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Apple konkretisiert Anpassung des neuen Solo Loop Armbands an das Handgelenk des Kunden

Wer sich bei seiner neuen Apple Watch Series 6 für ein neues Solo Loop Armband entschieden hat, bekommt dieses individuell an sein Handgelenk angepasst. Dass dies nicht immer zu 100% gut funktioniert, ist dabei keine Überraschung. Schon gar nicht wenn man bedenkt, dass die Apple Store Mitarbeiter aufgrund der Corona-Krise nicht selbst Hand an den Kunden legen können, sondern auf dessen Maßbandmessung angewiesen sind. Hierzu können Kunden eine entsprechende Seite ausdrucken und mit den darauf abgebildeten Werkzeugen ihren Handgelenksumfang messen.

Nachdem über das Wochenende verschiedene Meldungen und auch Kritik aufkamen, wonach Besitzer einer Apple Watch Series 6 ihre komplette Uhr abgeben müssen, wenn das Solo Loop Armband nicht passt, hat Apple nun ein zugehöriges Support-Dokument aktualisiert und dabei auch daraufhingewiesen, dass sich das Solo Loop Silikonarmband mit der Zeit weiten kann. Für das gewobene Solo Loop Armband gilt dies nicht. Zudem empfiehlt Apple nun, dass man sich grundsätzlich für die kleinere Größe entscheiden sollte, falls man bei der Messung zwischen zwei Werten liegt.

Nutzer berichten von verschiedenen Problemen mit watchOS 7

Seit einer Woche sind die neuen Betriebssysteme iOS/iPadOS 14, tvOS 14 und watchOS 7 nun für alle Nutzer verfügbar und so langsam zeichnet sich ein erstes Bild zu den Updates. Während iOS/iPadOS 14 dabei ein grundsätzliches positives Bild abgeben, scheint watchOS 7 bei vielen Nutzern für kleinere und größere Probleme zu sorgen. So haben nicht nur mich inzwischen diverse Zuschriften erreicht (vielen Dank dafür!), auch im Internet gibt es bereits verschiedene Meldungen. Vor allem die Akkulaufzeit kommt dabei immer wieder zur Sprache.

Neben einigen meiner Leser berichten auch zahlreiche Nutzer in Apples Supportforen von einer deutlich geringeren Nutzungszeit der Apple Watch als noch vor dem Update. Ein Muster ist dabei derzeit nicht zu erkennen. Wie es aussieht, scheinen alle von dem Update unterstützen Geräte-Generationen betroffen. Einen offensichtlichen Grund gibt es hierfür ebenso wenig, wie einen Workaround oder Lösungsansatz. Insofern hilft vermutlich nur, auf ein weiteres Update von Apple zu warten.

Selbes gilt wohl auch für ein weiteres recht weit verbreitetes Problem, bei dem die ehemals auf den Namen Activity hörende Fitness-App keine GPS-Daten während des Workouts aufzeichnet. Zwar erscheint das Workout selbst in der App, das Tracking auf der Karte fehlt jedoch in vielen Fällen. Entsprechende Meldungen stammen auch hier sowohl von meinen Lesern, als auch aus einem umfangreichen Thread in Apples Supportforen.

Neben den beiden angesprochenen größeren Problemen berichten einzelne Benutzer zudem, dass eingehende Anrufe nicht mehr auf der Apple Watch angezeigt werden oder sich die Uhr völlig unvermittelt einfach neustartet. Es scheint also durchaus noch das eine oder andere im Argen zu liegen in Sachen watchOS 7 und man kann für alle betroffenen Nutzer nur hoffen, dass Apple die Probleme möglichst schnell erkennt und per Update beheben kann.

iFixit zerlegt die Apple Watch Series 6

Inzwischen halten diverse Frühbesteller bereits ihre neue Apple Watch Series 6 in den Händen. So auch die Reparaturspezialisten von iFixit, die die Watch bereits ihrem traditionellen Teardown unterzogen haben. Während sich rein optisch und damit äußerlich gegenüber der Vorgänger-Generation nicht viel getan hat, fanden die Spezialisten im Inneren dann doch die eine oder andere Veränderung, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Blutsauerstoff-Sensor. Was zunächst einmal fehlt, ist natürlich der Force-Touch Sensor, der bisher unter dem Displayglas zum Einsatz kam und mit der Series 6 erstmals gestrichen wurde. Während manche die Bedienmethode vermissen, macht es der Wegfall einfacher, die Apple Watch Series 6 zu öffnen und somit zu reparieren.

Der verbaute Akku besitzt eine Kapazität von 1,17 Wh, was lediglich eine Vergrößerung von 3,5% gegenüber dem Vorgänger bedeutet. Entsprechend bewirbt Apple auch weiterhin eine Akkulaufzeit von 18 Stunden. Unklar ist auch weiterhin, ob Apple beim Displayglas weiterhin Saphirglas verwendet. Während dies bei der Sensorabdeckung der Fall ist, gibt es widersprüchliche Meldungen zum Display.

Insgesamt zeigt sich iFixit beeindruckt, wie es Apple gelungen ist, neue Sensoren, einen größeren Akku und eine leicht vergrößerte Taptic Engine in ein leicht kleiner gewordenes Gehäuse zu verpacken. Sie vergeben für die Apple Watch Series 6 insgesamt 6 von 10 möglichen Punkten, was eine leichte Verbesserung darstellt.

Veränderte Nutzung: watchOS 7 entfernt Force Touch Eingaben von der Apple Watch

Bereits aus den Betas von watchOS 7 war klar, dass Apple seiner Smartwatch nicht nur verschiedene neue Funktionen spendieren, sondern auch das langjährige Bedienelement Force Touch entfernen wird. Schon seit der ersten Generation der Watch konnte die Watch erkennen, mit welchem Druck man das Display berührte und führte daraufhin spezielle Funktionen aus. Für langjährige Watch-Nutzer bedeutet der Wegfall also einen gewissen Einschnitt, hat man sich evtl. inzwischen doch an diese Art der Eingabe gewöhnt. In der Apple Watch Series 6 fehlt zudem auch der entsprechende Sensor unter dem Display. Ein Schritt, den Apple auch bei den iPhones XR vor noch nicht allzu langer Zeit gegangen war.

Selbstverständlich hat Apple die mit Force Touch verbundenen Funktionen nicht gestrichen, sie werden nun allerdings auf andere Art und Weise aufgerufen. Ein Beispiel hierfür ist das Löschen sämtlicher Benachrichtigungen per Force Touch. Stattdessen muss man ab watchOS 7 nun an das obere Ende der Benachrichtigungen scrollen und dort auf den entsprechenden Button tippen. Das Erstellen von Ziffernblättern auf Basis von eigenen Fotos, generieren einer neuen Nachricht, teilen des eigenen Standorts und Steuern der iPhone-Kamera sind weitere populäre Beispiele, wo ehemals Force Touch für eine schnelle Nutzung zum Einsatz kam und nun andere Wege gegangen werden müssen.

Ich persönlich nutze meine Apple Watch nach wie vor sehr eingeschränkt, nämlich lediglich als portablen Musikplayer und Fitnesstracker beim Joggen. Ein Grund dafür, warum ich mich mit der Watch nie richtig anfreunden konnte, war die (zumindest aus meiner Sicht) verwirrende Bedienung. Digitale Krone (drehen und drücken), Sidebutton, Multitouch (swipen, scrollen und tippen), Force Touch... Ich weiß bis heute nicht, bei welcher Eingabe ich was nutzen soll. Der Wegfall eine dieser Eingabemöglichkeiten macht all dies also ein Stück weit eindeutiger. Allerdings werden einige Nutzer Force Touch auch vermissen, da sich gewohnte Vorgänge nun ändern werden.

Apple veröffentlicht erste Betas von iOS/iPadOS 14.2, tvOS 14.2 und watchOS 7.1

Die Veröffentlichung von Xcode 12.2 hatte es am gestrigen Abend bereits angekündigt. In der Nacht sorgte Apple dann für Klarheit und veröffentlichte die jeweils ersten Betas von iOS/iPadOS 14.2, tvOS 14.2 und watchOS 7.1 für registrierte Entwickler. Unklar ist, was aus iOS/iPadOS 14.1 und tvOS 14.1 geworden ist und ob Apple diese Versionen tatsächlich komplett auslassen wird. Die neuen Vorabversionen können OTA geladen werden und bringen auf dem iPhone und iPad auch kleinere Neuerungen mit. So findet man im Kontrollzentrum nach dem Update eine neue Option, um eine Songerkennung per Shazam besonders schnell zu starten. Ebenfalls neu im Kontrollzentrum findet man in iOS/iPadOS 14.2 Musikempfehlungen aus Apple Music wenn gerade keine Musik aktiv abgespielt wird.

Aktuell ist unklar, wann Apple die finale Version des Updates für alle Nutzer veröffentlichen wird. Möglicherweise fällt die Veröffentlichung jedoch mit dem Verkaufsstart der noch ausstehenden neuen iPhone-Generation zusammen.

Die Reviews für die neuen Apple Watch Modelle sind da

Wie es sich gehört, hat Apple kurz vor dem morgigen Verkaufsstart der neuen Apple Watch Modelle das Review-Embargo für die Medienvertreter gelüftet, so dass diese nun ihre Eindrücke von der neuen Smartwatch veröffentlichen dürfen. Während sich die Fachwelt darüber einig ist, dass die Series 6 in diesem Jahr mehr Evolution denn Revolution ist, werden die Detailverbesserungen doch durch die Bank gelobt. Vor allem das hellere Display (siehe The Verge), die gesteigerte Performance (siehe Rolling Stone) und natürlich der Blutsauerstoff-Sensor werden dabei hervorgehoben. Zu letzterem gibt es jedoch auch Meldungen (u.a. von Engadget), dass die Watch für eine korrekte Funktionsweise der Messung in einer bestimmten Position und vergleichsweise eng am Handgelenk getragen werden muss. Apple demonstriert dies auch in der zugehörigen Watch-App. Es wird bereits spekuliert, dass das neu vorgestellte Solo Loop Band dafür gedacht ist, die korrekte Tragweise zu unterstützen.

Kritik gibt es (u.a. von TechCrunch) daran, dass die Apple Watch Series 6 auch weiterhin über dieselben 18 Stunden Akkulaufzeit verfügt wie die Vorgängermodelle. Apple hatte auf dem Event am Dienstagabend aber immerhin darauf hingewiesen, dass die Series 6 um 20% schneller aufgeladen werden kann als die Series 5.

Weitere Reviews können über die folgenden Links eingesehen werden:

Auch die Apple Watch SE wurde bereits unter die Lupe genommen, auch wenn es hier naturgemäß noch weniger Neuerungen gibt als bei der Series 6. Vor allem die Kollegen von Engadget und Gizmodo haben sich dabei hervorgetan und loben die Balance, die Apple zwischen dem günstigen Preis und der neuen Technik gefunden hat. Ähnlich also, wie dies auch bereits beim diesjährigen iPhone SE der Fall war. Was der Mittelklasse-Watch fehlt sind natürlich die EKG-App oder die Blutsauerstoffmessung. Auch auf das Always-On Display, den S6-Chip der Series 6 oder den U1 Ultrabreitband-Chip hat Apple bei der SE verzichtet. Dennoch wird von den Reviewern insgesamt das Gesamtpaket gelobt, welches man zu einem vergleichsweise günstigen Preis bekommt.

Selbstverständlich sind inzwischen auch die ersten Unboxing- und Review-Videos auf YouTube verfügbar. Nachfolgend findet ihr eine Auswahl davon eingebettet:



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Blutsauerstoffmessung der Apple Watch Series 6 zum Start in über 100 Ländern verfügbar

Ein kurzer Einwurf in Sachen Apple Watch Series 6, die Apple auf dem virtuellen Event am Dienstagabend vorgestellt hatte. Die vielleicht größte Neuerung der diesjährigen Watch-Generation ist ein neuer Sensor, der die Messung der Sauerstoffsättigung im Blut ermöglicht. Oftmals ist es bei diesen Gesundheitssensoren so, dass sie nicht in jedem Land zur Verfügung stehen, da die Hersteller hierfür die entsprechenden Genehmigungen der lokalen Gesundheitsbehörden benötigen. Beim Blutsauerstoffsensor hat Apple jedoch offenbar im Vorfeld ganze Arbeit geleistet und bietet die neue Funktion direkt zum Verkaufsstart der Series 6 in über 100 Ländern an, wie aus der zugehörigen Webseite hervorgeht. Selbstverständlich befinden sich darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Apple veröffentlicht watchOS 7

Neben iOS 14 hat Apple am heutigen Abend, ebenfalls wie angekündigt, auch watchOS 7 veröffentlicht. Mit der neuen Version wird sich Apple auch auf der Apple Watch vor allem um die Geschwindigkeit und Stabilität kümmern aber auch verschiedene Neuerungen einführen. Eine der großen neuen Funktionen in watchOS 7 werden neue Möglichkeiten im Zusammenhang mit den Ziffernblättern sein. Diese können künftig noch weiter personalisiert werden, was zudem noch einfacher direkt auf dem Gerät möglich sein wird. Erstellte Ziffernblätter können anschließend auch mit Freunden geteilt werden, so dass diese von den Ideen der Community profitieren können.

Die Workout-App auf der Apple Watch bekommt neue Workouts, wie unter anderem Tanzen, spendiert. Die Watch erkennt dabei intelligent das aktuelle Workout. Die dabei ermittelten Ergebnisse wandern auch weiterhin direkt in die Aktivitäten-App. Diese wird übrigens künftig auf einen neuen Namen hören: Fitness. Wie erwartet wird die Apple Watch zudem künftig in der Lage sein, den Schlaf ihres Besitzers zu überwachen. Hierbei werden verschiedene Sensoren genutzt und dabei Bewegungen oder auch die Atemfrequenz ausgewertet. Wie auf der WWDC demonstriert, erkennt watchOS 7 automatisch, wenn sich jemand die Hände wäscht und startet einen Countdown, damit man dies auch lang genug tut. Gerade in Zeiten von Corona eine mehr als sinnvolle Ergänzung. Und last but not least kommt auch die neue Fahrradnavigation der Apple Karten App auf die Apple Watch.

Sämtliche Infos zum Update auf watchOS 7 liefert Apple auf einer eigenen Webseite. Geladen werden kann das Update wie gehabt über die Apple Watch App auf dem verbundenen iPhone, von wo aus es dann auf die Apple Watch übertragen und dort installiert wird. Auch zu diesem Prozess stellt Apple ein Support-Dokument bereit.