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Kommende iPad Pros sollen über 8-Kern A11X Bionic Chip verfügen

Die neuen iPhones dürften auch in diesem Jahr wieder einen Ausblick auf das geben, was uns im kommenden Jahr auch beim iPad erwarten wird. Bereits in den vergangenen Wochen gab es verschiedene Gerüchte zu einem ähnlich rahmenlosen Design wie beim iPhone X, inkl. Face ID und des Wegfalls des Homebuttons. Nun berichten die chinesischen Kollegen von MyDrivers auch erstmals über die erwarteten Neuerungen unter der Haube des Apple-Tablets.

Demnach soll im kommenden iPad Pro ein Octa-Core Prozessor, also ein Chip mit 8 Kernen zum Einsatz kommen, der vom taiwanesischen Zulieferer TSMC stammt und im verbesserten 7 Nanometer-Fertigungsprozess hergestellt werden soll. Dies hat man angeblich aus Quellen in Apples Zuliefererkette erfahren. Vermutlich wird der Chip dann auf den Namen "A11X Bionic" hören und über drei "Monsoon"-Performance-Kerne und fünf energieeffiziente "Mistral"-Kerne verfügen. Auch ein aktualisierter M11-Coprozessor soll dann ebenso mit an Bord sein wie eine Neural-Engine für künstliche Intelligenz und die Berechnung der Gesichtserkennung. Im Gegensatz zum iPhone X sollen die neuen iPad Pros allerdings auch weiterhin statt auf OLED auf ein herkömmliches LCD-Display setzen.

Auch Bloomberg erwartet iPad Pro mit Face ID für das kommende Jahr

Zugegeben, die Entwicklung kommt nicht gerade überraschend. Wie Bloomberg berichtet, soll Apple aktuell an einem neuen High-End iPad für das kommende Jahr arbeiten, welches als Basis das iPhone X haben wird. Damit würde nicht nur Face ID dann auch Einzug auf dem iPad halten, sondern auch der Homebutton und große Teile des Rahmens um das Display herum wegfallen. Hinzu gesellen sich ein schnellerer Prozessor, eine von Apple entworfene GPU und die sonstigen üblichen Spezifikationsupdates. Der Wegfall von Homebutton und Rahmen würde dafür sorgen, dass sich der Formfaktor des Apple-Tablets dramatisch verkleinern würde. Dies wäre dann auch die erste Design-Änderung am iPad Pro seit seiner Einführung im Jahr 2015.

Eine der wenigen Neuerungen am iPhone X, die es im kommenden Jahr wohl noch nicht ins iPad Pro schaffen werden, ist das OLED-Display. Stattdessen soll auch weiterhin ein herkömmliches LCD-Display zum Einsatz kommen.In erster Linie soll dies daran liegen, dass Apples Zulieferer nach wie vor extrem damit beschäftigt sind, ihre OLED-Produktion auszubauen, um alleine schon das iPhone bedienen zu können. Aktuell wäre ausschließlich Samsung Display dazu in der Lage ein für das iPad passendes OLED-Displays zu produzieren.

Neben dem iPad Pro soll Apple auch an einer neuen Generation des Apple Pencil und an neuen Apps arbeiten, die speziell für den Eingabestift angepasst sind. Erwartet wird die aktuell nur als Gerücht existierende neue Version des iPad Pro im Herbst kommenden Jahres. Mit dem heutigen Bericht folgt Bloomberg den bereits vor einigen Tagen getätigten Äußerungen des KGI Securities Analysten Ming-Chi Kuo, der ebenfalls bereits ein iPad Pro mit TrueDepth Kamera und Face ID für das kommende Jahr in Aussicht gestellt hatte.

Auch das iPad Pro soll ab dem kommenden Jahr Face ID unterstützen

Dass Face ID die biometrische Funktion der Zukunft sein wird, daran hat Apple seit der Vorstellung des iPhone X keinen Zweifel gelassen. Insofern kann man schon beinahe davon ausgehen, dass diese Technologie künftig in immer mehr Apple-Produkte Einzug halten wird. Dies erwartet auch der KGI Securities Analyst Ming-Chi Kuo, der bereits für die 2018er Generation des iPad eine TrueDepth Kamera und damit einhergehend die Unterstützung von Face ID erwartet. Zunächst soll dabei das iPad Pro an der Reihe sein, um den Nutzern ein einheitliches Erlebnis auf dem iPad Pro und dem iPhone X zu ermöglichen und zudem auch die Marktdominanz des Geräts weiter zu stärken. Hiervon würde dann auch das gesamte Apple-Ökosystem im Premium-Segment profitieren. Später im Jahr sollen dann die restlichen iPhone-Modelle und kurz darauf dann auch die weiteren Mitglieder der iPad-Familie folgen. (via MacRumors)

Bereits vor einigen Tagen hatte Kuo zu Protokoll gegeben, dass die Technologie der TrueDepth Kamera Apple einen Vorsprung von bis zu 2,5 Jahren vor der Konkurrenz in Sachen Gesichtserkennung geben würde.

Face ID offenbar auch auf dem Weg auf das iPad und den iPod touch

Seit bekannt wurde, dass Apple beim iPhone X komplett auf Touch ID verzichten und stattdessen ausschließlich auf eine 3D-Gesichtserkennung als biometrische Sicherheitsfunktion setzen wird, kam relativ schnell eine größere Unsicherheit auf, ob man hiermit den richtigen Weg beschreitet. Touch ID hatte sich schließlich bewährt, funktionierte zuverlässig und galt für den Zweck, für den es gedacht war, als sicher. Entdeckungen im GM-Build von iOS 11 lassen allerdings kaum einen Zweifel daran, dass Apple die Zukunft in Face ID sieht. So deuten bereits Codereferenzen darauf hin, dass sich die Gesichtserkennung künftig auch auf dem iPod touch und dem iPad wiederfinden wird. Während dies beinahe für das iPad schon zu erwarten war, kommt der iPod touch doch einigermaßen überraschend wieder ins Spiel. Möglicherweise steht hier also demnächst auch noch einmal ein Hardware-Update ins Haus.

Apples Secure Enclave wurde gehackt?! Nicht wirklich...

In den vergangenen Tagen machten Berichte die Runde, wonach die Secure Enclave eines iPhone 5s geknackt worden wäre. Wie so oft bei Meldungen im Internet, die einer reißerischen Überschrift folgen, ist hier jedoch Vorsicht geboten. Zwar haben es Hacker in der Tat geschafft, einen Teil der Secure Enclave zu entschlüsseln, hierdurch sind aber in keinster Weise die darin lagernden Daten und Informationen betroffen. Um einer möglichen Verunsicherung vorzubeugen, schauen wir also einmal genauer darauf, was bei dem Angriff geschehen ist.

Zunächst ein kleiner Rückblick. Der "Secure Enclave Processor" (SEP) wurde von Apple mit dem iPhone 5s und dem damit verbundenen ersten Touch ID Sensor eingeführt. Seither werden darin sämtliche sensiblen Informationen, wie beispielsweise Passwörter, Codes oder Fingerabdrücke extrem sicher abgelegt. Der SEP ist dabei direkt mit der restlichen Hardware des Geräts verheiratet, unter anderem mit dem Touch ID Sensor. Hierdurch ist es unter anderem in der Vergangenheit auch immer wieder zu Problemen gekommen, wenn der Homebutton mit dem Sensor von einem Drittanbieter getauscht wurde und hierdurch nicht mehr funktionierte.

Die in der Secure Enclave lagendern Daten werden mit PBKDF2-AES verschlüsselt und dieser Schlüssel ist auch nur dem SEP selbst bekannt. Unter anderem wird hierfür die 40-stellige UDID, also die Geräte-ID verwendet, wodurch ein Brute-Force-Angriff auf den Schlüssel mehrere Jahre dauern würde. Zumal ein Entschlüsselungsversuch laut Apple 80 Millisekunden dauert, was in der Minute maximal 750 Versuche bedeuten würde. Selbst wenn es jemandem gelingen sollte, sich Zugang zu dem iPhone zu verschaffen, wären die Inhalte der Secure Enclave also noch immer sicher.

Was ist nun also bei dem derzeit durchs Netz jagenden Hack geschehen. Die Kollegen von iMore bringen es mit einer Analogie ganz gut auf den Punkt. Man muss sich den SEP im Prinzip vorstellen wie einen Tresor hinter einem Vorhang. Dieser Vorhang wurde von Apple als zusätzliche Sicherheitsschicht eingezogen, um die Arbeitsweise der Secure Enclave vor neugierigen Blicken zu schützen. Und genau diesen Vorhang haben die Hacker nun entfernt, was ihnen einen Blick auf den SEP als solchen, also auf den Kernel, die Treiber sowie die Systemdienste für die Kommunikation mit der restlichen Hardware, nicht jedoch auf die darin langernden Daten. Was hierdurch in der Tat möglich wird, ist das Untersuchen des SEP, um dabei eventuelle Schwachstellen und sonstige Exploits ausfindig zu machen, die dann wiederum angegeriffen werden können.

Aktuell ist hier allerdings kein Grund für irgendeine Panik gegeben, zumal Apple sicherlich Maßnahmen ergreifen wird, um den nun erfolgten Angriff zu bekämpfen. Festzuhalten bleibt zudem, dass der oben beschriebene "Vorhang" zur Secure Enclave bislang lediglich auf dem iPhone 5s, nicht jedoch auf anderen iPhone-Generationen entfernt wurde. Erforderlich ist darüber hinaus natürlich auch ein physischer Zugriff auf das Gerät.

Logitech stellt neue Tastatur-Schutzhüllen für die neuen iPad Pro vor

Die Vorstellung neuer Apple-Produkte ruft traditionell auch die bekannten Zubehörhersteller auf den Plan, die anschließend um die Gunst der Käufer buhlen. Passend zu den am Montag vorgestellten neuen iPad Pro hat beispielsweise Logitech nun eine Schutzhülle auf den Markt gebracht, die aus dem iPad beinahe schon ein vollwertiges Notebook macht. Die Logitech Slim Combo vereint dabei eine Schutzhülle mit einer eingebauten Tastatur, die in den magnetischen Deckel eingebaut ist. Für ein leichteres Arbeiten bei schlechten Lichtverhältnissen bietet die Tastatur eine Hintergrundbeleuchtung, die ihren Strom über den Smart Connector vom iPad bezieht. Die Rückseitenschale enthält einen ausklappbaren Standfuß, mit der das iPad aufgestellt werden kann.

Die Logitech Slim Combo kann ab sofort über die beiden nachfolgenden Links zu den angegebenen Preisen bei Amazon bestellt werden:



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Apple arbeitet mit Zubehör-Herstellern an neuen Smart Connector Produkten

Mit der Vorstellung des iPad Pro hat Apple vor zwei Jahren den Smart Connector eingeführt, mit dem sich diverses Zubehör physisch mit dem iPad verbinden  und dabei unter anderem auch von dessen Akkupower speisen lässt. Allerdings hat sich der Zubehörmarkt seither nicht wie vermutlich von Apple erhofft entwickelt. Dies möchte man in Cupertino nun offenbar proaktiv ändern, wie Fast Company berichtet. So arbeitet Apple demnach inzwischen mit verschiedenen Zubehör-Herstellern an den Ursachen, warum sie bislang noch keine oder nur wenige Produkte im Portfolio haben.

Unter anderem sollen Wartezeiten und hohe Preise bei den Smart Connector Komponenten zu den Hauptursachen gehören. Zudem sehen diverse Hersteller offenbar im offenen Bluetooth-Standard eine universellere Möglichkeit, Zubehör mit anderen Produkten zu verbinden. Und last but not least ist auch Apple selbst das Problem, da man selbst ja schon eine iPad-Tastatur mit Smart Connector auf dem Markt hat und sich Konkurrenzprodukte gegen das Original traditionell schwer tun, wie eine Sprecherin von Incipio zu Protokoll gibt.

Allerdings soll es Apple auch gelungen sein, diverse Hersteller zu überzeugen, Smart Connector Produkte auf den Markt zu bringen. Wann dies allerdings geschehen wird, ist aktuell noch unklar.

Lagerräumung bei MediaMarkt: Verschiedene iPad Pro Modelle reduziert

Werfen wir am heutigen Abend mal wieder einen Blick in die Deals-Ecke, finden wir dort bei einem der größten deutschen Elektronik-Händler eine spannende Aktion. Der MediaMarkt hat nämlich eine Lagerräumungs-Aktion gestartet und dabei unter anderem verschiedene Modelle des iPad Pro teilweise deutlich im Preis reduziert. Dabei bekommt man aktuell unter anderem das inzwischen von Apple aus dem Programm genommene 9,7" iPad Pro bereits ab € 549,- oder das 12,9"-Modell ab € 679,-. Die Anzahl der verfügbaren Geräte ist dabei selbstverständlich begrenzt und die Aktion läuft nur bis zum 11. August um 09:00 Uhr morgens. Die folgenden Links führen direkt zu den verschiedenen verfügbaren Modellen: