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Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 13, iPadOS 13, tvOS 13 und watchOS 6

Mit einer mittelprächtigen Überraschung wartete Apple am gestrigen Abend in Sachen Betaversionen der nächsten großen Updates seiner Betriebssysteme auf und veröffentlichte neben den neuen Betas von watchOS 6 und tvOS 13 für registrierte Entwickler auch die erste Beta von iOS 13.1. Was zunächst wie ein Fehler aussah, zumal Apple die Version zwischenzeitlich auch wieder zurückzog, später jedoch wieder online stellte, scheint inzwischen jedoch tatsächlich der Plan gewesen zu sein. An Neuerungen bringt die überraschende .1-Version unter anderem die Rückkehr von Shortcut-Automatisierungen, eine neue Lautstärkeanzeige für die AirPods, Veränderungen bei dynamischen Hintergrundbildern, Verbesserungen bei der Unterstützung Mäusen und das Teilen von erwarteten Ankunftszeiten in der Karten-App mit.

Diejenigen, die bereits die ersten Betas installiert hatten, dürften sich sicherlich über die neuen Versionen freuen, waren doch auch die letzten Betaversionen noch von diversen Problemen geplagt. Die Installation der gestern Abend veröffentlichten Vorabversionen erfolgt erneut wie von früher gewohnt über die vorherige Installation eines Konfigurationsprofils, welches im Developer Center bereitsteht. Ist dieses installiert, erfolgt das Updaten der Betas wie gewohnt über die Softwareaktualisierung. Die Teilnehmer am Public Beta Programm dürften innerhalb der kommenden Stunden ebenfalls Zugriff auf die neuen Previews erhalten.

2020er iPad Pro soll angeblich 3D-Kamera auf der Rückseite erhalten

Wenn die neuen iPhones in diesem Jahr auf den Markt kommen, dürfte dabei erstmals eine Triple-Lens Kamera auf der Rückseite zum Einsatz kommen, die dann ab dem kommenden Jahr unter anderem auch 3D-Fotos erstellen können soll. Diese Technologie plant Apple offenbar bereits ebenfalls im kommenden Jahr auf das iPad zu bringen, wie die koreanische Webseite The Elec berichtet. Angeblich sollen die benötigten Komponenten vom Zulieferer Derkwoo Electronics produziert werden, die Massenproduktion bereits Ende des Jahres anlaufen. Bei der 3D-Technologie soll es sich um die bereits des Öfteren thematisierrte Time-of-Flight Technik handeln, bei der ein Laser einen Impuls aussendet und anschließend die Dauer bis zur Rückkehr der Reflexion berechnet wird. Sollte die Technologie im nächsten iPad Pro landen könnte dies bedeuten, dass sie sogar eher auf dem Tablet zum Einsatz kommt, als im iPhone.

Bloomberg mit seinen Erwartungen an das diesjährige Herbst-Lineup von Apple

Der in der Regel extrem gut informierte Kollege Mark Gurman von Bloomberg hat heute seine Erwartungen an das Apple-Lineup für den Herbst 2019 verkündet. Dabei werden erneut verschiedene bereits gehandelte Gerüchte aufgegriffen, aber auch jede Menge neue Details in die Runde geworfen. In dem Rundumschlag geht es sowohl um das neue iPhone als auch neue Modelle beim iPad, der Apple Watch, dem Mac, dem HomePod und den AirPods. In Sachen iPad sollen dem Bericht zufolge sowohl das 11"- als auch das 12,9"-Modell des iPad Pro ein Update mit verbesserten Kameras und schnelleren Prozessoren erhalten. Auch ein neues 10,2" iPad, welches das bisherige 9,7" Einstiegs-Modell ersetzen soll, befindet sich weiter in der Verlosung.

Beim iPhone führt offenbar kein Weg an der neuen Triple-Lens Kamera in einer quadratischen Anordnung auf der Rückseite der Nachfolger von iPhone XS und iPhone XS Max vorbei. Das zusätzliche Objektiv soll vor allem für Ultra-Weitwinkel-Aufnahmen dienen, aber auch für Verbesserungen bei schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Ansonsten sehen die neuen iPhones nahezu identisch zu der aktuellen Generation aus. Die Rückseite könnte aufgrund einer neuen Endbearbeitung jedoch matter wirken als bisher. Interessanterweise führt Gurman zudem ins Feld, dass die neuen iPhones besser gegen Stürze geschützt sein sollen und das Display somit nicht so schnell splittern soll.

Verbesserungen sind anscheinend auch bei Face ID zu erwarten, wo Apple nun auch ein breites Spektrum an Winkeln ermöglichen soll, so dass man das Gerät beispielsweise auch recht komfortabel entsperren kann, wenn es einfach nur auf dem Tisch liegt. Laut Gurman gesellen sich zu diesen Neuerungen zudem eine "dramatisch verbesserte" Wasserfestigkeit, ein schnellerer A13-Prozessor, sowie ein neuer Co-Prozessor, der intern auf den Namen "AMX" oder "Matrix" hören soll. Beim iPhone XR sind eine Dual-Lens Kamera auf der Rückseite und neue Farboptionen zu erwarten.

Bei der Apple Watch sind in diesem Jahr offenbar keine größeren Sprünge zu erwarten. Diese sollen sich vor allem um das neue Betriebssystem watchOS 6 und neue Gehäuse aus Keramik und Titan drehen, wie bereits kürzlich entdeckt.

Bereits seit einiger Zeit gehandelt wird zudem ein komplett neu gestaltetes 16" MacBook Pro, welches nun auch Mark Gurman erwartet. Auch die dann bereits dritte Generation der AirPods mit einem besseren Schutz vor Feuchtigkeit und einer Noise Cancelling Funktion und ein günstigerer HomePod werden von Gurman bis spätestens Anfang 2020 erwartet.

Das diesjährige iPhone-Event dürfte nach letzten Informationen wohl am 10. September im Steve Jobs Theater am Apple Park in Cupertino über die Bühne gehen. Das wären dann gerade mal noch drei Wochen bis zum Startschuss in den diesjährigen heißen Apple-Herbst.

Nur für kurze Zeit: 10,5" iPad Pro zum Tiefstpreis in den Cyberdeals

Auch am heutigen Donnerstag lockt der Apple-Händler Cyberport wieder mit einem spannenden Angebot in seinen Cyberdeals. Dort lässt sich aktuell das 10,5" iPad Pro in der WiFi-Version mit 256 GB in spacegrau für gerade einmal noch € 599,- und damit satte € 300,- günstiger als bei den normal veranschlagten € 899,- erwerben. Zwar stammt das Modell bereits aus dem Jahr 2017, dürfte jedoch aufgrund seiner Rechenpower für die meisten Nutzer vollkommen ausreichend und somit interessant sein. Der folgende Link führt hier zum Angebot: iPad Pro 10,5" im Cyberdeal

Auch das neue iPad Pro soll angeblich eine Triple-Lens Kamera erhalten

Während bereits seit einiger Zeit klar zu sein scheint, dass die Nachfolger von iPhone XS und iPhone XS über eine Triple-Lens Kamera auf der Rückseite verfügen werden, soll gemäß eines aktuellen Berichts der Kollegen von Macotakara auch das iPad Pro über eine solche Kamerakonfiguration verfügen. Als Quelle nennen die Kollegen einen chinesischen Zulieferer, der allerdings lediglich von einer "Möglichkeit" spricht, dass auch das diesjährige iPad Pro eine Triple-Lens Kamera auf der Rückseite besitzen wird.

Derzeit verfügt das iPad Pro auf seiner Rückseite über ein einzelnes Kameraobjektiv mit einer Auflösung von 12 Megapixeln, weswegen der Sprung hin zu einer Triple-Lens Kamera durchaus groß wäre. Andererseits sieht man ja in der Tat immer mehr Menschen Fotos mit ihrem Tablet schießen, auch wenn ich dies nach wie vor als extrem merkwürdig empfinde. Durch das Hinzufügen der zusätzlichen Objektive könnte das iPad Pro dann auch über neue Funktionen, wie den Portraitmodus oder Augmented Reality Features verfügen.

Im selben Artikel berichtet Makotakar übrigens auch, dass das ebenfalls erwartete neue 10,2"-iPad, welches das bisherige Einstiegsmodell mit seinem 9,7" ablösen soll, über eine Dual-Lens Kamera verfügen soll. Auch dies wäre gegenüber des einzelnen Objektivs, welches bislang zum Einsatz kam, durchaus ein Schritt nach vorne.

Erwartet werden die neuen iPad-Modelle erneut für den Herbst und es ist das erste Mal, dass es Gerüchte um ein Upgrade der Kameras gibt. Vollkommen aus der Luft gegriffen scheinen sie angesichts des mehr und mehr gesättigten Tablet-Markts und der Notwendigkeit von neuen Features allerdings nicht.

Wohl eher nicht: Apple soll Klapp-iPad noch vor dem Klapp-iPhone auf den Markt bringen

Während sich Samsung mit seinem Galaxy Fold bereits die Finger an einem Smartphone mit klappbarem Display verbrannt hat, dürfte auch hinter den Kulissen in Cupertino kräftig an einem solchen Gerät gewerkelt werden. Wirklich handfeste Hinweise auf ein kommendes Klapp-iPhone gibt es aber derzeit noch nicht. Die Analysten der Investmentbank UBS gehen nun sogar davon aus, dass Apple vor einem solchen Gerät sogar noch ein Klapp-iPad auf den Markt bringen wird, wie CNBC berichtet. Dieses könnte bereits 2020 auf den Markt kommen, wahrscheinlicher sei aber dann doch 2021.

Festzuhalten bleibt dabei allerdings, dass es sich bei dem Ausblick wohl eher um einen Schuss ins Blaue handelt. Wirklich zuverlässige Quellen wie Apple-Analyst Ming-Chi Kuo oder Cupertino-Insider Mark Gurman haben bislang noch nicht von einem solchen Gerät in Entwicklung berichtet. Fraglich bleibt auch, ob es sinnvoll ist, eine Klapptechnologie direkt mit einem großen Display wie beim iPad umzusetzen, statt dieses zunächst einmal bei einem kleineren Smartphone-Display "auszutesten".

Apples neues 10,2" Einstiegs-iPad soll im September erscheinen

Bereits seit einiger Zeit wird nun schon spekuliert, dass Apple ein neues 10,2" iPad in Arbeit habe, welches das bisherige Einstiegsmodell mit seinem 9,7"-Display ablösen soll. Die Kollegen der DigiTimes wollen nun in Erfahrung gebracht haben, dass dieses Gerät Ende des dritten Quartals auf den Markt kommen soll. Dies würde aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Verkaufsstart der neuen iPhones und einer entsprechenden Vostellung des Geräts im September korrespondieren.

Auch wenn iPad-Vorstellungen im Herbst bislang eher auf den Oktober fielen und sich vor allem um die Pro-Modelle drehten, könnte an dem Gerücht durchaus was dran sein. Dies liegt vor allem an der Vorstellung von iPadOS, welches Apple in diesem Jahr erstmals als eigenständiges Betriebssystem neben iOS veröffentlichen wird und das speziell auf die Möglichkeiten und die Bedürfnisse des iPad abgestimmt ist. Gegen eine Vorstellung weiterer Pro-Modelle des iPad im Oktober spricht dann ja ohnehin nichts. Zuletzt hatte Apple jede Menge unbekannte iPads in der Datenbank der Eurasischen Wirtschaftskommission registriert, die unter iPadOS 13 laufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich darunter auch das neue 10,2"-Modell befindet ist also durchaus gegeben.

Apple veröffentlicht neue Betas von iOS 13, iPadOS 13 und tvOS 13

Apple folgt auch bei der diesjährigen Betaphase der nächsten großen Updates seiner Betriebssysteme seinem aus den vergangenen Jahren gewohnten Muster und veröffentlichte am heutigen Abend ziemlich genau zwei Wochen nach den zweiten Vorabversionen nun die dritten Betas von iOS 13, iPadOS 13 und tvOS 13 für registrierte Entwickler. Auf neue Betas von macOS Catalina und watchOS 6 fehlt hingegen zur Stunde noch jede Spur. Diejenigen, die bereits die ersten Betas installiert hatten, dürften sich sicherlich über die neuen Versionen freuen, waren doch die ersten Betaversionen noch von diversen Problemen geplagt. Vor allem die Mail-App wies doch teilweise noch erschütternde Bugs auf. Aber dafür handelt es sich eben auch um Betaversionen, die nicht für den Gebrauch auf Geräten gedacht sind, die sich im alltäglichen Einsatz befinden.

Die Installation der heute Abend veröffentlichten Vorabversionen erfolgt erneut wie von früher gewohnt über die vorherige Installation eines Konfigurationsprofils, welches im Developer Center bereitsteht. Ist dieses installiert, erfolgt das Updaten der Betas wie gewohnt über die Softwareaktualisierung. Teilnehmer am Public Beta Programm dürften ebenfalls in Kürze Zugriff auf die neuen Previews erhalten.