Auch "zwischen den Jahren" versorgt uns die Gerüchteküche mit frischen Apple-News. Während eines der beiden nachfolgenden Produktgerüchte durchaus im Rahmen des Möglichen liegen könnte, dürfte das andere allerdings eher aus dem Reich der Fabel stammen. Aber der Reihe nach. Weniger wahrscheinlich dürfte der von den taiwanesischen Kollegen der Economic Daily News in den Ring geworfene High-End Gaming-Mac sein, den Apple angeblich auf der WWDC im Sommer kommenden Jahres vorstellen soll. Angeblich soll dieses Gerät preislich bei um die 5.000,- Dollar liegen, was dann vermutlich in Richtung eines MacBook Pro oder iMac Pro gehen würde. Angeblich möchte Apple hierdurch vom aufstrebenden Markt der E-Sports profitieren. Allerdings hat sich Apple bislang eher weniger in diesem Segment getummelt und auch die Treffsicherheit der meldenden Kollegen ist als eher durchwachsen zu bezeichnen. Da bislang auch noch keine andere Quelle in diese Richtung berichtete, würde ich die Meldung mit einer gehörigen Protion Skepsis betrachten.
Durchaus wahrscheinlicher erscheint hingegen eine Apple Watch Series 5 in der (PRODUCT)RED Variante, wie es die französischen Kollegen von WatchGeneration aktuell berichten. Angeblich sei ein solches Modell auch kurzzeitig in einer nicht weiter spezifizierten Apple-Datenbank aufgetaucht, was eine Vorstellung in der ersten Jahreshälfte 2020 möglich erscheinen lässt. Demnach soll es sich um ein Aluminium-Modell mit einer ähnlichen roten Eloxierung wie beim iPod touch handeln. Apple hatte im März 2017 und April 2018 jeweils (PRODUCT)RED Versionen des iPhone 7 bzw. iPhone 8 vorgestellt, wodurch ein ähnlicher Zeitplan auch bei dem Apple Watch Modell passieren könnte.
Bereits seit einiger Zeit beteiligt sich Apple an der RED-Kampagnte bei der bei allen Apple-Produkten in ihrer Sonderedition unter dem (PRODUCT)RED-Label ein Teil des Kaufpreises an den Global Fund weitergeleitet wird, um diesen bei seinen Aktionen und Maßnahmen zur weiteren Eindämmung des HIV-Virus zu unterstützen.
Der fröhliche Update-Reigen in Sachen iOS 13 geht unvermindert weiter. Nachdem das in der vergangenen Woche veröffentlichte iOS/iPadOS 13.3 inzwischen auf den meisten Geräten der Nutzer angekommen sein sollte, läuft seit gestern Abend nun bereits die Betaphase für die nächste Aktualisierung des mobilen Betriebssystems. So steht registrierten Entwicklern nun die erste Betaversion von iOS 13.3.1 zum Download zur Verfügung. Gleiches gilt auch für das inzwischen parallel laufende iPadOS. Als wesentliche Neuerung in dem nächsten Update dürfte Apple den Bug beheben, den einige Nutzer bereits in den mit iOS 13.3 eingeführten "Communication Limits" entdeckt haben und der es Kindern ermöglichte, diese Beschränkung sehr einfach zu umgehen.
Neben der ersten Beta von iOS/iPadOS 13.3.1 stehen auch die ersten Betas von macOS Catalina 10.15.3, watchOS 6.1.2 und von tvOS 13.3.1 für registrierte Entwickler zum Download bereit. Die Installation der neuen Vorabversionen erfolgt erneut wie gewohnt über die vorherige Installation eines Konfigurationsprofils, welches registrierten Entwicklern im Developer Center zum Download bereitsteht. Ist dieses installiert, erfolgt das Updaten der Betas wie gewohnt über die Softwareaktualisierung. Auch die Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Previews erhalten.
Es kommt nicht häufig vor, dass Apple auch ältere Versionen seiner Betriebssysteme noch mit Updates versorgt. In der Regel ist dies immer dann der Fall, wenn es um das Behebn von kritischen Sicherheitslücken geht. Und so konnten am gestrigen Abend nicht nur Nutzer von mit iOS 13 kompatiblen Geräten das Update auf iOS/iPadOS 13.3 laden, auch Besitzer eines iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPad Air, iPad mini 2, iPad mini 3 und dem iPod touch der 6. Generation, also Geräten, die nicht mit Apples neuestem Betriebssystem kompatibel sind, finden Neues in der Softwareaktualisierung. Hier steht ihnen nämlich seit gestern Abend auch iOS 12.4.4 zum Download bereit, welches in erster Linie eine Sicherheitslücke im Zusammenhang mit Facetime korrigiert. Ein Update ist daher allen, die noch mit iOS 12 unterwegs sind empfohlen. Apple beschreibt die Korrekturen in einem eigenen Support-Dokument.
Und auch für Nutzer von watchOS hatte Apple ein Einsehen und stellte watchOS 5.3.4 zum Download bereit, welches sich ebenfalls um die FaceTime-Sicherheitslücke kümmert, wie Apple im zugehörigen Support-Dokument erklärt.
Wie erwartet nutzt Apple eine der letzten Wochen des Jahres, um noch einmal einen kleinen Update-Reigen hinzulegen. So ab sofort für alle Nutzer eines unterstützten Geräts die Updates auf iOS 13.3 und iPadOS 13.3 zum Download bereit. Darin enthalten sind neben den üblichen Fehlerkorrekturen sowie Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen mal wieder auch verschiedene neue Funktionen, die auch noch für das laufende Jahr angekündigt hatte. So enthält die neue Version unter anderem die neue Screentime-Funktion namens "Communication Limits". Hierüber können Eltern festlegen, mit welchen Kontakten ihre Kinder kommunizieren können. Die "Communication Limits" greifen für die Telefonfunktion, FaceTime und die Nachrichten-App und basieren auf den iCloud-Kontakten.
Ebenfalls neu ist ein verbesserte Spam-Schutz in der Nachrichten- bzw. iMessage-App. Apple hat hierzu bereits ein neues Support-Dokument veröffentlicht, in dem man unter anderem beschreibt was zu tun ist, wenn diese Funktion Nachrichten fälschlicherweise als Spam klassifiziert. Neu ist zudem, dass Safari nun auch physische Security-Dongles, wie beispielsweise den über einen Lightning-Anschluss verfügenden YubiKey 5C unterstützt. Diese können genutzt werden, um sich beispielsweise sicher bei kritischen Webseiten anzumelden, was vor allem im Unternehmensumfeld sicherlich herzlich willkommen geheißen wird.
Neben der finalen Version von iOS/iPadOS 13.3 stehen auch die die Updates auf macOS Catalina 10.15.2, watchOS 6.1.1 und tvOS 13.3 inzwischen für alle Nutzer zum Download bereit. Hierin sind bislang keine neuen Funktionen bekannt, so dass sich Apple vermutlich vor allem auf Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen konzentriert hat. Während macOS Catalina 10.15.2 und tvOS 13.3 über die Systemeinstellungen des Macs bzw. Apple TV geladen und installiert werden können, führt der Weg bei watchOS 6.1.1 erneut über die Watch-App auf einem verbundenen iPhone. Die Watch muss hierfür über mindestens 50% Akku-Restlaufzeit verfügen und zudem mit dem Ladegerät verbunden sein.
Apple selbst gibt bekanntermaßen inzwischen keine konkreten Absatzzahlen zu sämtlichen Produkten mehr ab, weswegen die Zahlen der einschlägigen Analysten inzwischen der beste Anhaltspunkt ist, den wir hierzu haben. Dies gilt auch für die Apple Watch, zu der nun IDC seine aktuellen Zahlen für das dritte Quartal 2019 vorlegt. Demnach dominiert Apple das Marktsegment der sogenannten Wearables auch weiterhin mit großem Abstand. Neben der Apple Watch tragen bei Apple auch die AirPods und die Beats-Kopfhörer zu diesem Segment bei. Von den insgesamt 84,5 Millionen verkauften Wearables im dritten Quartal entfallen 29,5 Millionen allein auf Apple. Damit konnte sich Apple um knapp 200% gegenüber dem Vorjahresquartal verbessern und kommt auf einen Marktanteil von 35%.
Apples Vorsprung vor der Konkurrenz ist mehr als beachtlich. Den Zahlen von IDC zufolge landet inzwischen Xiaomi mit 12,4 Millionen verkauften Wearables auf dem zweiten Platz, gefolgt von Samsung mit 8,3 Millionen. Huawei und Fitbit vervollständigen die Top 5 mit 7,1 Millionen bzw. 3,5 Millionen. Vor allem die sogenannten "Hearables" befinden sich derzeit auf dem Vormarsch. Hierzu zählen vor allem die komplett kabellosen Kopfhörer, wie beispielsweise Apples AirPods, nach denen nach wie vor eine extrem hohe Nachfrage besteht. Zudem bleibt vor allem auch die Apple Watch Series 3 ein äußerst beliebtes Modell von Apples Smartwatch, was nicht zuletzt am vergleichsweise niedrigen Preis liegen dürfte.

Nach dem Update ist bei Apple immer vor dem Update. Dies gilt in diesem Jahr anscheinend umso mehr bei iOS 13. So testen registrierte Entwickler ab sofort die nun schon vierte Beta von iOS/iPadOS 13.3. Darin enthalten sind neben den üblichen Fehlerkorrekturen sowie Leistungs- und Stabilitätsverbesserungen mal wieder auch verschiedene neue Funktionen, die teilweise bereits seit der ersten Beta bekannt sind. So wird das kommende Update unter anderem die neue Screentime-Funktion namens "Communication Limits" enthalten, welche Apple bereits für iOS 13 angekündigt hatte. Hierüber können Eltern festlegen, mit welchen Kontakten ihre Kinder kommunizieren können. Die "Communication Limits" greifen für die Telefonfunktion, FaceTime und die Nachrichten-App und basieren auf den iCloud-Kontakten. Zudem behebt Apple mit iOS 13.3 auch das Multitasking-Problem, welches für Unmut bei Nutzern von iOS 13.2 geführt hat und welches auch bereits mit iOS 13.2.2 behoben wurde.
Neu seit der zweiten Beta ist zudem, dass Safari nun auch physische Security-Dongles, wie beispielsweise den über einen Lightning-Anschluss verfügenden YubiKey 5C unterstützt. Diese können genutzt werden, um sich beispielsweise sicher bei kritischen Webseiten anzumelden, was vor allem im Unternehmensumfeld sicherlich herzlich willkommen geheißen wird.
Neben der dritte Beta von iOS/iPadOS 13.3 stehen auch die vierten Betas von watchOS 6.1.1 und von tvOS 13.3 für registrierte Entwickler zum Download bereit. Die Installation der neuen Vorabversionen erfolgt erneut wie gewohnt über die vorherige Installation eines Konfigurationsprofils, welches registrierten Entwicklern im Developer Center zum Download bereitsteht. Ist dieses installiert, erfolgt das Updaten der Betas wie gewohnt über die Softwareaktualisierung. Auch die Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in Kürze Zugriff auf die neuen Previews erhalten.