Ein Blick auf den Kalender verrät: Wir sind inzwischen auch schon im August wieder recht weit fortgeschritten. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass der September vor der Tür steht und damit auch der Beginn von Apples heißem Produkte-Herbst. Den Anfang macht dabei traditionell das iPhone mit einem Event in der ersten September-Hälfte. Einigermaßen zeitgleich mit dem Verkaufsstart der neuen iPhone-Generation wird Apple dann auch die finale Version von iOS 16 für alle Besitzer eines unterstützten Geräts zum Download bereitstellen.
Dem Bloomberg-Kollegen Mark Gurman zufolge hat man nun auch in Cupertino die Arbeiten an der ersten Version des großen Updates, sprich an iOS 16.0 in der vergangenen Woche abgeschlossen. Somit kann man davon ausgehen, dass in den letzten noch verbleibenden Betaversionen keine neuen Funktionen mehr eingeführt werden und sich Apple stattdessen auf das Finetuning und das Ausmerzen von Fehlern konzentrieren wird.
In der aktuellen Ausgabe seines "Power On" Newsletters bekräftigt Gurman dann auch noch einmal, dass iOS 16 und watchOS 9 wie gewohnt gemeinsam mit dem iPhone 14 und der Apple Watch Series 8 im September erscheinen werden, iPadOS 16 und macOS Ventura dann zusammen mit neuen iPads und Macs im October.
In den vergangenen Wochen gab es immer mal wieder Meldungen dazu, dass Apple seine Aktivitäten in Sachen Werbung massiv ausbauen möchte. Unter anderem sollten künftig auch, ähnlich wie bei den Search Ads im AppStore, in Apples Karten-App von Apple organisierte Werbeeinblendungen möglich sein. Genau dieses Thema greift nun auch noch einmal der in der Regel äußerst gut informierte Kollege Mark Gurman in der aktuellen Ausgabe seines "Power On" Newsletters auf und berichtet, dass die ersten dieser Werbebanner im Laufe des kommenden Jahres in der Karten-App auftauchen dürften.
Seinen Informationen zufolge befindet sich die Umsetzung bereits auf dem Weg. Ähnlich wie im AppStore soll es sich dabei quasi um bezahlte Suchergebnisse handeln. So könnte beispielsweise ein Einzelhändler Apple dafür bezahlen, möglichst weit oben in der Umkreissuche aufzutauchen. Andere ähnlich gelagerte Apps wie Google Maps, Waze oder Yelp bieten entsprechende Möglichkeiten bereits an. Nun scheint Apple in diesem Bereich auch ein Stück vom Kuchen abhaben zu wollen.
Ja, hin und wieder kann es auch mal bei den ansonsten qualitativ hochwertigen Apple-Produkten zu Fehlern kommen. So beispielsweise bei einer bestimmten Charge des iPhones 12, für das Apple im August vergangenen Jahres das sogenannte "Serviceprogramm bei Kein-Ton-Problemen" ins Leben gerufen hatte. Durch einen Produktionsfehler konnte es beim iPhone 12 und beim iPhone 12 Pro (nicht jedoch beim iPhone 12 mini und beim iPhone 12 Pro Max) vorkommen, dass aus dem Hörer des Geräts kein Ton mehr zu vernehmen war. Ist man von dem Problem betroffen, kann man sich das iPhone im Rahmen des Serviceprogramms von Apple selbst oder von einem Servicepartner kostenlos reparieren lassen. Apple beschreibt alle dafür notwendigen Schritte auf einer eigens eingerichteten Webseite zum Serviceprogramm.
Aus dieser Webseite geht nun auch hervor, dass Apple den Geltungszeitraums der kostenlosen Reparatur um ein Jahr verlängert hat. Galt dies bislang lediglich innerhalb von zwei Jahren nach dem ersten Verkauf des Geräts im Handel, hat Apple diesen Zeitraum nun auf drei Jahre ausgedehnt.
Schon vor einigen Tagen gab es Gerüchte, dass Apple in diesem Jahr Änderungen am Smart Connector des iPad Pro vornehmen könnte. An diese Gerüchte knüpfen nun auch die japanischen Kollegen von MacOtakara an und berichten, dass sowohl das kommende 11", alsn auch das neue 12,9" iPad Pro zwar über dasselbe Gehäuse wie die aktuelle Generation verfügen, allerdings über einen neuartigen Anschluss am oberen und unteren Gehäuserand verfügen würden. Diese sollen über insgesamt vier Pins verfügen, was sich mit den bereits vor einigen Tagen gehandelten Gerüchten zum Smart Connector deckt. Neu ist hingegen, dass sich der Anschluss offenbar an zwei Stellen befinden soll.
Zwar bleiben die Kollegen weitere Details schuldig, allerdings vermuten auch sie, dass der neue Anschluss vor allem die Weitergabe von Strom über oder an die angeschlossenen Peripheriegeräte verbessern soll. Hiervon könnte unter anderem auch das neue DriverKit-Framework in iPadOS 16 profitieren. Eine andere Theorie wäre die Portierung des MagSafe-Ladeanschlusses vom MacBook Pro auf das iPad. Allerdings verfügt der MagSafe-Anschluss am Mac über fünf Pins und nicht die hier kolportierten vier.
Mit den neuen iPad Pro Modellen darf aller Voraussicht nach im Oktober auf einem kombinierten Mac-/iPad-Event gerechnet werden. Spätestens dann wissen wir alle mehr.
Die Musikerkennungs-Software Shazam feiert heute ihren 20. Geburtstag. Und da sie ja bekanntermaßen anno 2018 von Apple übernommen wurde, ist dieser Umstand auch dem Mutterkonzern eine Pressemitteilung wert, in der man nicht nur verkündet, dass inzwischen insgesamt mehr als 70 Milliarden Erkennungen von dem Dienst abgewickelt wurden, sondern auch diverse interessante Fakten zu Shazam präsentiert. So besitzt Shazam inzwischen mehr als 225 Millionen monatlich aktive Nutzer. Inzwischen kann der Dienst unter iOS nicht nur über die bereits seit einigen Jahren verfügbare App genutzt werden, sondern ist auch tief in das System integriert und beispielsweise über das Kontrollzentrum aufrufbar.
Der allererste über Shazam identifizierte Song war übrigens am 19. April 2002 "Jeepster" von T. Rex. Als ersten Song erkannte die damals frisch gestartete iOS-App am 10. Juli 2008 den Song "How Am I Different" von Aimee Mann. Der am häufigsten shazamte Künstler aller Zeiten ist übrigens der kanadische Rapper Drake mit mehr als 350 Millionen Shazams. Der bis heute am häufigsten identifizierte Song ist "Dance Monkey" von Tones And I aus dem Jahr 2019.
Diese und weitere Facts können der zugehörigen Geburtstags-Pressemitteilung entnommen werden. Parallel dazu hat Apple auch eine Playlist auf Apple Music veröffentlicht, in der sich die am häufigsten gesuchten Songs jedes Kalenderjahres seit dem Start des Dienstes befinden.
Schon länger ist bekannt, dass sich Apple die Rechte an dem Film "The Greatest Beer Run Ever" eichern konnte, in dem Zac Efron die Hauptrolle spielt und Peter Farrelly die Regie übernommen hat. Der Film basiert auf dem Roman "The Greatest Beer Run Ever: A Memoir of Friendship, Loyalty and War," von John "Chick" Donahue und J.T. Malloy. Im Jahr 1967 hatte Donahue die Idee, Bier zu seinen inzwischen in der Army tätigen Freunden zu bringen, die zur damaligen Zeit gerade in Vietnam im Einsatz waren. Roman und Film zeichnen diese wahnwitzige Idee nach. Nun hat der Film nicht nur einen ersten Trailer erhalten, auch der Termin für die Premiere steht fest. "The Greatest Beer Run Ever" wird ab dem 30. September gleichzeitig im Kino und auf Apple TV+ zu sehen sein.
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Gestern Abend hatte Apple gleich mehrere Updates für seine aktuellen Betriebssysteme veröffentlicht, die vor allem eine Sicherheitslücke stopften, die im Zusammenhang mit der WebKit-Engine entdeckt wurden, auf der Apples Safari-Browser basiert. Am heutigen Abend legt Apple nun noch einmal nach und veröffentlicht ein Update für Safari auf Version 15.6.1 für die beiden älteren Betriebssysteme macOS Big Sur und macOS Catalina. Gemäß Releasenotes behebt das Update dort dieselbe Schwachstelle, die unter iOS/iPadOS 15 und macOS Monterey am gestrigen Abend geschlossen wurde. Eine Laden und Installieren der Aktualisierung ist somit auch in diesem Fall dringend empfohlen.
Wie entwickelt sich die Zukunft des Videostreamings? Eine Zeitlang hatte man das Gefühl, als hätte dieser Markt keine Grenzen. An allen Ecken und Enden schossen neue Angebote aus dem Boden, angeführt vom Platzhirschen Netflix. Aktuell scheint jedoch ein Wandel auf dem Markt einzusetzen. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn irgendwann ist auch eine Sättigung in diesem Segment dann mal erreicht und die Anbieter suchen nach neuen Einnahmemöglichkeiten. So haben in den vergangenen Monaten eigentlich außer Apple alle Streamingdienste ihre Preise erhöht. Die nächste Maßnahme scheint nun die Einführung von werbefinanzierten Abonnements zu sein, die, erneut außer Apple, alle großen Anbieter zuletzt angekündigt oder bereits an den Start gebracht haben.
Bei Disney+ wird man die Einführung der Werbe-Stufe mit einer Quasi-Gebührenerhöhung verknüpfen. Und auch bei Netflix werden sich die Nutzer der werbefinanzierten Abonnements wohl mit weiteren Einschränkungen anfreunden müssen. Laut Bloomberg deuten nämlich Hinweise im Code der aktuellen iPhone-App von Netflix darauf hin, dass in dieser Abonnement-Stufe keine Offline-Nutzung von Filmen und Serien möglich sein wird. So lautet die gefundene Codezeile: "Downloads available on all plans except Netflix with ads."
Darüber hinaus wird es wohl auch nicht möglich sein, die Werbeeinblendungen zu überspringen, was allerdings nicht weiter überraschend ist. Auch hierzu gibt es aber offenbar bereits Vorbereitungen innerhalb des Codes der Netflix-App als Quasi-Bestätigung.