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Produktion des 120Hz ProMotion-Displays für das iPhone 13 Pro hat angeblich begonnen

Schon länger wird spekuliert, dass das diesjährige iPhone über ein neues LTPO ProMotion-Display mit einer Bildwiederholfrequenz von 120Hz ausgestattet sein würde. Nun soll Apples Zulieferer Samsung Display mit der Produktion des Bauteils für die beiden Pro-Modelle begonnen haben, wie The Elec berichtet. Die beiden Standard-Modelle hingegen werden dem Bericht zufolge offenbar mit LTPS-Displays bestückt sein, die von LG stammen. Apple hatte seine ProMotion Display-Technologie erstmals im 2017er iPad Pro eingeführt. Das iPhone musste hierauf hingegen bislang verzichten. Die Displays sind dank der ProMotion-Technologie in der Lage, die Bildwiederholfrequenz variabel anzupassen und im Bedarfsfall bis auf 120Hz hochzuschrauben. Das Ergebnis sind beispielsweise eine geringere Latenz und ein flüssigeres Scrollen.

Mit dem Beginn der Produktion für die Display-Panels sind Apples Zulieferer in diesem Jahr ca. einen Monat früher dran als noch im vergangenen Jahr. Das iPhone 12 musste bekanntermaßen vor allem wegen der globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie einige Woche nach hinten verschoben werden.

Erneut Berichte über "Sensor-Shift" Bildstabilisierung bei allen iPhone 13 Modellen

Mit dem iPhone 12 Pro Max hat Apple im vergangenen Jahr eine optische, sogenannte "Sensor-Shift" Bildstabilisierung für die rückwärtige Kamera eingeführt. Zum Leidwesen vieler Nutzer allerdings auch nur auf diesem Modell. Bereits seit längerer Zeit gibt es nun jedoch schon Gerüchte, wonach Apple dieses Feature in diesem Jahr auf sämtliche Modelle des iPhone 13 Lineups ausweiten wird. Dies bestätigen nun auch noch einmal die Kollegen der DigiTimes auf Basis ihrer Informationen aus der Zuliefererkette. Aufgrund der Tatsache, dass der Beginn der Massenproduktion des neuen iPhone langsam aber sicher näherrückt, gewinnt der erneute Bericht weiter an Wahrscheinlichkeit.

Bei der "Sensor-Shift" Bildstabilisierung wird der Kamerasensor stabilisiert und nicht das Objektiv wie bei der herkömmlichen optischen Bildstabiliserung. Bislang kam diese Technologie vor allem bei DSLR-Kameras zum Einsatz. Zuletzt machten Renderings des iPhone 13 die Runde, auf denen ein vergrößerter Kamera-Buckel auf der Rückseite der Geräte zu sehen war. Mutmaßlich wird dieser notwendig sein, um die zusätzlich für die "Sensor-Shift" Bildstabilisierung benötigte Technik unterzubringen.

Apple veröffentlicht witzigen Werbespot zum Thema App Tracking Transparency

Passend zum heutigen Update meiner App, die nun auch die von Apple geforderte App Tracking Transparency umsetzt, hat Apple einen neuen, augenzwinkernden Werbespot zum Thema Datenschutz auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht. In dem Spot bestellt ein Mann einen Kaffee und wird anschließend von dem Barista bis in ein Taxi verfolgt wo er die Fragen des Fahres nach dem Namen des Mannes und dessen Geburtstag beantwortet. Anschließend setzt sich das Spiel fort und der Barista, der Taxifahrer und andere Menschen auf die er trifft folgen dem Mann wohin er geht und erfahren dabei jede Menge persönliche Daten von ihm. Glücklicherweise kommt das iPhone mit seiner App Tracking Transparency zur Hilfe, woraufhin die dem Mann folgenden Menschen verschwinden.



YouTube Direktlink

Anwendungsbeispiele für App-Clips: Pride-Armband mit Schnellzugriff auf Pride-Zifferblatt und Shazam

Erinnert sich noch jemand an die App-Clips? Apple hatte diese Möglichkeit, eine bestimmte Funktion einer App losgelöst vom kompletten Download aus dem AppStore mit iOS 14 eingeführt. So richtig gezünde haben die App-Clips seitdem jedoch nicht. Wohl auch aus diesem Grund dachte sich Apple offenbar nun, dass man einmal selbst den einen oder anderen Anwendungsfall für einen App-Clip aufzeigen sollte und tut dies im Rahmen des heute vorgestellten Apple Watch Pride Edition Armbands. Das zugehörige Zifferblatt wird laut Apple in Kürze über ein Softwareupdate bereitgestellt und ein App-Clip QR-Code auf der Packung des neuen Armbands soll es den Nutzern leichter machen, dieses zu installieren. Scannt man den bereitgestellten App-Clip mit der iPhone-Kamera (ab iOS 14.3) wird man direkt in die Watch-App und dort zu dem neuen Pride-Zifferblatt befördert, von wo aus man es dann auf der Apple Watch setzen kann.

Auch die Shazam-Integration im gestern veröffentlichten Release Candidate von iOS 14.6 wurde um einen App-Clip ergänzt. Startet man die Musikerkennung ohne installierte Shazam-App aus dem iOS-Kontrollzentrum, erscheint nach wie vor wie gewohnt eine Benachrichtigung am oberen Bildschirmrand. Bisher war es so, dass man beim Antippen dieser Benachrichtigung auf die Shazam-Webseite geschickt wurde. In iOS 14.6 wird stattdessen ein App-Clip angezeigt, über den man nicht nur die komplette Shazam-App aus dem AppStore laden, sondern auch auf den Song selbst und den Songtext zugreifen oder ihn teilen kann. Ob diese Maßnahmen wirklich dazu beitragen, den App-Clips einen Schub zu geben, muss sicherlich abgewartet werden.

US-Gesundheitsbehörde sieht kein Risiko durch das iPhone 12 für Herzschrittmacher

Vor einigen Wochen machten Berichte die Runde, dass die Magnete der MagSafe-Technologie im iPhone 12 negative Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit von Herzschrittmachern haben können. Apple selbst geht auf die Thematik in einem Support-Dokuments ein und gibt darin auch Tipps, wie man die Probleme verhindern kann. Nun hat sich auch die US-Gesundheitsbehörde FDA mit der Frage beschäftigt, ob das iPhone 12 ein potenzielles Risiko für Patienten mit Herzschrittmacher darstellen könnte. In einer Stellungnahme (via 9to5Mac) gibt man zu Protokoll, dass Geräte wie aktuelle Smartphones, Smartwatches und andere mit Magneten bestückte Geräte medizinische Geräte beeinflussen können, die direkte Gefahr für den Patienten jedoch gering sei. Bislang sei der FDA noch kein einziger Fall eines Problems in diese Richtung bekanntgeworden.

Nichtsdestotrotz gibt die FDA den Nutzern von Herzschrittmachern und ähnlichen medizinischen Implantaten die folgenden Nutzungsempfehlungen, die sich im Großen und Ganzen mit dem decken, was Apple auch im oben verlinkten Support-Dokument empfiehlt:

  • Geräte wie Smartphones und Smartwatches mit einem Abstand von mindestens 15 cm zum Implantat betreiben.
  • Smartphones und ähnliche Geräte nicht in Taschen über dem Implantat aufbewahren.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt wenn Sie Fragen zu den möglichen Auswirkungen von Magneten in Smartphones o.ä. auf Ihr Implantat haben.

iPhone 13 wohl mit deutlich verändertem Kamera-Bump

Noch sind es vermutlich ziemlich genau vier Monate bis Apple die diesjährige iPhone-Generation präsentieren wird. Dem Gerüchtezufluss tut dies jedoch keinen Abbruch. Aktuell kursieren neue Schemazeichnungen des iPhone 13 (via MacRumors), aus denen hervorgeht, dass dieses wohl minimal dicker werden wird als das aktuelle iPhone 12. Konkret sollen das iPhone 13 und iPhone 13 Pro 7,57 mm dick sein, während die iPhone 12 Modelle 7,4 mm aufweisen. Ein Unterschied, den wohl kaum ein Mensch wahrnehmen wird. Anders dürfte es sich hingegen beim Kamera-Bump verhalten, der allein schon optisch deutlich wachsen wird. Vor allem beim iPhone 13 Pro dürfte dies auffallen. Während das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro hervorstehende Huckel von 1,5 mm bzw. 1,7 mm aufweisen, werden es beim iPhone 13 wohl 2,51 mm, beim iPhone 13 Pro gar 3,65 mm werden. Hierdurch soll wohl vermieden werden, dass die einzelnen Objektive hervorstehen, wie dies bei den aktuellen Modellen der Fall ist. Stattdessen werden die Objektive künftig bündig mit dem Bump abschließen.

Auch in den Dimensionen wird der Kamera-Huckel wachsen und zwar von ca 28 mm mal 30 mm beim iPhone 12 und iPhone 12 Pro auf 29 mm mal 29 mm beim iPhone 13 und sogar 36mm mal 37mm beim iPhone 13 Pro. Der Bump wird sich dort künftig also deutlich mehr am iPhone 13 Pro Max orientieren und möglicherweise auch die Funktionen auf einen gemeinsamen Nenner bringen. So haben verschiedene Gerüchte bereits besagt, dass die optische Sensor-Shift Bildstabilisierung, die aktuell ausschließlich beim iPhone 12 Pro Max zum Einsatz kommt, künftig auch im iPhone 13 Pro zum Einsatz kommen wird.

Möglicherweise führen die Änderungen am Kamera-Bump auch dazu, dass Apple die Position der seitlich am Gerät angebrachten Buttons ein wenig nach unten versetzt, um sie so besser bedienbar zu machen.

iPhone 12 Pro Max landet als bestes iPhone im ersten DXOMARK Akku-Test auf Platz vier

Normalerweise kennt man die Kollegen von DXOMARK von ihren Kamera-Tests. Nun haben sie ihren Kompetenzbereich offenbar erweitert und präsentieren erstmals auch einen Akkutest für die aktuellste Smartphone-Generation. Dabei landete das iPhone 12 Pro Max als bestes Apple-Gerät auf dem vierten Platz und zwar hinter dem Oppo Find X3 Neo, dem Wiko Power U30 und dem Samsung Galaxy M51. Der Webseite zufolge basieren die Akkutests im Wesentlichen auf den Komponenten Laden, Effizienz und Laufzeit. Das iPhone 12 Pro Max kommt dabei auf eine Gesamtpunktzahl von 78 Punkten und liegt damit glatte 10 Punkte hinter dem Samsung Galaxy M51, welches den Test am besten abschloss.

Laut DXOMARK erreicht das Gerät zwei Tage und eine Stunde Akkulaufzeit und kann in 57 Minuten auf 80% bzw. in knapp 2,5 Stunden auf 100% Akkuladung gebracht werden. Vor allem aber die Energie-Effizienz konnte die Tester überzeugen, ohne dass hierfür ein konkreter wert angegeben wurde.

Erste iPhones könnten ab 2023 mit von Apple designten 5G-Chips ausgestattet sein

Schon seit einiger Zeit soll Apple an eigenen 5G-Modemchips für sein iPhone und die Cellular-Version des iPad arbeiten. Unter anderem hatte man hierzu 2019 die entsprechende Abteilung von Intel übernommen, nachdem man sich dort entschied, diesen Geschäftszweig nicht mehr weiterzuführen. Die Entwicklung bei Apple soll Ende vergangenen Jahres begonnen haben. Für den Übergang bis zur Fertigstellung der ersten eigenen Chips schloss man seinerzeit einen Zulieferervertrag mit dem aktuellen Marktführer Qualcomm. Wie es aussieht, wird man aber wohl nicht mehr allzu lange auf Qualcomm angewiesen zu sein. So berichtet der bekannte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo (via MacRumors), dass bereits ab 2023 die ersten iPhones mit den selbstdesignten Chips ausgestattet sein könnten. Allerdings wird man auch weiterhin auf Qualcomm-Chips setzen, bis die Entwicklung abgeschlossen ist, was sich durchaus auch noch nach hinten verzögern könnte.