Dass das iPhone 12 ein Verkaufsschlager ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Schließlich kommen aus allen Teilen der Welt immer neue Statistiken ans Tageslicht, aus denen genau dies hervorgeht. Nun liegen von den Analysten von IDC auch Zahlen aus Japan vor (via GizChina) wo Apple den Smartphone-Markt im vierten Quartal 2020 deutlich dominiert hat. So konnte sich das iPhone mehr als die Hälfte des Marktes im genannten Zeitraum sichern. Während insgesamt 11,432 Millionen Smartphones im vierten Quartal in Japan abgesetzt wurde, waren 52,6% davon iPhones, was umgerechnet 6,015 Millionen Geräte waren. Dies entspricht einem Zugewinn von stattlichen 13,8% im Jahresvergleich. Hinter Apple reihten sich Sharp mit 1,414 Millionen verkauften Geräten und einem Marktanteil con 12,4% auf dem zweiten und der japanische Hersteller Kyocera mit 801.000 Geräten und einem Marktanteil von 7% auf dem dritten Rang ein. Apples großer Konkurrent Samsung landete in Japan mit einem Marktanteil vin 6,8% nur auf dem vierten Platz.

Auch auf das gesamte Jahr 2020 bezogen konnte Apple seine Spitzenposition in Japan mit einem Marktanteil von 46,5% verteidigen. Insgesamt wurden dabei 15,637 Millionen iPhones verkauft, was einem Anstieg im Jahresvergleich von 8,3% entspricht.
Hinter den Kulissen arbeitet Apple bereits seit Monaten am Aufbau eines Teams, welches vermutlich ab 2023 dann eigene Modemchips für das iPhone und iPad bereitstellen kann. Bis dahin ist man allerdings ohnehin noch in einer Art Hassliebe an seinen Zulieferer Qualcomm gebunden, von dem man dieses Bauteil bezieht. Wie die DigiTimes berichtet, wird daher auch das diesjährige iPhone 13 mit einem Qualcomm-Chip ausgestattet sein. Dabei soll es sich um den Snapdragon X60 5G, Qualcomms Flaggschiff-Modem handeln, wobei Samsung die Produktion des Chips übernehmen wird.
Der Snapdragon X60 5G wird im 5nm Verfahren gefertigt und ist somit in der Lage, mehr und vor allem energiesparendere Leistung bei einem kleineren Formfaktor zu liefern. Zum Vergleich: Im iPhone 12, Apples erstem 5G-iPhone kommt noch der im 7nm Verfahren gefertigte Snapdragon X55 zum Einsatz. Der neue Chip im iPhone 13 könnte daher unter anderem für eine längere Akkulaufzeit sorgen. Zudem ist das X60-Modem in der Lage, Datenverbindungen der 5G-Technologien mmWave und sub-6GHz zu aggregieren und hierdurch eine optmiale Verbindungsgeschwindigkeit zu ermöglichen. Beim iPhone 12 kommt die mmWave-Technologie lediglich in den USA zum Einsatz, während hierzulande und im Rest der Welt ausschließlich sub-6GHz unterstützt wird.
Das iPhone 12 ist für Apple ein absoluter Verkaufsschlager. Dies ging bereits aus verschiedenen offiziellen Zahlen von Apple, aber auch aus denen der einschlägigen Analysten hervor. Belegt wird dies nun auch noch einmal durch neue Zahlen von Gartner, laut denen Apple im letzten Quartal des vergangenen Jahres erstmals seit vier Jahren wieder Samsung als größter Smartphone-Hersteller der Welt ablöste. Während die iPhone-Verkäufe in jenem Quartal um 14,9% im Jahresvergleich zulegen konnten, brachen die Smartphone-Absätze von Samsung im selben Zeitraum um 11,8% ein. Auch auf das gesamte Jahr gesehen wuchs das iPhone, wenn auch nur um moderate 3,3%. Samsungs Smartphone-Sparte hingegen musste einen Rückgang von 14,6% hinnehmen. Auch der gesamte weltweite Smartphone-Markt gab im vergangenen Jahr um deutliche 12,5% nach. Laut Gartner hätten die Verkäufe des iPhone 12 sogar noch höher ausfallen können, wäre Apple in der Lage gewesen, die Nachfrage zu befriedigen. Dieses Momentum wurde allerdings vor allem durch die Corona-Pandemie ausgebremst.
Bereits vorgestern sorgten in der aktuellen Beta von iOS 14.5 gefundene Codezeilen für Aufsehen, die bereits andeuteten, dass Apple an einer MagSafe-Powerbank für das iPhone 12 arbeiten könnte. So entdeckte Steve Moser einen erstmals genannten "Mobile Charge Mode", welches zudem ein nicht näher konkretisiertes "Battery Pack" erwähnt. Einem hieran ansetzenden Bericht von Bloomberg zufolge soll Apple in der Tat eine MagSafe-Powerbank für das iPhone 12 in der Schublade haben. Diese würde dann selbstverständlich über das MagSafe-System an das iPhone angehaftet werden und dieses kabellos mit Strom versorgen.
Allerdings gibt es Zweifel, ob die im iPhone verbauten Magnete überhaupt stark genug sind, um eine Powerbank wirklich zuverlässig am iPhone zu halten. So haftet nicht einmal Apples eigenes Leather Wallet wirklich fest auf der Rückseite, so dass es gerne auch einmal abrutscht, wenn man das iPhone samt Leather Wallet versucht aus der Hosentasche zu ziehen. Möglich wäre hier, dass Apple die Gegenstücke in der neuen MagSafe-Powerbank entsprechend optimiert, um für eine sichere Verbindung zu sorgen. Es soll allerdings auch verschiedene softwarebasierte Probleme geben, mit denen sich Apple aktuell noch konfrontiert sieht. Aus diesem Grund kann es dem Bericht zufolge auch noch passieren, dass sich das Produkt verzögert oder gar nicht auf den Markt kommt.
Ebenfalls in diesem Zusammenhang interessant ist, dass sich Gerüchte um eine mögliche Ladefunktion für Zubehörprodukte wie beispielsweise die AirPods durch das iPhone per MagSafe als Ente erweisen könnten. Auch dies wird von den Kollegen von Bloomberg berichtet. Diese als "bidirektionales Laden" bezeichnete Funktion war in den vergangenen Monaten des Öfteren als mögliche neue Funktion für das iPhone diskutiert worden. Dem Bericht der Kollegen zufolge hat Apple dies auch intern diskutiert, allerdings ist es unwahrscheinlich, dass eine solche Funktion in der näheren Zukunft das Licht der Welt erblicken könnte.
Grundsätzlich hat Apple die hardwareseitigen Voraussetzungen für das bidirektionale Laden im iPhone 12 bereits geschaffen. Wie aus den Dokumenten der US-amerikanischen Telekommunikationsbehörde FCC hervorgeht verfügen sämtliche iPhone 12 Modelle über die Möglichkeit, an ihrer Rückseite Energie kabellos an andere Geräte abzugeben. Allerdings ist diese Funktion nicht aktiv. Prinzipiell könnte Apple dies mit einem Softwareupdate jederzeit ändern, allerdings befürchtet man in Cupertino offenbar zu negative Auswirkungen auf die Akkulaufzeit des iPhone durch eine solche Option.
Die ersten iPhones mit 5G-Unterstützung sind gerade mal seit dem vergangenen Herbst auf dem Markt, da geht der Blick natürlich bereits wieder nach vorne. So berichtet Bloomberg, dass Apple bereits Ingenieure einstellt, die an der 6G Mobilfunk-Technologie arbeiten sollen. Zur Erinnerung: Apple hatte sich vor einigen Monaten die Mobilfunk-Modem-Abteilung von Intel einverleibt, um dieses Bauteil für das iPhone in ein paar Jahren selbst bauen zu können, und sich dann wieder unabhängig vom aktuellen Zulieferer Qualcomm zu machen. Insofern passt es ins Bild, dass Apple sich bereits jetzt entsprechendes Know-How in Form von qualifizierten Mitarbeitern sichert, die dann die nächste Generation der Mobilfunktechnologie in einem solchen Modem umsetzen sollen.
Bis diese Technologie Einzug halten wird, dürften allerdings noch einige Jahre ins Land ziehen. Aktuell geht man davon aus, dass 6G erst um 2030 herum großflächig ausgerollt werden wird. Einige Experten erwarten über die neuen Netze dann Datengeschwindigkeiten, die bis zu 100x schneller sein sollen als der aktuelle 5G-Standard.
Das iPhone 12 ist Apples erstes iPhone, welches die 5G-Mobilfunknetze unterstützt und hat sich zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt. Dies belegen nun auch noch einmal aktuelle Zahlen der beiden Speed-Test Anbieter Ookla and M Science (via PCMag), die auf Basis ihrer Daten die beliebtesten 5G-Smartphones in den USA ermittelt haben. Diesen zufolge hat sich das iPhone 12 Pro Max innerhalb nur weniger Monate zum beliebtesten Modell in dieser Kategorie entwickelt. Insgesamt belegten die verschiedenen iPhone 12 Modelle drei der ersten fünf Plätze in der Rangliste. Insgesamt wurden im Rahmen der Studie 33 verschiedene 5G-Smartphones unter die Lupe genommen.
Wirklich überraschend ist das Ergebnis nicht, wenn man bedenkt, dass das iPhone in den USA generell das am weitesten verbreitete Smartphone ist. Was hingegen schon bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass das teuerste iPhone 12 Modell, das iPhone 12 Pro Max in 49 von 50 US-Bundesstaaten (nur in Vermont lag das iPhone 12 Pro vorne) die Spitzenposition belegte. Das iPhone 12 mini war hingegen erwartungsgemäß das am wenigsten beliebte Modell der iPhone 12 Familie.
Dass sich das iPhone inzwischen auch für professionelle Fotos eignet, haben bereits unzählige Fotos und Videos bewiesen, die auch Apple in den vergangenen Monaten immer wieder gerne medienwirksam in Szene gerückt hat. Ein weiterer Beleg für die Fähigkeiten der iPhone-Kamera steht nun in Form des aktuellen Covers des TIME Magazine zur Verfügung. Zu sehen ist darauf der britische Fußballer Marcus Rashford, der mit einem iPhone fotografiert wurde und stellvertretend für die 100 einflussreichsten Menschen der Welt steht, die im Inneren des Magazins vorgestellt werden. Rashford selbst bestätigte, dass das Foto mit einem iPhone bei sich zu Hause aufgenommen wurde.
Dies ist nicht das erste Mal, dass das iPhone als Kamera für ein Coverfoto des TIME Magazine diente. Bereits 2012 und 2017 wurde die Kamera des iPhone zu diesem Zweck genutzt.
Gestern Abend hatte Apple die zweite Beta von iOS/iPadOS 14.5 an registrierte Entwickler ausgegeben. Darin enthaltene Codezeilen schüren nun Gerüchte um neues MagSafe-Zubehör für die iPhone 12 Familie. So entdeckte Steve Moser einen erstmals genannten "Mobile Charge Mode", welches zudem ein nicht näher konkretisiertes "Battery Pack" erwähnt. Möglich, dass es sich eine Art Powerbank handelt, die sich per MagSafe mit einem iPhone 12 verbindet und dieses dann unterwegs laden kann. Interessanterweise wird dabei aber kein Bezug auf das von Apple für ältere iPhone-Generationen angebotene Smart Battery Case genommen. Möglich erscheint daher tatsächlich, dass Apple an einem neuen MagSafe-Zubehör für das iPhone arbeitet.