Skip to content

iOS 13 soll neuen Homescreen, einen Dark Mode und Verbesserungen an verschiedenen Stellen mitbringen

Auch in diesem Jahr wird Apple auf der WWDC Anfang Juni wieder eine neue Version seines mobilen Betriebssystems iOS präsentieren. Und auch wenn es noch einige Monate bis dahin dauert, wagen sich bereits die Kollegen von Bloomberg aus der Deckung und berichten von ersten Funktionen, die Apple in diesem Jahr angeblich in iOS 13 umsetzen wird. So soll sich unter den neuen Features ein systemweiter Dark Mode nach dem Vorbild von macOS Mojave befinden, der das Nutzen des Geräts vor allem bei dunklen Lichtverhältnissen deutlich angenehmer gestalten soll. Darüber hinaus soll das Update diverse Verbesserungen für CarPlay, das Dateimanagement und vor allem für das Arbeiten auf dem iPad mitbringen. Letzteres wurde bereits in der Vergangenheit mehrfach als ein Schwerpunktthema für iOS 13 gehandelt.

iOS 13 wird dem Bericht zufolge zudem auch erstmals einen neuen Homescreen mitbringen, wobei es hierzu noch keine konkreten Gerüchte gibt. Allerdings ist der aktuelle Homescreen in dieser Form mehr oder weniger unverändert seit dem ersten iPhone im Einsatz, weswegen eine Überarbeitung keine Überraschung wenn nicht sogar überfällig wäre.

Facebook nutzte inoffizielle iOS-App, um gegen Entgelt Zugriff auf Nutzerdaten zu erhalten

Ach, Facebook... Das Schlimme bei den immer wieder neuen Datenschutzbrüchen beim weltweit größten sozialen Netzwerk ist ja inzwischen, dass man sich eigentlich nicht mehr darüber wundert oder aufregt. Es ist ein Stück weit normal geworden, was beinahe ebenso erschütternd ist. Und so passt es auch ins Bild, dass nun bekannt wurde, dass Facebook eine inoffizielle "Facebook Research" iOS-App betrieb, durch die sie Zugriff auf nahezu sämtliche Facebook-Daten der jeweiligen Nutzer erhielt. Diese konnten freiwillig an dem Programm teilnehmen und erhielten von Facebook im Gegenzug bis zu 20,- US-Dollar pro Monat.

Wirklich witzig wird es aber in dem Moment, wo Facebook gegenüber den Kollegen von TechCrunch lapidar zu Protokoll gab, dass das Programm eingestellt und die App nicht mehr verfügbar sein würde. Blöd ist dann halt nur, dass diese App eben nicht offiziell im AppStore zu haben war, sondern von Facebook unter der Hand, signiert durch das Unternehmenszertifikat für die iOS-Entwicklung verteilt wurde, was einen heftigen Verstoß gegen Apples Entwickler-Richtlinien darstellt.

Und so meldete sich Apple selbst auch persönlich gegenüber Recode zu Wort und stellte klar, dass das Ende der App nicht etwa von Facebook freiwillig initiiert wurde, sondern man in Cupertino das Zertfikat aus dem Verkehr zog, da es nicht zum vorgesehenen Zweck eingesetzt wurde.

We designed our Enterprise Developer Program solely for the internal distribution of apps within an organization. Facebook has been using their membership to distribute a data-collecting app to consumers, which is a clear breach of their agreement with Apple. Any developer using their enterprise certificates to distribute apps to consumers will have their certificates revoked, which is what we did in this case to protect our users and their data.

Sie lernen es halt nicht. Schön ist aber zu sehen, dass Apple hier keine Ausnahme für Facebook macht, sondern den Verstoß genauso behandelt, wie man es auch bei jedem anderen Entwickler run würde.

Neue Aktion von Anker: Aktuell 9 Produkte um 20% reduziert

Auch zu Beginn des neuen Jahres hat man ein wenig das Gefühl, als befänden sich die verschiedenen Gadget-Anbieter um die Schwergewichte Anker, Aukey und Co. weiterhin in einer Art Schlussverkauf - so häufig sind momentan die angebotenen Deals. Nachdem verschiedene Anbieter in den vergangenen Wochen bereits diverse Rabattaktionen aufgelegt hatten, legt Anker nun noch einmal nach und reduziert verschiedene Produkte aus seinem Amazon-Sortiment mithilfe von Rabattcodes. Wie gehabt legt man die gewünschten Produkte einfach in den Warenkorb und gibt beim abschließenden Zahlvorgang an der Kasse dann die angezeigten Rabattcodes ein. Hier nun die Produkte der aktuellen Aktion:

Über den Wolken: Apple kooperiert mit American Airlines für Apple Music während des Fluges

Solltet ihr demnächst einmal mit American Airlines fliegen und über ein Apple Music Abonnement verfügen, gibt es positive Nachrichten für euch. So hat Apple heute per Pressemitteilung bekanntgegeben, dass es ab dem kommenden Freitag, dem 01. Februar möglich sein wird, auf allen American Airlines Flügen innerhalb der USA, die mit der Viasat Satelliten-Technik ausgestattet sind, sein Apple Music Abo nutzen kann - und zwar ohne die Notwendigkeit, hierfür einen kostenpflichtigen WLAN-Zugang kaufen zu müssen. Damit ist American Airlines die erste kommerzielle Fluggesellschaft, die eine solche Partnerschaft mit Apple eingeht. Darüber hinaus wird die Airlines auf den Flügen auch jeweils eine Zusammenstellung von speziellen Playlisten anbieten, die verschiedene Städte als Thema haben.

Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens auch eine kleine Randnotiz. So hatte kürzlich erst der American Airlines Konkurrent United Airlines auf dem Interationalen Flughafen von San Francisco damit geworben, dass Apple sein größter Kunde an diesem Standort sei. Apple missfiel dies offensichtlich und veranlasste United, die Werbbanner wieder zu entfernen. Ob die nun gestartete Kooperation mit American hiermit im Zusammenhang steht, sei aber mal dahingestellt.

Apples aktuelle Quartalszahlen

Gestern Abend gab Apple die Quartalszahlen für das erste Quartal (Oktober bis Ende Dezember) des Fiskaljahres 2019 bekannt. Wie gewohnt gehe ich an dieser Stelle dazu kurz auf die wesentlichen Erkenntnisse der aktuellen Zahlen und des anschließenden Conference Calls ein. Wer Interesse an den detaillierten Zahlen hat, dem sei Apples Pressemitteilung ans Herz gelegt. Selten wurde in den vergangenen Jahren die Bekanntgabe mit so viel Spannung erwartet wie dieses Mal. Dies leigt natürlich vor allem an der Anfang des Jahres bekanntgegebenen Senkung der Umsatzerwartung. Und so gab es dann auch einen deutlichen Rückgang im zurückliegenden Quartal im Vergleich mit dem Vorjahr. Bei einem Umsatz von 84,31 Milliarden US$ (im Vorjahresquartal 88,3 Milliarden US$) betrug der Gewinn 19,97 Milliarden US$ (im Vorjahresquartal 20,1 Milliarden US$). Erwähnenswert ist dabei allerdings, dass dies immer noch das zweitbeste Quartal in Apples Firmengeschichte war. Lediglich das erste Quartal 2018 war hier jemals besser.

Wie angekündigt, gibt Apple ab sofort keine Aufschlüsselung der Verkaufszahlen seiner Produkte mehr bekannt. Deutlich auf dem Vormarsch ist aber weiterhin der Bereich der Gadgets, von Apple inzwischen als "Wearables, Home, and Accessories" bezeichnet. Hier stieg der Umsatz um 33% im Jahresvergleich auf 7,3 Milliarden US$, während der des iPad bei 6,7 Milliarden und der des Mac bei 7,4 Milliarden lag. Auch die Dienste-Sparte wächst weiter kräftig und kommt inzwischen auf einen Umsatz von 10,9 Milliarden US-Dollar (im Vorjahresquartal 9,1 Milliarden US$). Überall auf der Welt konnte dieser Bereich damit eine neue Rekordmarke erreichen.

Apples CEO Tim Cook wird in der Pressemitteilung mit den folgenden Worten zitiert: "While it was disappointing to miss our revenue guidance, we manage Apple for the long term, and this quarter’s results demonstrate that the underlying strength of our business runs deep and wid. Our active installed base of devices reached an all-time high of 1.4 billion in the first quarter, growing in each of our geographic segments. That’s a great testament to the satisfaction and loyalty of our customers, and it’s driving our Services business to new records thanks to our large and fast-growing ecosystem."

"Apples aktuelle Quartalszahlen" vollständig lesen