Dass das iPhone 8 mit einem neuen Frontkamera-System ausgestattet sein wird, wird bereits seit einiger Zeit diskutiert. Nun berichtet The Korea Economic Daily (via The Investor)., dass inzwischen auch der Zulieferer für das Bauteil feststeht, welches angeblich auch eine Tiefenerkennung mitbringt und somit zur Gesichtserkennung eingesetzt werden kann. Dem Bericht nach wird LG Innotek das Modul liefern und soll dazu ca. 238,5 Millionen US-Dollar in die Hand genommen haben, um eine entsprechende Fertigungseinrichtung zu bauen. Unklar ist indes, ob das iPhone 8 über eine herkömmliche oder eine Dual Lens Kamera auf der Vorderseite verfügen wird.
Angeblich soll das neue Modul softwareseitig von der Technologie gestützt werden, die sich Apple durch die Übernahme des israelischen Unternehmens PrimeSense im Jahr 2013 einverleibt hatte. PrimeSense hatte durchaus einige Berühmtheit erlangt, da man unter anderem auch für die Kinect-Kamera der Xbox verantwortlich zeichnete.
Ungeachtet der Gerüchte um mögliche Produktionsschwierigkeiten und damit verbundene Lieferengpässe zum Verkaufsstart des iPhone 8 berichtet die DigiTimes dass Apples Chip-Lieferant TSMC inzwischen damit begonnen hat, den für das neue Gerät gedachten A11-Prozessor in Serie zu produzieren. Dabei soll TSMC der einzige Hersteller des Chips sein, der zudem auch im iPhone 7s und iPhone 7s Plus und eventuell auch in den noch anstehenden iPad-Updates dieses Jahres zum Einsatz kommen soll. Ursprünglich wollte man gerüchtehalber eigentlich schon im April mit der Produktion beginnen, um bis zum Juli 50 Millionen Einheiten fertiggestellt zu haben. Dieses Ziel hat man aber offenbar aufgrund von Schwierigkeiten mit dem 10-nanometer FinFET Fertigungsprozess nicht erreicht. Inzwischen sollen die Probleme aber behoben sein.
Deutlich mehr Schwierigkeiten soll Apple hingegen auch weiterhin bei der Fertigung des neuen OLED-Displays haben, in das wohl auch der Touch ID Sensor integriert werden soll. Da ist es umso erfreulicher, wenn eine andere Baustelle geschlossen werden konnte.
Erst kürzlich hat sich das iPhone seit langer Zeit mal wieder gegen die Konkurrenz von Samsung durchgesetzt und sich zum meistverkauften Smartphone gekürt. Dieser Trend hielt auch im letzten Quartal an, wie die Analysten von Strategy Analytics vermelden. Und nicht nur das - man hat den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen können. Dabei waren das iPhone 7 und iPhone 7 Plus die beiden beliebtesten Modelle mit 21,5 Millionen bzw. 17,4 Millionen verkauften Einheiten. Dahinder folgt das chinesische OPPO R9 Smartphone mit einem respektablen Abstand von 8,9 Millionen Geräten, ehe mit dem Samsung Galaxy J3 und J5 die ersten Modelle des großen Apple-Konkurrenten einlaufen. Sollte das iPhone 8 im Herbst nur ansatzweise das halten, was sich die Analysten davon versprechen, dürfte Apple auch in den kommenden Monaten seine Position halten.

Die sozialen Netzwerke in Fernost spucken weiter fröhlich Bilder und Gerüchte zu den diesjährigen iPhones aus. Aktuell macht ein Bild die Runde, welches angeblich die Rückseite eines iPhone 7s oder eines möglichen neuen iPhone SE zeigen soll (via Slashleaks). Wie so häufig kann aktuell niemand einschätzen, ob das Bild echt ist oder nicht. Zu sehen ist darauf allerdings eine Rückseite mit einem Ausschnitt für eine Kamera mit einem darunter angeordneten LED-Blitz. Bei dem Material soll es sich um dasselbe Ion-X Glas handeln, welches auch bei der Apple Watch zum Einsatz kommt. Interessant ist auch, dass die Rückseite für das vermeintliche iPhone, welches hier den Codenamen N79 trägt, keine hervorstehende Kameralinse mehr aufweist. Dies wäre mit Glas ohnehin wohl schwierig geworden, zu realisieren. Sollte das Bild echt sein, ließe sich das hinter den Bauteilen zu sehende Dokument einem von Apple Fertigern in Taiwan zuordnen, also entweder Foxconn, Pegatron oder Wistron.

Das Design des Bauteils geht wohl eher in Richtung des iPhone 7 als in Richtung des iPhone SE. Sollte es sich also um ein Bauteil für letzteres Modell handeln, wie Slashleaks vermutet, könnte Apple hier einen Designwechsel vornehmen. Sollte es tatsächlich eine Neuauflage des iPhone SE geben, ist es wahrscheinlich, dass dieses gemeinsam mit den erwarteten iPhone 7s, iPhone 7s Plus und iPhone 8 im September vorgestellt wird.
Die Gerüchte und Informationen, die es in den vergangenen Wochen zum iPhone 8 gab, dürften bereits ein relativ genaues Bild von dem gezeichnet haben, was Apple wohl im September auf dem erwarteten iPhone-Event präsentieren wird. Die Kollegen von Onleaks (via 9to5Mac) haben diese Informationen zum Anlass und als Basis genommen, um neue Renderings des Geräts zu erstelllen, die möglicherweise bislang am besten darstellen, wie das Gerät aussehen könnte. Zu sehen ist dabei das erwartete rahmenlose OLED-Display, eine aus Glas bestehende Rückseite und der ebenfalls erwartete Edelstahlrahmen, der die beiden Glasflächen zusammenhält und stabilisiert. Ebenfalls vorhanden ist die nun vertikal angeordnete Dual Lens Kamera, die hierdurch Augmented Reality Funktionen in Headsets ermöglichen soll. Nicht deutlich zu erkennen ist hingegen, an welcher Position sich der Touch ID Sensor in dem Geröt befinden soll. Hierzu gab es zuletzt widersprüchliche Informationen, ob dieser auf der Rückseite oder innerhalb des Displays auf der Vorderseite seinen Platz findet.
YouTube Direktlink
Da die Renderings angeblich direkt auf CAD-Zeichnungen aus den Fertigungsstätten basieren, geben sie wohlmöglich auch einen guten Eindruck von den Dimensionen des iPhone 8. Das auf den Bildern zu sehende Gerät weist Maße von 143,5 x 70,9 x 7,7 mm auf, was es leicht dicker macht als das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus mit ihren 7,1 mm bzw. 7,3 mm.

"iPhone 8: Neue detaillierte Renderings und erneut Berichte um Produktionsprobleme" vollständig lesen
Anfang vergangenen Jahres bestimmten vor allem die Meldungen rund um die vom FBI von Apple geforderte Entsperrung eines von Terroristen genutzten iPhone die Apple-Schlagzeilen. Apple wehrte sich damals öffentlich gegen die Forderung und ließ es auf eine Auseinandersetzung vor Gericht hinauslaufen. Hier zog sich das FBI schließlich zurück, da man angeblich eine Software gefunden habe, mit der man auch ohne die Hilfe von Apple an die auf dem Gerät lagernden Daten gelangen könne. Ein Jahr später werden nun weitere Details zu dem Vorgang bekannt. So hat die US-Senatorin Dianne Feinstein zu Protokoll gegeben, dass die US-Regierung seinerzeit 900.000 US-Dollar an das israelische Unternehmen Cellebrite zahlte, um das iPhone 5c zu knacken (via The Associated Press). Eine stolze Summe wenn man bedenkt, dass das FBI später zugab, nichts Relevantes auf dem Gerät gefunden zu haben.
Neuere iPhone-Modelle als das angesprochene iPhone 5c lassen sich von der Cellebrite-Software zudem schon nicht mehr aushebeln, da diese nicht nur über Touch ID, sondern auch über die damit einhergehenede "Secure Enclave" verfügen, die immun gegen den Brute-Force-Angriff des Hacker-Tools ist.
In den vergangenen Wochen wurde mehrfach darüber spekuliert, wann Apple das für den Herbst erwartete Jubiläums-iPhone vorstellen würde und wann es danach dann in den Verkauf geht. Dabei hieß es mehrfach, dass das Gerät zwar auf dem gewohnten September-Event präsentiert werden soll, der Verkaufsstart aber erst deutlich später erfolgt. Auch eine zunächst nur sehr geringe Verfügbarkeit stand dabei immer wieder im Raum. Auf Basis von Informationen aus der Zuliefererkette berichtet die chinesische Economic Daily News nun jedoch, dass es keinerlei nennenswerte Verzögerungen beim Verkaufsstart geben soll und sich dieser nicht großartig von dem aus den vergangenen Jahren unterscheiden soll. Zu erkennen sei dies an dem im kommenden Monat beginnenden, üblichen Hochfahren der Produktionskapazitäten in den Fertigungsstätten in Fernost. Konkret werden dabei die Zulieferer TSMC, Zhen Ding Technology, Kinsus Interconnect Technology und der Akkubauer Simplo Technology genannt, die sich auf einen größeren Output ab Juni einstellen. Parallel dazu werden bereits die Personalkapazitäten und Trainings bei den Fertigern Foxconn, Winston und Pegatron ausgebaut. (via MacRumors)
Sollten die aktuellen Informationen stimmen, könnte Apple es doch noch schaffen, rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft genügend iPhone 8 in die Verkaufsregale zu stellen um die erwartet hohe Nachfrage zumindest ein Stück weit befriedigen zu können.
Nachdem JP Morgan gestern bereits seine Erwartungen zu den diesjährigen iPhones kundgetan hatte, legen sie heute noch einmal mit ein paar weiteren Informationen nach. So soll das iPhone 8 angeblich über Verbesserungen im Audio-Bereich und bei seiner Wasserfestigkeit verfügen. Dies soll unter anderem auch den Ohrhörer des Telefons betreffen. Seit dem iPhone 7 besteht dieser aus zwei Lautsprechern, was laut JP Morgan nun abermals verbessert werden soll. Konkrete Details nennen die Analysten dabei nicht, allerdings könnte sich die Verbesserung zumindest in Richtung einer höheren maximalen Lautstärke auswirken. Darüber hinaus wird an dieser Stelle auch eine verbesserte Wasserfestigkeit erwartet, was zu den Gerüchten um eine IP68-Zertifizierung passt.
Aus Hongkong stimmen nun auch die Analysten von CLSA in die Gerüchteküche ein und sprechen von einer großen Chance, dass der Touch ID Sensor, ähnlich wie beim Samsung Galaxy S8, auf die Rückseite des iPhone 8 wandern wird. Passend dazu liefern die Analysten auch gleich noch das unten zu sehende Schema, welches die Position unterhalb des Apple-Logos zeigt. Darauf ebenfalls zu sehen ist auch die bereits mehrfach erwartete vertikal angeordnete Dual Lens Kamera und Sensoren, die vermutlich für die 3D-Funktionalität und Gesichtserkennung benötigt werden.

Von den meisten Experten wird erwartet, dass Apple nach wie vor bevorzugen würden, den Touch ID Sensor auf der Vorderseite zu belassen und dass die Verlagerung auf die Rückseite eher eine Notlösung sei, sollte es nicht gelingen, den Sensor in das OLED-Display des iPhone 8 zu integrieren. (via MacRumors)