Bei den indischen Kollegen von MySmartPrice sind neue 3D-Renderings aufgetaucht, die das Standard-Modell des kommenden iPhone 13 zeigen sollen. Während sich am grundsätzlichen Äußeren des Geräts erwartungsgemäß gegenüber dem iPhone 12 eher weniger ändern wird, gibt es jedoch einige Details, die ein wenig Aufmerksamkeit verdienen. So sticht beispielsweise eine neue Anordnung der Objektive der rückwärtigen Kamera ins Auge. Sind diese aktuell noch vertikal untereinander angeordnet, scheint sich die Anordnung beim iPhone 13 diagonal zu präsentieren. Warum Apple diese Änderung vornehmen sollte, ist unklar, allerdings gibt es verschiedene Gerüchte zu Verbesserungen bei der Kamera, die die neue Anordnung notwendig machen könnte. Unter anderem wurde bereits im Januar berichtet, dass ab diesem Jahr sämtliche iPhone-Modelle über eine optische Sensor-Shift Bildstabilisierung verfügen sollen.

Ebenfalls auf den Renderings zu erkennen ist die nun schon seit einiger Zeit gemunkelte Verringerung der Größe des Notch am oberen Bildschirmrand. Ob all dies tatsächlich im Herbst so kommen wird, muss allerdings natürlich nach wie vor abgewartet werden.

Schon beim iPhone 12 bot Apple die mmWave 5G-Technologie an - allerdings ausschließlich für Modelle in den USA. Der Rest der Welt wurde mit sub-6GHz-Technologie versorgt. Für das aktuelle Jahr soll man in Cupertino nun jedoch mit deutlich mehr iPhones planen, die mit der mmWave-Technologie bestückt sein werden. Dies zumindest berichten die Kollegen der DigiTimes. Hieraus lässt sich ableiten, dass die schnellere mmWave-Technologie künftig auch in weiteren Märkten angeboten werden soll. Das Problem bestand bislang vor allem darin, dass diese Technologie noch nicht so weit verbreitet ist wie die sub-6GHz-Technologie. Dies ändert sich jedoch inzwischen rasant, so dass auch andere Regionen bald mit entsprechend ausgestatteten iPhones versorgt werden dürften.
Eines der Probleme bei der mmWave-Technologie ist vor allem, dass sie mit weniger Reichweite auskommen muss, was eine höhere Anzahl von Sendemasten im Vergleich zu sub-6GHz und damit einen entsprechen höheren Aufwand auf Seiten der Mobilfunkanbieter erforderlich macht. Vor allem in Städten und Ballungsräumen ist mmWave daher schon durchaus verbreitet, während in ländlichen Regionen in der Regel sub-6GHz das Mittel der Wahl ist.
Schon länger wird spekuliert, dass das die beiden für den Herbst erwarteten Pro-Modelle des iPhone 13 mit einem LTPO-Display bestückt sein wird, welches nicht nur Bildwiederholraten von 120Hz ermöglichen, sondern auch deutlich weniger Energie benötigen würde. Dies "bestätigt" nun auch noch einmal die DigiTimes. Demnach sind die beiden Apple-Zulieferer Samsung und LG Display bereits dabei, entsprechende Kapazitäten für die Produktion der LTPO OLED Panels umzurüsten. Zudem könnte sich auch noch der chinesische Zulieferer BOE hinzugesellen.
Im iPad Pro bringt Apple bereits seine ProMotion-Technologie mit Wiederholraten von 120Hz zum Einsatz. Ab dem Herbst soll dies nun auch erstmals im iPhone der Fall sein, welches bislang mit 60Hz auskommen muss. Die so ausgestatteten Modelle würden zudem auch von dem um 15% bis 20% geringeren Energieverbrauch des Displays profitieren. Möglicherweise wird Apple hiermit auch bestimmte Bereiche des Displays, wie beispielsweise den Bereich, wo im Sperrzustand die Uhrzeit angezeigt wird, als "Always-On" nutzen.

Der Höhenflug des iPhone hält auch zu Beginn des Jahres 2021 weiter an. In einem von Counterpoint Research erstellten Ranking sind sechs der zehn weltweit meistverkauften Smartphones im Januar ein iPhone gewesen. Dazu gehört auch das zuletzt vielgescholetene iPhone 12 mini, welches sich in der Rangliste auf dem achten Platz wiederfindet, sich allerdings auch dem ein Jahr älteren iPhone 11 geschlagen geben muss. Immerhin konnte es sich allerdings noch vor dem iPhone SE 2020 platzieren, das die Top 10 abschließt. Die ersten drei Plätze werden hingegen von iPhone 12, iPhone 12 Pro Max und iPhone 12 Pro belegt, womit Apple seine aktuelle Vormachtstellung einmal mehr deutlich untermauert.

Okay, das ist mal kreativ. Eine der wenigen solcher Ideen, die bislang von Samsung stammten. So haben die Koreaner eine interaktive Webseite namens "iTest" ins Leben gerufen, über die man ausprobieren kann, wie sich das Android-Betriebssystem auf einem Samsung Galaxy-Smartphone nutzen lässt und anfühlt. Besucht man die Seite, fordert diese einen auf, eine entsprechende Web-App auf dem Homescreen zu installieren. Ist dies geschehen und startet man die Web-App, erscheint auf dem iPhone-Sceen ein simuliertes Galaxy-Smartphone inkl. verschiedenen Apps und Einstellmöglichkeiten. Man kann sogar den Galaxy Store öffnen, verschiedene Themes ausprobieren und sogar die Nachrichten- und Telefon-App ausprobieren. Am Telefon bekommt man dann in einem simulierten Anruf ein paar weiterführende Informationen zu speziellen Galaxy-Features.

Auch wenn hier auf meinem Blog wahrscheinlich wenn überhaupt nur sehr wenige mit einem Wechsel zu Samsung oder Android liebäugeln, verdient sich allein die Idee zu der iTest-Webseite eine Erwähnung. Darüber hinaus kann es nie schaden, einmal über den Tellerrand zu blicken. (via MacRumors)

Ich hatte in den vergangenen Wochen bereits das eine oder andere Mal die aktuell grassierende weltweite Chip-Krise angesprochen, von der Apple bislang einigermaßen unbeeinflusst blieb. Dies könnte sich nun jedoch ändern, wie Nikkei Asia berichtet. So sollen nun auch die Produktion von MacBook Pro und iPad-Modellen betroffen sein, was eine Vorstellung der neuen Geräte verzögern könnte. Beim MacBook Pro gibt es offenbar Engpässe bei Chips, die auf das Logicboard gelötet werden, bevor die Geräte final zusammengebaut werden. Beim iPad? sollen vor allem bei Display-Komponenten Engpässe auftreten.
Angeblich haben Apple und seine Zulieferer bereits die Komponentenbestellungen und die Produktion auf die zweite Jahreshälfte verschoben. Dies könnte evtl. auch die ursprünglich für den laufenden Monat erwarteten neuen Hardware-Vorstellungen betreffen. Allerdings geht der Bericht von Nikkei nicht darauf ein, welche konkreten Modelle aktuell betroffen sind.
Während aktuell das MacBook und das ?iPad? betroffen sind, soll das iPhone aktuell noch nicht beeinflusst sein. Allerdings sind hier ebenfalls schon erste Engpässe zu spüren. Erst kürzlich wurde berichtet, dass Apples Chip-Produzent TSMC bereits vor dem ursprünglichen Plan mit der Produktion des A15-Chip für das diesjährige iPhone beginnen wird. Hierbei könnte es sich um eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund der aktuellen Situation handeln.
Am späten Abend macht ein Bericht zum kommenden iOS/iPadOS 15 die Runde, der allerdings von den US-Kollegen größtenteils mit Skepsis aufgenommen wird. Er stammt von den französischen Kollegen von iPhoneSoft, die eine eher gemischte Trefferquote in der Vergangenheit hatten. Sei es drum, der Vollständigkeit halber sollen die Gerüchte auch hier kurz erwähnt und zumindest zur Diskussion gestellt werden. Zur Erinnerung: iOS/iPadOS 15 dürfte erstmals Anfang Juni auf der Entwicklerkonferenz WWDC präsentiert werden und bislang sind noch keine, aber noch gar keine Gerüchte hierzu in Umlauf. Dies ändert sich nun mit dem angesprochenen Bericht.
Demzufolge soll Apple an einem überarbeiteten Kontrollzentrum für das iPhone und das iPad arbeiten, welches Anleihen beim macOS-Pendant nehmen soll, das Apple im vergangenen Jahr mit Big Sur eingeführt hatte. Es soll kompakter und in der Optik klarer werden. Letzteres könnte ein wenig Hand in Hand mit dem Gerücht gehen, dass Apple eine neue Designsprache für seine Icons einführen könnte.
Als weitere Neuerung bringen die Kollegen eine neue API ins Spiel, die eine Entsperrung des Geräts durch eine Kombination aus Touch ID und Face ID möglich macht. Wohlgemerkt sollen dabei beide Methoden gemeinsam genutzt werden, was eine Extraportion an Sicherheit bedeuten würde. Selbstverständlich wäre dies nur bei einem Gerät möglich, welches auch beide biometrischen Erkennungsmtehoden anbietet. Genau dies wird immer mal wieder für das im Herbst erwartete iPhone 13 erwartet. Allerdings ist noch gar nicht ganz klar, ob dies auch wirklich so kommen wird. Die API würde dann auch Entwicklern zur Verfügung stehen, um sie in ihren Apps zu nutzen.
Weiter berichten die Kollegen von den folgenden Neuerungen, die Apple auf der WWDC und später im Jahr präsentieren soll:
- AirTags Support: Während allgemein noch auf die AirTags mit iOS 14.5 gehofft wird, gehen die Kollegen von einer Vorstellung im Herbst aus.
- Face ID am Mac: Hierüber wird schon länger spekuliert, allerdings berichteten die weitaus besser informierten Kollegen von Bloomberg erst kürzlich, dass die Technologie hier noch nicht reif für eine Einführung sei.
- 1 TB Speicheroption beim iPhone 13: Dies ist wohl das wahrscheinlichste Gerücht und wurde auch bereits in den vergangenen Wochen gehandelt.
Auch ich möchte mich den US-Kollegen an dieser Stelle anschließen und darauf hinweisen, dass alle oben genannten Gerüchte mit einer gewissen Portion Skepsis gesehen werden sollten.
Der Rekordwert in Sachen verkaufter iPhones stammt aus dem Fiskaljahr 2015. Seinerzeit konnte Apple 231 Millionen iPhones an den Mann bringen. Geht es nach dem Wedbush-Analysten Dan Ives ist dieser Rekord im aktuellen Fiskaljahr nun fällig. Seine Vorhersage beläuft sich auf 240 bis 250 Millionen verkaufte iPhones, was recht deutlich über der durchschnittlichen Vorhersage von 220 Millionen Geräten liegt. Ive rechnet vor, dass ca. 350 Millionen iPhone-Nutzer auf der ganzen Welt aktuell an einem Zeitpunkt angekommen sind, an dem sie über ein Upgrade ihres Geräts nachdenken. Dies könnte dem Analysten zufolge zu einem "Supercycle" führen, in dem viele Nutzer zu den auch jetzt schon beliebten iPhone 12 Modellen greifen und dieses damit zum erfolgreichsten iPhone aller Zeiten machen könnten. (via MacRumors)