschließen auch angenommen werden soll.
