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Apple veröffentlicht iOS 12.4, macOS Mojave 10.14.6 und vieles mehr...

Apple hat den heutigen Abend für einen großen Update-Rundumschlag genutzt und die zuletzt noch im Betastadium befindlichen Betriebssystem-Versionen iOS 12.4, macOS Mojave 10.14.6, watchOS 5.3 und tvOS 12.4 in ihrer finalen Version für alle Besitzer eines kompatiblen Endgeräts veröffentlicht. Mit iOS 12.4 führt Apple eine neue kabellose Möglichkeit ein, Daten von einem älteren auf ein neues iPhone zu übertragen. Hinzu gesellen sich verscihedene Verbesserungen für Apple News und allgemeine Verbesserungen. Keine Erwähnung findet in den Releasenotes hingegen die Apple Card. Es war eigentlich davon ausgegangen worden, dass der Start der Kreditkarte aus Cupertino mit der Veröffentlichung von iOS 12.4 zusammenfallen würde.

Auch Nutzer der Apple Watch werden sich freuen, stellt watchOS 5.3 doch wieder die zuletzt von Apple wegen einer Sicherheitslücke deaktivierte Walkie-Talkie-Funktion wieder her. Darüber hinaus bringt das Update die Unterstützung der EKG-Funktion für Kanada und Singapur mit. Das Update kann wie gewohnt über die Watch-App auf einem verbundenen iPhone geladen und installiert werden. Die Apple Watch muss sich hierzu am Ladekabel befinden und mindestens 50% Restakku haben.

macOS Mojave 10.14.6 kann auf unterstützten Macs ebenfalls über die Softwareaktualisierung geladen werden. Enthalten sind laut Apple verschiedene Verbesserungen im Zusammenhang mit Apple News und mit Boot Camp Partitionen auf einem iMac oder Mac mini mit Fusion Drive. Hinzu gesellen sich die üblichen allgemeinen Verbesserungen.

Welche Neuerungen in tvOS 12.4 konkret stecken, ist nicht bekannt, zumal Apple hier keine Releasnotes ausgibt. Allerdings hat Apple auch die dritte Generation des Apple TV mit einem Update auf Version 7.3.1 bedacht. Auch hier sind jedoch keine Neuerungen bekannt. Der HomePod bekommt ebenfalls eine neue Softwareversion spendiert. Diese bringt die Unterstützung für den Start des smarten Lautsprechers in Japan und Taiwan mit.

Und auch Besitzer älterer iPhones und iPads dürfen sich am heutigen Abend noch einmal über ein seltenes Update freuen. So veröffentlichte Apple auch iOS 9.3.6 und iOS 10.3.4 für einige Geräte, die von iOS 12 nicht unterstützt werden. Das Update behebt ein Problem, durch das die Genauigkeit der Positionsbestimmung via GPS ungenau sein konnte, was zu inkorrekten Datums- und Uhrzeitanzeigen führen konnte.

Apple könnte bereits ab kommendem Jahr erste Displays auf Basis von microLED verbauen

Noch hat Apple den Wechsel von der klassischen LCD- auf die OLED-Displaytechnologie beim iPhone nicht abgeschlossen, da bahnt sich bereits der nächste Wechsel an. So berichtet die Economic Daily News, dass Apple bereits ab dem kommenden Jahr die ersten Geräte mit microLED-Displays auf den Markt bringen könnte. Wie bereits bei den OLED-Displays würde dabei den kleinsten Apple-Displays, nämlich denen in der Apple Watch die Vorreiterrolle zukommen. Angeblich befindet sich Apple bereits in entsprechenden Geräten mit Zulieferern in Taiwan. Auch wenn sich diese natürlich bedeckt halten, bestätigten sie immerhin, dass man sich in der Tat in Gesprächen mit der"US smartwatch industry" befinde.

Die Massenproduktion entsprechender Bauteile würde eine Vorlaufzeit von ca. neun Monaten beanspruchen, was durchaus gut zu dem gewohnten Aktualisierungszyklus der Apple Watch im Herbst eines jeden Jahres passen würde. Im Zuge der weiteren Entwicklung soll dann auch früher oder später das iPhone auf microLEDs umgestellt werden. Dies ist keineswegs neu und wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach diskutiert. Wie es aussieht, kommt nun aber langsam Schwung in die Sache. Gegenüber OLED-Displays soll die microLED-Technologie eine längere Akkulaufzeit und kleinere Bauformen ermöglichen. Auch der sogenannte Einbrenneffekt bei Displays wäre mit der neuen Technologie noch einmal geringer.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 12.4 und watchOS 5.3

Die Markteinführung der physischen Version der Apple Card dürfte langsam aber sicher näherrücken. So hat Apple am heutigen Abend nur eine Woche nach der letzten Veröffentlichung neue Beta-Versionen für iOS 12.4 und watchOS 5.3 zum Download bereitgestellt. Die neuen Versionen können aktuell ausschließlich von registrierten Entwicklern geladen werden, Teilnehmer am Public Beta Programm dürften im Laufe der nächsten Stunden jedoch ebenfalls versorgt werden. Aus den bisherigen Betas sind keine wirklich relevanten Neuerungen bekanntgeworden. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass Apple verschiedene Dinge vorbereitet, die mit der anstehenden Ausgabe der physischen Version der Apple Card zusammenhängen. Die großen Neuerungen aus dem März-Event, wie Apple TV+ oder Apple Arcade folgen jedoch erst im Herbst mit iOS 13.

Der Rückzug hält an: Auch Nest stellt seine Apple Watch App ein

Nein, als sinnvolle Plattform für die meisten Apps hat sich die Apple Watch wahrlich nicht erwiesen. Die meisten mir bekannten Nutzer verwenden die Watch als alltäglichen Fitness-Überwacher und als Verlängerung der Benachrichtigungen, die auf dem iPhone eingehen. Für sinnvolle Anwendungen ist das Display dann eben schlichtweg zu klein. Dies haben nach anfänglicher Euphorie nach und nach auch immer mehr teils hochrangige Entwickler einsehen müssen und sich mit ihren Apps wieder von der Apple Watch zurückgezogen.

Nachdem bereits unter anderem Twitter, Google Maps, Amazon oder eBay keine eigenen Apple Watch Apps mehr anbieten, zieht sich nun auch die Google-Tochter Nest von Apples Smwartwatch zurück und bietet damit nicht mehr die Möglichkeit der Steuerung des heimischen Nest-Thermostats vom Handgelenk aus an. Dies gilt sowohl für die Apps auf der Apple Watch als auch für Wear OS mit der Veröffentlichung der Nest-App in Version 5.37 vom vergangenen Dienstag.

Gegenüber den Kollegen von 9to5Google geben die Entwickler an, dass nur eine sehr kleine Anzahl von Nutzern überhaupt die Smartwatch-Apps von Nest verwendeten, weswegen man sich künftig lieber auf Weiterentwicklungen der Nest-App für Smartphones und die exklusiv unter Wear OS zur Verfügung stehenden Google Assistant Funktionen konzentrieren wird. Die Steuerung der smarten Thermostate kann natürlich auch weiterhin über die Nest-App auf dem iPhone erfolgen. Auf der Apple Watch gehen aber auch weiterhin natürlich die dort empfangenen Benachrichtigungen ein.

Man darf gespannt sein, obApple ab Herbst mit watchOS 6 und dem darin enthaltenen eigenständigen AppStore für die Apple Watch das Steuer wird herumreissen können.

Apple deaktiviert Walkie-Talkie auf der Apple Watch wegen schwerer Sicherheitslücke

Anfang des Jahres sorgte ein schwerer Bug bei Gruppenanrufen in Apples FaceTime für Aufsehen, durch den Gespräche ohne das Wissen des Angerufenen initiiert werden und die Person auf diese Weise quasi abgehört werden konnte. Apple deaktivierte die Funktion seinerzeit serverseitig so lange, bis das Problem mit einem Softwareupdate aus der Welt geschaffen werden konnte. Ein ähnliches Szenario wiederholt sich nun offenbar auch mit der Walkie-Talkie-App auf der Apple Watch, die Apple mit watchOS 5 eingeführt hatte.

Gegenüber den Kollegen von TechCrunch erklärte Apple, dass man auch diese Funktion aktuell serverseitig deaktiviert habe, da es durch einen Bug offenbar möglich ist, auch hierüber andere Nutzer auszuspionieren. Zwar sei dem Unternehmen kein Fall bekannt, bei dem dies auch wirklich in der Praxis durchgeführt wurde, dennoch habe man sich dazu entschlossen, die Funktion zu deaktivieren, bis das Problem mit einem Softwareupdate behoben ist. Ähnlich wie bei der angesprochenen FaceTime-Problematik dürfte auch dies bedeuten, dass die Walkie-Talkie-App dann nur mit der aktuellsten watchOS-Version wieder funktioniert.

Nachfolgend Apples Statement im Wortlaut:

We were just made aware of a vulnerability related to the Walkie-Talkie app on the Apple Watch and have disabled the function as we quickly fix the issue. We apologize to our customers for the inconvenience and will restore the functionality as soon as possible. Although we are not aware of any use of the vulnerability against a customer and specific conditions and sequences of events are required to exploit it, we take the security and privacy of our customers extremely seriously. We concluded that disabling the app was the right course of action as this bug could allow someone to listen through another customer’s iPhone without consent. We apologize again for this issue and the inconvenience.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 12.4, macOS 10.14.6, watchOS 5.3 und tvOS 12.4

Weiterhin im wöchentlichen Wechsel veröffentlicht Apple neue Beta-Versionen für die aktuellen Betriebssystemversionen wie iOS 12 und Co. und für die ab Herbst verfügbaren neuen Betriebssysteme um iOS 13 und macOS Catalina. Die Schlagzahl die Apple dabei an den Tag legt, ist schon beeindruckend. So steht inzwischen bereits die sechste Vorabversion von iOS 12.4 zum Download bereit. Und das nur wenige Wochen nach der ersten Beta. Bei watchOS 5.3 und tvOS 12.4 geht es ein wenig langsamer voran, hier stehen seit wenigen Minuten die jeweils fünften Betaversionen zur Verfügung, bei macOS 10.14.6 ist es die vierte.

Die neuen Versionen können aktuell ausschließlich von registrierten Entwicklern geladen werden, Teilnehmer am Public Beta Programm dürften im Laufe der nächsten Stunden jedoch ebenfalls versorgt werden. Aus den ersten Betas sind keine wirklich relevanten Neuerungen bekanntgeworden. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass Apple verschiedene Dinge vorbereitet, die unter Umständen auch mit der demnächst in den USA anstehenden Ausgabe der physischen Version der Apple Card zusammenhängen. Die großen Neuerungen aus dem März-Event, wie Apple TV+ oder Apple Arcade folgen jedoch erst im Herbst mit iOS 13.

Elago W6 Stand macht die Apple Watch zum iPod Classic

Der Zubheör-Anbieter Elago konnte bereits in der Vergangenheit mit der einen oder anderen witzigen Idee für Hüllen und Ständer für Apple-Produkte punkten. Unter anderem verwandelt der elago W3 Stand (€ 10,99 bei Amazon) die Apple Watch auf witzige Weise die Apple Watch in einen klassischen Macintosh oder der elago W5 Stand (€ 13,99 bei Amazon) sie in einen klassischen Nintendo Game Boy. Nun ist man wieder zurück und setzt mit dem elago W6 Stand (€ 13,99 bei Amazon) noch einmal einen oben drauf. Die W6-Version macht aus der Apple Watch nun nämlich nichts anderes als einen iPod Classic.

Der Ständer ist kompatibel mit allen Modellen der Apple Watch und macht sich besonders gut auf dem Nachttisch im Nightstand Mode. Auf der Rückseite befindet sich eine praktische Aussparung, in der man den Ladepuck der Apple Watch platzieren kann, so dass die Watch auch gleich noch geladen wird, wenn sie sich in dem Ständer befindet. Dieser besteht übrigens aus kratzfestem Silikon, so dass die Watch bombensicher in ihm sitzt. Der elago W6 Stand kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 13,99 bei Amazon erworben werden: elago W6 Stand

watchOS 6 Beta 3 erlaubt erstmals das Löschen von vorinstallierten Apps

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass Apple es den Nutzern mit watchOS 6 erlauben wird, einige der vorinstallierten Apps zu deinstallieren. Damit folgt die Apple Watch dem Vorbild des iPhone, bei dem dies schon länger der Fall ist. Mit der gestern Abend veröffentlichten dritten Beta von watchOS 6 lässt sich diese Möglichkeit nun erstmals blicken. Wie vom iPhone gewohnt wird hierfür eines der Icons auf dem Display der Apple Watch gedrückt gehalten bis alle Symbole anfangen zu wackeln. Die zu löschenden Apps weisen dann ein kleines x-Zeichen auf, mit dem sie sich von der Watch entfernen lassen.

Wie auch beim iPhone lassen sich jedoch nicht alle Apps löschen, da sie für die Funktionalität der Apple Watch unabdingbar sind. Zu den löschbaren Apps gehören derzeit die Fernbedienung für die Kamera, Noise, Timer, Stoppuhr, Wecker, Atmen, Walkie-Talkie, Cycle Tracking, EKG, Remote, und die Radio-App. Hat man eine App gelöscht und möchte sie später doch wieder zurück haben, kann man sie erneut aus dem AppStore herunterladen. (via 9to5Mac)