Apple Watch Series 8 wohl erneut nur mit marginalen Unterschieden zur Series 7
Ging es in den vergangenen Wochen in den Gerüchten zur Apple Watch vor allem um die gemunkelte "Apple Watch Pro", wagt sich nun der bekannte Leaker ShimpApplePro aus der Deckung und vermeldet seine Informationen zur im Herbst, zeitgleich mit den neuen iPhones erwarteten regulären Apple Watch Series 8. Wie bereits schon von Bloomberg vor einigen Wochen berichtet, dürften die Unterschiede zwischen der aktuellen Series 7 und der kommenden Series 8 erneut eher gering ausfallen und die Pro-Version das Highlight der Vorstellung werden. Der Leaker liefert dazu die folgenden Informationen:
- 41mm und 45mm Varianten im selben Design wie bei der Series 7
- Aluminum-Farben: Starlight, Midnight, Product(Red) und Silber
- Edelstahl-Farben: Silber, Graphit und Gold
- Keine "Edition" mit Titanium-Gehäuse in dieser Variation
Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten hieße dies, dass sich Apple wieder von der grünen und blauen Farbvariante verabschiedet und die silberne Variante künftig auch wieder beim Aluminiumgehäuse anbietet.
Hoch gehandelter Animationsfilm "Luck" ab sofort auf Apple TV+ verfügbar
Schon seit einiger Zeit besteht inzwischen eine Kooperation zwischen Apple und Skydance Animation in deren Rahmen das Studio familienfreundliche Serien und Filme für Apple TV+ produzieren soll. Unter anderem hat sich Apple auf diese Weise auch die Rechte an den beiden Animationsfilmen "Luck" und "Spellbound" gesichert, die beide n diesem Jahr auf Apple TV+ erscheinen werden. Mit "Luck" ist der erste der beiden Filme ab sofort auf Apple TV+ zu sehen. Die Hauptrollen werden dabei im Original unter anderem von Eva Noblezada, Simon Pegg, Whoopi Goldberg und Jane Fonda gesprochen. Im Mittelpunkt der Story steht ein unglückliches Mädchen namens Sam, die sich auf den Weg macht, um ihr eigenes Schicksal zum Guten zu wenden.
In den USA feiert Apple den Start des Films auch auf seiner regulären Webseite. Dort prangt auf der Startseite nicht nur ein großer Hinweis auf den Streaming-Start von "Luck", auch verschiedene Produkte werden von den Figuren des Films übernommen.

Gegen Audioprobleme: Apple veröffentlicht Firmware-Update für das Studio Display
Vorgestern erst gab es mal wieder Negativ-Schlagzeilen rund um das Apple Studio Display. Dieses Mal ging es jedoch nicht um die viel kritisierte Kamera, die Apple in dem Monitor verbaut hat, sondern um Probleme mit der Audioausgabe. So mehren sich inzwischen die Fehlermeldungen von Nutzern, die von schlechter Ausgabequalität, abbrechenden Ausgaben, Wiedergaben in zu hoher Geschwindigkeit und mehr berichten. Die Meldungen finden sich hundertfach auf Twitter (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7), ebenso wie in den Apple Support Foren (1, 2, 3, 4, 5) und bei den Kollegen von MacRumors (1, 2, 3).
Gegenüber seinen Service Partnern gab Apple bereits einen Workaround bekannt und betonte, dass es sich nicht um ein Hard- sondern ein Softwareproblem handeln würde, welches man in Kürze mit einem Update aus der Welt schaffen würde. Dieses Update kam nun schneller als erwartet und steht bereits am heutigen Abend zur Verfügung. Wohlgemerkt kommt es allerdings nicht als vollkommen neue Verison, sondern lediglich als Build-Update für die bereits veröffentlichte Firmwareversion 15.5. Die Buildnummer springt dabei von 19F77 auf 19F80. Aus den Releasenotes zu der Aktualisierung geht dann auch hervor, dass sie sich um ein Problem mit der Soundausgabe des Studio Display kümmert.
Installiert wird das Update bei angeschlossenem Display über die Systemeinstellungen des Macs im Bereich "Software-Update".
Zehnte Generation des iPad reiht sich offenbar in Apples aktuelle Designsprache ein
Wohl selten einmal war die Designsprache über sämtliche Apple-Hardware hinweg so einheitlich wie derzeit. Aktuell dominieren vor allem eckige Formen und das sowohl beim Mac, als auch beim iPhone und den meisten iPad-Modellen. Das einzige Modell, welches bislang noch nicht hieran angepasst wurde, ist das aktuelle Einstiegs-iPad der 9. Generation. Mit der nächsten Ausgabe dieses Modells soll sich auch dies allerdings ändern, wie die Kollegen von MySmartPrice berichten. Diese haben ihre Informationen von einem Hüllen-Hersteller, der auch gleich noch Renderings des erwarteten Designs mitliefert. Demnach wird bei der 10. Generation des Einstiegs-iPads nicht nur das Gehäuse eckiger, es gesellen sich dem Bericht zufolge auch ein Kamerabuckel, insgesamt vier Lautsprecher, ein leicht größeres Display, ein USB-C Anschluss, ein A14 Bionic Chip und 5G-Konnektivität hinzu.


Es wird erwartet, dass Apple das neue Gerät gemeinsam mit den ersten iPad Pro Modellen mit M2-Chip im Herbst dieses Jahres vorstellen wird. Damit einhergehen dürfte dann auch die Veröffentlichung von iPadOS 16, das, wie gestern berichtet, im Oktober in seiner finalen Version erscheinen soll.
Renaissance der iAds? Apple investiert massiv in Personal für Werbeplattform
Ja, auch ich bin ein Kind des Internets. Und ja, auch ich profitiere (wenn auch in geringem Maße) von Werbeeinnahmen über meinen Blog. Diese versucht ich allerdings größtenteils über Affiliate-Links und nicht über exzessiv platzierte Werbebanner zu generieren. Teilweise sind diese inzwischen so sinnbefreit auf Webseiten platziert, dass sie sogar Inhalte verdecken und das gesamte Nutzungserlebnis zerstören. Ein Grund, warum Video-Content im Internet immer mehr zunimmt ist natürlich, dass sich die Werbung bei dessen Konsumierung nicht so ohne weiteres ignorieren lässt. Auch deswegen verzichte ich auf den Konsum von Videoinhalten wo es nur geht. Kurzum: Werbung im Internet mag eigentlich niemand so recht, allerdings ist er zumindest in gewissem Maße notwendig, um dieses Medium größtenteils kostenlos zu erhalten.
Auch Apple wird künftig ganz offensichtlich mehr in Sachen Werbung aktiv werden. Erst kürzlich hatte man beispielsweise eine Ausweitung von Werbeeinblendungen im AppStore angekündigt. Auch in der (derzeit hierzulande nicht erhältlichen) News-App und in der Aktien-App finden sich Werbeeinblendungen. Zudem zeigt Apple auch Werbung während seiner Friday Night Baseball Streams auf Apple TV+. Aktuelle Personalplanungen deuten zudem an, dass Apple seine Werbebestrebungen auch künftig ausbauen wird, wie Digiday berichtet.
Demnach seien Apples Neueinstellungen für die hauseigenen Werbeplattformen seit Jahresbeginn deutlich angestiegen. In den Jobanzeigen erklärt Apple, man baue "the most privacy-forward, sophisticated demand side platform possible". Diese "demand-side platforms" haben sich bereits in Apples Search Ads für den AppStore manifestiert. Sie gestatten es quasi den Werbenden, ihre Kampagnen automatisiert an der Nachfrage auf Basis verschiedener Faktoren anzupassen. Dabei kommen auch verstärkt Techniken wie A/B-Tests, demografische Faktoren und Maschinenlernen zum Einsatz.
Wer die Apple-Welt schon länger verfolgt erinnert sich eventuell noch daran, dass man im Jahr 2010 bereits einen größeren Vorstoß in Sachen Werbung, damals unter dem Namen "iAds" unternahm. Bei den iAds handelte es sich um Werbebanner, die Entwickler in ihre Apps einbauen konnten und die von Apple gemanagt wurden. Von dem erzielten Umsatz gingen seinerzeit 60% an den Entwickler der App, 40% behielt Apple als Vermarkter. Letzten Endes erwiesen sich die iAds als Schlag ins Wasser und wurden nach wenigen Monaten wieder eingestellt. Nun sieht es so aus, als würde Apple einen neuen, wenn auch offenbar etwas anders gearteten Anlauf in Sachen Werbung starten.
Dies geschieht natürlich nicht frei von Kritik. Zwar bekam man für die Einführung der App Tracking Transparency (ATT) vor allem von Seiten der Nutzer und auch von Datenschützern eine Menge zuspruch, allerdings gab es auch Kritik. Diese stammte nicht nur von Google und vor allem Facebook, die ihre Werbeeinnahmen bedroht sahen. Auch der Umgang Apples mit der hauseigenen Werbung stößt mehr und mehr auf Kritik. Unter anderem definiert man die eigene personalisierte Werbung auf den Plattformen so, dass diese nicht unter die ATT fallen, da dabei keine Tracking-Informationen zwischen verschiedenen Apps und Plattformen ausgetauscht werden. Mit steigender Zahl von Apple-Werbeeinblendungen dürfte diese Kritik weiter wachsen.
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Apples Herbstzeitplan: iOS 16 im September, iPadOS 16 im Oktober
Schon seit Jahren kündigt Apple die großen Updates für seine Betriebssysteme auf der WWDC mit den Worten "available this fall", also quasi "ab Herbst verfügbar" an, ohne dabei einen konkreteren Zeitrahmen zu nennen. Insofern kann man eigentlich auch nicht davon sprechen, dass sich iPadOS 16 auf Oktober "verzögern" wird, wie es heute auf verschiedenen Kanälen berichtet wird. Den Stein ins Rollen gebracht haben die Kollegen von Bloomberg, bei denen ebenfalls von eben jener "Verzögerung" gesprochen wird. Nun gut, schieben wir es mal auf die Gewohnheit, mit der Apple in den vergangenen Jahren stets den September für die Veröffentlichung seiner neuen iOS- und iPadOS-Versionen gewählt hat.
In diesem Jahr soll also ein Split erfolgen und iOS 16 nach wie vor gemeinsam mit den neuen iPhones im September, iPadOS 16 aber erst im Oktober, dann wohl mit neuen Generationen der verschiedenen iPad-Modelle erscheinen. Eine Vorgehensweise, die so betrachtet durchaus Sinn ergibt. Ob aber wirklich der Zusammenfall mit der Vorstellung neuer iPads der einzige Grund ist, darüber kann nur spekuliert werden. So hat Apple für iPadOS 16 als große Neuerung unter anderem die neue, vom Mac abgeschaute Multitasking-Funktion Stage Manager angekündigt. Bloomberg berichtet, dass die Verschiebung des Updates auf den Oktober teilweise hiermit zu tun haben soll. Die eine oder andere Woche mehr Zeit könnte Apple sicherlich gut gebrauchen, um die neue Funktion fertigzustellen.