Die Gerüchte rund um die Neuerungen in den diesjährigen iPhones reißen trotz der noch relativ langen Zeit bis zum erwarteten Verkaufsstart im September nicht ab. Nachdem gestern die ersten vermeintlichen Gehäuseteile gesichtet wurden, haben die Kollegen von 9to5Mac nun ein Bild in die Finger bekommen, welches eventuell das Logicboard eines diesjährigen Modells zeigen könnte. Darauf zu sehen ist unter anderem ein neuer Qualcomm LTE-Chip, der höhere LTE-Geschwindigkeiten bei einem geringeren Energieverbrauch ermöglichen würde. Der Qualcomm MDM9635M (oder auch die "9X35" Gobi Modem-Plattform) würde in etwa doppelt so schnelle Geschwindigkeiten (ptenziell bis zu 300 Mbps) erlauben wie die aktuell im iPhone 6 und iPhone 6 Plus verbaute 9X25-Plattform, allerdings muss hierfür auch der jeweilige Mobilfunkanbieter mitspielen.

Auch wenn die frühe Produktion von Apples diesjährigen iPhones bereits angelaufen sein dürfte und diverse Gerüchte zu neuen Features die Runde machen, war bislang noch wenig von den vermeintlichen Neuerungen in Bildern zu sehen. Dies ändert sich nun. Die Kollegen von 9to5Mac haben eine Reihe von Bildern veröffentlicht, die angeblich das neue Innenleben des iPhone 6s zeigen sollen. Wirkliche Neuerungen lassen sich darauf nicht ausmachen und den Informationen der Kollegen zufolge wird es in diesem Jahr auch noch nichts mit der koloportierten Doppellinsen-Kamera für eine noch bessere Fotoqualität. Die Rückseitenschale soll zudem über dieselben Maße wie die des aktuellen iPhone 6 verfügen und nur marginale Veränderungen aufweisen.

Auch sämtliche Aussparungen und Anschlüsse, wie für den Lightning-Anschluss, die Lautsprecher und Mikrofone, die Rückseitenkamera samt LED-Blitz, den Kopfhörer, die Lautstärke- und Stummschalter, sowie der SIM-Karten-Schlitz sind identisch zum iPhone 6. Und auch die Antennenstreifen werden wohl beim iPhone 6s erhalten bleiben.
Allerdings konnten die Kollegen eine neue Art ausmachen, wie Apple das Logicboard verbauen wird. Dies könnte auf die erwarteten internen Änderungen hindeuten. Im Gespräch ist dabei unter anderem ein neuer A9-Chip, der von 2 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird, die Unterstützung von Force Touch, sowie eine neue Rückseitenkamera mit einer Auflösung von 12 Megapixeln.
Ein weiteres, von der Korea Times ins Spiel gebrachte Gerücht besagt zudem, dass Apple beim kommenden iPhone auf eine 16 GB Variante verzichten und stattdessen mit 32 GB starten würde. Angeblich habe Samsung einen entsprechenden Auftrag für die Fertigung der Speichermodule von Apple erhalten. Ich persönlich glaube hieran allerdings, nicht nur wegen der nicht ganz so seriösen Quelle, eher weniger. Mit iOS 9 kümmert sich Apple ausdrücklich um eine Verringerung des Speicherbedarfs sowohl von iOS, als auch von Drittanbieter-Apps. Die 16 GB Variante stellt zudem nach wie vor eine günstige Alternative, beispielsweise für Unternehmen dar.
Ja, es gibt mal wieder Neuigkeiten von unseren Freunden von der EU-Kommission. Nachdem zunächst bereits der Wegfall von innereuropäischen Roaming-Gebühren für Anfang 2016 angekündigt, Mitte Mai dann aber aufgrund des Drucks der Mobilfunkindustrie ein Rückzieher gemacht wurde, steht nun ein neuer Termin im Raum. Demnach soll es nun noch ziemlich genau zwei Jahre dauern, bis die Gebühren tatsächlich der Vergangenheit angehören. Ab "Mitte Juni 2017" kann man dann Inklusivleistungen des heimischen Netzanbieters wie Telefonminuten, SMS oder Datenvolumen auch im Ausland nutzen. Allerdings wird es dabei auch (aus meiner Sicht durchaus sinnvolle) Einschränkungen geben. So können die Mobilfunkanbieter Grenzen festlegen, bis zu welchem Maß dies genutzt werden darf. Darüber hinaus wird es kein "Komplett-Roaming" geben, über das man sich einen günstigen Tarif im Ausland bucht und diesen dann uneingeschränkt im eigenen Heimatland nutzen kann.
Zum 30. April 2016 wird zudem ein Zwischenschritt eingelegt, bei dem die Roaming-Gebühren noch einmal deutlich gesenkt werden. Ab diesem Datum ist der Höchstsatz für Telefonate im EU-Ausland auf maximal fünf Cent pro Minute begrenzt (derzeit 19 Cent für
abgehende, bzw. fünf Cent für eingehende Anrufe). SMS dürfen dann maximal nich
zwei Cent (derzeit sechs Cent) und ein Megabyte Datenvolumen maximal fünf Cent (derzeit 20 Cent) kosten.