
Mit jeder neuen Version des iOS steigen auch die Anforderungen an die darunter liegende Hardware. Niedergeschlagen hat sich dies bei iOS 4 insbesondere in der erstmals nicht mehr unterstützten ersten Generation des iPhone. Doch auch die zweite Generation, das iPhone 3G, hat mit der neusten Version des iOS ebenso zu kämpfen, wie die zweite Genration des iPod touch. In zahlreichen Foren- und Blogeinträgen, sowie in mehreren Mails meiner Leser wird von einem extrem langsamen System berichtet, seit iOS 4 installiert wurde. Als einigermaßen erfolgreicher Workaround hat sich bislang das
komplette Wiederherstellen das iPhone 3G mit iOS 4 erwiesen. Dabei sollte man auf das anschließende Einspielen des alten
Backups verzichten. Zudem half es in verschiedenen Fällen, die
Spotlight-Suche in den
Einstellungen zu deaktivieren oder zumindest weitgehend einzuschränken. Eventuell sollte man das iPhone anschließend rebooten. Doch auch bei Apple wird das Problem offenbar inzwischen wahrgenommen. So versicherte ein Apple-Sprecher gegenüber
dem
Wall Street Journal,
dass sich Apple der Problemberichte bewusst sei und sie bereits untersuche. Ein Inidz für die Korrektheit dieser Aussage könnte sein, dass es bereits Berichte gibt, nach denen das iPhone 3G unter der sich
aktuell im Beta-Stadium befindlichen iOS Version 4.1 deutlich schneller arbeitet. Die finale Version ist allerdings
nicht vor Anfang September zu erwarten. Eventuell steht uns vorher aber auch noch iOS 4.0.2 ins Haus, mit dem Apple zum einen die
Probleme mit dem Annäherungssensor und zum anderen auch die mit dem iPhone 3G beheben könnte. (via
MacRumors)

Das weiße iPhone 4 sieht nicht nur auf den Marketingbildern von Apple toll aus, wer es bereits in der Hand hatte, kann dies auch für die Realität bezeugen. Allerdings wartet man immer noch auf die breite Markteinführung dieses Modells. Wurde der Verkaufsstart zunächst nur für wenige Wochen und später dann auf "Ende Juli" verschoben, wartet man auch heute noch auf eine entsprechende Bestellmöglichkeit. Per
Pressemitteilung ließ Apple kürzlich verlauten, dass man mit dem weißen iPhone "später im Jahr" rechne. Was sind aber die Gründe für die Verzögerung? Laut Apple gibt es Probleme bei der Produktion. Offenbar hängt alles mit dem Material (Glas) und der darauf aufgebrachten Farbe zusammen. Doch nicht nur Haftung und Dichte der Farbe stellen ein Problem dar. Einem Bericht von
The Street zufolge soll das Hauptproblem die Lichtdurchlässigkeit des Gehäuses sein. Auch das EVO von HTC hatte bereits mit derartigen Problemen zu kämpfen. Dabei dringt Licht der Displaybeleuchtung
nach außen und ist durch das Gehäuse hindurch zu sehen. Bei dem schwarzen Modell sei dies kein Problem. Bei dem weißen hingegen sei es deutlich schwieriger das Licht abzuschirmen. Mancherorts hört man allerdings auch immer wieder das Gerücht, dass Apple weiter an einer verbesserten Antennenkonstruktion arbeite und sich der Start des weißen Modells deswegen verzögert. Ein Termin für den Verkaufsstart ist weiterhin völlig offen, ebenso wie die Frage, ob Apple zunächst nur den US amerikanischen Raum beliefern wird, oder gleich weltweit an den Start geht.

Steve Jobs hatte es auf der
Pressekonferenz zu den Antennenproblemen rund um das iPhone 4 bereits angekündigt, nun folgen so langsam die Details der Umsetzung. Neben der
Bereitstellung von kostenlosen Hüllen bietet Apple unzufriedenen Kunden auch die Möglichkeit, das iPhone innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb bei voller Erstattung der Kosten wieder zurück zu geben. Dies wird in Zusammenarbeit mit der Telekom auch hierzulande der Fall sein. Möchte man von dem Angebot Gebrauch machen, wendet man sich an die speziell für diesen Zweck eingerichtete, kostenlose Hotline des Apple Support unter 0800-6645086. Nach Angabe verschiedener Daten (u.a. Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse,
Gerätenummer, etc.) wird dann der Rückgabeprozess initiiert. Bei einem mit dem iPhone 4 geschlossenen Telekom-Vertrag wird diese von Apple informiert und meldet sich daraufhin beim betroffenen Kunden, um den Vertrag auf Kulanzbasis wieder aufzulösen. Bereits angefallene Grund- und Gesprächsgebühren werden jedoch nicht
zurückerstattet. Wichtig ist zudem die Einhaltung der 30-Tage-Frist, innerhalb der die Rückgabe möglich ist. Unklar ist dabei jedoch nach wie vor, was mit den Kunden geschieht, die ihr iPhone 4 bereits direkt zum Marktstart erworben haben, da bei ihnen die 30 Tage bereits vertrichen sind. Weiterhin gibt es aktuell auch noch keine Informationen, ob die Möglichkeit der Rückgabe auch bei Vertragsverlängerungen und Upgrade
Anytime besteht. (via
iPhone-Ticker und
fscklog)
Man kann schon beinahe die Uhr danach stellen. Sobald ein Betazeitraum für eine neue iOS-Version begonnen hat, versorgt Apple seine Entwickler fortan an jedem zweiten Dienstag mit einer neuen Version. So war es dann auch wenig verwunderlich, dass im Laufe der vergangenen Nacht die zweite Beta-Version des für den iPod-Event im Herbst zu erwartenden iOS 4.1 freigegeben wurde. Wirklich spannende neue Funktionen waren gegenüber der letzten Beta nicht zu erwarten und sind auch auf den ersten Blick nicht enthalten. Nachdem Apple aber die Probleme bei der Berechnung der Signalstärke mit iOS 4.0.1 behoben haben will, bleibt immer noch die Baustelle mit den Problemen beim Annäherungssensor, für die Steve Jobs ein weiteres Update ankündigte. Ob es sich dabei um iOS 4.1 oder 4.0.2 handeln wird, muss abgewartet werden. Normalerweise sorgt der betroffene
Sensor dafür, dass das Display deaktiviert wird, sobald man das iPhone zum Telefonieren ans Ohr nimmt, um z.B. ein versehentliches Auflegen zu verhindern. Darüber, ob das Problem mit iOS 4.1 beta 2 behoben scheiden sich momentan die Geister. In verschiedenen Foren berichten User, dass der Sensor nun korrekt funktioniert, andere wollen hingegen keinen Unterschied bemerkt haben. Die Webseite Different District listet aktuell zwei behobene Probleme in iOS 4.1 beta 2:
- Proximity Issue are fixed
- Issues with MMS not viewable are fixed
Nach eigenem Empfinden reagiert der Sensor zumindest ein wenig flüssiger. Mit der neuen Beta für das iOS einhergehend steht zudem auch die zugehörige Beta für das iPhone SDK bereit. Die finalen Versionen werden vermutlich gemeinsam mit dem neuen iPod touch Anfang September das Licht der Welt erblicken. Nach wie vor wartet man jedoch verglich auf eine entsprechende Beta-Version von iOS 4 für das iPad, welche für den Herbst angekündigt ist.

Ein Thema mit dem ich mich mangels eigenem Interesses in meinem Blog nur wenig auseinandersetze ist das Thema Jailbreak. Ich bin (speziell auch nach der offiziellen Einführung von Multitasking) nach wie vor der Meinung, dass man eine solche Modifikation nicht an seinem iPhone durchführen sollte, kann aber durchaus auch Argumente verstehen, die dafür sprechen. An dieser Stelle trotzdem nur ein kurzer Hinweis auf eine durchaus interessante Entscheidung der US Regierung vom gestrigen Tage. Dort hat man nämlich nun den Jailbreak offiziell als legal deklariert und ihn zu den
DMCA-Ausnahmeregelungen
hinzugefügt. Apple hatte in der Vergangenheit mehrfach versucht, diese Aufnahme zu verhindern und dabei unter anderem mit dem
Urheberrecht und Sicherheitsproblemen argumentiert. Nach der nun getroffenen Entscheidung wird Apple allerdings auch weiterhin versuchen, den Jailbreak auf technischem Wege so schwierig wie möglich zu gestalten. Die nun erfolgte Legalisierung bedeutet allerdings lediglich, dass ein User nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann, wenn er sein Gerät jailbreakt. Allerdings kann eine solche Prozedur nach wie vor zum Verlust der Gerätegarantie führen. Eine entsprechende, diesbezügliche
Reaktion von Apple ließ nach der Veröffentlichung der neuen Ausnahmeregeln nicht lange auf sich warten. Auf die praktische Anwendung des Jailbreaks hat die nun erfolgte Legalisierung also keine direkten Auswirkungen. Die Durchführung erfolgt auch weiterhin abslout auf eigene Gefahr. (via
MacRumors)
Ähnlich wie exakt vor einer Woche zum iPad-Start in zehn weiteren Ländern, hat Apple auch heute wieder eine kurzfristige Pressemitteilung zur nächsten Welle des Verkaufsstarts des iPhone 4 herausgegeben. Demnach kommt die vierte Generation des Smartphones am kommenden Freitag, den 30. Juli in 17 weiteren Ländern in den Handel. Dazu gehören neben unseren Nachbarn aus Österreich, der Schweiz und Dänemark auch noch die Niederlande, Belgien, Hong Kong, Irland, Luxemburg,
Mexiko, Neuseeland, Australien, Kanada, Finnland, Italien, Spanien, Schweden und Singapur. Damit steigt die Anzahl der Länder in
denen das iPhone 4 zu haben ist auf ingesamt 22. Zu haben sind die beiden schwarzen Modelle
des iPhone 4 in den genannten Ländern über
Apples Retail und Online Stores, sowie authorisierten Händlern. Inwieweit sich dieser Verkaufsstart auf die ohnehin schon angespannte Liefersituation auswirken wird, muss abgewartet werden. Wie so oft gilt, dass wohl die Apple Retail Stores von Apple bevorzugt mit Geräten bestückt werden. Unterdessen hat sich der Schweizer Mobilfunkbetreiber Orange für den Start-Termin offenbar eine besondere Aktion ausgedacht. Laut den Kollegen vom iPhone-Ticker war auf der Webseite des Betreibers kurzzeitig folgender Werbetext zu lesen: "Bei Kaffee und
Gipfeli kann Frau sich das neueste Gerät aus dem Hause Apple holen.
Richtig gelesen: Frau. Denn das Motto in dieser frühen Stunde lautet "Ladies First" bzw. Männer nur in Begleitung einer Dame!" Der Werbetext wurde allerdings inzwischen schon wieder entfernt.
Grafik: MacRumors.com
Nachdem Apple bereits gestern (wie auf der Pressekonferenz zu den iPhone 4 Empfangsproblemen
angekündigt) damit begonnen hat, den Preis für bereits über
den Apple Online Store getätige Bumper-Käufe zurück zu erstatten, kommen nun auch diejenigen zu ihrem Recht, die noch keine Hülle erworben haben. Jeder Besitzer eines iPhone 4 ist demnach berechtigt, sich von Apple mit einem solchen Zubehör ausstatten zu lassen. Hierfür hat man sich in Cupertino einen speziellen Weg ausgedacht. Seit wenigen Minuten steht im AppStore eine speziell zu diesem Zweck konzipierte App bereit, die die Beantragung übernimmt. Im Beschreibungstext schreibt Apple: "Wenn du der
Ansicht bist, dass bei deinem iPhone 4 Empfangsprobleme auftreten, hast
du Anspruch darauf, einen iPhone 4 Bumper oder eine andere ausgewählte
Schutzhülle eines anderen Herstellers ohne Zusatzkosten von Apple zu
erhalten". Die App präsentiert nach Eingabe der iTunes-Accountdaten eine Liste von verfügbaren Hüllen, aus denen man sich dann die gewünschte auswählt. Die Versandzeit beträgt aktuell für alle Hüllen einheitlich "3 - 5 Wochen". Hat man sich für eine der Hüllen entschieden, werden von der App automatisch die Mobilfunknummer, das Modell, die Seriennummer und die IMEI
an Apple übertragen, um die Berechtigung zum Bezug der kostenlosen Hülle zu überprüfen. Die Bestellung funktioniert somit ausschließlich von einem iPhone 4 aus. Weiter schreibt Apple: "Alle iPhone 4 Käufe müssen bis zum 30. September 2010 getätigt worden
sein, um für dieses Programm qualifiziert zu sein. Für iPhone 4 Käufe
vor dem 23. Juli 2010 muss der Antrag bis zum 22. August 2010
eingereicht werden. Andernfalls muss der Antrag innerhalb von 30 Tagen
nach dem iPhone 4 Kauf eingereicht werden." Die App kann über den folgenden Link kostenlos aus dem AppStore geladen werden: iPhone 4 Case Programm
UPDATE: Inzwischen hat Apple auch eine deutsche Webseite geschaltet, die sämtliche Informationen zum "iPhone 4 Case Programm" bereit hält. Neben der Möglichkeit, sich ein kostenloses Case über die oben verlinkte App zu bestellen, haben Kunden, die bereits einen Bumper gekauft haben, natürlich auch weiterhin die Möglichkeit, sich den Kaufpreis erstatten zu lassen (alle Bedingungen hier).
Käufer im Apple Online Store erhalten wie bereits vermeldet eine automatische Kostenerstattung. Hat man den Bumper hingegen in einem Apple Retail Store erworben, muss man "die Kostenerstattung in einem Apple Retail Store beantragen, diese kann nur dann erfolgen, wenn der Kunde die Originalrechnung vorlegt. Kostenru?ckerstattungen mu?ssen bis spa?testens 30. September 2010 beantragt werden."

Auf der WWDC wurde es von Steve Jobs noch präsentiert und viele freuten sich bereits auf die durchaus edel aussehende, weiße Variante des iPhone 4. Zum Verkaufsstart war das Gerät dann jedoch überraschender Weise nicht verfügbar. Apple selbst nannte Schwierigkeiten bei der Produktion als Grund für die Verzögerung. Anlässlich der
Pressekonferenz zum iPhone 4 vor einer Woche gab Steve Jobs dann bekannt, dass der Verkauf des Geräts nun Ende Juli beginnen sollte. Nur eine Woche später rudert Apple heute jedoch zurück und gibt per
Pressemitteilung bekannt, dass der Verkaufsstart des weißen Modells aufgrund anhaltender Produktionsschwierigkeiten auf einen unbestimmten Zeitpunkt "später dieses Jahres" verschoben werden musste. Im Wortlaut heißt es: "White models of Apple’s new iPhone® 4 have continued to be more
challenging to manufacture than we originally expected, and as a result
they will not be available until later this year. The availability of
the more popular iPhone 4 black models is not affected."