Parallel zu iOS 14 wird natürlich auch das iPad-Betriebssystem auf Version 14 aktualisiert. Dabei sind alle Neuerungen aus iOS 14 auch in der iPad-Version enthalten. Zudem hat sich Apple darauf konzentriert, Apps zu erstellen, die speziell für das große Display des iPad designt sind. Ein Beispiel hierfür ist die Fotos-App, die unter anderem neue Bearbeitungsfunktionen, eine neue Sidebar für den Zugriff, neue Bedienelemente und damit mehr Platz für Inhalte bekommt.
Auch der Apple Pencil bekommt neue Funktionen. Dabei handelt es sich in erster Linie um eine smarte Handschrifterkennung und -konvertierung dank der sich beispielsweise auch Formulare im Web oder die Adressleiste in Safari ausfüllen lassen. Handgeschriebener Text kann auch per Copy&Paste in Word oder Pages eingefügt werden und wird dort direkt konvertiert.
Kleiner Flashback auf iOS 14: Telefonanrufe nehmen nun nicht mehr den kompletten Bildschirm ein, sondern erscheinen künftig als Benachrichtigung am oberen Bildschirmrand. Endlich wird man also nicht mehr aus der aktuell genutzten App gerissen, wenn ein Anruf eingeht. Dies gilt für das iPhone ebenso wie das iPad und jeweils für sämtliche Apps, die eine Anruffunktion besitzen.
Darüber hinaus stecken natürlich noch jede Menge Kleinigkeiten mehr in dem Update, die die Entwickler in den kommenden Wochen während des Betatests entdecken und ans Tageslicht fördern werden. Die erste Beta steht dabei direkt im Nachgang der Keynote zur Verfügung, die finale Version für alle Nutzer dann im Herbst.
Auch wenn ich mich zunächst nach dem guten, alten Steve Joby Mantra "Who wants a stylus?" gegen den Apple Pencil gesperrt habe, habe auch ich mir vor einigen Monaten ein 11" iPad Pro inkl. Apple Pencil der zweiten Generation zugelegt. Auch das Magic Keyboard habe ich mir für mein iPad Pro zugelegt und bin davon absolut überzeugt. Allerdings gibt es durchaus Situationen, in denen man das wirklich schwere Keyboard nicht mitschleppen muss, sein iPad Pro aber dennoch vor äußeren Einflüssen schützen und eine Aufstellfunktion haben möchte. Hierfür eignet sich perfekt die magnetische Hülle von EasyAcc (€ 17,99 bei Amazon).
Das gute Stück bietet einen 360º rundum Schutz für mein 11" iPad Pro und ist kompatibel mit der Magnet-Ladefunktion des Apple Pencil 2. Ähnlich wie das iPad verfügt auch die Hülle über verschiedene integrierte Magnete, die einerseits die Anbringung erleichtern und andererseits dafür sorgt, dass das iPad sicher an der Hülle haftet. Selbstverständlich wird dabei auch die Schlaf- und Aufwach-Funktion des iPad unterstützt. Dank cleverer Falttechnik bringt die Hülle eine Standfunktion für zwei Positionen des iPad Pro mit und fixiert das Gerät in einem idealen Betrachtungswinkel zum Filmeschauen oder in einer angenehmen Position um zu schreiben. Eine praktische Schlaufe umschließt den am iPad haftenden Apple Penci, so dass auch dieser fixiert und geschützt ist.
Für den Schutz des Displays ist im Lieferumfang auch noch eine Panzerglasscheibe enthalten, wodurch das iPad dann wirklich rundherum geschützt ist. Die magnetische Hülle für das 11" iPad Pro von EasyAcc bekommt von mir einen eindeutigen Daumen hoch und kann ab sofort über den folgenden Link zum Preis von € 17,99 bei Amazon bestellt werden: EasyAcc magnetische Hülle für das 11" iPad Pro

Auch in diesem Jahr dürfte uns wieder ein heißer Apple Produkte-Herbst ins Haus stehen - trotz Corona-Pandemie und der entsprechenden Auswirkungen. Während neue iPhones für den Herbst als gesetzt gelten dürften, berichtet aktuell die DigiTimes, dass Apple auch neue iMac- und iPad-Modelle für die zweite Jahreshälfte 2020 vorbereitet. Bereits in den vergangenen Tagen war unter anderem über einen aktualisierten iMac zur am 22. Juni startenden Entwicklerkonferenz WWDC spekuliert worden. Technisch betrachtet würde die von der DigiTimes genannte zweite Jahreshälfte dann etwas mehr als eine Woche später beginnen.
Konkret werden die Kollegen immerhin hinsichtlich der verschiedenen Displaygrößen für die neuen Produkte. Dabei ist von einem 10,8" iPad? Air und einem 23" iMac? die Rede. Beide Größen wurden in den vergangenen Wochen bereits mehrfach genannt, so das die Wahrscheinlichkeit in diese Richtung immer weiter steigt. In der ersten Hälfte 2021 sollen dann noch ein neues 8,x" iPad? mini und ein neues 12,9" iPad Pro mit Mini-LED Display folgen.
Mit dem Magic Keyboard für das iPad Pro hat Apple einen echten Volltreffer gelandet. Das Zubehör verkauft sich wie geschnitten Brot und macht aus dem iPad Pro beinahe schon einen vollwertigen Laptop ohne dabei die Besonderheiten eines Tablets wegfallen zu lassen. Insofern verwundert es nur bedingt, dass es inzwischen auch Gerüchte um ein weiteres Magic Keyboard für andere iPad-Modelle gibt. Unter anderem berichtet der zuletzt äußerst zuverlässige Leaker L0vetodream über entsprechende Pläne. Auch wenn er dabei keine konkreten Modelle nennt, wird spekuliert, dass vor allem das iPad Air ebenfalls ein Magic Keyboard erhalten könnte.
Hierzu passt, dass das nächste ?iPad? Air gerüchtehalber mit einem USB-C Anschluss ausgestattet werden soll und der bisherige Lightning-Port somit entfällt. Mit einem entsprechenden Smart Connector könnte Apple das iPad Air dann noch mehr zu einem abgespeckten iPad Pro machen. Möglich ist dabei natürlich auch, dass Apple das nächste iPad Air so verändert, dass es mit dem aktuellen Magic Keyboard für das iPad Pro kompatibel wird. So war zuletzt auch von einem 11"-Modell des iPad Air die Rede.
Das Magic Keyboard für das iPad Pro ist eingeschlagen wie eine Bombe und macht aus dem Apple-Tablet in Kombination mit iPadOS 13.5 und aufwärts schon beinahe einen vollwertigen Laptop. Da verwundert es wenig, dass Apple im Hintergrund bereits mit Nachdruck an weiteren Verbesserungen für sein Zubehör arbeitet. So haben die Kollegen von 9to5Mac in den Tiefen der aktuellen Beta von iPadOS 13.5.5 Hinweise entdeckt, wonach Apple an neuen Tastaturkürzeln arbeitet, mit denen sich die Helligkeitseinstellungen der hintergrundbeleuchteten Tastatur schneller erreichen lassen. An seinen MacBooks existiert eine solche Einstellung schon länger über die alten Funktionstasten oder die neuere Touchbar. Auch die Helligkeit des iPad-Displays soll sich auf diese Weise schneller verändern lassen, was allerdings bereits jetzt einigermaßen fix über das Kontrollzentrum geschehen kann.
In Sachen iPhone-Verkäufe ist Apple bislang einigermaßen glimpflich durch die Corona-Krise gekommen, wie erst kürzlich Zahlen belegten. Nun haben sich die Marktbeobachter von Canalys einmal den PC- und Tablet-Markt vorgenommen und sehen auch hier, wenig überraschend, einen Rückgang im Jahresvergleich. So sind die PC-Verkäufe im ersten Quartal 2020 um ca. 9% rückläufig gewesen. Für das zweite und dritte Quartal werden nur leichte Erholungen erwartet. Dabei befindet sich der Markt in einem durchaus interessanten Spannungsfeld, da auf der einen Seite PCs und Tablets benötigt werden, um der sich verändernden Arbeits- und Bildungswelt daheim Rechnung zu tragen, auf der anderen Seite dürften die Menschen auf nicht unbedingt benötigte Käufe von teuren Geräten verzichten. Dies könnte dann auch insbesondere Apple treffen, wo man sich traditionell im eher hochpreisigen Segment bewegt.

Ursprünglich war es wohl Apples Plan, noch Ende dieses Jahres erste iPad-Modelle mit Mini-LED Display auf den Markt zu bringen. Dies soll sich nun jedoch auf Anfang 2021 verschoben haben. Neben der neuen Displaytechnologie erwarten die Nutzer dann aber auch noch deutlich mehr spannende Features. So sollen die neuen iPad Pro Modelle auch über einen neuen A14X-Chip und 5G-Konnektivität verfügen, wie der zuverlässige Leaker L0vetodream auf Twitter schreibt. Für die 5G-Verbindungen soll Qualcomm Snapdragon X55 Modemchip zum Einsatz kommen, der sowohl mmWave als auch sub-6GHz Netzwerke unterstützt. Derselbe Chip soll auch im iPhone 12 zum Einsatz kommen.
Für den Herbst werden von Apple noch eine vierte Generation des iPad Air und ein neues iPad mini erwartet und zumindest am neuen iPad Air Modell könnte sich eine weitreichende Veränderung befinden. So berichten die Kollegen von MacOtakara, dass dieses erstmals über einen USB-C Anschluss verfügen und damit dem Vorbild des iPad Pro folgen soll. Bislang war das Modell mit Apples proprietären Lightning-Anschluss ausgestattet, welcher auch weiterhin beim iPad mini zum Einsatz kommen soll. Das neue iPad Air soll aber nicht nur in Sachen USB-C näher an das iPad Pro heranrücken, es soll auch in weiten Teilen auf dem 11" iPad Pro basieren.