Am gestrigen Abend hat Apple die inzwischen dritten Betaversionen von iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, watchOS 8 und tvOS 15 für registrierte Entwickler veröffentlicht. Inzwischen sind auch die ersten Veränderungen gegenüber den vorherigen Versionen bekanntgeworden. Vor allem beim kontroversen neuen Desgin von Safari hat Apple dabei sowohl in iOS 15 und macOS Monterey Hand angelegt und teilweise auf die harschen Kritiken am Redesign reagiert. War es in den ersten beiden Betas von iOS 15 noch so, dass die Adressleiste an den oberen Displayrand sprang, wenn man sie an ihrer neuen Position am unteren Rand angetippt hatte, verbleibt sie nun unten und positioniert sich direkt oberhalb der Displaytastatur. Auch hier sind nach wie vor einige Darstellungsprobleme zu beklagen, aber dafür handelt es sich ja auch um eine Beta. Die nachfolgenden Screenshots stammen von den Kollegen von MacRumors.

Zudem hat Apple eine neue Option zum Neuladen der Seite integriert, wenn man lange auf die Adressleiste drückt. Der entsprechende Button neben der Leiste fällt in iOS 15. Stattdessen kann man die komplette Seite nach unten ziehen, um so ein "Pull down to reload" zu initiieren.
In macOS Monterey rudert Apple noch deutlicher zurück und hat sich offenbar schon bei der dritten Beta wieder von der Idee verabschiedet, Tabs und Adressleiste zu vereinen. Seit der aktuellen Vorabversion findet man wieder die klassische Adresseingabe oberhalb der Tableiste, was Safari wieder näher an die aus macOS Big Sur bekannte Optik und Bedienung heranführt. Apples ursprünglicher Plan war es, durch die Vereinigung der beiden Leisten mehr Platz für den Inhalt der Webseiten zu schaffen. Allerdings wurde dies von vielen Testern deutlich hinsichtlich der Bedienbarkeit kritisiert. Befürworter des eigentlich angedachten Designs können dieses allerdings mit einem Schalter aktivieren.
Weitere, eher kleine Anpassungen aus den neuen Betas umfassen:
- Vorbereitungen für Universal Control in macOS Monterey
- Neuer AppStore Splash Screen
- Anpassungen in den einsetllungen für Focus
- Farben im Musik-Widget lehnen sich an den aktuellen Song an
- Zürucksetzen heißt in den Einstellungen nun "Transfer or Reset ?iPhone?"
Letzterer Punkt deutet bereits an, dass dieser Bereich künftig auch für die Einrichtung und Datenübertragung auf ein neues iPhone genutzt wird. Auch hierbei wird es in iOS 15 und watchOS 8 weitere Verbesserungen geben. In den Releasenotes zu den neuen Versionen erklärt Apple, dass mit diesen auch ein Problem behoben wird, durch das es zu einem Fehler beim Update auf einem Gerät mit wenig Speicherplatz (laut Apple weniger als 500 MB) kommen kann. Hieraus lässt sich bereits ableiten, dass derartige Systemupdates künftig auch dann durchgeführt werden können, wenn der zur Verfügung stehende Speicherplatz eher knapp bemessen ist, was vor allem auf der Apple Watch in der Vergangenheit bereits für Probleme sorgte.
Schon seit einiger Zeit halten sich Gerüchte, wonach Apple seine Watch in Zukunft mit einem non-invasiven Sensor zur Messung des Blutzuckerspiegels ausstatten möchte. In diesem Jahr wird es wohl noch nicht soweit sein, die Vorbereitungen laufen aber bereits auf Hochtouren. So hat Rockley Photonics, einer der Zulieferer für die Apple Watch, nun einen neuen Sensor vorgestellt, der in der Lage ist, eine Vielzahl von Gesundheits- und Fitnessdaten am Handgelenk des Nutzers zu erfassen (via MacRumors). Hierzu gehören unter anderem die Körpertemperatur, der Blutdruck, den Körperwasserspiegel, Alkohol, Laktat und eben auch den Blutzucker. Entsprechend spricht der Zulieferer dann auch selbsbewusst und marketingwirksam von einer "clinic-on-the-wrist", also einer Klinik am Handgelenk.
Hierzu kommen erschiedene optische Sensoren zum Einsatz, die eine dauerhafte, non-invasive Messung der genannten Vitalwerte ermöglichen. Während die meisten aktuellen Smartwatches und Fitnessarmbänder grüne LEDs für ihre Messungen nutzen, setzt der neue Sensor von Rockley auf die Infrarot-Technologie, mit der deutlich mehr Möglichkeiten entstehen. Zunächst wird die Technologie in einem Armband des Herstellers selbst zum Einsatz kommen, welches mit einer App auf einem verbundenen Smartphone kommunizieren kann. Rockley hat allerdings auch bereits angekündigt, dass man die Technologie auch seinen Kunden zur Verfügung stellen wird. Apple dürfte dabei sicherlich als größter Kunde von Rockley Photonics eine der ersten Anlaufstellen sein. Zuvor müssen allerdings erst noch verschiedene Studien zur Genauigkeit der Messungen abgeschlossen werden, so dass mit einem Einsatz in der Apple Watch nicht vor kommendem Jahr zu rechnen ist.
Während die Betaphase für iOS/iPadOS 14.7 und Co. in dieser Woche bereits mit der Veröffentlichung der Release Candidates auf die Zielgerade eingebogen ist, setzt Apple auch die Betaphase der nächsten großen Betriebssystem-Updates fort. Seit wenigen Minuten stehen so die jeweils dritten Vorabversionen von iOS/iPadOS 15, macOS Monterey, tvOS 15 und watchOS 8 für registrierte Entwickler zum Download bereit und dürften weitere in der Zwischenzeit entdeckte Fehler und Probleme ausmerzen. Die finalen Versionen der aktuell im Betastadium befindlichen Software stehen dann als kostenlose Updates wieder im Herbst für alle Nutzer von unterstützten Geräten zur Verfügung. Bislang zeigen sich die Apple-Nutzer ersten Umfragen zufolge allerdings noch wenig von den Neuerungen in den kommenden Updates begeistert.
Die Teilnehmer am Public Beta Programm sind seit der letzten Vorabversion ebenfalls bereits im Boot und dürften in Kürze auch Zugriff auf die heute Abend veröffentlichten Previews haben. Dies gilt in diesem Jahr auch erstmals auch für watchOS.
Während Apple seine Entwickler schon die nächsten großen Updates um iOS 15, iPadOS 15 und macOS Monterey testen lässt, läuft parallel auch noch eine weitere Betaphase. Diese nähert sich nun allerdings mit großen Schritten ihrem Ende. So hat Apple am heutigen Abend die Release Candidates von iOS/iPadOS 14.7, macOS Big Sur 11.5, tvOS 14.7 und watchOS 7.6 für alle registrierten Entwicklern veröffentlicht. Sollten darin keine nennenswerten Probleme mehr entdeckt werden, wird es sich dabei um die Versionen handeln, die Apple in Kürze auch für alle Besitzer eines unterstützten Geräts freigeben wird. Es dürfte sich aber aller Wahrscheinlichkeit nach um die letzten großen Updates der Systeme vor der Veröffentlichung der komplett neuen Versionen handeln, welche auf der WWDC Anfang Juni vorgestellt wurden und dann im September, wohl gemeinsam mit den neuen iPhones veröffentlicht werden.
In einem neuen Werbespot von Apple steht mal wieder das eng integrierte Ökosystem, bestehend aus verschiedener Apple Hard- und Software im Mittelpunkt. Unter dem Titel "Haystack" spielt Apple in dem einminütigen Spot mit der bekannten Redewendung "Die Nadel im Heuhaufen suchen" und zeigt einen Farmer, der sein iPhone 12 in einem Heuhaufen verloren hat und seine Apple Watch nutzt, um es wiederzufinden. Passend dazu wird der Clip von dem Song "Searching (For Someone Like You)" des Contrysängers Kitty Wells untermalt. In der Tagline schreibt Apple: "An iPhone that's lost is easily found. Relax, it's iPhone + Apple Watch."
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Während Apple seine Entwickler schon die nächsten großen Updates um iOS 15, iPadOS 15 und macOS Monterey testen lässt, läuft parallel auch noch eine weitere Betaphase. So hat Apple in der vergangenen Nacht die inzwischen fünften Vorabversionen von iOS/iPadOS 14.7, macOS Big Sur 11.5, tvOS 14.7 und watchOS 7.6 für alle registrierten Entwicklern veröffentlicht. Noch ist unklar, welche neuen Funktionen sich in den neuen Versionen befinden und wann Apple die finale Version dieser Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Es dürfte sich aber aller Wahrscheinlichkeit nach um die letzten großen Updates der Systeme vor der Veröffentlichung der komplett neuen Versionen handeln, welche auf der WWDC Anfang Juni vorgestellt wurden und dann im September, wohl gemeinsam mit den neuen iPhones veröffentlicht werden.
Schaut man sich einmal die Handgelenke seiner Mitmenschen an, so sieht man dort immer häufiger Smartwatches oder Fitnessarmbänder. Und das ist gerade in der aktuellen Zeit auch sehr gut so. Denn auch in Bezug auf die Corona-Pandemie können diese Geräte hilfreich sein. So gab es bereits verschiedene Studien, ob die Wearables dabei behilflich sein können, frühe Sympthome für eine COVID-19 Infektion zu erkennen, beispielsweise auf Basis der Sauerstoffsättigung im Blut. Nun hat sich eine neue, im JAMA Network Open Journal veröffentlichte Studie des Scripps Research Translational Institute in Kalifornien damit beschäftigt, inwieweit Apple Watches und Co. auch Daten zu den langfristigen Folgen einer COVID-19 Erkrankung liefern können (via New York Times).
Die Studie wertete Daten aus der "Digital Engagement and Tracking for Early Control and Treatment" (DETECT) Datenerhebung aus, die zwischen dem 25. März 2020 und dem 24. Januar 2021 durchgeführt wurde. Insgesamt lieferten 37.000 Teilnehmer Daten aus ihren Fitbits, Apple Watches und weiteren Wearables. Bereits aus einer ersten Auswertung ging hervor, dass kombinierte Daten der Wearables deutlich aussagekräftiger zu einer möglichen Infektion waren, als sich rein auf die Sympthome zu beschränken. Nun wurde auch die Aussagekraft der Daten in Bezug auf "Long COVID" untersucht. Und auch hier scheinen die erfassten Daten wertvoll zu sein. So konnten die Forscher einen Bezug zwischen ehemals Infizierten und Veränderungen bei den Daten herstellen. Unter anderem gab es größere Unterschiede beim Ruhepuls von COVID-Patienten verglichen mit anderen Viruserkrankungen. Auch bei den täglichen Schritten und dem Schlaf wurden teils drastische Unterschiede festgestellt.
Die Forscher kündigten bereits an, weitere Analysen mit den gesammelten Daten anzustellen, um die langfristigen Folgen von COVID-19 besser zu verstehen und evtl. auch vorbeugende oder Therapie-Maßnahmen hieraus abzuleiten.
"We want to kind of do a better job of collecting long-term symptoms so we can compare the physiological changes that we’re seeing with symptoms that participants are actually experiencing. So this is really a preliminary study that opens up many other studies down the road."
Die vollständige Studie kann bei Interesse im JAMA Network Open Journal eingesehen werden.
Erst kürzlich hatte Apple mit der "International Collection" neue Armbänder für die Apple Watch vorgestellt, mit denen man vor allem während der anstehenden Olympischen Sommerspiele seine Unterstützung für die eigene Nation demonstrieren kann. Allerdings steht die "International Collection" nur als Sport Loop Armband zur Verfügung. Ist dies nicht die Art von Armband, die man an seiner Apple Watch haben möchte, bietet der Zubehörhersteller Pitaka nun eine stylische Alternative. Das Gliederarmband besteht zu 100% aus Kohlefaser und ist hierdurch nicht nur unglaublich leicht, sondern auch sehr langlebig. Um es an das eigene Handgelenk anzupassen, kann man einfach einzelne Glieder aus dem Armband entnehmen oder hinzufügen. Geschlossen wird es mit einem Magnetverschluss. Selbstverständlich steht das Armband in beiden Größen der Apple Watch zur Verfügung. Zudem gibt es das Armband in den Varianten "Retro" oder "Modern". Es kann ab sofort über den folgenden Link bei Eingabe des Rabattcodes PTKAWB01 mit 8% Rabatt (regulärer Preis: € 89,99) bei Amazon bestellt werden: Pitaka Carbon Armband kompatibel mit Apple Watch

Passend zum Armband hat Pitaka übrigens auch eine Armidfaser-Schutzhülle für die Apple Watch im Programm. Diese kann über den folgenden Link zum Preis von € 44,99 bei Amazon bestellt werden: Pitaka Air Case für Apple Watch
