In den USA hatte Apple bereits in der vergangenen Woche, passend zum anstehenden Jahreswechsel eine neue Challenge für die Besitzer einer Apple Watch gestartet, nun steht sie auch für die deutschen Nutzer bereit (via iPhone-Ticker). Hiermit möchte Apple die Besitzer der Apple Watch motivieren das neue Jahr direkt aktiv anzugehen. Wie immer erhält man als Belohnung für das erfolgreiche Absolvieren der Challenge ein spezielles Badge. Hierfür gilt es im Januar an sieben aufeinanderfolgenden Tagen die drei Ringe der Aktivitäten-App auf der Apple Watch zu schließen.

Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Apple an einem non-invasiven Blutzucker-Sensor für seine Apple Watch arbeitet. Dies soll auch nach wie vor der Fall sein, allerdings kann es wohl noch einige Jahre dauern, bis er in der Smartwatch zu finden sein wird, wie aktuell die New York Times unter Berufung auf zwei mit dem Projekt vertraute Quellen berichtet. Zusätzlich hinzugezogene Experten erwarten ein solches kommerzielles Produkt ebenfalls erst in einigen Jahren.
Wie die Zeitung berichtet, reichen Apples Bestrebungen in Richtung eines non-invasiven Blutzucker-Sensors bereits längere Zeit. So soll das Projekt ursprünglich noch von Steve Jobs angestoßen worden sein, der selbst unter Diabetes litt und es nicht mochte, sich zum Blutzuckermessen in den Finger zu pieksen. So sollte die non-invasive Lösung eigentlich schon in der ersten Generation der Apple Watch landen, war jedoch zu unzuverlässig oder wirkte sich zu negativ auf die Akkulaufzeit aus. Zudem würde eine solche Funktion auf die Genehmigung der U.S. Food and Drug Administration (FDA), was die Einführung verkomplizieren könnte.
Apples "Made for iPhone" Label, kurz MFi, dürften die meisten inzwischen kennen. Hiermit ausgezeichnete Zubehör-Produkte entsprechen bestimmten Qualitätsvorschriften von Apple und sollten somit keine Probleme im Zusammenspiel mit iPhone und iPad machen. In Kürze dürfte ein vergleichbares Zertifikat auch für Zubehör für die Apple Watch an den Start gehen, wie die Kollegen von Patently Apple melden. So hat Apple den Schutz von entsprechenden Labels mit den Texten "Connects to Apple Watch" und "Connect to Apple Watch" inkl. entsprechender Icons beantragt.

Vor allem im Zusammenhang mit dem inzwischen in verschiedenen Ländern gestarteten und mit watchOS 4 eingeführten GymKit-Framework dürfte dies interessant werden. Hierüber können künftig Geräte bestimmter Hersteller in Fitnessstudios mit der Apple Watch gekoppelt werden, um auf deren Sensoren zuzugreifen oder ihrerseits Werte an die Watch zu übertragen. Doch auch weitere Consumer-Gadgets aus den Bereichen Gesundheit, Fitness und Training dürften das Label künftig tragen. (via iPhone-Ticker)
Während das iPhone X gemeinhin als absoluter Hit angesehen wird, mischen sich aktuell erste Stimmen in die allgemeine Jubelstimmung, die schwächer als erwartete Verkäufe in einigen Märkten sehen. Hierzu sollen neben den USA auch Taiwan und Singapur gehören. Dies berichtet aktuell zumindest die DigiTimes mit Verweis auf Quellen in Halbleiter- und Testdienstleister-Industrie.
Demnach sollen sich die iPhone X Verkäufe im 4. Quartal des laufenden Jahres auf 30 bis 35 Millionen Stück belaufen und auf diesem Niveau auch Anfang kommenden Jahres bleiben. Damit steht der Bericht in leichtem Kontrast zu den Vorhersagen des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo, der die Absätze im 4. Quartal höher als zunächst erwartet sieht.
In eine ähnliche Kerbe schlägt auch die Morgan Stanley Analystin Katy Huberty (via Yahoo Finance), die das iPhone X vor allem in China als absoluten Verkaufsschlager sieht. Dies würde vor allem zu einem schnellen Upgrade auf das neueste Gerät und auch zu vermehrten Android-Switchern führen. Dabei soll das iPhone X auch bereits das iPhone 8 deutlich überholt habe - und das trotz des zeitlichen Vorsprungs, den das günstigere Gerät hatte. Die netto Switching-Rate von Android zum iPhone ist seit dem Start des iPhone X von 6,7% Anfang Oktober auf inzwischen 9,2% gestiegen.
Auch die Apple Watch soll der DigiTimes zufolge weiter auf dem Vormarsch sein. Hier werden 27 Millionen verkaufte Einheiten erwartet, was noch einmal deutlich über den zunächst vorhergesagten 23 bis 25 Millionen liegt.
Eines kann man Apple nicht vorwerfen, nämlich dass man die Apple Watch in den vergangenen Jahren nicht kontinuierlich weiterentwickelt hätte. Und dies dürfte auch mit den kommenden Versionen so weitergehen. So berichtet Bloomberg, dass Apple derzeit daran arbeitet, einen EKG Herzmonitor fest in eine der nächsten Apple Watches zu integrieren. Aktuell verfügt die Smartwatch zwar bereits über einen einfachen Herzfrequenzmesser. Für ein echtes EKG ist bislang jedoch ein Drittanbieter-Gadget notwendig.
Die Kollegen konnten sogar bereits in Erfahrung bringen, wie das EKG-Feature aktuell in den Prototypen von Apple funktioniert. So muss die Watch mit zwei Fingern von der Hand an der sie nicht getragen wird, zusammengedrückt werden, woraufhin eine entsprechende Spannung ausgestoßen wird, die die Herzfrequenz dann exakt messen soll. Sollte dies tatsächlich zuverlässig funktionieren, wäre das ein enormer Schritt in Richtung eines möglicherweise lebenswichtigen Gadgets am Handgelenk.
Nach dem Start des neuen Beta-Zyklus in der vergangenen Woche hat Apple in der vergangenen Nacht neue Betaversionen von iOS 11.2.5, watchOS 4.2.2 und tvOS 11.2.5 veröffentlicht und zieht damit mit dem bereits am Montag veröffentlichten macOS High Sierra 10.13.3 nach. Funktionstechnisch dürfte sich bei den eher kleineren Beta-Updates nicht viel gegenüber dem aktuell für alle Nutzer verfügbaren Stand tun. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich Apple mit den anstehenden Updates erneut vor allem um Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen kümmert.
Registrierte Entwickler können die neuen Beta-Versionen ab sofort laden, die Public Beta Versionen dürften in Kürze folgen.
Nach der Freigabe der finalen Version von iOS 11.2.1 hat Apple am heutigen Abend auch neue Betaversionen von iOS, watchOS und tvOS veröffentlicht und holt damit auch die restlichen seiner Betriebssysteme in die nächste Betaphase, nachdem macOS diese bereits am Montag begonnen hatte. Ungewöhnlich ist dabei der Versionssprung. So hört die neue Beta von iOS bereits auf die Versionsnummer 11.2.5. Auf dieselbe Nummer hört auch die neue Beta von tvOS, während die watchOS-Beta zunächst einmal auf Version 4.2.2 springt.
Auch der auf kommendes Jahr verschobene HomePod hat im selben Zuge eine neue Firmware erhalten. Diese dürfte in erster Linie für Apple-Mitarbeiter interessant sein, die den HomePod bereits auf Herz und Nieren testen. In der ersten von Apple bereitgestellten Version fanden sich allerdings jede Menge interessante Hinweise auf die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht veröffentlichten iPhones des aktuellen Jahres.
Funktionstechnisch dürfte sich bei den eher kleineren Beta-Updates nicht viel gegenüber dem aktuell für alle Nutzer verfügbaren Stand tun. Es kann also davon ausgegangen werden, dass sich Apple mit den anstehenden Updates erneut vor allem um Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen kümmert.
Sind wir mal ehrlich, wenn man ein älteres Apple-Produkt aussortiert, ist man meist besser dran, wenn man es anschließend bei eBay oder im Freundeskreis verscherbelt, statt es bei Apple in Zahlung zu geben. Dennoch gibt es offenbar genügend Kunden, die vom sogenannten Renew & Recycle Gebrauch machen. Ab sofort lässt sich darüber nun auch eine ausgemusterte Apple Watch an Apple zurückgeben. Je nach Zustand der Watch kann man auf diese Weise noch bis zu € 70,- von Apple für die erste Generation der Smartwatch erhalten. Die zurückgenommenen Geräte werden von Apple je nach Alter und Zustand entweder generalüberholt oder recycelt.
