Wie von Apple angekündigt, stehen das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus ab sofort über den folgenden Link zur Vorbestellung im Apple Store bereit: iPhone 6s. Geliefert werden sollen die ersten Geräte dann zum offiziellen Verkaufsstart am 25. September. Neben den USA und Deutschland werden ab sofort auch in Australien, China, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada, Neuseeland, Puerto Rico, Singapur und den USA Vorbestellungen entgegen genommen. In Österreich und der Schweiz wird man sich vorerst noch gedulden müssen.

Für die ganz eiligen noch kurz zwei Tipps: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Apple Store vor allem in den ersten Minuten förmlich von Frühbestellern überrant wird und die Seiten deswegen teilweise nicht zu erreichen sind oder nur sehr langsam laden. Unter Umständen hat man bei einer Bestellung über die Apple Store App (kostenlos im AppStore) hier mehr Erfolg. Dies war zumindest bei den vergangenen Verkaufsstarts oftmals der Fall. Möchte man sein Gerät tatsächlich am 25. September geliefert bekommen, empfiehlt es sich zudem, eventuell benötigtes Zubehör (Schutzhüllen, etc.) in einer separaten Bestellung aufzugeben, um die Hauptbestellung nicht unter Umständen hierdurch zu verzögern.
Wie schon in den vergangenen Jahren, ist es auch dieses Jahr wieder die Telekom, die ein bisschen früher mit den Vorbestellungen für die neuen iPhones dran ist als Apple selbst. Offiziell nimmt Apple die Bestellungen ab 09:01 Uhr entgegen. Die Telekom hat hiermit jedoch inzwischen bereits begonnen. Hier erhält man das Gerät bei Abschluss eines zugehörigen Mobilfunkvertrags entsprechend im Preis reduziert. Gehört man zu den Frühbestellern, stehen die Chancen nicht schlecht, das Gerät zum offiziellen Verkaufsstart in zwei Wochen an die Haustür geliefert zu bekommen. Die beiden iPhone 6s können über den folgenden Link direkt bei der Telekom vorbestellt werden: iPhone 6s
Apples Online Store ist wieder online und hält eine kleine negative Überraschung parat. So wird Apple hierzulande die Preise für die neuen Geräte leicht anziehen. Musste man im vergangenen Jahr noch € 699,- für die günstigste Version des iPhone 6 auf den Tisch legen, verlangt Apple in diesem Jahr € 739,- für das günstigste iPhone 6s. Das iPhone 6 bekommt man ab sofort ab € 629,- und nur noch in den Varianten mit 16 GB und 64 GB Speicher. Das iPhone 5s geht ab € 499,- über den Ladentisch.
Auf seiner Webseite hat Apple auch den genauen Start der Vorbestellphase bekannt gegeben: Los geht es am Samstag, den 12. September ab 09:01 Uhr unserer Zeit.
Als letzten Programmpunkt stellte Apple am heutigen Abend das neue iPhone 6s und das neue iPhone 6s Plus vor. Wie zu erwarten sollen sie die besten iPhones aller Zeiten sein. Gerfertigt werden die neuen iPhone aus 7.000er Aluminium und zu den bereits bekannten Farben gesellt sich eine vierte Farbe in Roségold. Im Inneren kommt ein A9-Chip zum Einsatz, der 70% schneller sein soll, als der A8-Chip. Im A9-Chip enthalten ist der neue M9 Co-Prozessor. Die Kamera bleibt leicht hervorstehend und wird auf der Rückseite mit einem 12 Megapixel Sensor aufgewertet. Dieser wird auch in der Lage sein, 4K-Videos aufzunehmen. Die FaceTime-Kamera erhält einen 5 Megapixel Sensor und einen Software-Blitz über ein Aufleuchten des Displays. Dieser "Retina Flash" lässt das Display 3x heller aufblitzen, als es normal leuchtet.
Als neue Funktion wird das Display der diesjährigen iPhones 3D Touch unterstützen, Apples Force Touch Variante auf dem iPhone. Die im Image-Video und auf der Bühne gezeigten Funktionen waren dabei sehr beeindruckend. Unter anderem funktioniert 3D Touch auch auf dem Homescreen, so dass man bestimmte Funktionen einer App direkt ansteuern kann. 3D Touch dient auf dem iPhone also in der Tat als Möglichkeit, bestimmte Aktionen schneller auszuführen. Die neuen iPhones enthalten zudem das von der Apple Watch bekannte haptische Feedback in Form einer Taptic Engine.
Die neuen iPhones kommen selbstverständlich mit iOS 9 vorinstalliert. Für ältere iPhones und iPads wird iOS 9 ab dem 16. September zur Verfügung stehen. Die neuen iPhones gehen am 25. September in den Verkauf und behalten sowohl ihren aktuellen Preis, als auch die bekannten Speicherstufen. Vorbestellt werden können die Geräte ab kommenden Samstag, den 12. September.

Das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus sind noch gar nicht vorgestellt, da geht der Blick bereits in die Zukunft, genauer gesagt in das kommende Jahr. Der bekannte und in der Regel auch treffsichere KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo hat zwei Tage vor dem diesjährigen iPhone-Event bereits das iPhone 7 im Blick. Wenig verwunderlich ist, dass dann ein neues Design kommen soll. Laut Kuos Informationen grassiert bei Apple dabei weiter der Schlankheitswahn. So soll das iPhone 7 erneut das dünnste iPhone aller Zeiten werden. Konkret soll das Gerät dann gerade einmal 6 mm dünn werden, was es in etwa auf eine Stufe mit dem iPad Air 2 und dem aktuellen iPod touch heben würde. Während man sich bereits mehr oder weniger mit einem Akku arrangiert hat, der (mindestens) jede Nacht aufgeladen werden will, bedeutet dies dann aber wohl auch, dass wir uns auch 2016 wieder mit einer hervorstehenden Kameralinse auf der Rückseite des iPhone herum ärgern müssen. (via
MacRumors)
Ich bin grundsätzlich kein Freund davon, ein Gerücht oder eine Information alle zwei Tage neu durchzukauen, bloß weil sie mal wieder von einer weiteren Quelle "bestätigt" wurde. In Anbetracht der Tatsache, dass das diesjährige iPhone-Event jedoch vor der Tür steht und mit den Kollegen von MacRumors dieses Mal eine als seriös geltende Quelle für die neuen Informationen sorgt, sei es an dieser Stelle noch einmal kurz erwähnt. Wie bereits vermutet werden iPhone 6s und iPhone 6s Plus einen Hauch dicker werden, verglichen mit ihren direkten Vorgängern. Als Grund hierfür dürften sowohl das erstmals verbaute "Force Touch", als auch die Verwendung von 7.000er Aluminium verantwortlich sein. Die Kollegen von MacRumors haben bei einem fertig montierten Gehäuse des iPhone 6s und iPhone 6s Plus noch einmal genau nachgemessen und dabei festgestellt, dass beide Geräte um 0,2 mm dicker sind, als die aktuellen Modelle. In Länge und Breite beträgt der Zuwachs sogar nur 0,1 mm. Veränderungen, die man mit der bloßen Hand definitiv nicht bemerken und die sich auch auf den Großteil des aktuell verfügbaren Zubehörs wie beispielsweise Schutzhüllen nicht auswirken wird.


"Neue iPhones wegen Force Touch und neuem Aluminium um 0,2mm dicker" vollständig lesen
Bereits seit eingen Generationen, genau genommen seit dem iPhone 5, verwendet Apple nun schon die sogenannte "In-Cell"-Technologie für die Touch-Displays seiner iPhones. Im kommenden Jahr könnte allerdings ein Wechsel nach dem Motto "Zurück in die Zuklunft" anstehen. Laut DigiTimes (via MacRumors) denkt Apple nämlich darüber nach, künftig wieder auf die zuvor bereits genutzte "Glass-on-Glass"-Technologie zu setzen. Als Grund hierfür werden Produktions-Engpässe bei der "In-Cell"-Technologie genannt, die Apple momentan daran hindern, neue Funktionen und eine höhere Auflösung zu realisieren. Unter anderem könnten Verbesserungen bei der "Glass-on-Glass"-Technologie in den vergangenen Jahren Apple in die Lage versetzen, rahmenlose iPhones oder auch Displays mit 4K-Auflösung herzustellen, was mit der "In-Cell"-Technologie beispielsweise derzeit nicht möglich ist.
Bei der "Glass-on-Glass"-Technologie werden zwei Schichten von Glas aufeinander laminiert, wobei sich zwischen den Schichten die Touch-Technologie befindet. Angeblich sollen unter anderem die Hersteller Corning (Gorilla-Glass) und Asahi Glass Apple bereits mit neuesten Beispiel-Exemplaren ihrer Produkte beliefert haben.