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Apples non-invasiver Blutzucker-Sensor für die Apple Watch wohl noch Jahre entfernt

Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, dass Apple an einem non-invasiven Blutzucker-Sensor für seine Apple Watch arbeitet. Dies soll auch nach wie vor der Fall sein, allerdings kann es wohl noch einige Jahre dauern, bis er in der Smartwatch zu finden sein wird, wie aktuell die New York Times unter Berufung auf zwei mit dem Projekt vertraute Quellen berichtet. Zusätzlich hinzugezogene Experten erwarten ein solches kommerzielles Produkt ebenfalls erst in einigen Jahren.

Wie die Zeitung berichtet, reichen Apples Bestrebungen in Richtung eines non-invasiven Blutzucker-Sensors bereits längere Zeit. So soll das Projekt ursprünglich noch von Steve Jobs angestoßen worden sein, der selbst unter Diabetes litt und es nicht mochte, sich zum Blutzuckermessen in den Finger zu pieksen. So sollte die non-invasive Lösung eigentlich schon in der ersten Generation der Apple Watch landen, war jedoch zu unzuverlässig oder wirkte sich zu negativ auf die Akkulaufzeit aus. Zudem würde eine solche Funktion auf die Genehmigung der U.S. Food and Drug Administration (FDA), was die Einführung verkomplizieren könnte.

Neue Zertifizierung: Nach "Made for iPhone" kommt nun "Connects to Apple Watch"

Apples "Made for iPhone" Label, kurz MFi, dürften die meisten inzwischen kennen. Hiermit ausgezeichnete Zubehör-Produkte entsprechen bestimmten Qualitätsvorschriften von Apple und sollten somit keine Probleme im Zusammenspiel mit iPhone und iPad machen. In Kürze dürfte ein vergleichbares Zertifikat auch für Zubehör für die Apple Watch an den Start gehen, wie die Kollegen von Patently Apple melden. So hat Apple den Schutz von entsprechenden Labels mit den Texten "Connects to Apple Watch" und "Connect to Apple Watch" inkl. entsprechender Icons beantragt.

Vor allem im Zusammenhang mit dem inzwischen in verschiedenen Ländern gestarteten und mit watchOS 4 eingeführten GymKit-Framework dürfte dies interessant werden. Hierüber können künftig Geräte bestimmter Hersteller in Fitnessstudios mit der Apple Watch gekoppelt werden, um auf deren Sensoren zuzugreifen oder ihrerseits Werte an die Watch zu übertragen. Doch auch weitere Consumer-Gadgets aus den Bereichen Gesundheit, Fitness und Training dürften das Label künftig tragen. (via iPhone-Ticker)