Man muss schon aufpassen, dass man nicht durcheinander gerät. Nachdem Apple auf der WWDC die Betaphase für die im Herbst erscheinenden "großen" Updates für seine Betriebssysteme gestartet hat, befinden sich auch noch kleinere Updates in der Testphase, die heute ihre vierte Vorabversion spendiert bekommen haben. Dabei handelt es sich um die jeweils vierten Betas von iOS 11.4.1, macOS 10.13.6, watchOS 4.3.2 und tvOS 11.4.1, die ab sofort von registrierten Entwicklern geladen werden können. Wie an der Versionsnummer bereits zu erkennen ist, dürfte es sich bei den Updates ausschließlich um kleinere Aktualisierungen mit Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen oder auch Fehlerkorrekturen handeln.
Die aktuellen Betaversionen stehen vorerst nur registrierten Entwicklern zur Verfügung. Teilnehmer am Public Beta Programm dürften in der Nacht ebenfalls versorgt werden.
Wer dem aktuell laufenden WM-Spiel zwischen Uruguay und Saudi-Arabien nichts abgewinnen kann, der bekommt im Anschluss an diese Zeilen zwei alternative Videos angeboten, in denen die am gestrigen Abend veröffentlichten neuen Beta-Versionen von iOS 12 und watchOS 5 die Hauptrolle spielen. So zeigt das erste der beiden Videos die von Apple erstmals freigeschaltete Walkie-Talkie Funktion auf der Apple Watch, die mit watchOS 5 im Herbst auf die kompatiblen Geräte ausgerollt wird. Im Video darunter gibt es einen Schnellflug durch die 70 Neuerungen und Veränderungen, die die zeitgleich veröffentlichte zweite Beta von iOS 12 mitgebracht hat. Viel Vergnügen!
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Nachdem bereits die zweite Beta von iOS 12 Interessantes zu Tage förderte, nämlich die erstmalige Erwähnung der Apple Watch Series 4, kann auch die zweite Beta von watchOS 5 mit einer interessanten Neuerung aufwarten. So enthält sie erstmals die von Apple auf der WWDC-Keynote vorgeführte Walkie-Talkie App, mit der sich schnelle Sprachkonversationen nach dem Vorbild des guten alten Funkgeräts führen lassen. Nach dem Start der App erhält man Zugriff auf das Adressbuch und kann sich hieraus die auf diese Weise zu kontaktierende Person heraussuchen. Auf der Gegenseite macht sich dann dessen Apple Watch bemerkbar und verlangt zunächst eine Bestätigung zum Initiieren der Verbindung.
Wurde die Verbinung hergestellt, hält man einfach den "Talk"-Button so lange gedrückt, wie man selber sprechen möchte. Lässt man ihn los, kann die Gegenseite antworten - ganz so also, wie von einem Walkie-Talkie gewohnt. Die Kollegen von MacRumors haben bereits erste Screenshots der Funktion veröffentlicht und berichten von einer glasklaren Sprachqualität über die Walkie-Talkie App.

Im Prinzip ist es nur eine Randnotiz. Aber immerhin eine interessante. Die am heutigen Abend veröffentlichte zweite Beta von iOS 12 enthält erstmals Referenzen auf bislang unveröffentlichte Apple Watch Modelle, bei denen es sich aller Voraussicht nach um die Apple Watch Series 4 handeln dürfte. Gemacht hat die Entdeckung der inzwischen schon beinahe berühmte iOS-Tiefentaucher Guilherme Rambo, der inzwischen ganz offiziell für die Kollegen von 9to5Mac unterwegs ist.
Rambo entdeckte in den Tiefen der zweiten Beta von iOS 12 die internen Modell-Bezeichnungen Watch4,1, Watch4,2, Watch4,3 und Watch4,4, die wohl definitiv die Nachfolgegeneration der aktuellen Series 3 Modelle Watch3,1, Watch3,2, Watch3,3 und Watch3,4 sein dürften. Weitere Details lassen sich aus dem Fund nicht ableiten. Allgemein wird davon ausgegangen, dass sich in diesem Jahr erstmals etwas am äußeren Erscheinungsbild der Watch ändern könnte. Zumindest aber dürfte das Display größer werden.

Feststehen dürfte mit dem Fund aber nun zumindest, dass Apple auch in diesem Herbst wieder parallel zu den neuen iPhones auch eine neue Generation der Apple Watch auf den Markt bringen wird.
Wie gewohnt steht im Herbst der nächste "große" Updatezyklus bei Apple auf dem Programm, bei dem alle vier der hauseigenen Betriebssysteme auf eine neue Versionsnummer springen. Die zugehörige Betaphase, die Apple auf der diesjährigen WWDC begonnen hat, wird dabei heute fortgesetzt. So stehen inzwischen die zweiten Vorabversionen von iOS 12, macOS 10.14 Mojave, tvOS 12 und watchOS 5 für registrierte Entwickler zum Download bereit. In der ersten Vorabversion von iOS 12 bestanden unter anderem noch Probleme mit dem AppStore, dem GPS-Signal und der allgemeinen Stabilität, was aber für Betaversionen nichts ungewöhnliches darstellt. Diese Probleme werden bis zur finalen Veröffentlichung von Apple Schritt für Schritt behoben.
Die sogenannten Developer Previews können ab sofort aus Apples Developer Center bzw. bei installiertem Beta-Zertifikat OTA geladen werden. Teilnehmer am Public Beta Programm erhalten Ende des Monat Zugriff auf die Previews.

Wer am Montagabend gut aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass Apple zwar die jeweils zweite Betaversion von von iOS 11.4.1, macOS 10.13.6 und tvOS 11.4.1
veröffentlicht hat, jedoch watchOS 4.3.2 dabei ausließ. Dies wurde am heutigen Abend nun nachgeholt. Registrierte Entwickler können somit ab sofort auch hiervon die zweite Vorabversion laden. Wie gewohnt geschieht dies über die Watch-App auf dem verbundenen iPhone. Voraussetzung ist, dass man das zugehörige Beta-Konfigurationsprofil installiert hat. Wie bereits an der Versionsnummer zu erkennen ist, sind bei dem Update eher kleinere Verbesserungen unter der Haube als neue Funktionen zu erwarten. Das Update dürfte zudem eine der letzten Aktualisierungen vor der Veröffentlichung von watchOS 5 im Herbst sein.

Wie von den letzten Malen schon gewohnt, hat Apple heute die bereits gestern Abend an registrierte Entwickler ausgegebenen ersten Vorabversionen von iOS 11.4.1, macOS 10.13.6 und tvOS 11.4.1 nun auch für die Teilnehmer am Public Beta Programm veröffentlicht. Wie an der Versionsnummer bereits zu erkennen ist, dürfte es sich bei den Updates ausschließlich um kleinere Aktualisierungen mit Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen oder auch Fehlerkorrekturen handeln. Die neuen "großen" Updates für Apples-Betriebssysteme, die sich ebenfalls bereits in der Betatestphase befinden, stehen dann für Teilnehmer am Public Beta Programm später diesen Monat ebenfalls bereit.
Seit Apple seine mobilfunktaugliche Apple Watch Series 3 im vergangenen Jahr vorgestellt hat, kann man sie in Deutschland ausschließlich im Netz der Telekom nutzen. Ab heute muss man nun sagen "konnte". War es bislang so, dass lediglich der magentafarbene Riese die benötigte eSIM unterstützte, zieht mit dem heutigen Tage nun auch Vordafone nach, wie der Konzern auf der CeBIT in Hannover bekanntgab. Der zugehörige Vertragsangebot nennt sich bei Vodafone Red+ MultiSIM und lässt sich mit einem Aufpreis von € 5,- pro Monat ab sofort im Kundencenter zu einem bestehenden Red- oder Young-Vertrag hinzubuchen.
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Mit dem Start des Angebots übernimmt Vodafone nun zudem auch den Direktvertrieb der Apple Watch Series 3 in Deutschland, was man auf einer seit heute geschalteten Sonderseite auch kräftig bewirbt.
